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katja
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zuletzt 3. Apr.

Unsicherheit

Guten Morgen, ich habe einen 3 jährigen Hund aus dem Tierschutz. Er ist bereits 2 Jahre bei uns. Er ist sehr unsicher gewesen und auch heute je nach Situation recht ängstlich. Wir haben sehr viele "Mutübungen" und Bindungsstärkendes Training gemacht. Nun zu meinem Problem. Wir machen die Ausbildung zum Therapiebegleithund. Thema ist zur Zeit "Grundkommando". Schröder beherrscht das Kommando "Platz" generell (weiß was es bedeutet, kann es zuhause und in ruhigen Situationen die er kennt.) Er legt sich allerdings draußen und in neuen Situationen nicht ab. Ich habe das Gefühl das dies aus Unsicherheit/Angst für ihn nicht machbar ist. Beispiel: Wir trainieren im Baumarkt. Er lässt sich ins Sitz bringen und bleibt zuverlässig an Ort und Stelle auch wenn ich aus dem Sichtfeld gehe. Hinlegen macht er nicht. Auch nicht wenn ich direkt daneben stehe. Draußen in der Natur ebenfalls. Ich bin mittlerweile ratlos 🙈 Für mich wäre das generell auch nicht wichtig, es ist aber nunmal Teil der Ausbildung🙈 Er soll es übersll zuverlässig können. Sind wir in Räumen (zu Besuch, Restaurant, Trainingsraum, Hotellobby, Tierarzt usw.) Klappt es problemlos. Ich denke weil er da den Überblick hat und nicht mit unvorhergesehenem rechnen muss 🤷‍♀️ Hat vielleicht irgendjemand noch eine Idee, wie ich ihm da mehr Sicherheit vermitteln kann?
 
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Jörg
31. März 11:59
Also willst du jetzt damit sagen, daß wir an keiner guten Ausbildungsstätte die Ausbildung gemacht haben, weil wir keine Begleithundeprüfung brauchten???ahja zwei Dackel waren auch schon dabei, und recht viele Tierschutzhunde.
Die Ausbildungsstätte ist ein Ort wo man dir den Umgang mit dem Hund Hinweise gibt was du wie üben kannst und nur weil es dort funktioniert heißt es nicht das es wo anders nicht geübt werden muss. Auch wenn es auf dem Hundeplatz super läuft solltest du auch den Alltag mit deinem Hund klar kommen. Es bringt nichts wenn dein Hund super auf dem Platz im Fuss läuft. Und im Alltag es nicht funktioniert.
 
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W
31. März 12:28
Also willst du jetzt damit sagen, daß wir an keiner guten Ausbildungsstätte die Ausbildung gemacht haben, weil wir keine Begleithundeprüfung brauchten???ahja zwei Dackel waren auch schon dabei, und recht viele Tierschutzhunde.
Ich habe geschrieben und schreibe nun nicht mehr. Wer zufrieden ist dem geht's ja gut und er hat alles im Griff.
 
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katja
31. März 12:30
Danke, das ist eine neue Erkenntnis und wie du das erklärst ist es bestimmt auch für Schröder gut.?Weil so hat er selber auch keine Berührungspunkte? Sehe ich das richtig? Herzliche Grüße Was für eine wertvolle Leistung❤
Genau, er wird nicht in die direkte Berührung kommen, wobei das für ihn kein Problem wäre. :)
 
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Petra
31. März 13:30
Leider kenne ich euch zwei nicht + kann dazu nichts sagen aber Sami El Ayachi hat in seinem Buch "Leinenführigkeit - der orientierte Hund" ab Seite 42 (E-Book): Raum (ER)KLÄREN wunderbar Schritt für Schritt erklärt wie du vorgehen kannst und dein Hund es verstehen lernt. Sehr zu empfehlen👍
 
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Kerstin
31. März 14:35
Leider kenne ich euch zwei nicht + kann dazu nichts sagen aber Sami El Ayachi hat in seinem Buch "Leinenführigkeit - der orientierte Hund" ab Seite 42 (E-Book): Raum (ER)KLÄREN wunderbar Schritt für Schritt erklärt wie du vorgehen kannst und dein Hund es verstehen lernt. Sehr zu empfehlen👍
Der sagt mir nichts.
Ich hatte mich mal mit José Ache auseinander gesetzt. Der hat auch gute Ansätze.
Oft muss man testen worauf der Hund am besten anspricht. Das kann ein Teil von A sein, und endet beim Tip vom Herrn R.
Man sollte offen für vieles sein
 
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Petra
31. März 16:44
Der sagt mir nichts. Ich hatte mich mal mit José Ache auseinander gesetzt. Der hat auch gute Ansätze. Oft muss man testen worauf der Hund am besten anspricht. Das kann ein Teil von A sein, und endet beim Tip vom Herrn R. Man sollte offen für vieles sein
Den kenne ich wieder nicht.
Such das Beste was zu deinem Hund und dir passt heraus 👍
 
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Anna
2. Apr. 10:05
Also ich schleppe die Decke immer mit😉 und mal ehrlich, warum an einem Ort üben, wo Hund nie hin muss?? Die Nase hier ist auch ausgebildet. Und Nein wir brauchten nicht mal die Begleithundeprüfung, hätte ich mit nem Galgo auch nicht geschafft. Und warum soll ich meinen Hund zu was zwingen, was er ehrlich gesagt kagge findet?? Da muss ich echt von Glück reden, das wir ne Klasse Ausbildung hatten, und jeder Hund seine Stärken zeigen konnte, und man wusste wo die Reise hingeht. Ich hätte mir ja n loch in die Schuhe gestanden, wenn Steffi aufs portieren bestanden hätte
Tut ja nichts zu Sache wenn er mit zum einkaufen soll sollte man im Baumarkt halt üben dürfen meine ist auch mein Therapie Hund aber er ist nicht geprüft und darf nirgends rein das ist der Unterschied wir sind hier in Deutschland ohne Zeugnis geht nix meine ist auch ein strassenhund bleibt im Baumarkt und in Öffis ganz gelassen und ist überall dabei wo sie darf nur hat sie auch ihren eigenen Kopf und auch Ängste manchmal hat die von jetzt auf gleich Panik und es dauert einen Moment bis sie wider ansprechbar ist sie mag es auch nicht wenn man sie trägt was aber in einer Welt von kaputen farstülen immer öfter passiert
 
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Kerstin
3. Apr. 08:14
Tut ja nichts zu Sache wenn er mit zum einkaufen soll sollte man im Baumarkt halt üben dürfen meine ist auch mein Therapie Hund aber er ist nicht geprüft und darf nirgends rein das ist der Unterschied wir sind hier in Deutschland ohne Zeugnis geht nix meine ist auch ein strassenhund bleibt im Baumarkt und in Öffis ganz gelassen und ist überall dabei wo sie darf nur hat sie auch ihren eigenen Kopf und auch Ängste manchmal hat die von jetzt auf gleich Panik und es dauert einen Moment bis sie wider ansprechbar ist sie mag es auch nicht wenn man sie trägt was aber in einer Welt von kaputen farstülen immer öfter passiert
Also ien Therapiebegleithund, ist Co Therapeut von einem Physio, Ergo, oder Logo z. B.
Der darf auch nicht immer überall mit rein.
Was du meinst ist dann wohl der AssistentsHund. Ausgebildet z. B. für Menschen mit Epilepsie. Das richtig, sobald ausgebildet darf dir normal kein Geschäft den Zutritt mit Hund verweigern.
Leider muss man da die Ausbildung selbst zahlen.
Und mla ehrlich. Sind u serem Hund für uns selbst nicht alles kleine heimliche Therapeuten
 
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Claudia
3. Apr. 10:04
Hi,
Ich will jetzt nicht gemein sein, geht mir nur so durch den Kopf:
Ich weiss ja nicht, in welchen Situationen Du Deinen Hund dann einsetzten möchtest, wenn er ausgebildet ist? Wäre er glücklich, wenn die 'zu therapierenden' mal etwas stürmischer reagieren? Laut. Mit wilden Bewegungen...?
Wenn das das Richtige für ihn ist, gut! Ansonsten vielleicht nochmal in eine andere Richtung gucken?
 
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katja
3. Apr. 21:49
Hi, Ich will jetzt nicht gemein sein, geht mir nur so durch den Kopf: Ich weiss ja nicht, in welchen Situationen Du Deinen Hund dann einsetzten möchtest, wenn er ausgebildet ist? Wäre er glücklich, wenn die 'zu therapierenden' mal etwas stürmischer reagieren? Laut. Mit wilden Bewegungen...? Wenn das das Richtige für ihn ist, gut! Ansonsten vielleicht nochmal in eine andere Richtung gucken?
Ja, das ist kein Problem :) Wie gesagt seine Unsicherheit bezieht sich auf aufheulende Motoren, Baumaschinen und ähnliches. Mit Menschen hat er keine Schwierigkeiten.
Und ich schaue sehr genau hin in welchen Bereich/ mit welchen Menschen ich ihn zusammenbringe. Ich kann ihn sehr flexibel einsetzen und habe da viele Freiheiten, da es ein Zusatzangebot zu meinem "normalen" Einsatz ist.