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Katarina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 86
zuletzt 12. Juli

Unruhiger Welpe, kann sich nicht entspannen.

Hey alle zusammen, Mein kleiner Mini Aussie ist jetzt seid fast einer Woche bei mir. Er hat sich hier gut eingelebt und genießt die Zeit mit mir sehr. Ich habe jedoch sehr Probleme das er zur Ruhe kommt, schlafen tut er sehr wenig was eigentlich nicht so gut ist. Ich habe bereits einen festen Platz für ihn jedoch nutzt er ihn überhaupt nicht. Hat jemand Tipps? 😊
 
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Lotta
26. Juni 06:29
Ich wundere mich immer wieder was von einem Welpen 8 Wochen, 4 Tage im neuen Zuhause, schon erwartet und vorausgesetzt wird 🤔😔
Nicht dein Kommentar,der ist gut ❤️
 
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Lotta
26. Juni 06:33
Ich kann bei solchen Beiträgen wirklich nur den Kopf schütteln. Man fragt sich unweigerlich, ob sich manche Menschen vor der Anschaffung überhaupt einmal ernsthaft damit beschäftigt haben, was ein Welpe eigentlich ist.

Nach einer Woche wird erwartet, dass der Hund ruhig ist, seinen festen Platz nutzt, stubenrein ist und am besten auch noch perfekt hört. Ernsthaft? Es handelt sich um ein Baby, das gerade seine Mutter, seine Geschwister und seine gesamte vertraute Umgebung verloren hat. Der Welpe muss erst einmal ankommen und Vertrauen aufbauen.

Gerade in den ersten Wochen ist weniger oft mehr. Raus zum Lösen, wieder nach Hause und schlafen lassen. Keine langen Spaziergänge, kein Dauerprogramm und keine permanente Beschäftigung. Je mehr Reize auf einen Welpen einprasseln, desto schwerer fällt ihm das Abschalten.

Wir haben das mit unserem Jack Russell genauso gemacht. Obwohl dieser Rasse ständig nachgesagt wird, sie sei immer aufgedreht, durfte Lotta einfach Welpe sein. Sie hat sich ihren Schlafplatz selbst ausgesucht, wurde nicht rund um die Uhr bespaßt und konnte schlafen, wann und wo sie wollte. Das Ergebnis ist ein entspannter Hund.

Und dann das Thema Stubenreinheit. Da frage ich mich wirklich, ob sich manche vorher überhaupt einmal informiert haben, wie sich ein Welpe körperlich entwickelt. Ein Welpe kann seine Blase nicht von heute auf morgen kontrollieren. Das ist Biologie und keine Frage der Erziehung.

Stubenreinheit bedeutet vor allem Konsequenz und Geduld. Alle zwei Stunden raus, nach jedem Schlafen, nach jedem Spielen und nach jedem Fressen. Das ist anstrengend und kostet Zeit – aber genau das gehört zu einem Welpen dazu. Und selbst wenn man alles richtig macht, dauert es oft viele Wochen oder sogar Monate, bis ein Hund wirklich zuverlässig stubenrein ist. Das ist völlig normal.

Vielleicht sollten sich manche Menschen vor der Anschaffung weniger Gedanken darüber machen, welche Rasse sie möchten, sondern mehr darüber, was ein Welpe in den ersten Wochen wirklich braucht: Geduld, Ruhe, Verständnis und realistische Erwartungen – und keine Wunder nach sieben Tagen.
 
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Lotta
26. Juni 06:34
Verzichte auf den festen Platz. Er soll nur liegen egal wo. Es wird aber wahrscheinlich bei dir sein. Also nehme dir die Zeit und bleibe auch sitzen. Unsere Border Aussi mix Hündin liegt mit fünf Jahren fast immer in meiner Nähe. Wenn ich den Raum wechsle kommt sie mit. Ich achte nur darauf das sie sich hinlegt egal ob auf dem Boden oder Teppich. Oder auch auf dem Sofa in ihrer Ecke. Ihren Korb nutzt sie sehr selten. Egal
❤️
 
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Lotta
26. Juni 06:36
Daheim keine actionsspiele, feste Rituale, den Hund auch einfach mal daheim nicht großartig beachten. Ein Ruhe Wort einführen. Schleckmatte oder was zum kauen geben. Kauen entspannt. Das kann man dann nur geben wenn er auf seinem Platz ist. Wenn er liegt und döst oder schläft, auch nicht hingehen und streicheln. Impullskontrolle und frustationstolleranz üben. Alles in Ruhe.
Mit 8 Wochen 🤦🏼‍♀️
 
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Christine
26. Juni 08:35
Ich wundere mich immer wieder was von einem Welpen 8 Wochen, 4 Tage im neuen Zuhause, schon erwartet und vorausgesetzt wird 🤔😔
Eigentlich geben seriöse Züchter_innen ihre Babys erst ab 12 Wochen ab.

Die wichtigste und entscheidenste Phase ist die Welpenzeit bis zur 12. Woche, da sie in dieser Zeit sozialisiert werden und auch von der Mutter die wichtigsten Grundlagen für ein glückliches Hundeleben erhalten.

Ein Baby der Mutter so früh wegzunehmen, ist für Beide schlecht ! 😭

Und was kann man/frau von einem Baby erwarten, daß jetzt verzweifelt seine Mutter sucht und nicht weiß, wie es sich bei so vielen fremden Menschen und in der fremden Umgebung zurechtfinden soll?

Wahrscheinlich ist es nicht einmal an alle möglichen Eindrücke herangeführt worden (glatte Böden, belebte Straßen, Einkaufszentren, Autos, Busse, Motorräder, Fahrstühle, andere Hunde etc.)
 
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Christine
26. Juni 08:36
Ach und eh ich es vergesse. Bitte nicht falsch verstehen! Das sind Baby's - keine kleinen erwachsene Hunde!! Ihre kleine Welt hat sich durch den Einzug bei Euch einmal ganz auf den Kopf gestellt... Ihr wohnt ewig in Eurer Wohnung, die Welpe muss sich orientieren lernen, Gerüche und Geflogenheiten zuordnen lernen. Da darf man nach vier Tagen / einer Woche noch nicht zu viel verlangen bzw. erwarten. Erziehung kommt durch Beziehung und die m u s s erst wachsen. Habt Geduld mit dem Hund und mit Euch🥰
👏👍
 
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Christine
26. Juni 08:40
Daheim keine actionsspiele, feste Rituale, den Hund auch einfach mal daheim nicht großartig beachten. Ein Ruhe Wort einführen. Schleckmatte oder was zum kauen geben. Kauen entspannt. Das kann man dann nur geben wenn er auf seinem Platz ist. Wenn er liegt und döst oder schläft, auch nicht hingehen und streicheln. Impullskontrolle und frustationstolleranz üben. Alles in Ruhe.
Ja, ganz wichtig:
Ein Ruheort etablieren !
Und dort darf Keiner den Hund stören.

Er muß lernen:
Hier habe ich Ruhe und Sicherheit.
Dann kann er auch Vertrauen aufbauen.
 
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Sina
26. Juni 08:45
Eigentlich geben seriöse Züchter_innen ihre Babys erst ab 12 Wochen ab. Die wichtigste und entscheidenste Phase ist die Welpenzeit bis zur 12. Woche, da sie in dieser Zeit sozialisiert werden und auch von der Mutter die wichtigsten Grundlagen für ein glückliches Hundeleben erhalten. Ein Baby der Mutter so früh wegzunehmen, ist für Beide schlecht ! 😭 Und was kann man/frau von einem Baby erwarten, daß jetzt verzweifelt seine Mutter sucht und nicht weiß, wie es sich bei so vielen fremden Menschen und in der fremden Umgebung zurechtfinden soll? Wahrscheinlich ist es nicht einmal an alle möglichen Eindrücke herangeführt worden (glatte Böden, belebte Straßen, Einkaufszentren, Autos, Busse, Motorräder, Fahrstühle, andere Hunde etc.)
Das ist völlig falsch was du schreibst. Ich weiss nicht warum dieser 12 Wochen Mythos immer wieder verbreitet wird.
In jedem Welpenthread muss man das richtig stellen, weil irgendjemand damit ankommt.
Bitte informiere dich da richtig.
 
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Christine
26. Juni 08:59
Sebbi und Rainer hat hier behauptet, daß mein Tipp betr. Suchspiele falsch ist.

Bitte mal lesen.

https://pfotenlieblinge.net/blogs/ratgeber/warum-ein-schnuffelteppich-gut-fur-deinen-hund-ist?srsltid=AfmBOooMlQYmuLDkFQ-ZL3KmHeRb9b-ubYFyYgwtesi_HioB3mohtKuF

Gerade Such- und Schnüffelspiele fördern die geistige Auslastung und sind gut für Stressabbau.
 
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Sonja
26. Juni 09:00
Das ist völlig falsch was du schreibst. Ich weiss nicht warum dieser 12 Wochen Mythos immer wieder verbreitet wird. In jedem Welpenthread muss man das richtig stellen, weil irgendjemand damit ankommt. Bitte informiere dich da richtig.
Ich glaube ja immer, das wird mit Katzen verwechselt. Kitten gibt man erst ab 12 Wochen ab, das stimmt. Welpen ab 8. Ein Züchter, der mir seinen Welpen erst mit 12 Wochen gibt, den halte ich nicht für seriös. Da erwarte ich eine fundierte Erklärung, warum das für seine offenbar hoch spezielle Rasse der Zeitpunkt der Wahl ist (und warum man dafür 4 Wochen Sozialisierung im neuen Zuhause, in dem er ja dann zurecht kommen muss, sausen lässt). 10 Wochen lasse ich mir bei manchen Rassen ja gefallen. Erfahrene Züchter können da dann auch einiges zu erzählen, warum sich das bei ihnen bewährt hat. Aber 12? Nee, sorry.