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Sara
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Anzahl der Antworten 12
zuletzt 10. Apr.

Unangenehme (Hunde)/ Halter

Hello 👋🏻 Hier schreiben Sarah und die 6 Monate junge Mischlings Hündin namens Ninja 💛 Ich brauche dringenst eure Erfahrungen und vielleicht auch ein paar liebevolle Worte. Im Grunde ist es immer die selbe Situation mit wechselnden Hundebesitzern, nicht mal den Hunden, weil die Verantwortung ja beim Mensch liegt. Also: 🥷🏼Ninja ist angeleint, ein anderer Hund kommt in die Situation, der Besitzer ignoriert es und letzen Endes geht Ninja dann 100 Prozent rein, bellt und würde vielleicht auch den anderen Hund angreifen. Die anderen Hundebesitzer stehen verdattert da und machen nichts, sagen teilweise nicht mal was. Drei Mal in 10 Wochen musste ich bisher schon in die anderen Hunde reinspringen und deutlich drohen, sodass Ninja nicht angegriffen wird. Weil auch hier, die anderen Hundebesitzer, nichts tuen. Wir brauchen dringend 🚨 Tipps um solche Situationen nicht jeden Tag zu erleben.
 
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Sara
10. Apr. 21:50
Ich hab früher versucht die Hunde wegzuschicken und abzublocken usw, was die meist null gejuckt hat und einfach blöde Dynamik reingebracht hat. Dadurch hat Rocket (der sich halt eh für alles verantwortlich fühlt) erstrecht gedacht er muss regeln und mitmachen und dann zwei nervige Hunde händeln ist einfach sau scheiße. Er orientiert sich extrem an mir und macht alles nach sozusagen.😅🥲 Daher hab ich mir mittlerweile angewöhnt nervige Leute und so aufdringliche Hunde mitm Arsch nicht anzusehen und weiterzugehen, an der Leine halte ich ihn so das sie nicht gespannt ist er aber auch kein Spielraum zum rumhampeln hat weil er sich nämlich total ins Fiddeln dann reinsteigert. Das hat ihm schon sehr geholfen, dadurch hab ich ihm nen Rahmen und eben mehr Führung in der Situation gegeben die er da eben auch ganz viel braucht. Seitdem ist er schon viel ruhiger und entspannter geworden, nur wenn der Triggerhund bei uns ist oder ein Hund direkt an ihn dran geht fährt er noch hoch, ansonsten hält es sich mittlerweile echt gut in Grenzen. Der Kurzführer ist da sehr praktisch, der hat genau die gute Länge, grad wenn ich ihn freilaufen hatte hab ich den fix drangemacht wenn ich gemerkt hab das unser Gegenüber wieder so n aufdringlicher Hund ist. Interessanterweise lassen viele von diesen Hunden dann eher von Rocket ab/ gehn garnicht erst dran wenn er sie ignoriert usw. Auch laufe ich sehr vorrausschauend, wenn ich merk mir ist der Weg zu schmal oder der Hund und Halter wirken blöd/ unsouverän usw dann geh ich wenn möglich woanders lang oder wechsel die Straßenseite usw. Dadurch haben wir schon viiiel mehr Ruhe. Und alles andere versuch ich als Übungssituation zu nehmen, dieses Mindset macht auch schon ganz viel mit einem als wenn man wieder ins genervte rutscht. Außerdem wenn ich merke das ich wieder total verspannt werde atme ich einfach ganz tief ein und aus, das entspannt den Körper. Co Regulation geht in beide Richtungen sehr stark, da muss man auch an sich selbst arbeiten das man nicht unbewusst den Hund noch triggert oder verstärkt.
Hallo liebe Lisa, in deiner Nachricht steckt auch so viel Wissen! Ich danke dir von Herzen und schreibe mal mit 💛🙈 so schön und beruhigend deine und eure Erfahrungen zu hören!
 
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Tim
10. Apr. 22:55
Meine allererste Frage wäre, unabhängig von der Situation, wieso du denkst das dein 6 Monate (!) alter Hund andere Hunde einfach angreift?

Allein dieses Denken kann schon komische Schwingungen verursachen, die Situationen wie diese, die sicherlich ärgerlich sein können, von vornherein für alle in eine noch unangenehmere Situation bringen und verschärfen können.

Ich für meinen Teil leine meine Hunde einfach auch (sofern nicht sowieso schon) ab und lasse die Sache laufen. Ist der andere Hund cool, ist alles cool. Hat der andere Hund ein Problem, hat er direkt zwei Probleme. Wird zurechtgewiesen zieht dann den Schwanz ein und haut wieder ab. Ich bin da inzwischen schmerzfrei. Wirklich passiert ist darüber hinaus aber zum Glück noch nichts.