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Maren
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Anzahl der Antworten 56
zuletzt 22. Aug.

Übergibt sich und will nicht ins Auto steigen

Unser Gary ist aus Rumänien, wir haben ihn direkt in Lübeck abgeholt. Er ist aus dem Tierschutz. Er wurde als Vermehrerhund missbraucht. Wir haben ihn jetzt 2 Monate. Er wird im September 2 Jahre alt. Er ist ein ganz entspanntes Kerlchen, liebt alles und jeden. Hat nach ca. 2 Wochen gelernt Stubenrein zu werden, nicht ins Bett zu gehen, bellt so gut wie garnicht, schläft viel, kann schon mind. 3 Stunden ohne bellen alleine bleiben, also ein, wie wir sagen, Glückshund! 😍 Wir lieben ihn und er uns. Jetzt kommt das "aber"... Wir würden ihm so gern die "Welt" zeigen, mit ihm an die See fahren, oder einfach in die Natur, irgendwohin... Familie, die ihn auch ins Herz geschlossen hat, etc.! Aber er hat uns jedesmal ins Auto gek... 😔🤮 Er mag keine Auto(fahrt). Auch haben wir versucht ohne Fresschen vorher, dann spuckt er Schaum, er mag nicht mal ins Auto steigen, wird unruhig. Wir üben das jetzt gerade mit Körbchen(was er in der Stube gut angenommen hat). Das Problem, er weigert sich ins Auto zu steigen. Probieren es jetzt Stück für Stück mit Leckerchen, etc. Aber der Sommer ist bald vorbei... Hat da jemand einen Rat, wie das schneller geht?? 🤷🏼‍♀️
 
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Marie
7. Aug. 10:44
Danke für die tollen Tips!! Tja, dann dürfen wir wohl nicht allzu ungeduldig sein! Werden fleißig weiter üben und geben euch Bescheid, wenn wir einen Erfolg vermelden können!! LG Maren, Dirk und Gary 🤗🥰🐾
Viel Glück 🍀 das wird schon👍😂
 
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Annett
7. Aug. 11:08
Guten Morgen Schnell ging das bei uns nicht. Lilli hat auch nicht ins Auto wollen und sich dann vollgesabbert und gekotzt so unsicher war sie. Wir haben angefangen x-mal am Tag Leine dran. Ans Auto gelaufen bevor sie die Bremse rein haut Leckerlie geworfen. Mal zum Auto und dann wieder weg. An die Türen gelaufen Leckerlie hin gelegt, Türe auf und zu. Mit dem Hund durchs Auto gekrabbelt. Hund eingeladen, dazu gesetzt und Buch gelesen. Hauptfütterung im Auto. Nur eine Runde um den Block gefahren... Beim Fahren auf der Rückbank dazu gesetzt. Irgendwann hat sich das gelegt. Dann hat sie Kauartikel bekommen um ihr das richtig schmackhaft zu machen. Irgendwann hat sie das Auto fahren richtig entspannt genossen. Das ging einige Monate. Bleib dran. Gib ihr Zeit. Es lohnt sich!
👍👍👍
 
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Annett
7. Aug. 11:09
Genau das ist es, Zeit geben. Langsam aufbauen. Ich habe mich ins Auto gesetzt, Hund vor mir. Der nächste Schritt, Hund im Auto ohne Motorgeräusch. Dann Türen oder Heckklappe zu, wieder ohne Motor. Dann Hund im Auto, ich auf dem Fahrersitz, ohne Motor. So ging das Schritt für Schritt. Das Mal vier. Heute kann ihnen das Einsteigen gar nicht schnell genug gehen.
Da hattet ihr aber Pech, das Problem gleich mit allen 4 Hunden zu haben.🙈🙈
 
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Annett
7. Aug. 11:13
Haben wir auch schon probiert, trotzdem wird er unruhig, fängt an zu Sabbern und spuckt trotzdem... 😔🤷🏼‍♀️
Ja klar, deshalb sollst du es ja erst einmal üben, ohne zu fahren. Nimm dir ein Buch mit und bleibt eine Zeit im Auto. Er muss merken, dass dort nichts Schlimmes passiert.
 
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Annett
7. Aug. 11:15
Danke für die tollen Tips!! Tja, dann dürfen wir wohl nicht allzu ungeduldig sein! Werden fleißig weiter üben und geben euch Bescheid, wenn wir einen Erfolg vermelden können!! LG Maren, Dirk und Gary 🤗🥰🐾
👍😊
 
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Sina's
7. Aug. 11:26
Ich würde tatsächlich zwei Dinge voneinander trennen: die Übelkeit und die Angst vor dem Auto. 🤔Beides kann sich gegenseitig hochschaukeln. Wenn Gary schon beim Einsteigen Stress hat und anschließend erbricht, ist das Auto für ihn verständlicherweise etwas, das er lieber meidet.
🐾🐾🐾
Spannend: Genau zu diesem Thema gab es bei „Der Hundeprofi – Rütters Team“ einen Fall mit dem Dackel Ferdinand. Trainerin Ellen Marques hat das Auto zunächst gar nicht als Transportmittel genutzt, sondern zur Spiel- und Entdeckerzone gemacht. Mit Rampen am Heck und an der Seite durfte Ferdinand durchs Auto laufen, Leckerchen suchen und einfach Spaß haben – ganz ohne Fahrten. Ziel war, dass das Auto erst einmal seine bedrohliche Bedeutung verliert.
🐾🐾🐾
Vielleicht wäre das auch für Gary eine gute Idee: Das Auto wird zunächst zum „Spielplatz“. Heckklappe und – wenn möglich – eine Seitentür öffnen, eine Rampe oder einen sicheren Einstieg nutzen und ihn ganz ohne Zeitdruck selbst entdecken lassen. Leckerchen suchen, ein Lieblingsspielzeug hineinwerfen und auf der anderen Seite wieder aussteigen – alles ohne Motor und ohne anschließend loszufahren.
🐾🐾🐾
Erst wenn das entspannt klappt, würde ich den nächsten Schritt gehen:
🐾 kurz einsteigen,
🐾wieder aussteigen. 🐾Danach den Motor einschalten, ohne (‼️) loszufahren.

Erst wenn auch das ruhig (‼️) funktioniert, folgen ganz kurze Fahrten von ein bis zwei Minuten – am besten immer zu einem schönen Ziel und nicht zum Tierarzt. 😇

Da Gary sich bereits übergibt, würde ich zusätzlich einmal mit dem Tierarzt sprechen. Es könnte nämlich auch echte Reiseübelkeit dahinterstecken. Wenn ihm bei jeder Fahrt schlecht wird, verknüpft er das Auto natürlich immer negativer.😅

Manchmal kann eine Unterstützung gegen die Übelkeit am Anfang helfen, damit sich diese Spirale gar nicht erst weiter festigt.😇

Und noch etwas:😉
Ihr habt Gary erst seit zwei Monaten. Dafür hat er schon unglaublich viel gelernt und scheint euch sehr zu vertrauen.🥰 Deshalb würde ich mir wegen des Sommers keinen Stress machen. Lieber in kleinen, entspannten Schritten trainieren und dafür langfristig Erfolg haben.

🍀 Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr schon bald gemeinsam ganz entspannt die Welt entdecken könnt. 🐾😊

PS. Falls ihr RTL+ App habt, könnte der Fall so zu finden sein:

„Der Hundeprofi – Rütters Team“ und dem Dackel Ferdinand suchen. Der Fall trägt sinngemäß den Titel „Dackel Ferdinand hat panische Angst bei Autofahrten – eine Party im Auto soll helfen“😉
 
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Maren
7. Aug. 12:37
Ich würde tatsächlich zwei Dinge voneinander trennen: die Übelkeit und die Angst vor dem Auto. 🤔Beides kann sich gegenseitig hochschaukeln. Wenn Gary schon beim Einsteigen Stress hat und anschließend erbricht, ist das Auto für ihn verständlicherweise etwas, das er lieber meidet. 🐾🐾🐾 Spannend: Genau zu diesem Thema gab es bei „Der Hundeprofi – Rütters Team“ einen Fall mit dem Dackel Ferdinand. Trainerin Ellen Marques hat das Auto zunächst gar nicht als Transportmittel genutzt, sondern zur Spiel- und Entdeckerzone gemacht. Mit Rampen am Heck und an der Seite durfte Ferdinand durchs Auto laufen, Leckerchen suchen und einfach Spaß haben – ganz ohne Fahrten. Ziel war, dass das Auto erst einmal seine bedrohliche Bedeutung verliert. 🐾🐾🐾 Vielleicht wäre das auch für Gary eine gute Idee: Das Auto wird zunächst zum „Spielplatz“. Heckklappe und – wenn möglich – eine Seitentür öffnen, eine Rampe oder einen sicheren Einstieg nutzen und ihn ganz ohne Zeitdruck selbst entdecken lassen. Leckerchen suchen, ein Lieblingsspielzeug hineinwerfen und auf der anderen Seite wieder aussteigen – alles ohne Motor und ohne anschließend loszufahren. 🐾🐾🐾 Erst wenn das entspannt klappt, würde ich den nächsten Schritt gehen: 🐾 kurz einsteigen, 🐾wieder aussteigen. 🐾Danach den Motor einschalten, ohne (‼️) loszufahren. Erst wenn auch das ruhig (‼️) funktioniert, folgen ganz kurze Fahrten von ein bis zwei Minuten – am besten immer zu einem schönen Ziel und nicht zum Tierarzt. 😇 Da Gary sich bereits übergibt, würde ich zusätzlich einmal mit dem Tierarzt sprechen. Es könnte nämlich auch echte Reiseübelkeit dahinterstecken. Wenn ihm bei jeder Fahrt schlecht wird, verknüpft er das Auto natürlich immer negativer.😅 Manchmal kann eine Unterstützung gegen die Übelkeit am Anfang helfen, damit sich diese Spirale gar nicht erst weiter festigt.😇 Und noch etwas:😉 Ihr habt Gary erst seit zwei Monaten. Dafür hat er schon unglaublich viel gelernt und scheint euch sehr zu vertrauen.🥰 Deshalb würde ich mir wegen des Sommers keinen Stress machen. Lieber in kleinen, entspannten Schritten trainieren und dafür langfristig Erfolg haben. 🍀 Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr schon bald gemeinsam ganz entspannt die Welt entdecken könnt. 🐾😊 PS. Falls ihr RTL+ App habt, könnte der Fall so zu finden sein: „Der Hundeprofi – Rütters Team“ und dem Dackel Ferdinand suchen. Der Fall trägt sinngemäß den Titel „Dackel Ferdinand hat panische Angst bei Autofahrten – eine Party im Auto soll helfen“😉
Wow, super!! 👍😍 Vielen Dank für den lieben Beitrag! 🙏🥰🐾
 
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Annett
7. Aug. 13:57
Ich würde tatsächlich zwei Dinge voneinander trennen: die Übelkeit und die Angst vor dem Auto. 🤔Beides kann sich gegenseitig hochschaukeln. Wenn Gary schon beim Einsteigen Stress hat und anschließend erbricht, ist das Auto für ihn verständlicherweise etwas, das er lieber meidet. 🐾🐾🐾 Spannend: Genau zu diesem Thema gab es bei „Der Hundeprofi – Rütters Team“ einen Fall mit dem Dackel Ferdinand. Trainerin Ellen Marques hat das Auto zunächst gar nicht als Transportmittel genutzt, sondern zur Spiel- und Entdeckerzone gemacht. Mit Rampen am Heck und an der Seite durfte Ferdinand durchs Auto laufen, Leckerchen suchen und einfach Spaß haben – ganz ohne Fahrten. Ziel war, dass das Auto erst einmal seine bedrohliche Bedeutung verliert. 🐾🐾🐾 Vielleicht wäre das auch für Gary eine gute Idee: Das Auto wird zunächst zum „Spielplatz“. Heckklappe und – wenn möglich – eine Seitentür öffnen, eine Rampe oder einen sicheren Einstieg nutzen und ihn ganz ohne Zeitdruck selbst entdecken lassen. Leckerchen suchen, ein Lieblingsspielzeug hineinwerfen und auf der anderen Seite wieder aussteigen – alles ohne Motor und ohne anschließend loszufahren. 🐾🐾🐾 Erst wenn das entspannt klappt, würde ich den nächsten Schritt gehen: 🐾 kurz einsteigen, 🐾wieder aussteigen. 🐾Danach den Motor einschalten, ohne (‼️) loszufahren. Erst wenn auch das ruhig (‼️) funktioniert, folgen ganz kurze Fahrten von ein bis zwei Minuten – am besten immer zu einem schönen Ziel und nicht zum Tierarzt. 😇 Da Gary sich bereits übergibt, würde ich zusätzlich einmal mit dem Tierarzt sprechen. Es könnte nämlich auch echte Reiseübelkeit dahinterstecken. Wenn ihm bei jeder Fahrt schlecht wird, verknüpft er das Auto natürlich immer negativer.😅 Manchmal kann eine Unterstützung gegen die Übelkeit am Anfang helfen, damit sich diese Spirale gar nicht erst weiter festigt.😇 Und noch etwas:😉 Ihr habt Gary erst seit zwei Monaten. Dafür hat er schon unglaublich viel gelernt und scheint euch sehr zu vertrauen.🥰 Deshalb würde ich mir wegen des Sommers keinen Stress machen. Lieber in kleinen, entspannten Schritten trainieren und dafür langfristig Erfolg haben. 🍀 Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr schon bald gemeinsam ganz entspannt die Welt entdecken könnt. 🐾😊 PS. Falls ihr RTL+ App habt, könnte der Fall so zu finden sein: „Der Hundeprofi – Rütters Team“ und dem Dackel Ferdinand suchen. Der Fall trägt sinngemäß den Titel „Dackel Ferdinand hat panische Angst bei Autofahrten – eine Party im Auto soll helfen“😉
👍👍So, oder so ähnlich haben es ja hier alle geschrieben, vielleicht manches nicht ganz so ausführlich. 🤪🙈 Klar, wenn der Hund schon absolut nicht ins Auto will, muss man noch weitere Schritte zurückgehen. Mit viel Geduld und eventuell der Unterstützung eines Medikamentes gegen Reiseübelkeit wird das schon. Kommt aber eben auch darauf an, wann und weshalb sich der Hund erbricht und das können wir halt hier nicht einschätzen. Steigt oder stieg er zumindest anfangs noch problemlos ein und das erste Stück geht/ ging es noch (zumindest anfangs), bevor ihm schlecht wurde, dann ist das wahrscheinlich der Grund und kann sich natürlich mit jedem weiteren Mal verfestigen und verschlimmern, bis er gar nicht mehr rein will. Dann macht natürlich ein Medikament vom Tierarzt gegen die Reiseübelkeit Sinn, um den Kreislauf zu durchbrechen. Nur das dann jedes Mal wegen eines Gassigang’s zu geben…. 🤔Bei einer Urlaubsreise ist das bestimmt ein gutes Hilfsmittel, aber ansonsten würde ich auch kleinschrittig üben, wie du es ja auch beschreibst und schauen, wie lang die Strecke sein darf und was man verändern könnte, damit es nicht mehr passiert. Auch der Fahrstil, die Lage des Sitzplatzes (vorne, hinten, Kofferraum, Fußraum…) und die Art des Platzes (Box als Begrenzung, Hundesitz usw.) kann da durchaus eine Rolle spielen. Ich kenne das von mir selber. Hinten kann ich darauf warten, dass mit schlecht wird und vorne passiert nichts. Besonders schlimm ist es, wenn jemand sehr rasant die Kurven nimmt, schnell beschleunigt oder ständig massiv abbremst. Dann wird mir garantiert hinten schlecht. Also vorsichtig fahren und möglichst gerade Strecken ohne dauernde Kurven (Autobahn) kann da auch schon sehr hilfreich sein. Auch ob der Hund während der Fahrt rausschaut oder nicht, kann eine Rolle spielen. Hat der Hund aber eben schon von Anfang an Panik vorm Auto, dann wird er sich eher aus dieser Panik, Angst und Aufregung heraus erbrechen. Das hat dann nichts damit zu tun, dass er das Autofahren an sich nicht verträgt. Und im allerblödesten Fall ist es eine Kombination aus beidem, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich eher für selten. Wäre natürlich richtig doof und ist nicht unmöglich.🙈🙈🙈
 
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Sabine
7. Aug. 14:06
Gib ihm Zeit, er ist ja gerade erst eingezogen und alles ist neu und hat viele Eindrücke zu verarbeiten.
 
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Marie
7. Aug. 15:44
Hallo Maren,wie ist er denn von Rumänien nach Lübeck gekommen ?
Ich vermute mal mit einen Transporter!
Vielleicht liegt da die Wurzel allen Übels.
Das war sicher eine stressige Angelegenheit für das Kerlchen !