Ich würde tatsächlich zwei Dinge voneinander trennen: die Übelkeit und die Angst vor dem Auto. 🤔Beides kann sich gegenseitig hochschaukeln. Wenn Gary schon beim Einsteigen Stress hat und anschließend erbricht, ist das Auto für ihn verständlicherweise etwas, das er lieber meidet.
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Spannend: Genau zu diesem Thema gab es bei „Der Hundeprofi – Rütters Team“ einen Fall mit dem Dackel Ferdinand. Trainerin Ellen Marques hat das Auto zunächst gar nicht als Transportmittel genutzt, sondern zur Spiel- und Entdeckerzone gemacht. Mit Rampen am Heck und an der Seite durfte Ferdinand durchs Auto laufen, Leckerchen suchen und einfach Spaß haben – ganz ohne Fahrten. Ziel war, dass das Auto erst einmal seine bedrohliche Bedeutung verliert.
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Vielleicht wäre das auch für Gary eine gute Idee: Das Auto wird zunächst zum „Spielplatz“. Heckklappe und – wenn möglich – eine Seitentür öffnen, eine Rampe oder einen sicheren Einstieg nutzen und ihn ganz ohne Zeitdruck selbst entdecken lassen. Leckerchen suchen, ein Lieblingsspielzeug hineinwerfen und auf der anderen Seite wieder aussteigen – alles ohne Motor und ohne anschließend loszufahren.
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Erst wenn das entspannt klappt, würde ich den nächsten Schritt gehen:
🐾 kurz einsteigen,
🐾wieder aussteigen. 🐾Danach den Motor einschalten, ohne (‼️) loszufahren.
Erst wenn auch das ruhig (‼️) funktioniert, folgen ganz kurze Fahrten von ein bis zwei Minuten – am besten immer zu einem schönen Ziel und nicht zum Tierarzt. 😇
Da Gary sich bereits übergibt, würde ich zusätzlich einmal mit dem Tierarzt sprechen. Es könnte nämlich auch echte Reiseübelkeit dahinterstecken. Wenn ihm bei jeder Fahrt schlecht wird, verknüpft er das Auto natürlich immer negativer.😅
Manchmal kann eine Unterstützung gegen die Übelkeit am Anfang helfen, damit sich diese Spirale gar nicht erst weiter festigt.😇
Und noch etwas:😉
Ihr habt Gary erst seit zwei Monaten. Dafür hat er schon unglaublich viel gelernt und scheint euch sehr zu vertrauen.🥰 Deshalb würde ich mir wegen des Sommers keinen Stress machen. Lieber in kleinen, entspannten Schritten trainieren und dafür langfristig Erfolg haben.
🍀 Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr schon bald gemeinsam ganz entspannt die Welt entdecken könnt. 🐾😊
PS. Falls ihr RTL+ App habt, könnte der Fall so zu finden sein:
„Der Hundeprofi – Rütters Team“ und dem Dackel Ferdinand suchen. Der Fall trägt sinngemäß den Titel „Dackel Ferdinand hat panische Angst bei Autofahrten – eine Party im Auto soll helfen“😉
👍👍So, oder so ähnlich haben es ja hier alle geschrieben, vielleicht manches nicht ganz so ausführlich. 🤪🙈 Klar, wenn der Hund schon absolut nicht ins Auto will, muss man noch weitere Schritte zurückgehen. Mit viel Geduld und eventuell der Unterstützung eines Medikamentes gegen Reiseübelkeit wird das schon. Kommt aber eben auch darauf an, wann und weshalb sich der Hund erbricht und das können wir halt hier nicht einschätzen. Steigt oder stieg er zumindest anfangs noch problemlos ein und das erste Stück geht/ ging es noch (zumindest anfangs), bevor ihm schlecht wurde, dann ist das wahrscheinlich der Grund und kann sich natürlich mit jedem weiteren Mal verfestigen und verschlimmern, bis er gar nicht mehr rein will. Dann macht natürlich ein Medikament vom Tierarzt gegen die Reiseübelkeit Sinn, um den Kreislauf zu durchbrechen. Nur das dann jedes Mal wegen eines Gassigang’s zu geben…. 🤔Bei einer Urlaubsreise ist das bestimmt ein gutes Hilfsmittel, aber ansonsten würde ich auch kleinschrittig üben, wie du es ja auch beschreibst und schauen, wie lang die Strecke sein darf und was man verändern könnte, damit es nicht mehr passiert. Auch der Fahrstil, die Lage des Sitzplatzes (vorne, hinten, Kofferraum, Fußraum…) und die Art des Platzes (Box als Begrenzung, Hundesitz usw.) kann da durchaus eine Rolle spielen. Ich kenne das von mir selber. Hinten kann ich darauf warten, dass mit schlecht wird und vorne passiert nichts. Besonders schlimm ist es, wenn jemand sehr rasant die Kurven nimmt, schnell beschleunigt oder ständig massiv abbremst. Dann wird mir garantiert hinten schlecht. Also vorsichtig fahren und möglichst gerade Strecken ohne dauernde Kurven (Autobahn) kann da auch schon sehr hilfreich sein. Auch ob der Hund während der Fahrt rausschaut oder nicht, kann eine Rolle spielen. Hat der Hund aber eben schon von Anfang an Panik vorm Auto, dann wird er sich eher aus dieser Panik, Angst und Aufregung heraus erbrechen. Das hat dann nichts damit zu tun, dass er das Autofahren an sich nicht verträgt. Und im allerblödesten Fall ist es eine Kombination aus beidem, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich eher für selten. Wäre natürlich richtig doof und ist nicht unmöglich.🙈🙈🙈