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Nana
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Anzahl der Antworten 10
zuletzt 22. Juni

Junghund aufdrindlich bei anderen Hunden

Nachdem Mila mein erster eigener Hund ist, wollte ich mich mal umhören, wie "normal" es ist, dass sie mit 13 Monaten gegenüber anderen Hunden aufdringlich ist? Sie will immer spielen, obwohl der andere Hund klar zeigt, dass er nicht will und ignoriert das. Dann bellt sie, rennt hin, dann wieder davon, damit sie ihn dazu animiert ihr nachzurennen. Wenn sie ignoriert wird, kippt es manchmal sogar, weil sie ihren Willen durchsetzen will anstatt es zu akzeptieren. Dann stellt sie sich vor seinen Augen, macht Männchen um auf keinen Fall ignoriert zu werden. Ich muss oft auch dazwischen gehen und sie zu mir holen, weil mir die anderen Hunde extrem leid tun, wenn sie von ihr belästigt werden 🙈 Ich wollte fragen ob sowas in dem Alter noch normal ist? Manchmal ist sie mir vor anderen peinlich wegen dieses Verhaltens, zb in der Hundezone. Mila ist halt echt das komplett Gegenteil von mir. Kann man sowas abtrainieren oder ist das dann einfach ihr Charakter??
 
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Claudia
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22. Juni 07:09
Hilfreich ist es, sich mit den anderen HH abzusprechen.
Peinlich muss es dir nicht sein, dass sie es nicht kann. Sie muss lernen, dass andere Grenzen setzen, die sie (im besten Fall) akzeptieren muss.
Dazu gehören auch zwei HH! Nicht jeder Hund kann Grenzen setzen. Da seid ihr dann gefragt. Manchmal hilft es, wenn vom anderen HH eine klare Ansage kommt.
 
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Petra
22. Juni 06:09
Es kann halt passieren, dass sie mal an einen Hund gerät, der das garnicht toll findet und sie grob zurechtweist.
Bei diesen Hundekontakten sind dann keine Trainer dabei, wenn ich das richtig verstehe?
Was machen denn die anderen Hundebesitzer?
Wenn ich sehe, dass mein Hund von einem anderen belästigt wird, dann würde ich meinen Hund vor diesen beschützend eingreifen. Zum einen weil ich will, dass mein Hund weiß, das ich mich kümmere und zum anderen, dass eben mein Hund nicht selbst so in Rage gerät, dass es ggf. Eskaliert.
Ich würde rückruftraining empfehlen, dass du sie da rausholen kannst. Aber das geht natürlich auch nicht von heute auf morgen. Das muss schrittweise auftainiert werden, erst ohne Ablenkung und diese Schritt für Schritt steigern. Aus dem „Spiel“ abrufen ist dann schon Königsdisziplin.

Was ich auch noch wichtig finde: du schreibst, das es dir peinlich ist, vor den anderen Hundebesitzern.
Also strahlst du deiner Hündin ggf. Auch Unsicherheit aus, da würde ich auch dran arbeiten. Da sie dann erst recht denk alles selbst übernehme zu müssen.
Ich weiß es ist viel für den Anfang. Aber um so mehr du mit deiner Hündin positiv arbeitest, umso mehr wird sie sich an dir orientieren.
 
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Sonja
22. Juni 06:20
Ist normal. Wenn dein Hund mal eine "richtige" ansage bekommt wird sie es auch begreiffen.....einfach nicht zu früh eingreiffen, viele Hunde , besonders des anderen Geschlechtes sind mit Junghunden (anfang Pubertät) sehr tollerant...
 
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Nana
22. Juni 06:34
Es kann halt passieren, dass sie mal an einen Hund gerät, der das garnicht toll findet und sie grob zurechtweist. Bei diesen Hundekontakten sind dann keine Trainer dabei, wenn ich das richtig verstehe? Was machen denn die anderen Hundebesitzer? Wenn ich sehe, dass mein Hund von einem anderen belästigt wird, dann würde ich meinen Hund vor diesen beschützend eingreifen. Zum einen weil ich will, dass mein Hund weiß, das ich mich kümmere und zum anderen, dass eben mein Hund nicht selbst so in Rage gerät, dass es ggf. Eskaliert. Ich würde rückruftraining empfehlen, dass du sie da rausholen kannst. Aber das geht natürlich auch nicht von heute auf morgen. Das muss schrittweise auftainiert werden, erst ohne Ablenkung und diese Schritt für Schritt steigern. Aus dem „Spiel“ abrufen ist dann schon Königsdisziplin. Was ich auch noch wichtig finde: du schreibst, das es dir peinlich ist, vor den anderen Hundebesitzern. Also strahlst du deiner Hündin ggf. Auch Unsicherheit aus, da würde ich auch dran arbeiten. Da sie dann erst recht denk alles selbst übernehme zu müssen. Ich weiß es ist viel für den Anfang. Aber um so mehr du mit deiner Hündin positiv arbeitest, umso mehr wird sie sich an dir orientieren.
Rückruf kann sie, beim Spiel aber nicht immer. Es wird immer besser.
Ich strahl keine Unsicherheir aus. Sie ist mir einfach peinlich in solchen Situationen, das hat nicht damit zu tun.
 
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Claudia
22. Juni 07:09
Hilfreich ist es, sich mit den anderen HH abzusprechen.
Peinlich muss es dir nicht sein, dass sie es nicht kann. Sie muss lernen, dass andere Grenzen setzen, die sie (im besten Fall) akzeptieren muss.
Dazu gehören auch zwei HH! Nicht jeder Hund kann Grenzen setzen. Da seid ihr dann gefragt. Manchmal hilft es, wenn vom anderen HH eine klare Ansage kommt.
 
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Sabine
22. Juni 07:49
Ich bin da auch bei Claudia und Milla. Eine deutliche Ansage wird sie verstehen, aber bei Hunden, die das nicht leisten können, sind die Halter gefragt. Also am besten mit dem anderen Hundehalter abstimmen und fragen, ob der grade Zeit und Lust hat, mit dir ein wenig zu üben.
 
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Tina
22. Juni 08:12
Hatte auch so einen "Quälgeist" '🙊🙈🤣 bzw teilweise ist es auch noch sehr aufdringlich. Aber es wird besser. Was wir genau gemacht haben kann ich gar nicht so richtig sagen 🤔 aber es ist schon deutlich besser geworden, denke es ist auch ein Thema der geistigen Reife.

So oft es ging social walk mit vielen Hunden und ohne Kontakt, war/ist aber nur so alle 2,3 Wochen.

Draußen darf sie nicht einfach so zu anderen hin, nur in Absprache mit dem anderen HH. Wenns dann "zu bunt" wurde habe ich sie eingesammelt und das ganze abgebrochen. Was mir anfangs auch noch super unangenehm war, als ich sie da wirklich umständlich einsammeln musste und noch nicht aus dem Hundekontakt raus abrufen konnte. Ich denke ich weiß was du meist wie doof sich das anfühlt. Ich habe deshalb immer vorher mit dem anderen HH kurz gesprochen, ob diese ihren Hund sicher aus dem Spiel rufen können, da wir es noch nicht beherrschen und nur mit solchen HH den freien Kontakt zugelassen.

Allerdings ist/war Charly eher sensibel aufdringlich. Also das heißt sie checkt das mMn genau wie weit sie bei dem anderen Hund gehen kann. Ist der Hund Gegenüber dominant, versucht sie es nur 1 mal mit ner nervigen Spielaufforderung und nimmt sich mittlerweile selbst schnell stark zurück bevor es für sie brenzlig wird und verhält sich total angepasst. Sie kann andere Hunde scheinbar recht sensibel lesen.

Ist der andere Hund allerdings super freundlich/gutmütig und lässt sich alles gefallen, macht sie ihn augenscheinlich zum Opfer, dann wird dieser die ganze Zeit von ihr aufgefordert, angehüpft, genervt, total aufdringliches Verhalten ohne Ende, was ich abbreche.

Also ich denke schon, uns haben bis heute zunächst möglichst viele Kontaktsituationen geholfen, dass zum einen Charly bisher immer besser lernte sich selbst zu regulieren/auf verschiedene Charaktere angemessener zu reagieren und ich habe auch gelernt wann ich sie weg rufen/es abbrechen sollte (sie zu sehr übers Ziel hinaus schießt).

Wir bleiben weiter dran und ich bin guter Dinge, dass auch das aufdringliche Verhalten bei den netten Hunden mit der Zeit noch einmal etwas weniger wird. Mittlerweile kann ich sie zumindest aus dem Hundekontakt recht sicher abrufen was schon einmal vieles erleichtert. (da immer mal geübt mit einem Hund der es schon konnte, den anderen HH seinen ranrufen lassen, und ich habe parallel Charly gerufen, so hatten wir es öfter gemacht und iwann hats bei ihr im Kopf klick gemacht, dass ich sie dann mit der Zeit auch einzeln zu mir rufen konnte)
 
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Lisa-Eileen
22. Juni 17:12
Da bräucht man am besten nen Hund der klar und souverän deutlicher korrigiert.
Bei Hunden die sich alles gefallen lassen muss man als Mensch korrigieren.
Am besten mit nem kompetenten Trainer das lernen damit du es richtig machst und nicht vielleicht andere Probleme damit machst.
 
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The In
22. Juni 19:34
Mit 13 Monaten, vermutlich voll-pubertär, ist aufdringliches Verhalten nicht ungewöhnlich.
Tatsächlich sogar eine sensible Zeit um den eigenen Stand neu zu bewerten. Souveräne, erwachsene Hunde, die ihr klar aber fair kommunizieren, dass dieses Verhalten nicht OK ist, wären hier hilfreich. Wichtig ist, sie muss lernen, welches Verhalten denn stattdessen OK ist. Egal ob Mensch oder Hund ihr zeigt "DAS ist nicht ok", wenn die Situation dann immer beendet wird, lernt sie nicht, sich zu regulieren. Es kann sogar zu Frust und dann zu schlechterem Verhalten führen.

Vielleicht hilft es, wenn sie sich vorher schon einmal auspowern durfte, bevor ihr Hundebegenungen übt. Dann ist weniger "Vollgas" im 🐕. 🍀
 
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Jasmin
22. Juni 20:21
Deine Mila ist 13 Monate. Also schön in der Pubertät und wie das so ist als Teenie hält man sich halt für den Nabel der Welt. Sie ist selbstbewusst und weiß was sie will. Erstmal eine tolle Eigenschaft. Dass das nervt kann ich voll nachvollziehen. Bei jüngeren, unerfahrenen, sensiblen sowie deutlich älteren Hunden würde ich gezielt eingreifen und unterbinden. Nicht jeder Hund ist sowas gewachsen. Ansonsten schau nach souveränen erwachsen Hunden und lass es laufen. Die erklären ihr dann irgendwann sauber und konsequent dass sie den Murks lieber lassen sollte. So punktgenau kann kein Mensch korrigieren.
 
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Tina
22. Juni 21:16
Wichtiger Punkt. Wir hatten vor allem in der Anfangszeit bei Sozialkontakten bewusst entspannte ältere Hunde gewählt.
Die Trainerin hat immer gesagt ein junger Hund lernt mehr von nem souveränen älteren/erwachsenen Hund als von nem gleichaltrigen Wirbelwind. Sie meinte immer am besten eher ruhige Hunde, die ihre Grenzen aufzeigen, aber nicht gleich voll Aggro werden.

Da gab es bei uns einen fitten Schweißhund im Senioralter, der absolut chillig war und Charly einfach komplett ignoriert und sie in ihrer Aufdringlichkeit einfach konsequent abblitzen lassen hat mit kleinen Zeichen und ohne großes Spektakel, der hat ihr glaube ich schon ne Menge beigebracht.
Es gab aber zum bsp auch ne 5 jährige Boxerin, die schon mal Welpen hatte und wenn es ihr zu doof wurde sehr deutlich zurecht gewiesen hat.

Solche qualitativ guten Kontakte sind sehr wichtig. Und viel wichtiger als Quantität.


Etwa gleichaltrige Hunde kommen vereinzelt bei uns jetzt erst so langsam bewusster mit ins Spiel, wo sie sich angepasster zu Verhalten beginnt.