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Celine
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Anzahl der Antworten 18
heute 09:54

Jagdtrieb – warum reagiert mein Hund nur auf bestimmte Wildtiere? 🦊

Mich würde mal interessieren, ob jemand von euch ein ähnliches Verhalten bei seinem Hund beobachtet. Meine Ronja hat scheinbar einen sehr selektiven Jagdtrieb. Heute ist uns beispielsweise eine Ratte wirklich direkt vor die Füße gelaufen, sie hat sie gesehen aber überhaupt kein Interesse gezeigt. Auch Eichhörnchen, Rehe und Wildschweine, rennende Katzen, interessieren sie erstaunlicherweise überhaupt nicht. Aber: Sobald sie einen Fuchs oder einen Dachs sieht oder nur wittert, ist es plötzlich komplett anders. Gerade beim Fuchs gibts kein halten mehr, Nackenhaare stellen sich auf, es wird geknurrt, gebellt, Fährte wird gesucht, sie macht sich groß und ist sehr unruhig. Wie ein Jagdhund, der es kaum erwarten kann, von der Leine abgemacht zu werden. Wasservögel findet sie auch interessant. Ich frage mich deshalb, wie sich das erklären lässt. Warum kann ein Hund bei manchen Wildtieren völlig entspannt bleiben, während andere einen starken Reiz auslösen? Ist das vielleicht abhängig von Bewegungsmuster, Geruch, Größe oder davon, welche Tiere der Hund als „Beute“ bzw. als besonders interessant abgespeichert hat? Oder kann es tatsächlich sein, dass Hunde einen so selektiven Jagdtrieb haben? Würde mich interessieren, wie das bei euren Hunden aussieht. 😊
 
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Kirsten
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3. Sept. 17:43
Ist es möglich, dass wehrhafte Tiere (einzelne oder verschiedene Raubwildarten) oder ihr Geruch eine hohe Relevanz für Ronja haben? Bei dem geschilderten Verhalten könnten andere emotionale Komponenten mit einfließen.
Die Bürste, Knurren, Bellen. Das sind ja durchaus eher Anteile von agonistischem Verhalten.

Das ist mir bei meiner jagdambitionierten Hündin nur einmal stark im Gedächtnis geblieben. An der Stelle haben ich einen Wolf (oder ggf. noch Luchs) vermutet. Es war im Urlaub. Die war gespannt wie ein Flitzbogen, aber die Körperspache unterschied sich deutlich vom üblichen Jagdverhalten (siehe Foto).

Neben Jagdverhalten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ronja da etwas fremdes entdeckt, dass ernstzunehmend oder gar bedrohlich auf sie wirken könnte.
 
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Kirsten
3. Sept. 17:43
Ist es möglich, dass wehrhafte Tiere (einzelne oder verschiedene Raubwildarten) oder ihr Geruch eine hohe Relevanz für Ronja haben? Bei dem geschilderten Verhalten könnten andere emotionale Komponenten mit einfließen.
Die Bürste, Knurren, Bellen. Das sind ja durchaus eher Anteile von agonistischem Verhalten.

Das ist mir bei meiner jagdambitionierten Hündin nur einmal stark im Gedächtnis geblieben. An der Stelle haben ich einen Wolf (oder ggf. noch Luchs) vermutet. Es war im Urlaub. Die war gespannt wie ein Flitzbogen, aber die Körperspache unterschied sich deutlich vom üblichen Jagdverhalten (siehe Foto).

Neben Jagdverhalten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ronja da etwas fremdes entdeckt, dass ernstzunehmend oder gar bedrohlich auf sie wirken könnte.
 
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Carola
3. Sept. 17:54
Ich denke, dass es auch in den Genen stecken könnte.
Meine Hunde haben keinen starken Jagdtrieb. Aber bei Ratten und Mäusen gehen sie ab wie die Furien.
Warum? Diese Rasse wurde neben ihrer Tätigkeit als Wachhund auf Ratten- und Mäusejagd gezüchtet.
Niemand hat es ihnen beigebracht, aber sie können und tun es.
 
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Kerstin
3. Sept. 17:58
Also wie haben nen Galgo...Hasen gucken wir uns an, Katzen sind super, und durch gefühlt 50 Hühner sind wir so durchgelaufen....Reh und Eichhörnchen....da steht die Nase auf den Hinterbeinen , bellt in einem so hohen Ton,da schrillen die Ohren. Oder er wird km Wald wenn er n Reh in der Nase hat,Stock steif, und sucht die Umgebung ab.
Bei nem Fuchs....uiuiui können wir ganz schnell weg hier, den fand er spuki,hat sich auch immer wieder umgedreht.
 
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Ines
3. Sept. 18:09
Spannende Frage ,meiner reagiert auch nur auf bestimmte Tiere. Katzen,Eichhörnchen und Fuchs( ganz besonders).Katzen sind " antrainiert",das war früher nie so. Nachbars Katze hat ihr Bestes gegeben ,der Frechdachs.Die legt es voll drauf an und neckt Yoshi täglich.Ansonsonsten ist schon der Geruch ein Trigger.
 
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Ines
3. Sept. 18:17
Ist es möglich, dass wehrhafte Tiere (einzelne oder verschiedene Raubwildarten) oder ihr Geruch eine hohe Relevanz für Ronja haben? Bei dem geschilderten Verhalten könnten andere emotionale Komponenten mit einfließen. Die Bürste, Knurren, Bellen. Das sind ja durchaus eher Anteile von agonistischem Verhalten. Das ist mir bei meiner jagdambitionierten Hündin nur einmal stark im Gedächtnis geblieben. An der Stelle haben ich einen Wolf (oder ggf. noch Luchs) vermutet. Es war im Urlaub. Die war gespannt wie ein Flitzbogen, aber die Körperspache unterschied sich deutlich vom üblichen Jagdverhalten (siehe Foto). Neben Jagdverhalten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ronja da etwas fremdes entdeckt, dass ernstzunehmend oder gar bedrohlich auf sie wirken könnte.
Beim Wolf ist es bei uns auch so ,Hund ist extrem angespannt und läuft eng ,sehr eng ,bei mir.
 
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Celine
3. Sept. 19:52
Ist es möglich, dass wehrhafte Tiere (einzelne oder verschiedene Raubwildarten) oder ihr Geruch eine hohe Relevanz für Ronja haben? Bei dem geschilderten Verhalten könnten andere emotionale Komponenten mit einfließen. Die Bürste, Knurren, Bellen. Das sind ja durchaus eher Anteile von agonistischem Verhalten. Das ist mir bei meiner jagdambitionierten Hündin nur einmal stark im Gedächtnis geblieben. An der Stelle haben ich einen Wolf (oder ggf. noch Luchs) vermutet. Es war im Urlaub. Die war gespannt wie ein Flitzbogen, aber die Körperspache unterschied sich deutlich vom üblichen Jagdverhalten (siehe Foto). Neben Jagdverhalten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ronja da etwas fremdes entdeckt, dass ernstzunehmend oder gar bedrohlich auf sie wirken könnte.
Jaa genau so steht sie auch da.
Allerdings musste ich einmal die Erfahrung machen, dass Ronja Füchse auch tatsächlich jagt. Konnte es aber durch ein Abbruchsignal unterbinden. Dennoch nehme ich sie bei Füchsen immer sofort an die Leine.

Waschbären hingegen sind wieder kein Problem. 😅
 
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Tina
3. Sept. 19:54
Dass Ronja bei Fuchs und Dachs ähnlich reagiert, könnte am Geruch liegen.
Dachs und Fuchs teilen sich oft einen Bau und riechen daher ähnlich.
Spannend ist ihr "aggressives" Verhalten. Ich kenne es von Terriern bevor sie in einen Bau geschickt werden. Das wäre dann Beutefangverhalten. Vielleicht steckt in Ronja ein Terrier....und ein Labrador, dass würde die Wasservögel erklären. 😁

Selektives Jagdverhalten gibt es. Ich habe zwei Jagdhunde der gleichen Rasse. Einer jagt lautstark so ziemlich alles. (Sogar fliegende Greifvögel) Der andere ist eher zurückhaltend. Aber bei Hasen ist bei ihm jede Ruhe weg.

Meine "kleine" Theorie ist: genetisch bedingt triggern unterschiedliche visuelle und olfaktorische Reize unterschiedliche Jagdsequenzen. Ich glaube auch, dass wir die komplexe Geruchswelt der Hunde in keiner Weise vorzustellen vermögen.

Danke für den Beitrag, der echt zum Nachdenken anregt.
 
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Celine
3. Sept. 19:55
Ich denke, dass es auch in den Genen stecken könnte. Meine Hunde haben keinen starken Jagdtrieb. Aber bei Ratten und Mäusen gehen sie ab wie die Furien. Warum? Diese Rasse wurde neben ihrer Tätigkeit als Wachhund auf Ratten- und Mäusejagd gezüchtet. Niemand hat es ihnen beigebracht, aber sie können und tun es.
Sie ist vom Tierarzt als Terriermix eingestuft aber da fehlt es mir dann doch an Terriercharakter. 😅

Ok das wusste ich nicht mal, dass diese Rasse dafür gezüchtet wurde. Wieder was gelernt😊
 
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Celine
3. Sept. 19:56
Also wie haben nen Galgo...Hasen gucken wir uns an, Katzen sind super, und durch gefühlt 50 Hühner sind wir so durchgelaufen....Reh und Eichhörnchen....da steht die Nase auf den Hinterbeinen , bellt in einem so hohen Ton,da schrillen die Ohren. Oder er wird km Wald wenn er n Reh in der Nase hat,Stock steif, und sucht die Umgebung ab. Bei nem Fuchs....uiuiui können wir ganz schnell weg hier, den fand er spuki,hat sich auch immer wieder umgedreht.
Sind ja auch völlig unterschiedliche Reaktionen🙈
 
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Celine
3. Sept. 19:57
Spannende Frage ,meiner reagiert auch nur auf bestimmte Tiere. Katzen,Eichhörnchen und Fuchs( ganz besonders).Katzen sind " antrainiert",das war früher nie so. Nachbars Katze hat ihr Bestes gegeben ,der Frechdachs.Die legt es voll drauf an und neckt Yoshi täglich.Ansonsonsten ist schon der Geruch ein Trigger.
Okay scheinbar triggern Füchse viele Hunde. 🙈

Bei uns drehen dann auch immer sehr viele Nachbarshunde durch, gemeinsam kläffen dann alle rum.