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Christina
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zuletzt 1. Juli

Bogen laufen bei Fremdhundbegegnung?

Hallöchen, Ich wollte mich mal vorstellen. Ich bin Christina und meine Maja ist 5 Jahre alt geworden. Wir haben sie mit 7 Monaten aus Ungarn bekommen und sie war damals schon auf einer Tötungsstation und Shelter. Als sie nach Deutschland kam hatte sie schon von anfang an Hunde aus weiterer Distanz angebellt an der Leine. Wir haben mit Clicker trainiert und es ist schon viel besser geworden, vorallem wenn wir einen Ausflug machen und wir nicht in ihrem Revier sind☺️ Da sie mit schon paar mal bei Fremdhundbegegnungen am Wiesengrund abgehauen ist, weil sie vor irgendwelchen Dingen angst hatte läuft sie an der Schleppleine. Wenn Hunde uns zu Nah kommen fixiert und lauert sie (sie hat aber noch nie einen Hund schaden zugefügt. Ich denke einfach das ist noch ihr Schutzmechanismus aus den Ausland) Wenn wir ihre Freunde treffen zeigt sie nur wages Interesse als würde sie sagen ,,Ok Frauchen gehen wir jetzt wieder?“ Würdet ihr dann wenn ihr auf einen Wiesengrunde seit (Hundewiesen vermeide ich, da hatten wir schon schlechte Erfahrungen) einen Bogen laufen, wenn sie anfängt zu fixieren und lauern. Denn ich hab den eindruck sie versucht noch vieles selbst zu regeln und das möchte ich ihr abnehmen ❤️
 
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Liane
30. Juni 13:40
Vllt kann dir das Buch "Hallo - ich rede mit dir!" von Katrin Scholz weiter helfen. Komm jetzt nur drauf, weil ich es aktuell lese, da geht's quasi grob genommen und Führung und Führungsgesten.
Danke, bei mir ist alles paletti.
 
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Tina
30. Juni 15:06
Danke, bei mir ist alles paletti.
Ja sorry, war in der Eile an die falsche Person 🤦😅
 
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Lisa-Eileen
30. Juni 15:35
Fixieren/ lauern bedeutet ja "du bist mir zu nah - halt mehr Abstand/ verpiss dich".
Also ja, Bogen laufen sollte man dann schon, für Hunde ist es unnormal und mega unhöflich bis bedrohlich direkt straight aufeinander zuzugehen.
Mit dem Bogen entschärfst du es und bist höflicher was beide Seiten entspannt.
Außerdem auch gucken das man das Verhalten dann auch korrigiert (ihm den Raum zu machen indem man sich ihm zudreht und ggf eine schiebende Hilfe einsetzt falls eindrehen nicht langt), oft kann man ja nicht so viel Abstand halten wie der Hund gern hätte oder bräuchte.
Da muss er ja trotzdem lernen mit klarzukommen und sich trotzdem höflich deeskalierend zu verhalten.
Bevor man korrigiert sollte der Hund aber auch erstmal das korrekte Alternativverhalten lernen, dazu kannst du gut zb Leckerlies am Rand streuen oder vor ihm immer einzeln eins fallen lassen zum suchen damit er lernt sich abzuwenden und zu deeskalieren statt offensiv zu sein und zu fixieren.
So hab ichs Rocket beigebracht, er ist zwar kein HSH aber auch sehr wachsam und sensiebel auf asoziale Hunde und hat auch viel schlechte Erfahrungen mit Begegnungen.
 
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Nicole
30. Juni 15:46
Nein um gottes willen erzwingen möchte ich gar nichts. Wie gesagt möchte das sie sich wohlfühlt. Wollte euch nur mal in der Hunde Community fragen. Weil ihr kennt das bestimmt auch wenn da so Hundeprofis kommen und sagen der Hund hat ja gar kein Kontakt..oder lass den doch mal spielen🙈finde das manchmal so übergriffig
Meiner ist auch regelmäßig ausgetickt an der Leine. Sobald Hunde in Sicht kamen, hing er in der Leine und hat gebellt. Aber meiner möchte eigentlich unbedingt Kontakt zu anderen Hunden haben. Er ist nur sehr unsicher zu Beginn. Ich habe ne Weile gebraucht, um zu verstehen, was er möchte. Jetzt hat er 3-4 feste "Freunde", mit denen er toben und spielen kann. Ich denke, dass das auch reicht. Kurze Fremdkontakte bringen meiner Meinung nach nicht so wirklich etwas. Da lernt man sich ja nicht kennen. 2-3 Hunde, die deine Maus wirklich mag und regelmäßig treffen kann, sollten reichen. 😊 Viel Erfolg weiterhin 🍀
 
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Liane
30. Juni 16:02
Ja sorry, war in der Eile an die falsche Person 🤦😅
Kein Problem, alles gut
 
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Christina
30. Juni 16:21
Meiner ist auch regelmäßig ausgetickt an der Leine. Sobald Hunde in Sicht kamen, hing er in der Leine und hat gebellt. Aber meiner möchte eigentlich unbedingt Kontakt zu anderen Hunden haben. Er ist nur sehr unsicher zu Beginn. Ich habe ne Weile gebraucht, um zu verstehen, was er möchte. Jetzt hat er 3-4 feste "Freunde", mit denen er toben und spielen kann. Ich denke, dass das auch reicht. Kurze Fremdkontakte bringen meiner Meinung nach nicht so wirklich etwas. Da lernt man sich ja nicht kennen. 2-3 Hunde, die deine Maus wirklich mag und regelmäßig treffen kann, sollten reichen. 😊 Viel Erfolg weiterhin 🍀
Das machen wir auch so☺️
 
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Christina
1. Juli 05:18
Also unsere tickt da ähnlich. War am Anfang ganz schlimm mit in der Leine hängen. Jetzt ist es schon viel besser wenn ich rechtzeitig reagiere. Sie braucht einfach den nötigen Abstand. Wird es sehr eng, wechsle ich auch mal die Seite oder laufe wenn möglich einen leichten Bogen mit mir zwischen Hund und Hund. Wenn sie fixiert habe ich das Kommando Schau etabliert, dass sie zu mir schaut, klappt auch meistens sehr gut. Mit bekannten Hunden aus der Hundeschule können wir auch entspannt im Freilauf laufen. Auf spielen und rumtoben hat sie aber nicht wirklich Lust aber das hab ich mittlerweile akzeptiert. Ich meide weder viele Hunde noch suche ich zwanghaft Hundebegegnungen. Da wir regelmäßig mit den bekannten Hunden gehen denke ich das genügt ihr als Sozialkontakt. Und selbst der Rütter hat mal gesagt, seiner Emma wäre es am liebsten es gäbe nur sie allein auf der Welt 😅 also jeder Hund ist anders
 
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Stefanie
1. Juli 05:55
Das Verhalten was du beschreibst mit fixieren und lauern nennt sich Droh-Fixieren und ist nicht die entspannteste Form in eine Hundebegegnung zu gehen. Machen gerne die Hütehunde. Schau dir mal an wie der andere Hund dir entgegen kommt. Hör auf dein Bauchgefühl. Unangenehm dann Bogen, alternativ wenn du clickerst würde ich Click für Blick zu dir. Sei dir bewusst das Leine eine kommunikative Einschränkung für dein Hund ist. In freier Wildbahn laufen die Hunde meistens einen Bogen. Und unsichere Hunde überdecken gerne durch so einen Start in die Kommunikation ihre Unsicherheit. Souveräne Hunde haben das ja nicht nötig. Gutes Gelingen
 
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Christina
1. Juli 08:00
Das Verhalten was du beschreibst mit fixieren und lauern nennt sich Droh-Fixieren und ist nicht die entspannteste Form in eine Hundebegegnung zu gehen. Machen gerne die Hütehunde. Schau dir mal an wie der andere Hund dir entgegen kommt. Hör auf dein Bauchgefühl. Unangenehm dann Bogen, alternativ wenn du clickerst würde ich Click für Blick zu dir. Sei dir bewusst das Leine eine kommunikative Einschränkung für dein Hund ist. In freier Wildbahn laufen die Hunde meistens einen Bogen. Und unsichere Hunde überdecken gerne durch so einen Start in die Kommunikation ihre Unsicherheit. Souveräne Hunde haben das ja nicht nötig. Gutes Gelingen
Das weiss ich, an der Leine ist mir das auch bewusst. Sie zeigt das Verhalten aber auch oft mit Schleppleine die am Boden liegt.
 
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Stefanie
1. Juli 08:21
Das weiss ich, an der Leine ist mir das auch bewusst. Sie zeigt das Verhalten aber auch oft mit Schleppleine die am Boden liegt.
Was macht sie wenn du nicht auf sie einwirkst und selbst einen Bogen läufst und animierst mit zu kommen? Bleibt sie bei der Einstellung?