Higgins hat nun seit ein paar Tagen seit einer NotOP einen Herzschrittmacher. Es geht ihm super damit, und er ist nun schon fast wieder der Alte.
Ich selbst bin allerdings nervlich fix und fertig. Denn das Problem ist, ich muss penibel darauf achten, dass er nicht springt, spielt, rennt, sich schüttelt oder kratzt, etc pp.
Er darf eigentlich nichts.
Der Schrittmacher braucht 4 -6 Wochen bis er fest verwächst, bis dahin könnte all das dazu führen das die Sonde verrutscht/herausrutscht.
Was für andere nur eine nervige, kostspielige Sache wäre, wäre für Higgins das Todesurteil, denn nur das Gerät hält sein Herz am laufen. Rutscht die Sonde raus, wird er sehr wahrscheinlich sterben.
Dazu soll er natürlich nur an der Leine gehen, kann aber aufgrund der Geräte unter der Haut und OP Wunden weder Halsband noch Geschirr tragen.
Es zerrt so an den Nerven auf jeden Schritt aufpassen zu müssen, immer mit der Angst, dass doch plötzlich etwas passiert und man dann nichts mehr tun kann.
Nebenbei muss ich natürlich auch noch arbeiten (zum Glück).Homeoffice, aber kann mich auf nichts konzentrieren und traue mich nicht mal zum Einkaufen das Haus zu verlassen. Keine Ahnung wie das die nächsten Wochen weiter gehen soll.
Meine Hündin ist natürlich auch noch da, und kommt neben dem ganzen Drama natürlich viel zu kurz.
Ich versuche positiv zu denken, denn er lebt und es geht ihm gut, aber es fällt gerade schwer.