Ich war vorhin auf einer recht stark befahrenen, schmalen Straße unterwegs – ohne Geh- oder Fahrradweg. Natürlich auf der rechten Seite.Aus ungefähr 100 Metern Entfernung rief mir eine entgegen kommende Labrador-Halterin die auf der selben Seite lief laut zu, ich solle auf die andere Straßenseite wechseln, weil sie – Zitat – „einen Kampfhund an der Leine“ habe.
Daraufhin antwortete ich, dass sie, wenn sie ein Problem sehe, sich ja gerne selbst in den Gegenverkehr stellen könne, ich mich aber ganz sicher nicht wegen ihres Hundes in Gefahr bringen werde.
Letztlich blieben wir beide auf derselben Straßenseite, gingen ganz normal aneinander vorbei – und ihr Hund machte dabei nicht einmal einen Mucks.🙄
Kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Erst einmal gibt es keine Kampfhunde , das ist ein Begriff der Medien . Aber den eigenen Hund so zu verteufeln. Selbst wenn es ein Listenhund ist , sollte ich wissen, wie dieser zu führen ist. Die eigene Unsicherheit überträgt sich sonst auf den Hund.