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Andrea
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 12986
heute 14:54

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Petra
heute 13:26
Heute war’s Gassi gehen so schön mit unserem kleinen Hunderudel 4 Ridgeback, davon 2 Rüden und 2 Hündinnen. Aber es war sehr ärgerlich, wenn die 2 Mädels einfach neben Dir mit dem Gerangel loslegen und man dann umgenietet wird. Bin voll auf den Hintern gefallen. Hab mir die Hand verstaucht. Passiert immer wieder leider. Die ganze Wiese war frei……
 
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Nessa
heute 13:30
Muss man nicht. Aber dann muss man sich auch nicht wundern. Beispiel: Ich bin mit dem Auto unterwegs und befahre eine Straße, die bergab führt. Ich habe keine Hindernisse auf meiner Seite, also eigentlich Vorfahrt. Trotzdem poche ich nicht auf mein Recht und gewähre den bergauffahrenden Fahrzeugen die Vorfahrt. Früher haben sich die meisten dafür bedankt. Heute sehen es die meisten als selbstverständlich an. Das ist so demotivierend, dass ich es mir eigentlich abgewöhnt habe. Ab und an fasse ich mir aber doch ein Herz, weil ich noch immer auf das Gute im Menschen hoffe. Leider werde ich zu 98 % enttäuscht. Es gibt sie noch, die rücksichtsvollen Menschen, aber sie sterben leider aus. Es ist schade, dass man die Erwartungshaltung für ein einfaches Danke mittlerweile gen Null schrauben muss. 😳
In deinem Beispiel machst du allerdings etwas, dass du eben nicht machen müsstest.
Das passende Beispiel wäre, wenn du deine Vorfahrt wahrnimmst und dich dann bei dem anderen bedanken sollst, weil er sie dir nicht genommen sondern sich an die Regeln gehalten hat.
Ich glaub genau da geht hier die Diskussion teils etwas aneinander vorbei.
 
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Lola
heute 13:38
In deinem Beispiel machst du allerdings etwas, dass du eben nicht machen müsstest. Das passende Beispiel wäre, wenn du deine Vorfahrt wahrnimmst und dich dann bei dem anderen bedanken sollst, weil er sie dir nicht genommen sondern sich an die Regeln gehalten hat. Ich glaub genau da geht hier die Diskussion teils etwas aneinander vorbei.
Anscheinend bedanke ich mich selbst zu oft 😀
 
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Heike
heute 13:38
Muss man nicht. Aber dann muss man sich auch nicht wundern. Beispiel: Ich bin mit dem Auto unterwegs und befahre eine Straße, die bergab führt. Ich habe keine Hindernisse auf meiner Seite, also eigentlich Vorfahrt. Trotzdem poche ich nicht auf mein Recht und gewähre den bergauffahrenden Fahrzeugen die Vorfahrt. Früher haben sich die meisten dafür bedankt. Heute sehen es die meisten als selbstverständlich an. Das ist so demotivierend, dass ich es mir eigentlich abgewöhnt habe. Ab und an fasse ich mir aber doch ein Herz, weil ich noch immer auf das Gute im Menschen hoffe. Leider werde ich zu 98 % enttäuscht. Es gibt sie noch, die rücksichtsvollen Menschen, aber sie sterben leider aus. Es ist schade, dass man die Erwartungshaltung für ein einfaches Danke mittlerweile gen Null schrauben muss. 😳
Das ist eine andere Generation. Ich kenne das schon aus der Kindheit so, dass man sich gegenseitig hilft und Leid und auch Freude miteinander teilt und fühle mich nicht altbacken deswegen sondern bin froh, dass es solche Menschen noch gibt, auch wenn sie am Aussterben sind.🐾🐾🙋👍
 
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Nessa
heute 13:39
Anscheinend bedanke ich mich selbst zu oft 😀
😁 zu oft gibts bestimmt nicht.
Ist (finde ich) nur der Unterschied zwischen nice-to-have und Erwarten (bzw sauer sein, wenns nicht passiert).
Glaube, niemand widerspricht, dass es netter ist, wenn alle netter sind 😄
 
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Olli
heute 13:40
In deinem Beispiel machst du allerdings etwas, dass du eben nicht machen müsstest. Das passende Beispiel wäre, wenn du deine Vorfahrt wahrnimmst und dich dann bei dem anderen bedanken sollst, weil er sie dir nicht genommen sondern sich an die Regeln gehalten hat. Ich glaub genau da geht hier die Diskussion teils etwas aneinander vorbei.
So sehe ich das auch. Und ich bin weiterhin der Meinung, dass sich häufiges Lob bei Alltäglichkeiten auch abnutzt, d.h. es verliert an Wert.

Wenn derjenige es dann bei einer wirklichen Wertschätzung äußert und das Gegenüber kennt das Gebaren, ist das nichts Besonderes mehr.
 
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Olli
heute 13:54
Das ist eine andere Generation. Ich kenne das schon aus der Kindheit so, dass man sich gegenseitig hilft und Leid und auch Freude miteinander teilt und fühle mich nicht altbacken deswegen sondern bin froh, dass es solche Menschen noch gibt, auch wenn sie am Aussterben sind.🐾🐾🙋👍
Naja, nicht nur. Ich beklage auch z.B. die verlorene Spießigkeit meines Ortsteils, wo jeder auf den anderen achtet.

Im Fall der Sturmschäden gab es dann aber auch wieder Momente des gegenseitigen Helfens ohne gleich die Hand aufzuhalten.
 
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Jörg
heute 14:03
So sehe ich das auch. Und ich bin weiterhin der Meinung, dass sich häufiges Lob bei Alltäglichkeiten auch abnutzt, d.h. es verliert an Wert. Wenn derjenige es dann bei einer wirklichen Wertschätzung äußert und das Gegenüber kennt das Gebaren, ist das nichts Besonderes mehr.
Olli schau dir mal die Videos zur Beziehungsreform an. Das soll jetzt nicht heißen das Konditionierung kein Stellenwert hat. In dem Video geht es um multibox wo man den Hund halten soll sich interessant macht für den Hund und der Hund für den Abruf aus dieser Box mit überschwänglich Zuneigung ganz ohne Spielzeug und Futter gelobt wird. Hat für mich so etwas von Druck durch Abstand aufbauen. Aber ich denke das kann sehr wohl funktionieren ob das bei jedem Hund so funktioniert ist dennoch eine ganz andere Sache. Fackt ist das was der Hund im Übermaß hat wird irgendwann langweilig auch Futter Belohnung und Spielzeug.
 
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Frank
heute 14:20
Das ist eine andere Generation. Ich kenne das schon aus der Kindheit so, dass man sich gegenseitig hilft und Leid und auch Freude miteinander teilt und fühle mich nicht altbacken deswegen sondern bin froh, dass es solche Menschen noch gibt, auch wenn sie am Aussterben sind.🐾🐾🙋👍
Es ist aber eben auch die Generation die noch nie seit den Weltkriegen mit so einschneidenden Problemen konfrontiert ist wie diese - und dabei gehen die heutigen Probleme noch weit darüber hinaus.

Schon ich, Jahrgang 1960 bin vor 25 Jahren von noch älteren Menschen gewarnt worden, mit Aussagen wie "in Eurer Haut möchte ich nicht stecken!
Wenn ich daran denke was auf unsere Kinder zukommen wird im Vergleich zu dem was wir jetzt schon erleben weiß ich nicht mehr was ich meiner Tochter noch dazu sagen soll.
 
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Olli
heute 14:25
Olli schau dir mal die Videos zur Beziehungsreform an. Das soll jetzt nicht heißen das Konditionierung kein Stellenwert hat. In dem Video geht es um multibox wo man den Hund halten soll sich interessant macht für den Hund und der Hund für den Abruf aus dieser Box mit überschwänglich Zuneigung ganz ohne Spielzeug und Futter gelobt wird. Hat für mich so etwas von Druck durch Abstand aufbauen. Aber ich denke das kann sehr wohl funktionieren ob das bei jedem Hund so funktioniert ist dennoch eine ganz andere Sache. Fackt ist das was der Hund im Übermaß hat wird irgendwann langweilig auch Futter Belohnung und Spielzeug.
Deswegen gibt's bei mir auch für ein ordinäres Sitz kein Lob mehr - jedenfalls nicht immer. Wenn ein Hund was Neues schafft, wird natürlich überschwänglich gelobt.

Wir waren hier aber beim Zwischenmenschlichen. Und da gab's sogar Untersuchungen, dass übertriebenes Loben kontraproduktiv ist.

Beispiel Kindererziehung:
https://www.psychologie.uzh.ch/de/bereiche/dev/lifespan/erleben/berichte/lob.html

Aber auch aus der Geschäftswelt kennt man das. Consultants bekommen Prämien, wenn sie auch am Wochenende beim Kunden arbeiten. In der Anfangszeit als toll empfunden, verliert der Effekt mit der Zeit aber an Bedeutung, weil man feststellt, dass ein Wochenende auch einen Wert hat.