Ich persönlich bin ehrlich gesagt genervt, wenn einer stehen bleibt. Das ist nämlich recht einfach für den Part und der andere muss dann sehen, wie er die Situation meistert.
Ganz ehrlich, beide zügig aneinander vorbei- Hund abgewandt versteht sich von selbst- und fertig. Hunde sehen sich nicht mehr und Begegnung überstanden.
Wenn der andere aber 20 Meter von uns schon stehen bleibt, hat meine Zuna zuviel Zeit sich weiter aufzuregen
Dass es sicherlich viele Leute nervt bezweifle ich nicht.
Es fällt halt vielen Hunden mit Leinenaggression sehr viel leichter, wenn sie sitzen und nicht in Bewegung sind.
Nero fällt es am einfachsten, wenn er sitzt. Aber tatsächlich ist es auch noch ok, wenn der andere sitzt. Beide in Bewegung, vor allem zügig, ist für ihn das schlimmste Szenario.
Meistens weiche ich so großzügig aus, dass das andere Team gar nicht betroffen von uns ist. Aber wenn es mal eng ist, dann schaue ich mir Mensch und Hund an und wenn beide völlig entspannt sind (ich also davon ausgehe, dass es dem Hund Banane ist, ob ich stehe oder gehe), dann bleiben wir mir maximal Abstand stehen und dann klappt das ist den Regel. Ich achte aber auch immer darauf, dass Nero den vorbeigehenden Hund nicht fixiert. Das vergessen viele Steh Teams leider, so dass das vorbeigehen sehr unangenehm werden kann.
Bleibt der andere schon stehen müssen wir schauen, wie wir vorbei kommen. Wenn ich merke meiner ist schon kruz vor auslösen und der stehende Hund droht oder fixiert, dann drehen wir auch einfach um.
Ich bin nicht mehr der Meinung, dass man jede Begegnung meistern muss. Mein Ziel ist, dass der Großteil der Begegnungen positiv oder neutral sein sollen, Nero also nicht ausrastet.
Negative Begegnungen wird es immer geben, daher vermeide ich die, die sich vermeiden lassen.