Guten Morgen...
Ich lebe alleine, mein Partner kommt am .Wochenende zu mir, sobald wir uns umarmen auf dem Sofa bellt Sophie los und versucht sich zwischen uns zu drängen.
Wenn, ich besuch von meiner Mutter bekomme fokussiert Sophie sie und zwickt ihr in die Wade.
Wir üben jetzt grade, das sie auf den/ihren Platz geht und bleibt....
Bitte gib euch mehr Zeit.🙏
Mein Hund kommt auch aus Rumänien, hat(te) ein Problem mit Männern und Zuhause meinte er, er müsse hier die Karten abknipsen, sprich auf Besuch war er überhaupt nicht gut zu sprechen.
Ich habe es ganz wie du gemacht, ihn konsequent auf seinen Platz geschickt. Und wenn er ihn verlassen hat, ohne große Worte wieder hin. Wir haben mit Kommando "Auf deinen Platz", mit positiver Verstärkung und Leckerlis trainiert. Zusätzlich Maulkorbtraining. Er darf bei Besuch seinen Platz nur verlassen, wenn ich es erlaube. Wenn ich unsicher bin oder bei Kinderbesuch, gibts den Maulkorb. Und ich bleibe bis heute dabei. Keine Ausnahmen. Das klingt vielleicht streng, aber es hilft ihm, weil er sich nicht mehr "kümmern" muss.
Dann die Frage: Wo steht ihr Körbchen, wo ist ihr Platz? Es sollte nicht an einer zentralen Stelle (Durchgangsverkehr) mit Türsteherfunktion stehen, weil sie sonst denkt, dass sie diese Funktion hat.
Draußen gibt es ebenfalls eine Reihe Kommandos. Das gibt ihm die nötige Sicherheit.
Ich habe mir damals eine Trainerin gesucht, die uns einige Zeit per individuellem Einzeltraining begleitet hat. Wichtig war mir, dass sie sich auch mit reaktiven Hunden auskennt und mit positiver Verstärkung ohne körperlichen oder psychischen Druck arbeitet.
Ich war damals auch am Zweifeln, habe aber durchgehalten. Mit der Bindung kommt dann auch das Vertrauen, das deine Hündin dir gegenüber hat. Sie lernt, dass sie sich auf dich verlassen kann. Und dafür musst du nicht groß und kräftig sein. Sei für sie da, gib ihr den Halt und die Sicherheit, die sie braucht. Und hole dir, wenn es nötig ist und du nicht weiterkommst, immer mal wieder professionelle Hilfe.
🥰