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Ivonne
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 27571
heute 18:41

TierschutzhundeStammtisch🐕

Willkommen sind alle Tierschutzhundeliebhaber. Ob er/sie gerade ein Familienmitglied ist oder es früher einmal war..ob aus deutschem Tierschutz oder Auslandshund. Teilt gerne eure Freude, eure schönen oder weniger schönen Situationen. Teilt gerne Probleme, vielleicht hat jemand eine Lösung. Schickt gerne Fotos oder Videos❤️ Willkommen sind natürlich auch alle anderen Hundebesitzer, die gerne mitreden möchten. (Wer nur gegen Tierschutzhunde und deren Besitzer wettern möchte, bleibt bitte draußen😉) Ich freue mich auf tolle Gespräche 😍
 
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Melanie
heute 16:27
Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich mich nach dem Spaziergang auf die Couch setzen und heulen könnte. Der Spaziergang war eine einzige Katastrophe und weder für mich noch für Toni entspannt. Keine 200 Meter unterwegs, bellt von irgendeinem Grundstück, an dem wir nicht langgelaufen sind, ein Hund. Das findet Toni kacke, aber das meistern wir mittlerweile größtenteils problemlos. Wenn dann aber Sekunden später eine Katze an uns vorbei sprintet und Toni sich davor dermaßen erschreckt, dass der Panikmodus bei ihr auslöst, ist das gleich am Anfang vom Spaziergang schon die Grundsteinlegung für den Supergau. Tja, auf dem Feld kam sie dann auch nicht dazu, den Stress erstmal richtig durch Laufen und Schnüffeln abzubauen, weil uns natürlich an der ganz engen Stelle ein Nachbarshund entgegen kommen musste (ganz liebe französische Bulldogge, die leider regelmäßig das Pech hat, ausgerechnet dann auf uns zu treffen, wenn Toni drüber ist, weil irgendwas war). Und da war wieder der Punkt erreicht, dass Toni nicht mehr ansprechbar war und aus dem sie ein Panikgeschirr braucht. Die nächsten Hundebegegnungen konnte ich dann zum Glück meiden, weil ich die alle vor Toni bemerkt habe und unauffällig die Richtung ändern konnte. Die ist, wenn der Panikmodus einmal wieder an war, so im Tunnel, dass sie viel, was nicht unmittelbar vor ihrer Nase ist, gar nicht mitkriegt. Aber bei diesem Modus merke ich auch wieder, dass sie sich nicht voll an mir orientieren kann. Das kostest manchmal so viel Kraft, ruhig zu bleiben, weil ich merke ja schon, wenn sich der Modus anbahnt und ich weiß dann ja was kommt. Und ich weiß, dass sind Minischritte, in denen sie trotzdem lernt. Bei Bellen und sprintender Katze wäre ich vor einem Jahr nicht mal mehr die paar Meter bis aufs Feld mit ihr gekommen, weil sie da schon dicht gemacht hätte. Aber jedes Mal, wenn dieser Panikmodus so krass noch einsetzt, macht es mich auch fertig, weil ich mich in der Situation so hilflos fühle und es sich jedes Mal wieder wie ein Rückschlag anfühlt.
 
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Barbara
heute 16:46
Jetzt will ich unbedingt wissen, ob das braune Meerie gestern ein Böckchen ist oder nicht. 🫣🥴🙄 Vielleicht frage ich morgen mal nach.
😂😂😂
 
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Barbara
heute 16:53
Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich mich nach dem Spaziergang auf die Couch setzen und heulen könnte. Der Spaziergang war eine einzige Katastrophe und weder für mich noch für Toni entspannt. Keine 200 Meter unterwegs, bellt von irgendeinem Grundstück, an dem wir nicht langgelaufen sind, ein Hund. Das findet Toni kacke, aber das meistern wir mittlerweile größtenteils problemlos. Wenn dann aber Sekunden später eine Katze an uns vorbei sprintet und Toni sich davor dermaßen erschreckt, dass der Panikmodus bei ihr auslöst, ist das gleich am Anfang vom Spaziergang schon die Grundsteinlegung für den Supergau. Tja, auf dem Feld kam sie dann auch nicht dazu, den Stress erstmal richtig durch Laufen und Schnüffeln abzubauen, weil uns natürlich an der ganz engen Stelle ein Nachbarshund entgegen kommen musste (ganz liebe französische Bulldogge, die leider regelmäßig das Pech hat, ausgerechnet dann auf uns zu treffen, wenn Toni drüber ist, weil irgendwas war). Und da war wieder der Punkt erreicht, dass Toni nicht mehr ansprechbar war und aus dem sie ein Panikgeschirr braucht. Die nächsten Hundebegegnungen konnte ich dann zum Glück meiden, weil ich die alle vor Toni bemerkt habe und unauffällig die Richtung ändern konnte. Die ist, wenn der Panikmodus einmal wieder an war, so im Tunnel, dass sie viel, was nicht unmittelbar vor ihrer Nase ist, gar nicht mitkriegt. Aber bei diesem Modus merke ich auch wieder, dass sie sich nicht voll an mir orientieren kann. Das kostest manchmal so viel Kraft, ruhig zu bleiben, weil ich merke ja schon, wenn sich der Modus anbahnt und ich weiß dann ja was kommt. Und ich weiß, dass sind Minischritte, in denen sie trotzdem lernt. Bei Bellen und sprintender Katze wäre ich vor einem Jahr nicht mal mehr die paar Meter bis aufs Feld mit ihr gekommen, weil sie da schon dicht gemacht hätte. Aber jedes Mal, wenn dieser Panikmodus so krass noch einsetzt, macht es mich auch fertig, weil ich mich in der Situation so hilflos fühle und es sich jedes Mal wieder wie ein Rückschlag anfühlt.
Das tut mir sehr leid für Euch beide, auch wenn es Dich jetzt nicht tröstet: Ihr packt das, die Zeit wird es bringen. Panikgeschirr an und nicht verzagen, wir drücken Euch alle Daumen und Pfoten... unsere TS- Hunde haben alle eine Vorgeschichte, es ist nicht Deine Schuld und es wird immer wieder Rückschritte geben aber es wird auch immer besser und es braucht Zeit, fühl Dich verstanden und unbekannterweise herzlich gegrüßt....
 
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F.
heute 17:08
Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich mich nach dem Spaziergang auf die Couch setzen und heulen könnte. Der Spaziergang war eine einzige Katastrophe und weder für mich noch für Toni entspannt. Keine 200 Meter unterwegs, bellt von irgendeinem Grundstück, an dem wir nicht langgelaufen sind, ein Hund. Das findet Toni kacke, aber das meistern wir mittlerweile größtenteils problemlos. Wenn dann aber Sekunden später eine Katze an uns vorbei sprintet und Toni sich davor dermaßen erschreckt, dass der Panikmodus bei ihr auslöst, ist das gleich am Anfang vom Spaziergang schon die Grundsteinlegung für den Supergau. Tja, auf dem Feld kam sie dann auch nicht dazu, den Stress erstmal richtig durch Laufen und Schnüffeln abzubauen, weil uns natürlich an der ganz engen Stelle ein Nachbarshund entgegen kommen musste (ganz liebe französische Bulldogge, die leider regelmäßig das Pech hat, ausgerechnet dann auf uns zu treffen, wenn Toni drüber ist, weil irgendwas war). Und da war wieder der Punkt erreicht, dass Toni nicht mehr ansprechbar war und aus dem sie ein Panikgeschirr braucht. Die nächsten Hundebegegnungen konnte ich dann zum Glück meiden, weil ich die alle vor Toni bemerkt habe und unauffällig die Richtung ändern konnte. Die ist, wenn der Panikmodus einmal wieder an war, so im Tunnel, dass sie viel, was nicht unmittelbar vor ihrer Nase ist, gar nicht mitkriegt. Aber bei diesem Modus merke ich auch wieder, dass sie sich nicht voll an mir orientieren kann. Das kostest manchmal so viel Kraft, ruhig zu bleiben, weil ich merke ja schon, wenn sich der Modus anbahnt und ich weiß dann ja was kommt. Und ich weiß, dass sind Minischritte, in denen sie trotzdem lernt. Bei Bellen und sprintender Katze wäre ich vor einem Jahr nicht mal mehr die paar Meter bis aufs Feld mit ihr gekommen, weil sie da schon dicht gemacht hätte. Aber jedes Mal, wenn dieser Panikmodus so krass noch einsetzt, macht es mich auch fertig, weil ich mich in der Situation so hilflos fühle und es sich jedes Mal wieder wie ein Rückschlag anfühlt.
Es wird immer mal wieder solche Tage geben. Dann zieht sich das oft wie so ein roter Faden. Man selber ist innerlich total genervt, auf Spannung und meistens wirds dann immer nochmal schlimmer gefühlt. Kennen wir vermutlich alle.
Ella brüllt an solchen Tagen sämtliche Hunde gefühlt noch lauter an als eh schon und eigentlich möchte man unter der Bettdecke bleiben. Aber morgen ist ein neuer Tag und die Welt sieht wieder ganz anders aus. Krone richten und weiter gehts.


Wir haben vorhin noch eine Reiterin mit Pferd getroffen. Die kam uns im Galopp entgegen. Hatte es schon gehört und bin an die Seite. Die war aber tatsächlich sehr nett und hat sich noch entschuldigt das sie uns nicht gleich gesehen hat.
Ella hat es entspannt genommen.
 
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Melanie
heute 17:47
Das tut mir sehr leid für Euch beide, auch wenn es Dich jetzt nicht tröstet: Ihr packt das, die Zeit wird es bringen. Panikgeschirr an und nicht verzagen, wir drücken Euch alle Daumen und Pfoten... unsere TS- Hunde haben alle eine Vorgeschichte, es ist nicht Deine Schuld und es wird immer wieder Rückschritte geben aber es wird auch immer besser und es braucht Zeit, fühl Dich verstanden und unbekannterweise herzlich gegrüßt....
Danke!
Die nächsten Spaziergänge/ Tage werden auch (hoffentlich) wieder besser.
 
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Melanie
heute 18:30
Es wird immer mal wieder solche Tage geben. Dann zieht sich das oft wie so ein roter Faden. Man selber ist innerlich total genervt, auf Spannung und meistens wirds dann immer nochmal schlimmer gefühlt. Kennen wir vermutlich alle. Ella brüllt an solchen Tagen sämtliche Hunde gefühlt noch lauter an als eh schon und eigentlich möchte man unter der Bettdecke bleiben. Aber morgen ist ein neuer Tag und die Welt sieht wieder ganz anders aus. Krone richten und weiter gehts. Wir haben vorhin noch eine Reiterin mit Pferd getroffen. Die kam uns im Galopp entgegen. Hatte es schon gehört und bin an die Seite. Die war aber tatsächlich sehr nett und hat sich noch entschuldigt das sie uns nicht gleich gesehen hat. Ella hat es entspannt genommen.
Erstmal Daumen und Pfötchen hoch für Ella!

Die eigene Anspannung an solchen Tagen unter Kontrolle zu halten, finde ich meistens besonders kräftezehrend. Das Gute daran ist, dass man nach solchen Situationen merkt, dass Toni sich bei uns zu Hause fühlt. Wenn wir wieder in unserer Straße einbiegen, hat sie nur noch ein Ziel - nach Hause. Und sobald das Tor hinter ihr zu geht, wird sich einmal kräftig geschüttelt und dann verfliegt ihr Modus auch spätestens. Ich würde sie gerne in den Situationen vorher schon davor bewahren in diesen Panikmodus zu verfallen, weil das für sie purer Stress ist, aber bei zu vielen Reizen/ Auslösern ohne ausreichend Zeit dazwischen - noch keine Chance.
 
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Nathalie
heute 18:32
Jetzt will ich unbedingt wissen, ob das braune Meerie gestern ein Böckchen ist oder nicht. 🫣🥴🙄 Vielleicht frage ich morgen mal nach.
🤣🤣🤣🤣👍👍👍👍
Irgendwie habe ich es schon gearnt....

Bin schon am Vorbereiten für morgen. Robin ist heute völlig überdreht . Ich denke er ist aufgeregt .
 
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F.
heute 18:33
🤣🤣🤣🤣👍👍👍👍 Irgendwie habe ich es schon gearnt.... Bin schon am Vorbereiten für morgen. Robin ist heute völlig überdreht . Ich denke er ist aufgeregt .
Heeeeeee damit ist noch nichts besiegelt. 😂😂 Wahrscheinlich ist es eh ein Weibchen und somit für uns irrelevant.
 
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Nathalie
heute 18:35
Heeeeeee damit ist noch nichts besiegelt. 😂😂 Wahrscheinlich ist es eh ein Weibchen und somit für uns irrelevant.
Muss ja nicht irrelevant sein....
Deine Wohnung ist ja groß😁

Aber fast besiegelt....
 
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F.
heute 18:36
Erstmal Daumen und Pfötchen hoch für Ella! Die eigene Anspannung an solchen Tagen unter Kontrolle zu halten, finde ich meistens besonders kräftezehrend. Das Gute daran ist, dass man nach solchen Situationen merkt, dass Toni sich bei uns zu Hause fühlt. Wenn wir wieder in unserer Straße einbiegen, hat sie nur noch ein Ziel - nach Hause. Und sobald das Tor hinter ihr zu geht, wird sich einmal kräftig geschüttelt und dann verfliegt ihr Modus auch spätestens. Ich würde sie gerne in den Situationen vorher schon davor bewahren in diesen Panikmodus zu verfallen, weil das für sie purer Stress ist, aber bei zu vielen Reizen/ Auslösern ohne ausreichend Zeit dazwischen - noch keine Chance.
Ja es ist schwierig. Ich hab in der ganzen zeit einen absoluten Scanner Blick entwickelt. Ah, da laufen menschen. Haben die einen Hund dabei ? Oh, Mist. Schnell andere Richtung, ehe sie es bemerkt sonst gibt's wieder Gebrüll.
Und das blöde ist, Ella spürt das sofort und spiegelt das wieder. Ich ärgere mich manchmal so oft wenn ich wieder ungewollt unter Spannung stand.
Aber so einfach ist das gar nicht, das abzulegen.

Andere Tiere sind ella völlig egal. Ob das Katzen, Hasen, Pferde, Wildschweine, Rehe... was weiß ich sind. Das interessiert sie nicht im mindesten und ich weiß das vermutlich auch, das heißt ich bin da gar nicht erst im oh Mist Modus.