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Alissa
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Anzahl der Antworten 115
zuletzt 5. Jan.

Mit oder ohne Unterfell?

Mich würde wirklich interessieren, wofür sich andere eher entscheiden würden – Hunde mit Unterfell oder Hunde ohne Unterfell? Oder ist das am Ende für viele völlig egal? Seit ich aktuell die Spitzen-Mischlingshündin einer Freundin zu Besuch habe, denke ich darüber nämlich überraschend oft nach. Sie hat reichlich Fell und vor allem auch richtig viel Unterwolle. Bedeutet ganz klar: kein Mantel, kein Overall, kein ständiges An- und Ausziehen. Selbst bei Minusgraden ist sie draußen völlig unbeeindruckt. Nur auf dem Hundeplatz, beim Training, wenn längere Wartezeiten anstehen und es unter etwa 5 °C geht, bekommt sie ein leichtes Pulloverchen an – nicht, weil sie friert, sondern damit sie gesundheitlich einfach nicht auskühlt. Das ist ein Vorsorge-Ding, kein „mein Hund zittert“-Thema. Im direkten Vergleich zu meinen eigenen Hunden ist das schon ein krasser Unterschied. Alle meine sechs Hunde haben kein Unterfell – wirklich 0,0 %. Das heißt: Bei Temperaturen unter 8–10 °C brauchen sie Pullover oder Mäntel, weil sie sonst tatsächlich frieren. Und ja, das betrifft wirklich jede entsprechende Wetterlage. Spaziergang? Anziehen. Training? Anziehen. Kurz raus? Anziehen. Windig? Noch mal neu überlegen. Und ich merke gerade, ganz ehrlich: Das kann manchmal ziemlich nerven. Nicht dramatisch, nicht weltbewegend – aber im Alltag eben doch präsent. Vor allem jetzt, wo ich durch den Besuchshund diesen direkten Vergleich habe und sehe, wie unkompliziert es auch sein kann. Natürlich hat ein Hund mit Unterfell auch Nachteile: 👉 mehr Fellpflege 👉 heftiger Fellwechsel 👉 im Sommer genauer hinschauen wegen Hitze Aber eben auch klare Vorteile: ✔ natürliche Isolation gegen Kälte ✔ weniger Kleidungs-Management ✔ mehr Flexibilität bei Wetterumschwüngen ABER – und das ist mir wichtig: So sehr ich das Thema gerade im Alltag merke, ist mir das Fell am Ende zweitrangig. Ich entscheide mich nicht primär nach Unterwolle oder Nicht-Unterwolle, sondern nach Charakter, Wesen und Rasse, die zu mir passen. Natürlich spielt Optik auch eine Rolle – wären wir ehrlich, würde das jeder unterschreiben – aber sie ist nicht ausschlaggebend. Ich nehme dann halt in Kauf, dass meine Hunde bei Kälte angezogen werden müssen. Das gehört dazu. Ich mache es ja auch gern für sie. Trotzdem darf man ja mal feststellen: Es ist im Vergleich eben mehr Aufwand. Deshalb meine ehrliche Diskussionsfrage: Was wäre euch wichtiger? 👉 Ein Hund mit Unterfell und mehr Fellpflege, dafür weniger Kleidung? 👉 Oder ein Hund ohne Unterfell, pflegeleichter im Fell, aber mit deutlich höherem Mantel- und Pulloverbedarf? 👉 Oder sagt ihr: Völlig egal – Hauptsache, der Hund passt zu mir? Ich merke jedenfalls gerade, dass mir dieser Vergleich neue Gedanken gibt – auch wenn meine Entscheidung für meine Hunde dadurch nicht weniger richtig wird. 🐕💬
 
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Tina
2. Jan. 19:27
Meine Luna 🌈 im Fellwechsel. Trotzdem hat sie in gewissen Situationen auch gefroren, da sie halt die absolute Wasserratte war und bei jedem Wetter sehr gern das Element länger oder kürzer besucht hat. Wenn es halt gerade windig und/oder kühl draußen war, hat sie ohne ausreichend Bewegung mit nassem Fell gebibbert.
 
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Katrin
2. Jan. 21:46
Hab mir darüber eher weniger Gedanken gemacht bisher. Meine hat Unterfell trotzdem ist die eher Typ Schönwetterhund. Einen Mantel bekommt sie also bei Minusgraden auch durchaus mal an. Da mein Hund nicht draußen wachen/arbeiten/leben muss würde ich aber auch einen Hund ohne Unterfell nehmen. Was ich zB aber nie nehmen würde wären Hunde ohne Fell, mit Locken oder Rauhhaar. Die wären raus, egal ob mit oder ohne Unterfell.
 
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Vic
2. Jan. 21:58
Es kommt darauf an wie immer.
Wir leben im moderaten Klima mit warmen aber einigermaßen regenreiche Sommern und kalte Wintern. Wir haben 4 Jahreszeiten und der Frühling ist meistens kühl und windig. Dazu Ich gehe sehr gerne wandern in den Gebirgen und Bergen egal wann auch bei Neuchnee oder tiefster Nebel deshalb muss der Hund Unterwolle haben. Ein Mindesschutz muss sein. Übrigens lange Haare schützen auch vor Sonnenbrand. Ein Viszla z. B hat keine Unterwolle und er muss bei Kälte und Schnee ständig laufen um warm zu bleiben. 10 min Rast bei - 5C ist er am zittern.
 
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Sylvia
2. Jan. 22:11
Hab mir darüber eher weniger Gedanken gemacht bisher. Meine hat Unterfell trotzdem ist die eher Typ Schönwetterhund. Einen Mantel bekommt sie also bei Minusgraden auch durchaus mal an. Da mein Hund nicht draußen wachen/arbeiten/leben muss würde ich aber auch einen Hund ohne Unterfell nehmen. Was ich zB aber nie nehmen würde wären Hunde ohne Fell, mit Locken oder Rauhhaar. Die wären raus, egal ob mit oder ohne Unterfell.
Bei den Labrador-Besitzern gibt es ja viele, die ihren Hunden Mäntel anziehen. Andererseits wird immer betont wie wasserfest und Unterwollebehaftet sie sind. Da tun sich bei mir viele Fragezeichen auf. Die Schäferhund- und Huskybesitzer kämen kaum auf die Idee Mäntel anzuziehen. Warum brauchen die Labbies Regen- und Wärmeschutz?
Dies ist eine ernstgemeinte Frage und nicht als Provokation gemeint.🙏🤗
 
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Irmgard
2. Jan. 22:12
Ich habe eine Hündin aus Osteuropa, die eine dichte Unterwolle und viel Fell hat. Sie fühlt sich im Winter wohler als im Hochsommer. Das Fell muss regelmäßig mit „Unterwolle-Kamm“ gebürstet werden und der Staubsauger, sowie die Waschmaschine kommen auch regelmäßig zum Einsatz 😄.
Das ist halt so. Ich habe mich in den Hund verliebt und darum nehme ich das starke Haaren gerne in Kauf. Der Vorteil ist wirklich, dass man bei diesem Wetter auf Mantel verzichten kann. Wenn wir vom Spaziergang zurück kommen ist sie warm, wenn man unters Fell fasst.
Die Chemie zwischen Hund und mir muss passen, dann ist das Fell mir egal.
 
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Melanie
2. Jan. 22:14
Wir bevorzugen hier eher kleine Hunde. Ich wollte auch nie einen Hund mit Unterfell. Mir wäre die entsprechende Fellpflege ( tägliches Bürsten, extra Bürsten für das Unterfell usw.)doch etwas lästig. Da ziehe ich unseren beiden Damen lieber im Winter öfter mal einen Mantel an.
 
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Tina
2. Jan. 22:48
Bei den Labrador-Besitzern gibt es ja viele, die ihren Hunden Mäntel anziehen. Andererseits wird immer betont wie wasserfest und Unterwollebehaftet sie sind. Da tun sich bei mir viele Fragezeichen auf. Die Schäferhund- und Huskybesitzer kämen kaum auf die Idee Mäntel anzuziehen. Warum brauchen die Labbies Regen- und Wärmeschutz? Dies ist eine ernstgemeinte Frage und nicht als Provokation gemeint.🙏🤗
Ich denke ein junger, gesunder Labrador braucht keine Mäntel. Wir hatten erst als mit glaube 7 Jahren die erste große OP im Winter mit kompletter Brust-Bauch-Rasur anstand einen Pullover geholt und dafür genutzt. Dann lag der ewig im Schrank. Aber im höheren Alter habe ich ihn gern wieder raus geholt und ihr zumindest dann angezogen, wenn große Kälte und wenig Bewegung anstand (z. B angeln oder sowas).

Bei meiner Junghündin hatte ich das Tragen von Kleidung bei kühlen Wetter nach kurzer Krankheit prophylaktisch begonnen, da sie anfangs zu Blasenentzündungen tendierte und das kein Spaß war. Mittlerweile hat sich aber alles stabilisiert und sie ist die letzten Wochen auch bei Minusgraden super ohne Kleidung unterwegs. Also wird uns auch kein Mantel mehr obligatorisch begleiten. Außer beim angeln/wenig Bewegung bei Kälte würde ich es trotzdem machen, zumal wir es ja da haben.
 
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Sebbi
2. Jan. 23:03
Ne du ?😂 Wobei Optik also auch das Fell ja schon ein großer Entscheidungsträger ist ☺️
👍🏼
Nee, über das Fell mache ich mir keine Gedanken.

Erst wenn das Fell Probleme macht – dann schmiere ich ihm das aber auch regelmäßig aufs Brot☝🏼

„Schämst du dich nicht? Schau mal, wie es hier wieder aussieht! Kannst du deine losen Dreckshaare nicht komplett draußen loswerden?“
Danach kommt er meistens mit irgendeinem besudelten Spielzeug an und lenkt vom Thema ab. 🤭

Sofern bei uns weiterhin keine Allergien auftreten, ist mir das Fell egal.

Nachtrag:

Fällt mir gerade ein, dass ich gnadenlos gelogen habe 😳.
Männer sind ja eher pragmatisch. Als feststand, dass der Neue ein Border Collie wird, wollte ich einen „braunen Bordie“, damit ich die Zecken leichter und schneller finde.

Die ortsnahe Züchterin hatte unter den verschiedenfarbigen Welpen zwar einen hellbraunen, aber es stellte sich heraus, dass ich sie extrem unsympathisch fand.
Ich suchte mir einen anderen Züchter in der ferne und es wurde der klassische Bordie 🤭.
 
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Vivi &
2. Jan. 23:03
Dürfen Lockenhundbesitzer hier mitreden?
Ich finde optisch Spitze und Hunde vom Urtyp am besten. Aber leider passt das nicht zu meinem Leben (und meinen Allergien). Und wenn ich die Hunde von Freunden zu Besuch habe (viel Unterwolle), dann bin ich schon froh das nicht immer zuhause zu haben. So viele Haare überall 😱
Da ziehe ich lieber im Winter mal einen Mantel an 😅
Bei Pico hatte ich eh nicht die Wahl, der ist ja second Hand. Beim nächsten bleibe ich aber gerne wieder bei den Locken, das ist schon praktisch.
 
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Tina
2. Jan. 23:09
Dürfen Lockenhundbesitzer hier mitreden? Ich finde optisch Spitze und Hunde vom Urtyp am besten. Aber leider passt das nicht zu meinem Leben (und meinen Allergien). Und wenn ich die Hunde von Freunden zu Besuch habe (viel Unterwolle), dann bin ich schon froh das nicht immer zuhause zu haben. So viele Haare überall 😱 Da ziehe ich lieber im Winter mal einen Mantel an 😅 Bei Pico hatte ich eh nicht die Wahl, der ist ja second Hand. Beim nächsten bleibe ich aber gerne wieder bei den Locken, das ist schon praktisch.
Hat auf jeden Fall auch viele Vorteile, das stimmt wohl. Mich würde die Optik auch nicht stören. Und der staubsauger würde sich auch freuen über mehr Pausen 🙂. Ich hatte nie einen Hund nach Fell ausgesucht, da wir zum Glück keine Allergiker im Umfeld haben, sonst wäre das sicher auch ein großer Entscheidungsfaktor geworden