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Tim
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heute 10:36

Leiden Hunde unter den psychischen Erkrangungen ihrer Besitzer?

‼️ACHTUNG Trigger Thema‼️ Aufgrund der sensiblen Thematik, sowohl für Mensch und Hund, möchte ich gerne Leute einladen die persönliche Erfahrungen mit dem Thema haben oder hatten. Jeder der konstruktiv und freundlich etwas beizutragen hat, darf sich gerne melden. Alle Trolle und Unruhestifter ziehen bitte einfach weiter. Bleibt lieb zueinander 🫶🏽 Es ist inzwischen nachgewiesen, dass unsere hoch sensiblen und empathischen Wegbegleiter unter anderem stark auf den eigenen Cortisolspiegel Ihrer Menschen reagieren, teilweise sogar selbst eine erhöhten Cortisolspiegel nachweisen. Aber wie sieht das bei bestimmten psychischen Erkrankungen aus? Das Netz hat folgende Antwort dazu: Ja, Hunde sind sehr empathische Tiere und reagieren stark auf die Emotionen und psychischen Zustände ihrer Besitzer. Leidet der Halter beispielsweise unter Depressionen oder Angststörungen, können die veränderten Verhaltensweisen, mangelnde Aktivität oder unruhige Ausstrahlung Stress und eigene psychische Probleme beim Hund auslösen. Wie Hunde auf psychische Belastungen reagieren: • Spiegeln der Emotionen: Hunde nehmen subtile Veränderungen in der menschlichen Körpersprache, Stimme und im Geruch (z.B. durch die Ausschüttung von Stresshormonen) wahr und passen ihre eigene Stimmung daran an. • Verhaltensänderungen: Reagieren Besitzer beispielsweise auf eine Depression mit sozialem Rückzug, mangelnder Beschäftigung oder unregelmäßigen Gassizeiten, können die Tiere Symptome entwickeln, die denen einer menschlichen Depression oder Angststörung ähneln. Dazu zählen Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit, ständiges Jaulen oder Zerstörungswut. • Stress und Unsicherheit: Angststörungen des Besitzers können auf den Hund übertragen werden. Hunde benötigen Stabilität; unvorhersehbare Reaktionen des Besitzers verunsichern sie und führen zu chronischem Stress. Weitere Quellen: https://www.petbook.de/hunde/hunde-depression-halter Ich stelle mir daher die ernste Frage, sollten Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen einen Hund halten dürfen? Ich möchte nicht pauschalisieren oder anklagen, man muss das Thema sicherlich differenziert und genau von Fall zu Fall betrachten ... Wird ein Hund immer mehr und vor allem ungewollt zum persönlichen Psychologen? Überfordern wir einen Hund, wenn wir uns selbst in einer anhaltend schweren Lebens Situation befinden? Wäre es nicht rücksichtsvoller auf die Gesundheit unseres Hundes zu achten und ihn da raus zu halten? Und vor allem, kann man selbst wirklich immer und überall beurteilen ob ein Hund unter schwierigen Lebensumständen des Besitzers leidet? Ich bin auf eure freundlichen Meinungen gespannt 🤗
 
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Ilona
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heute 07:57
Mal kurz und knapp: jeder Hundehalter kann im Laufe seines Hundehalter Lebens an Depressionen etc erkranken. Jetzt zu sagen, psychisch Kranke dürfen keinen Hund halten, weil sie dem nicht gerecht werden, halte ich für überzogen. Dann dürfte überhaupt kein kranker Mensch einen Hund halten.
Wichtig ist jedoch, ob man ein Auffangnetz hat durch Familie, Freunde oder Hundesitter, die den Halter in schwierigen Situationen wie Krankheit mit unterstützen können. Hunde können sich super anpassen und kommen in der Regel auch mal gut klar wenn der Alltag mal nicht so läuft. So ist eben auch das Leben. Es lässt sich nicht planen oder vorher sagen. Davon auszugehen, das Hunde drunter leiden oder gar als" Psychologe" missbraucht werden, halte ich für falsch. Letztendlich ist es in der Regel doch so, das jeder HH das Beste für seinen Hund möchte. Daher glaube ich, das sich jeder von uns schon mal mit der Frage: was wäre wenn....auseinander gesetzt hat.
 
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Ilona
heute 07:57
Mal kurz und knapp: jeder Hundehalter kann im Laufe seines Hundehalter Lebens an Depressionen etc erkranken. Jetzt zu sagen, psychisch Kranke dürfen keinen Hund halten, weil sie dem nicht gerecht werden, halte ich für überzogen. Dann dürfte überhaupt kein kranker Mensch einen Hund halten.
Wichtig ist jedoch, ob man ein Auffangnetz hat durch Familie, Freunde oder Hundesitter, die den Halter in schwierigen Situationen wie Krankheit mit unterstützen können. Hunde können sich super anpassen und kommen in der Regel auch mal gut klar wenn der Alltag mal nicht so läuft. So ist eben auch das Leben. Es lässt sich nicht planen oder vorher sagen. Davon auszugehen, das Hunde drunter leiden oder gar als" Psychologe" missbraucht werden, halte ich für falsch. Letztendlich ist es in der Regel doch so, das jeder HH das Beste für seinen Hund möchte. Daher glaube ich, das sich jeder von uns schon mal mit der Frage: was wäre wenn....auseinander gesetzt hat.
 
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Tina
heute 08:55
Das ist ein ganz schwieriges Thema, dass Menschen schon mit der Fragestellung möglicherweise in Schubladen steckt.
Ich glaube, dass Hunde uns körperlich und geistig gut tun. Nicht umsonst werden sie immer häufiger im Rahmen einer Psychotherapie eingesetzt.
Ich kenne Menschen mit körperlichen und psychischen Erkrankungen, die bemüht sind einen Ausgleich zu schaffen und die Hunde leiden gar nicht. Ich habe sogar den Eindruck, dass Diversität oder Andersartigkeit eine Bereicherung sein kann.
Leider kenne ich viel mehr "gesunde" Menschen, bei denen die Hunde auf Grund einer fast schon abartigen Vermenschlichung wirklich leiden.
Natürlich stellt sie auch die Frage nach der Art der Erkrankung. Ich gehe aber davon aus, dass wir nicht über sehr schwere Erkrankungen reden.
 
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Ingrid
heute 09:08
Meine Meinung zu dem Thema ....
Denke das viele Hundebesitzer schon gespürt und auch gelesen haben das sich Ereignisse ,also Trauer , Wut , ect auf ihren Hund übertragen haben.
Sicher spüren Tiere ihre Menschen .
Möglich das Sie natürlich auch darunter " leiden" können , dadurch auch erkranken könnten .
 
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𝓜𝓲𝓷𝓪
heute 10:22
Ich leide unter einer Angststörung und meine Hunde waren als sie uns kamen auch sehr ängstlich. Nun sind sie das schon lange nicht mehr. Ich habe evtl.ein verbessertes Gespür dafür ? Ich kann nur sagen mir geht es richtig gut , ich bin an der Herausforderung gewachsen und ich behaupte mal,dass es ihnen blendend geht. Wir wandern viel,sind viel in der Natur unterwegs und genießen das Leben zusammen. Sie müssen niemals Abstriche wegen mir machen. Ich trat mir immer in den Allerwertesten und alleine bin ich auch nicht.

Pauschalisieren kann man das aber generell nicht. Es gibt gewiss auch psychisch erkrankte Leute deren Hunde viel kompensieren müssen und dabei ihr eigenen Bedürfnisse nicht befriedigt bekommen(wobei das bestimmt nicht nur auf Erkrankte zutrifft.) Das finde ich dann schon sehr schade für die Hunde. Ich muss schon bereit oder in der Lage sein meinem Hund auch etwas zu bieten.
Genauso gibt es noch viel mehr Menschen,die das Tag für Tag exzellent mit ihrem Hund meistern.
"Normalos"haben ebenso schlechte Tage,tragen Stress,Trauer oder Wut in sich und begehen Fehler mit ihrem Wuff.

Schubladendenken ist niemals gut oder gar gerecht.
 
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Tim
heute 10:29
Das ist ein ganz schwieriges Thema, dass Menschen schon mit der Fragestellung möglicherweise in Schubladen steckt. Ich glaube, dass Hunde uns körperlich und geistig gut tun. Nicht umsonst werden sie immer häufiger im Rahmen einer Psychotherapie eingesetzt. Ich kenne Menschen mit körperlichen und psychischen Erkrankungen, die bemüht sind einen Ausgleich zu schaffen und die Hunde leiden gar nicht. Ich habe sogar den Eindruck, dass Diversität oder Andersartigkeit eine Bereicherung sein kann. Leider kenne ich viel mehr "gesunde" Menschen, bei denen die Hunde auf Grund einer fast schon abartigen Vermenschlichung wirklich leiden. Natürlich stellt sie auch die Frage nach der Art der Erkrankung. Ich gehe aber davon aus, dass wir nicht über sehr schwere Erkrankungen reden.
Da sprichst du einen guten Punkt an, in Schubladen stecken ...auch das passiert ja viel zu häufig unberechtigt und willkürlich. Aber wer kann das tatsächlich von außen beurteilen ...Niemand eigentlich, nur der Halter selbst könnte das.

Und am besten mal den verlinkten Bericht auf Petbook lesen, das ist eine Zusammenfassung der Erfahrung von jemandem, der dieses Thema schon mal in einer online Community diskutiert hat. Es ist ganz schlecht einzuschätzen, wie krank ist eigentlich zu krank?!
 
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Tim
heute 10:36
Ich leide unter einer Angststörung und meine Hunde waren als sie uns kamen auch sehr ängstlich. Nun sind sie das schon lange nicht mehr. Ich habe evtl.ein verbessertes Gespür dafür ? Ich kann nur sagen mir geht es richtig gut , ich bin an der Herausforderung gewachsen und ich behaupte mal,dass es ihnen blendend geht. Wir wandern viel,sind viel in der Natur unterwegs und genießen das Leben zusammen. Sie müssen niemals Abstriche wegen mir machen. Ich trat mir immer in den Allerwertesten und alleine bin ich auch nicht. Pauschalisieren kann man das aber generell nicht. Es gibt gewiss auch psychisch erkrankte Leute deren Hunde viel kompensieren müssen und dabei ihr eigenen Bedürfnisse nicht befriedigt bekommen(wobei das bestimmt nicht nur auf Erkrankte zutrifft.) Das finde ich dann schon sehr schade für die Hunde. Ich muss schon bereit oder in der Lage sein meinem Hund auch etwas zu bieten. Genauso gibt es noch viel mehr Menschen,die das Tag für Tag exzellent mit ihrem Hund meistern. "Normalos"haben ebenso schlechte Tage,tragen Stress,Trauer oder Wut in sich und begehen Fehler mit ihrem Wuff. Schubladendenken ist niemals gut oder gar gerecht.
Danke für deinen offen Umgang zu dem Thema und dem teilen deiner Erfahrungen, das wollte ich erreichen 🫶🏽

Denn auch in dem Bericht bei Petbook waren die Reaktionen durchweg positiv, bis auf einige Ausnahmen. Trotzdem ist es inzwischen ein großes Thema inwiefern wir überhaupt beurteilen können, ob es dem Hund gut damit geht unsere Emotionen, Gefühle und Sorgen usw zu teilen? Das wird auf Petbook auch thematisiert und das solche menschlichen Kategorien, in der Welt der Hunde überhaupt keine Rolle spielen und Hunde so was auch nicht verstehen können. Was in Konsequenz eben auch zu Verhaltensauffälligkeiten führen kann ...Wie bei den Normalos auch 🤷🏽‍♂️