ich finde das mit der Wohnung absolut unproblematisch. wenn die treppen für einen hund gut und sicher zu laufen sind (nicht zu hohe oder glatte stufen usw) ist der 2. stock auch kein drama. man sollte sich dann halt eher einen erwachsenen hund aussuchen der wegen pipi machen nicht 6x am Tag hoch und runter rennen muss und das treppensteigen auch gelernt hat. die größe der wohnung ist auch mmn irrelevant, weil sie sowieso ein ruhe ort sein sollte - hunde ruhen die meiste zeit des tages, action passiert draußen und wenn man genug zeit für Ausflüge hat kann die wohnung auch 18m2 groß sein. denkspiele gehen bei grausigem Wetter ja auch drinnen. garten ist zwar schön weil man da auch einem hund ohne guten abruf das freie bewegen ermöglichen kann, entscheidet am ende aber auch nicht über das Glück des Tieres.
ich wohne mit meiner auch seit jahren teilweise in ner wohnung.
nebenwohnsitz ein haus mit garten. für beides gilt: gespielt wird draußen (außer ruhiges wie schnüffelspiele etc.)
und der garten ist auch kein hundeklo...also sowieso immer anziehen und raus gassi.
als welpe hab ich sie die treppen einfach runtergetragen min. alle 4h, meist öfter. (im haus allerdings, wollte sie deutlich mehr treppen laufen, und war sehr unsicher dabei. also mussten wir dort zeitweise babygitter installieren.)
klar gefällt ihr der garten, da liegt sie dann den halben tag in der sonne. großartig spielen würde sie da alleine, ohne hundebesuch oder mit menschlicher bespaßung, aber auch nicht.
sie ist, soweit ich das feststellen kann, kein stück unglücklicher in der wohnung. dort liegt sie dann halt am balkon und "schaut fern" wer da so alles vorbeikommt.
alleine zu bleiben oder von der bezugsperson getrennt zu sein, ist ihr VIEL unangenehmer.
sie könnte öfters bei meinem freund oder bei meinen eltern im haus/garten bleiben, aber sie möchte mit mir mitgehen, auch in die stadt..
klar ist es bei mir am arbeitsplatz oder im home office eher langweilig, aber sie geht gern überall hin mit...
hunde schlafen auch viel, 4h drinnen arbeiten ist völlig ok, solange dann draußen spannendes gemacht wird.
spaziergang im grünen ist toll, wanderausflüge sind am allerbesten! aber auch mal "mini-agility" in den gassen ist bei meiner total beliebt. (jeder fenster-/mauersims, hydrant etc. kann wie ein hundeparkour benutzt werden..)
wir haben bei einem tierheim in der großstadt! auch keine chance gehabt, nur weil das haus mit garten nur nebenwohnsitz war.. mehr wollten sie gar nicht mehr wissen...
haben unsere dann aus ungarischem tierschutz bekommen.
ich fands halt irgendwo schade...
ich hätt eigentlich vorgehabt, ein älteres tier aus dem tierheim vor ort zu uns zu nehmen...