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Gina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 6
heute 08:28

Bitte um Hilfe! Kastration/ Mammatumore Hündin

Wichtige Frage, Bitte um Erfahrungswerte/Fachwissen!!🚨❤️ Mammaturmore / Kastration / Gebärmuttervereiterung Meine Hündin Sammy ist 9 Jahre alt, ein Goldendoodle mit ca. 15 kg und nicht kastriert. 🔹 Vorgeschichte: Im März 2025 wurde an der linken Milchleiste (vorletzte Zitze) ein Mammatumor entfernt (etwas kleiner als eine Erbse). 🔹 Aktuelle Situation: Anfang Dezember 2025, etwa 3 Wochen nach ihrer Läufigkeit, habe ich fast an derselben Stelle erneut etwas getastet. Zunächst wurde vermutet, es könne eine Zyste sein. Ende Januar 2026 hieß es dann, es sei wieder ein Mammatumor, der zeitnah operiert werden sollte. 🗓 OP-Termin: Donnerstag, 12. Februar 2026 🔹 Geplante OP & unterschiedliche Meinungen: • Erste Tierärztin: → nur den Tumor entfernen, möglichst kurze/flache Narkose → keine Kastration, da sie in dem Alter keine weiteren Mammatumoren mehr vorbeugen kann • Zweite Meinung: → Entfernung des hinteren Teils der linken Milchleiste (die letzten 3 Zitzen), da dieser Bereich ein eigenes Lymphsystem hat → nicht die komplette Milchleiste, um den Eingriff kleiner zu halten → zusätzlich evtl. Kastration • bei unauffälliger Gebärmutter: nur Eierstöcke • bei Auffälligkeiten: Gebärmutter mit entfernen 🔹 Wichtig: Mir ist bewusst, dass eine Kastration in diesem Alter keine neuen Mammatumoren mehr verhindern kann, da die hormonellen Einflüsse bereits tief im Körper verankert sind. Es geht bei der Kastration nicht um die Mammatumoren, sondern ausschließlich um: • die Vorbeugung gutartiger (hormonabhängiger) Veränderungen • und darum, eine Gebärmuttervereiterung lebenslang ausschließen zu können. 🔹 Zusätzliche Aussage der zweiten Tierärztin: Sie sagte offen, sie würde eine Kastration bei ihrer eigenen Hündin nur dann durchführen, wenn diese starke Probleme mit der Läufigkeit gehabt hätte (z. B. Scheinschwangerschaften, Milchbildung, starke Belastung). Das hatte Sammy nie – ihre Läufigkeiten waren immer unauffällig. ❓ Meine offenen Fragen an euch: • Wie groß ist der Eingriff (Milchleisten-OP + evtl. Kastration) wirklich? • Wie sind eure Erfahrungen mit der Wundheilung bei älteren Hündinnen? • Ist die OP-Dauer eventuell zu lang für eine 9-jährige Hündin? • Würdet ihr die Kastration trotzdem machen lassen oder darauf verzichten? Ich fühle mich gerade sehr unsicher und überfordert und wäre dankbar für eure Erfahrungen und ehrlichen Meinungen 🙏🐶
 
Beitrag-Verfasser
L.
Beliebteste Antwort
8. Feb. 00:02
Eine Operation zur Entfernung von Mammatumoren mit gleichzeitiger Kastration ist zwar kein kleiner Eingriff, in gut ausgestattet Praxen bzw. Kliniken jedoch ein Routineeingriff und bei entsprechender Vorsorge und Nachsorge auch in dem Alter nicht sehr risikoreich. Wichtig sind natürlich im Vorfeld eine gründliche Voruntersuchung, der Ausschluss von Fernmetastasen und qualifizierte Tierärzte mit der Ausstattung für eine Inhalationnarkose und entsprechender Überwachung.

Der zweite Tierarzt liegt in dem Fall richtig, die hinteren drei Komplexe werden über den hinteren Lymphknoten drainiert, sodass in dem Fall die Entfernung der drei Komplexe inklusive des Lymphknotens mit anschließender pathologischer Untersuchung der Goldstandard ist. Die Frage nach einer Kastration lässt sich leider nicht so leicht beantworten. Es gibt zwar Studien die nahelegen, dass das Wegfallen von Östrogen nach der Kastration mit einer geringen Inzidenz für Tumore zusammenhängen könnte, es ist jedoch alles andere als eindeutig. Östrogen wird in diesen Studien sowohl als positiver als auch als negativer Faktor für die Tumorentstehung in Betracht gezogen. Unterschiedliche Empfehlungen der Tierärzte beruhen hierbei schlichtweg auf Erfahrungswerten.

Dass Hündinnen mindestens einen Wurf haben sollten oder dass eine Kastration ohne Probleme das Tumorrisiko senkt, ist natürlich Unsinn und schon lange überholt.
 
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Alex
7. Feb. 22:53
Female dogs should at least once in their lives have puppies and they you can castrate to avoid mamary cancer . The same happened with two neighbours of mine.
 
Beitrag-Verfasser
L.
8. Feb. 00:02
Eine Operation zur Entfernung von Mammatumoren mit gleichzeitiger Kastration ist zwar kein kleiner Eingriff, in gut ausgestattet Praxen bzw. Kliniken jedoch ein Routineeingriff und bei entsprechender Vorsorge und Nachsorge auch in dem Alter nicht sehr risikoreich. Wichtig sind natürlich im Vorfeld eine gründliche Voruntersuchung, der Ausschluss von Fernmetastasen und qualifizierte Tierärzte mit der Ausstattung für eine Inhalationnarkose und entsprechender Überwachung.

Der zweite Tierarzt liegt in dem Fall richtig, die hinteren drei Komplexe werden über den hinteren Lymphknoten drainiert, sodass in dem Fall die Entfernung der drei Komplexe inklusive des Lymphknotens mit anschließender pathologischer Untersuchung der Goldstandard ist. Die Frage nach einer Kastration lässt sich leider nicht so leicht beantworten. Es gibt zwar Studien die nahelegen, dass das Wegfallen von Östrogen nach der Kastration mit einer geringen Inzidenz für Tumore zusammenhängen könnte, es ist jedoch alles andere als eindeutig. Östrogen wird in diesen Studien sowohl als positiver als auch als negativer Faktor für die Tumorentstehung in Betracht gezogen. Unterschiedliche Empfehlungen der Tierärzte beruhen hierbei schlichtweg auf Erfahrungswerten.

Dass Hündinnen mindestens einen Wurf haben sollten oder dass eine Kastration ohne Probleme das Tumorrisiko senkt, ist natürlich Unsinn und schon lange überholt.
 
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Melanie
9. März 19:50
Ich würde sie kastrieren lassen.
 
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Marie
9. März 21:15
Hallo
Meine Hündin war damals 12 Jahre alt als ich unter zwei Zitzen Knoten fühle, Erbsengroß.
Tierklinik, OP. Die gesamte Milchleiste (40cm) wurde entfernt. Wie vorher versprochen wurde sie direkt auch kastriert.
Während der OP wurde klar diese Entscheidung war richtig. Die Gebärmutter war kurz vorm platzen. Auch die Ärzte haben die vereiterung nicht festgestellt. Meine Hündin hat alles gut überstanden.
Und es waren nicht nur die zwei Knoten. Ein ganz winziger, kleiner als eine Linse war genau zwischen den zwei anderen Knoten.
Natürlich wurden alle drei untersucht. Die 2 groß waren harmlos. Der kleinste war Krebs und bösartig. Es gab aber keine anderen Herde. Im Moment.
Nach 4 Jahren, sie war 16, waren plötzlich wieder Knoten da. Nur, es waren viele...und mit 16...bis einer zwischen zwei Rippen, von der Lunge nach außen kam. Da wußte ich...sie hat nicht mehr lange. Sie hatte bis zum Ende keine Schmerzen. Hatte Spaß mit ihren Hundekumpeln. Sie wurde 16,5 Jahre alt.

Ich würde die Hündin sofort mit kastriert lassen.
Sie wird es mit ihren
9 Jahren gut verkraften.
 
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Katharina
heute 08:20
Ich denke da muss noch einiges mehr miteinbezogen werden. Aber mal zuerst. Die Op Gesäugeleiste raus ist schon sehr heftig. Kastration auch nicht gerade eine kleine Sache.
Wir standen auch schon vor diesen Entscheidungen. Allerdings hat dann meine eigentliche Tierärztin die die ops allerdings nicht durchgeführt hätte sondern uns überwiesen hätte gemeint bevor irgendetwas entschieden wird sollen wir die Lunge röntgen lassen ob Metastasen in der Lunge wären. Und so war es. Darauf hin entschieden wir gar nichts zu machen. Sie war damals auch 9 Jahre gestorben ist sie am Ende an Herzversagen mit 12 und. War bis zum Ende Top fit. Die Gesäugeleiste hat nie Probleme gemacht in der Hinsicht das akut gehandelt werden musste. Aber das war unser Einzelfall.
Der Plan vom Chirurgen damals war erst eine Gesäuge Leiste raus dann nach Erholung die zweite. Fand ich damals sehr hart. Wegen den Narkosen. Gebärmutter war dann auch ein Thema wurde dann aber außen vor gelassen.
Ich hätte mich damals dazu entschieden beide Gesäugeleisten komplett raus zu machen auf einmal. Damit man nicht nochmal durch den ganzen Prozess müsste. Hat sich ja dann erledigt weil die Lunge schon Metastasen hatte.
Also das hab ich jetzt an Erfahrungswerten und Gedanken 😀 ob das zu Deinen passt musst du entscheiden 🙂 Ich wünsch euch egal wie das alles gut läuft
 
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Sabine
heute 08:28
Female dogs should at least once in their lives have puppies and they you can castrate to avoid mamary cancer . The same happened with two neighbours of mine.
This is really an urban legend. Or can you link to any medical evidence?