Home / Forum / Gesundheit / Verhaltensauffällig wegen Krankheit

Verfasser-Bild
Salome
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 13
zuletzt 25. Juni

Verhaltensauffällig wegen Krankheit

Unser Hund Amigo hat IBD und zeitweise Pankreatitis aktuell hat er einen richtig üblen Schub und verhält sich dementsprechend um sich zu schützen für seine Verhältnisse sehr aggressiv, bellt alles und jeden an und zickt gerne Mal rum (macht er ansonsten so gar nicht), was alles absolut verständlich ist, denn es geht ihm so mies das die Ärzte sagen wir sollten mit einem 3-jägrigen Labradoodle nur zwei Mal 7min raus pro Tag...

Wie handhabt ihr das so in Sachen Erziehung wenn das Verhalten des Hundes zwar unerwünscht aber völlig verständlich ist?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Salome
Beliebteste Antwort
4. Nov. 02:55
Natürlich werden solche Situation möglichst komplett vermieden, manchmal klappts leider doch nicht. Vom letzten Schub her weiss ich einfach, dass das Verhalten sich auch in 'gesundem' Zustand weiter äussern kann, deswegen korrigiere ich ihn trotzdem, solange ich das Gefühl habe, dass er dafür empfänglich ist.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
3. Nov. 23:16
Schlechtes, unerwünschtes Verhalten würde ich trotzdem nicht durchgehen lassen. Aber auch versuchen, ihn in Ruhe zu lassen und nicht zu überfordern. Also wenn er andere Leute anbellt, halt ihn von anderen Leuten fern, so gut das geht.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Salome
4. Nov. 02:55
Natürlich werden solche Situation möglichst komplett vermieden, manchmal klappts leider doch nicht. Vom letzten Schub her weiss ich einfach, dass das Verhalten sich auch in 'gesundem' Zustand weiter äussern kann, deswegen korrigiere ich ihn trotzdem, solange ich das Gefühl habe, dass er dafür empfänglich ist.
 
Beitrag-Verfasser
Ilona
4. Nov. 07:29
Ich würde den Alltag dem Gesundheitstustand des Hundes anpassen. Ist er doll gestresst durch seine Krankheit, würde ich kürzere Runden gehen, die Strecken anpassen bzgl. Reizen, viel schnüffeln lassen, richtig rumbummeln. Das machen was der Hund gerne macht .
Die Lunte ist ja in diesem Moment kürzer, dafür kann er nichts. Aber eben so Gassi gegen, das nan Vorfälle nach Möglichkeit meidet. TRaining auch nur so, wie er es leisten kann. Wenn gar nichts geht, dann ist es auch ok.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia
4. Nov. 08:10
Geh den anderen doch aus dem Weg.
Ich würde da gehen wo ihr keinen trefft.

Ihr steckt im Kreislauf, solange dein Hund Stress hat, hört der Schub nicht auf, aber bei jedem Gassi mit Begegnungen hat er wieder Stress weil es ihm nicht gut geht und er merkt das es die Situation mit dem Bauchweh nicht alleine regeln kann. Deshalb ist er von weitem schon pöbelig um sich zu behaupten.

1. Geh gassi wo kein anderer geht. Oder zu Zeiten wo kein anderer geht
2. Es gibt bei uns Futter für IBD Hunde und zwar Känguru mit nur 1,8% Fettanteil, das ist sehr Magenschonend und hilft. Zusammen mit den bekannten Kräutern sollte es schnell besser werden
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Salome
4. Nov. 08:14
Also die Situationen in der er aktuell bellt sind alle vom Fenster aus. Auch dann noch wenn wir die Fensterläden unten und die Vorhänge geschlossen haben. Natürlich begegnen wir auf unseren 7min Runden keine Hunde oder Menschen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia
4. Nov. 08:16
Dann würde ich ihm einen Platz anbieten weit weg vom Fenster und die 2-3 Tage Diskussion in Kauf nehmen und ihm den Platz am Fenster Konsequenz und dauerhaft verbieten.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Salome
4. Nov. 08:18
Er dankt euch für die guten Wünsche und dass ihr euch Gedanken macht. Der Schub ist tendenziell schon eher wieder am abklingen und sein Zustand bessert sich langsam.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Simone
4. Nov. 11:24
Ich würde den Hund in so einem Zustand überhaupt nicht solchen Situationen aussetzen
 
Beitrag-Verfasser
Denise
4. Nov. 11:30
Erst mal gute Besserung deiner Fellnase💝 ich hatte selbst eine IBD-Hündin, mit üblen Schüben. Ich habe sie komplett aus allem rausgehalten, was sie gestresst hätte (so gut es ging), denn dadurch werden die Schübe nur verstärkt (mehr Stress). Auf den Hund erzieherische einwirken während eines Schubes ist schwierig, da der Hund Schmerzen hat und genügend leidet. Alles alles Liebe, viel Geduld wünsche ich euch❤️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Nadine
4. Nov. 11:32
Also die Situationen in der er aktuell bellt sind alle vom Fenster aus. Auch dann noch wenn wir die Fensterläden unten und die Vorhänge geschlossen haben. Natürlich begegnen wir auf unseren 7min Runden keine Hunde oder Menschen.
Wie reagiert ihr denn dann?

Mein Hund bellt auch aus dem Fenster. Anfangs quasi bei jeder Bewegung, mittlerweile nur noch wenn eine Katze oder der verhasste Hund entlang laufen. Oder wirklich merkwürdige Gestalten, die ich auch seltsam finde 🙈

Anfangs ist uns öfter mal der Kragen geplatzt und wir haben ihn weg geschickt und/oder geschimpft. Das war komplett kontraproduktiv - sein problem mit der Situation wurde ja viel größer, zusätzlich zum "Feind" draußen kam noch dazu, dass wir ihn null verstanden und sogar gestraft haben.
Das hab ich zum Glück sehr schnell kapiert. Wenn er jetzt bellt, bedanke ich mich, gehe nachsehen, sag "alles gut" und setz mich manchmal noch kurz zu ihm, streichel ihn und wir schauen gemeinsam. Selbst bei der Katze (er hasst Katzen) kommt er jetzt nur noch bellend zu mir gelaufen, ich schaue nach und dann beobachten wir sie gemeinsam. Er fiept dann zwar manchmal noch aufgeregt, aber gemeinsam schaffen wir es uns zu beruhigen, nachdem ich geklärt habe dass nix passiert.