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Maria
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zuletzt 5. Nov.

Spondylose - Stenose - Ahnungslose - Terriertick

Hallo ihr Lieben,

ich würde gerne mal eure Meinung zur Situation hören.

Biscotti ist jetzt seit einem knappen Jahr bei mir. Von Anfang an ist er in Behandlung. Lange war ich der Meinung, er hätte Spondylose. Er bekommt deswegen die Librela-Spritze. zusätzlich Metacam (Schmerzmittel) und einmal im Monat Chiro. Jetzt haben wir noch mit Waermeanwendungen angefangen.

Wegen unseres Umzugs mussten wir den Tierarzt wechseln. Der erste Tierarzt konnte auf dem Röntgenbild keine Spondylose erkennen. Auf meine Nachfrage bei der ehemaligen Tierärztin hieß es, Spondylose sei nie diagnostiziert worden, sondern eine Stenose.

Weil der neue Tierarzt noch einmal Röntgen möchte und Biscotti dafür in Narkose legen muss, habe ich noch eine zweite Meinung eingeholt.

Tierarzt Nummer 2 konnte auf dem Röntgenbild ebenfalls keine Spondylose, aber auch keine Stenose erkennen. Und er hat mir sehr pragmatisch gesagt, dass ich im Grunde schon alles mögliche mache, wenn es kein chirurgischer Eingriff werden soll. Und Röntgen ist nur dann sinnvoll, wenn ich anschließend bereit bin, Biscotti operieren zu lassen. Andernfalls ist eine passende Schmerztherapie das einzige Mittel der Wahl.

Das ist gerade der Stand und ich bin etwas ratlos. Eine OP sehe ich skeptisch, vor allem, wenn ich an Elisas Patella-OP denke.

Würd mich freuen, wenn ihr eure Gedanken dazu teilt.
 
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Maria
4. Nov. 22:28
Hallo ihr Lieben,

wir waren heute endlich in der empfohlenen Tierklinik und die Diagnose lautet: Nichts!

Laut Tierarzt erklärt der Hueftschaden nicht die Lahmheit in den Hinterbeinen. Er bezweifelt sogar, dass Biscotti überhaupt Schmerzen hat, weil der ja im Grunde alles macht und keine Bewegung vermeidet.

Eine Stenose könnte es noch sein, er denkt aber eher, dass es ein Terriertick ist. Offenbar zeigen manche Jack-Russell-Terrier diesen hüpfenden Gang, der eigentlich typisch für eine Patellaluxation ist, ohne erkennbaren Grund. Mir ist das neu. Hat jemand schon davon gehört?
 
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amma
5. Nov. 00:02
Wir haben leider auch eine Hündin mit Hüpfgeschichte, die schon einige Diagnosen erhalten hat, aber nichts erklärt so richtig das Hüpfen und unter keiner Behandlung wurde es grundlegend besser.

Dass es nicht nur ein Tick ist, sehen wir daran, dass die Häufigkeit des Hüpfens bei nasskaltem Wetter zunimmt.

Vom Terriertick habe ich in anderen Foren schon gelesen. Manchmal kam im Verlauf dann doch eine Diagnose, manchmal nicht.

Wichtig ist uns inzwischen, dass es durch das Hüpfen möglichst keine Folgeschäden gibt. Deshalb gehen wir regelmäßig zur Ostheopathie und machen Übungen zur Kräftigung der Hinterhand.
 
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amma
5. Nov. 00:08
Konntest du bei der Schmerztherapie einen Unterschied im Gangbild feststellen?
Bei uns hat der erste TA auch ein schmerzhemmendes Medikament gespritzt. Das blieb ohne Wirkung.
 
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Maria
5. Nov. 05:49
Danke für deine Rückmeldung.

Mit der Librela stelle ich keinen Unterschied fest, mit dem Metacam schon.

Der Tierarzt meinte, dass die Hüfte zwar nicht gut aussieht und Probleme machen könnte, die Symptomatik aber nicht passt. Demnach müssten zwei Probleme / Diagnosen vorliegen.

Ich überlege jetzt auch, ob ich erstmal weiter mit manueller Therapie arbeite, also Waermebehandlung, Chiro/Ostheo/Physio, Massagen etc.
 
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Anna
5. Nov. 06:14
Danke für deine Rückmeldung. Mit der Librela stelle ich keinen Unterschied fest, mit dem Metacam schon. Der Tierarzt meinte, dass die Hüfte zwar nicht gut aussieht und Probleme machen könnte, die Symptomatik aber nicht passt. Demnach müssten zwei Probleme / Diagnosen vorliegen. Ich überlege jetzt auch, ob ich erstmal weiter mit manueller Therapie arbeite, also Waermebehandlung, Chiro/Ostheo/Physio, Massagen etc.
finde der Plan klingt doch gut 👍
 
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Michelle
5. Nov. 06:50
Was auch immer du jetzt vorhast,ich würde erstmal das Metacam weglassen. Bei dauerhafter Gabe kann es zu Magendurchbrüchen kommen. Ich wünsche dir natürlich nur das Allerbeste und hoffe,dass du jetzt einen Tierarzt hast,der euch endlich richtig hilft.
 
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Bettina
5. Nov. 07:10
Hallo ihr Lieben, wir waren heute endlich in der empfohlenen Tierklinik und die Diagnose lautet: Nichts! Laut Tierarzt erklärt der Hueftschaden nicht die Lahmheit in den Hinterbeinen. Er bezweifelt sogar, dass Biscotti überhaupt Schmerzen hat, weil der ja im Grunde alles macht und keine Bewegung vermeidet. Eine Stenose könnte es noch sein, er denkt aber eher, dass es ein Terriertick ist. Offenbar zeigen manche Jack-Russell-Terrier diesen hüpfenden Gang, der eigentlich typisch für eine Patellaluxation ist, ohne erkennbaren Grund. Mir ist das neu. Hat jemand schon davon gehört?
Die Lotte zeigt dieses hüpfen auch...meine physio hat den Verdacht dass sie dass als Ausgleichshandlung macht weil der Rücken weh tut...sie hat eine diagnostizierte spodylose Veränderung an der Wirbelsäule...röntgenabgesichert...ohne schmerzmittel ist es deutlich öfter...wir geben mittlerweile auch ein Lebermedikament weil die blutwerte unter metacam nicht optimal sind...nächster Termin beim TA ist übernächste Woche...dann muss ein neuer Plan her...ich finde es ist immer noch sehr experimentell in der tiermedizin...wichtig für mich ist schon in erster Linie schmerzfreiheit...ich denke nicht dass dein hund das nur als tick macht ...bleib dran🙏
 
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Maria
5. Nov. 07:18
Was auch immer du jetzt vorhast,ich würde erstmal das Metacam weglassen. Bei dauerhafter Gabe kann es zu Magendurchbrüchen kommen. Ich wünsche dir natürlich nur das Allerbeste und hoffe,dass du jetzt einen Tierarzt hast,der euch endlich richtig hilft.
Das Metacam habe ich vor einer Weile (2Wochen?) wieder abgesetzt.

Der Tierarzt gestern meinte, dass Schmerzmittel immer nur eine Schmerzlinderung bringen, keine Schmerzfreiheit.
 
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Sylvia
5. Nov. 08:31
Hallo ihr Lieben, wir waren heute endlich in der empfohlenen Tierklinik und die Diagnose lautet: Nichts! Laut Tierarzt erklärt der Hueftschaden nicht die Lahmheit in den Hinterbeinen. Er bezweifelt sogar, dass Biscotti überhaupt Schmerzen hat, weil der ja im Grunde alles macht und keine Bewegung vermeidet. Eine Stenose könnte es noch sein, er denkt aber eher, dass es ein Terriertick ist. Offenbar zeigen manche Jack-Russell-Terrier diesen hüpfenden Gang, der eigentlich typisch für eine Patellaluxation ist, ohne erkennbaren Grund. Mir ist das neu. Hat jemand schon davon gehört?
Der JRT meiner Freundin hatte das auch. Die Tierärzte nannten das auch Terrier-Tik. Sieht man in der Tat öfters wenn man drauf achtet