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Maria
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Anzahl der Antworten 7
heute 03:15

Spondylose - Stenose - Ahnungslose

Hallo ihr Lieben,

ich würde gerne mal eure Meinung zur Situation hören.

Biscotti ist jetzt seit einem knappen Jahr bei mir. Von Anfang an ist er in Behandlung. Lange war ich der Meinung, er hätte Spondylose. Er bekommt deswegen die Librela-Spritze. zusätzlich Metacam (Schmerzmittel) und einmal im Monat Chiro. Jetzt haben wir noch mit Waermeanwendungen angefangen.

Wegen unseres Umzugs mussten wir den Tierarzt wechseln. Der erste Tierarzt konnte auf dem Röntgenbild keine Spondylose erkennen. Auf meine Nachfrage bei der ehemaligen Tierärztin hieß es, Spondylose sei nie diagnostiziert worden, sondern eine Stenose.

Weil der neue Tierarzt noch einmal Röntgen möchte und Biscotti dafür in Narkose legen muss, habe ich noch eine zweite Meinung eingeholt.

Tierarzt Nummer 2 konnte auf dem Röntgenbild ebenfalls keine Spondylose, aber auch keine Stenose erkennen. Und er hat mir sehr pragmatisch gesagt, dass ich im Grunde schon alles mögliche mache, wenn es kein chirurgischer Eingriff werden soll. Und Röntgen ist nur dann sinnvoll, wenn ich anschließend bereit bin, Biscotti operieren zu lassen. Andernfalls ist eine passende Schmerztherapie das einzige Mittel der Wahl.

Das ist gerade der Stand und ich bin etwas ratlos. Eine OP sehe ich skeptisch, vor allem, wenn ich an Elisas Patella-OP denke.

Würd mich freuen, wenn ihr eure Gedanken dazu teilt.
 
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Sina
Beliebteste Antwort
21. Sept. 17:06
Also meines Wissens nach hängen Spondylose und Stenose zusammen, also ersteres bedingt das zweite.

Das bisherige Röntgenbild scheint ja recht undeutlich zu sein, wenn 3 verschiedene Tierärzte da unterschiedliches darin erkennen, oder nicht erkennen.

Deswegen würde ich schon einmal richtig röntgen lassen, auch wenn eine OP nicht in Frage kommt.
Spondylose kommt ihm Schüben und auch für die Schmerzmedikation finde ich es schon wichtig, zu wissen mit was man es zu tun hat.

Auch Physiotherapeutisch kann man einiges machen, damit man aber nicht mehr Schaden anrichtet, als man bessert, braucht es auch hier zumindest ein gut erkennbares Röntgenbild.
 
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Tina
21. Sept. 17:05
Das kommt mir komisch vor.

1. warum Röntgen nur, wenn direkt eine OP in Frage kommt - halte ich für Unsinn/verstehe ich nicht. Bspw HD oder ED Röntgen wird auch nicht gemacht, um den Hund unmittelbar unters Messer zu packen

2. Wenn es jetzt so unklar ist, ob der Hund nun überhaupt eins, beides oder keins von beiden hat, da würde ich auf eine weitere Diagnostik (bspw nochmal Röntgen) setzen, aber keine OP in den Bauch reden lassen.

Es ginge mir darum, dem Hund nicht vermeintlich unnötig eine jahrelange medikamentöse Behandlung zu verabreichen, obwohl dies evtl so nicht nötig wäre. Bzw die Medikation an das Problem anpassen zu können und nicht zu viel des Guten zu machen. Schon allein wegen möglichen Nebenwirkungen bzw. um Organe wie Leber/Nieren zu schonen.
 
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Sina
21. Sept. 17:06
Also meines Wissens nach hängen Spondylose und Stenose zusammen, also ersteres bedingt das zweite.

Das bisherige Röntgenbild scheint ja recht undeutlich zu sein, wenn 3 verschiedene Tierärzte da unterschiedliches darin erkennen, oder nicht erkennen.

Deswegen würde ich schon einmal richtig röntgen lassen, auch wenn eine OP nicht in Frage kommt.
Spondylose kommt ihm Schüben und auch für die Schmerzmedikation finde ich es schon wichtig, zu wissen mit was man es zu tun hat.

Auch Physiotherapeutisch kann man einiges machen, damit man aber nicht mehr Schaden anrichtet, als man bessert, braucht es auch hier zumindest ein gut erkennbares Röntgenbild.
 
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Maria
21. Sept. 17:17
Das kommt mir komisch vor. 1. warum Röntgen nur, wenn direkt eine OP in Frage kommt - halte ich für Unsinn/verstehe ich nicht. Bspw HD oder ED Röntgen wird auch nicht gemacht, um den Hund unmittelbar unters Messer zu packen 2. Wenn es jetzt so unklar ist, ob der Hund nun überhaupt eins, beides oder keins von beiden hat, da würde ich auf eine weitere Diagnostik (bspw nochmal Röntgen) setzen, aber keine OP in den Bauch reden lassen. Es ginge mir darum, dem Hund nicht vermeintlich unnötig eine jahrelange medikamentöse Behandlung zu verabreichen, obwohl dies evtl so nicht nötig wäre. Bzw die Medikation an das Problem anpassen zu können und nicht zu viel des Guten zu machen. Schon allein wegen möglichen Nebenwirkungen bzw. um Organe wie Leber/Nieren zu schonen.
Danke für eure Antworten.

Also, der Tierarzt heute meinte, dass Röntgen nur sinnvoll ist, wenn man entsprechende Konsequenzen tragen will. Ohne OP sind die Möglichkeiten, wie er meinte, ausgeschöpft. Wenn die Konsequenz des Röntgens also nur bedeuten kann, dass alles so bleibt, wie es ist, dann sollte ich es mir überlegen.
 
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Tina
21. Sept. 17:31
Danke für eure Antworten. Also, der Tierarzt heute meinte, dass Röntgen nur sinnvoll ist, wenn man entsprechende Konsequenzen tragen will. Ohne OP sind die Möglichkeiten, wie er meinte, ausgeschöpft. Wenn die Konsequenz des Röntgens also nur bedeuten kann, dass alles so bleibt, wie es ist, dann sollte ich es mir überlegen.
Hatte es halt so verstanden, dass jetzt das Problem vorliegt, dass die aktuelle(n) Diagnose(n) nicht gesichert/unklar sind? Und du die Sache genau wissen möchtest, ob und was wirklich vorliegt.

Die Abwägung liegt bei dir nochmal in die Diagnostik zu gehen oder nicht. Wenn du unter der bisherigen Medikation und Behandlung eine Steigerung des Wohlbefindens siehst und das Gefühl hast, dass es deinem 4-Beiner damit deutlich besser geht, wird es bestimmt auch nicht grundhaft verkehrt sein das so beizubehalten.

Was hat er denn gesagt - wie aussichtvoll wäre eine OP? Hat er von Erfahrungen solcher OPs berichtet? Können Hunde dadurch ohne Medikamente schmerzfrei werden?
 
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Sina
21. Sept. 19:10
Ich verstehe nicht, was denn dann eigentlich operiert werden soll. Die Spondylose? Dass man da operiert, wäre mir neu. Mit Stenose kenne ich mich nicht aus.

Aber der Tierarzt, der nach dem Röntgen operieren will, ist doch auch derjenige, der gar nichts feststellen konnte?
Wieso glaubt er denn dann, dass er nach einem neuen Röntgenbild, dann doch etwas sieht, was operiert werden sollte?

Oder habe ich es falsch verstanden?
 
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Stefanie
21. Sept. 23:17
Hallo Maria, für ein Röntgenbild sollte eine gute Sedierung reichen. Bitte keine Narkose. Das ist zu viel. Natürlich ist es wichtig zu wissen was dein Liebling nun eigentlich hat. Lass dich da nicht abwimmeln. Es gibt sehr viel gute Möglichkeiten auch ohne Metacam Schmerzen in den Griff zu bekommen, nur muss man wissen woher die Schmerzen kommen. Mein Hund hat Spondylose und es ist sogar der ganze mittlere Rücken betroffen. Teilweise hatten wir schon sehr schlechte Phasen, in denen wir auch auf Schmerzmittel gesetzt haben, allerdings empfiehlt unsere Tierärztin im akuten Schmerzzustand eine Kur und danach wieder ohne probieren. Physio und Osteopathie plus Homöopathie. Es funktioniert! Dank dem Zusammenspiel ist er im Alltag nicht mehr eingeschränkt. Er rennt und spielt, wie ein gesunder Hund. Nur toben mit Artgenossen macht er nicht mehr, weil ihm bewusst ist, dass wenn ihm ein Hund auf den Rücken springt es sehr weh tun wird.Schlau sind sie unsere Lieblinge. Gute Osteopathen können auch Röntgenbilder lesen, bzw auswerten. Vielleicht kannst du da nochmal nachfragen.
Ich empfehle dir auch die Seite Naturheilkunde für Tiere. Ich benutze alles was da bei Spondylose empfohlen wird und bin von der Wirkung überzeugt worden.
Es wäre ja auch interessant zu erfahren, warum der Tierarzt
vom Röntgenbild her nichts feststellen kann. Zu schlecht? Ich würde auch im Internet nach Bewertungen des Tierarztes schauen. Außerdem findet man auch manchen Tierarzt, der sich spezialisiert hat.
Viel Erfolg, bei der Suche nach einer richtigen Diagnose.
 
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Tina
heute 03:15
Spondylose sind Verknöcherungen. Der Körper bildet diese Verknöcherung um ganze Bereiche der Wirbelsäule zu versteifen, um Schmerzen zu nehmen.
Diese Verknöcherungen können den Wirbelkanal oder Nervenkanäle einengen. Das nennt man dann Stenose und die kann operiert werden. Z. B indem die Wirbelkanäle aufgebohrt werden.

Wenn Nerven eingeklemmt sind Hunde oft zu Beginn "Ameisenlaufen" und schlecken und knabbern gerne an ihren Gliedmaßen.

Ich weiß nicht bei welchen Tierärzten du bist. Aber eine Stenose lässt sich eindeutig nur im MRT oder CT sehen.
Such Dir bitte einen guten Orthopäden und bestehe vehement darauf, dass dir alles ordentlich erklärt wird. Du kannst nur die richtige Entscheidung treffen, wenn Du alles verstehst. Lass dir alle Unterlage und Befunde per Mail schicken, um den Hund doppelte Untersuchungen zu sparen.

Eine Frage: du schreibst, dass du der Meinung bist, dass es Spondylose ist. Wie kommst du darauf? Das hört sich so vage an.

Stenosen können Nerven schädigen und bis zu Lähmungen führen. In diesem Fall Finger weg von Tipps aus Foren. Vor allem, wenn dann noch Homöopathie empfohlen wird.....