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Dogorama
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Anzahl der Antworten 273
zuletzt 5. Dez.

👉 Schläfern wir unsere Hunde zu schnell ein? 🤔

⚠️ Triggerwarnung: Dieser Thread behandelt die Themen Einschläfern, Tod und Abschied von Hunden. Die Inhalte können emotional belastend sein – bitte lies nur weiter, wenn du dich bereit dafür fühlst. Kaum eine Entscheidung ist für Hundeeltern so schwer: Soll ein Hund noch leben – oder ist es an der Zeit, ihn zu erlösen? Zwei Fälle, die uns zu denken geben: 🐶 Simie aus Zürich: Heute ist sie 20 Jahre alt – und damit eine der ältesten Hunde der Schweiz. Doch fast wäre sie nie so weit gekommen: Mit nur 8 Jahren sollte sie in den USA eingeschläfert werden, weil sie „zu alt“ war. Zum Glück kam es anders – und auch wenn Simie heute blind und wackelig ist, zeigt sie noch immer Freude am Leben. 🐶 Ronja aus Deutschland: Nach einem Unfall mit einem Traktor war sie schwer verletzt. Statt eine Operation bezahlen zu wollen, wollte ihr Besitzer sie einschläfern lassen. Doch Tierschützer:innen setzten sich ein – Ronja wurde operiert, lebt heute mit drei Beinen und ist glücklich in einem neuen Zuhause. 💭 Der Zwiespalt Leiden beenden: Niemand möchte, dass ein Hund unnötig Schmerzen ertragen muss. Lebensfreude bewahren: Auch alte oder Hunde mit Einschränkungen können ein erfülltes Leben haben – Beispiele wie Simie und Ronja zeigen das eindrucksvoll. Verantwortung tragen: Einschläfern darf niemals die „bequeme Lösung“ sein, sei es aus Zeit-, Kosten- oder Komfortgründen. 🧑‍⚖️ Rechtlich ist es unterschiedlich geregelt: In Deutschland dürfen Tierärzt:innen nur einschläfern, wenn ein medizinischer Grund vorliegt. In der Schweiz hingegen wäre auch das Töten gesunder Tiere erlaubt – was seit Jahren kontrovers diskutiert wird. 👉 Jetzt seid ihr dran: Teilt eure Erfahrungen, Meinungen und Geschichten. • Habt ihr schon einmal vor dieser Entscheidung gestanden? • Wann ist der „richtige Zeitpunkt“ – und woran erkennt man ihn? • Glaubt ihr, dass in unserer Gesellschaft Hunde zu schnell eingeschläfert werden • Oder erleben wir manchmal das Gegenteil – dass zu lange gewartet wird und Hunde dadurch leiden müssen? Hier geht's zum Blogartikel: https://dogorama.app/de-de/blog/schlaefern-wir-hunde-zu-schnell-ein-verantwortung-emotionen-und-lebensqualitaet/
 
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Bettina
4. Okt. 21:53
Ich kann nur für mich sprechen und muss sagen, ich habe richtig Angst, den Zeitpunkt falsch einzuschätzen. Ist man zu schnell, weil man seinen Liebling erlösen möchte, oder wartet man zu lange und merkt nicht, dass der Liebling keine Energie mehr hat. Ich kann mich nicht so wirklich gut ausdrücken, weil das Thema doch sehr schwer ist.
Ich glaube man spürt wann der richtige Zeitpunkt ist- da können Aussendstehende sagen was sie wollen
Nur wir kennen unsere Tiere in und auswendig
 
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Mary
4. Okt. 22:04
Du hast es auf den Punkt getroffen 🙏
Man kann nicht los lassen und Hilft was möglich ist.
Dabei ist es manchmal nur noch eine Frage der Zeit die einen noch bleibt die aber sehr begrenzt ist 😭
 
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Mary
4. Okt. 22:07
Ich kann nur für mich sprechen und muss sagen, ich habe richtig Angst, den Zeitpunkt falsch einzuschätzen. Ist man zu schnell, weil man seinen Liebling erlösen möchte, oder wartet man zu lange und merkt nicht, dass der Liebling keine Energie mehr hat. Ich kann mich nicht so wirklich gut ausdrücken, weil das Thema doch sehr schwer ist.
Das Thema ist verdammt schwer.
Vielleicht sollte man das Alter vom Hund mit in Betracht ziehen,selbst dann ist es eine Katastrophe für diese Entscheidung 😪
 
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Ulrike
4. Okt. 22:25
Im Februar haben wir die Liebe meines Lebens gehen lassen müssen. Ein Jahr haben wir ihn mit Schmerzmittel über Wasser gehalten aber als er sich das Geschirr nicht mehr anziehen lassen wollte, wusste ich er kann einfach nicht mehr. Seit Februar blühen Veilchen auf seinem Grab. Sie halten durch wie mein Seelenhund.
 
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Mary
4. Okt. 22:32
Wir stehen gerade vor dieser Entscheidung. Unser Lucky kam bereits mit 1,5 Jahren aus schlechter Haltung zu uns. Er war dadurch immer sehr eingeschränkt in seinem Leben. Im Januar waren wir beim TA und haben uns bereits mit ihm besprochen. Lucky hat inzwischen Demenz und schon immer Autismus. Lucky musste im Januar noch nicht eingeschläfert werden. Der Zustand hat sich seitdem nicht verändert und trotzdem stelle ich mir jeden Tag die Frage, ob für ihn sein Leben noch Lebenwert ist.Er trinkt, Frist, schläft und macht seine Geschäfte. Er hat keine Schmerzen, also keine akute Erkrankung. Herz alles ist für sein Alter ok. Aber er geht nicht mehr Gassi. Nur bisschen im Garten. Nachts hält uns sein veränderte Tag Nacht Rhythmus auf Trab. Er meckert wen ihm was nicht passt. Jeden Tag frag ich mich,ist es für ihn noch ok oder würde er lieber gehen. Mein TA meinte im Januar er wird es mir signalisieren. Ich denke jeder Verantwortungsvoller Besitzer wird nicht vorschnell einschläfern.
Mein letzter Pudel bekam mit 16. Jahren Demenz.
Der TA sagte auch, dass sei kein Grund zum Einschläfern aber wenn ich es nicht schaffe, dann darf ich ihn Einschläfern.
Nach diesen Worten nahm ich die Herausforderung an.
Ich dachte mir, ich mache alles für meinen Hund.
Zum Glück bekam ich vom TA CPD Tropfen.
Jeden Morgen ein Paar Tropfen geben und der Hund ist entspannt und läuft nicht mehr im Kreis.
Leider wurde meine Demenz Kranke Aica obendrauf noch Taub und Blind.
Auch dass habe ich geschafft.
Der TA meinte immer wieder, sie ist schmerzfrei.
Nach einen Jahr, sie war 17 Jahre bekam sie epileptischen Anfälle und dass 3x die Woche.
Dieser Zustand brachte nicht mich an meine Grenzen sondern ich konnte das Leid vom Tier nicht mehr mit anschauen.
Das Jahr Demenz hatte mich 3.400 Euro gekostet.
Glaube mir ich hätte auch 10.000 bezahlt für ein weiteres Jahr.
Wenn ich aber jetzt zurück Blicke dann hätte ich den Hund schon eher erlöst denn es war kein Leben mehr, dass wurde mir erst alles danach bewusst.
Die Zeit heilt Wunden ich hätte alles für den Hund gemacht aber manchmal macht man auch zuviel.
Man kann nicht los lassen.
Alles gute für Euch
Liebe Grüße und ganz viel Kraft.
Probiert es mal mit den CPD Tropfen wenn ihr noch Zeit mit den Hund verbringen möchtet.
 
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Mary
4. Okt. 22:48
Ich vermute mal , die Userin hat den Thread verwechselt , vielleicht verrutscht 🤷
Das denke ich auch.
Hatte mal kurz überlegt ob ich schreibe 🙈
 
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Mary
4. Okt. 22:54
Ich habe heute meinen kleinen Yogi einschläfern lassen, er hatte Mastzelltumor an der Nase Stadium III und wir haben noch die dicken Lymphnoten operieren lassen, die 4 Wochen nach der OP dann überall auftraten. Gestern hatte er einen epileptischen Anfall, der über 1 Stunde dauerte, heute früh wieder diesen grausamen Anfall und er hat sich ständig übergeben.....immer wieder hat er sich aufgerappelt damit ich sehe ,es würde ihm gut gehen, das machen die Hunde so, weil sie den Menschen den sie lieben nicht enttäuschen wollen....sie halten Schmerzen aus um alles richtig zu machen..... Yogi hat so gelitten, ich konnte es nicht mehr ansehen, wie er für mich leidet. Ich habe ihn heute mittag erlösen lassen. Jetzt ist er ein kleiner Engel und über den Regenbogen 🌈 geflogen 😪😪😪❤️🙋🏼‍♀️
Alles gute für dich und ganz viel Kraft 🙏
Diese epileptischen Anfälle hatte ich auch.
Dieses Leid ist unerträglich mit anzuschauen.

Liebe Grüße aus Nürnberg
 
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Jasmin
5. Okt. 04:27
Es ist schwierig den richtigen Zeitpunkt zu finden. Bei meinem Kater damals war es zb. „leichter“. Er war 19 Jahre. Hat zum Schluss massiv abgebaut und hatte dann einen Tumor. Die Schmerzen haben überwogen und man hat gemerkt er möchte jetzt nicht mehr. Weh getan hat mir das trotzdem genauso.
Mit meinem ersten Hund war die Sache komplizierter. Er durfte nicht mal zwei Jahre alt werden und sah von außen gesund aus. Aber er hatte immense Schmerzen die man eben nicht behandeln konnte. Zudem war er aus diesem Grund eine tickende Zeitbombe und hatte Aussetzer bei denen er nicht mehr wusste wer vor ihm steht und sehr gefährlich wurde. Hätte man es noch rausziehen können? Ja vermutlich aber hätte er ein lebenswertes Leben gehabt- definitiv nein. Ich habe damals als er gehen musste die Erleichterung bei ihm gemerkt. Es hat mir trotz allem das Herz gebrochen und ich leide immer noch sehr darunter.
Ich glaube es gibt beide extreme - Menschen die unachtsam mit Leben umgehen und ihre Tiere „entsorgen“ weil zu teuer und zu aufwändig zu behandeln. Und Leute die ihre Tiere zu lange leiden lassen. Ich habe schon Hunde mit offenem Tumor gesehen, welche man zum THP geschleppt hat. Fabian für mich die Grenze erreicht. Weil ich wäre wirklich froh, wenn es bei einem Menschen möglich wäre ihn von seinen Qualen zu befreien. Da sollte man seinen Tieren dänisch ermöglichen
 
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Heike
5. Okt. 05:37
Ja, kein einfaches Thema. Für Mensch und Tier.

Wenn sie alt werden brauchen sie mehr Fürsorge und Zuwendung , dies bedeutet Zeit und Aufwand!

Aber jede einzelne Minute ist ein Geschenk. Ihre Weisheit wie ein Leben sich verändert , ihre Demut zu akzeptieren wie alles langsamer um sie herum wird, können wir von den Tieren lernen.

Unsere Gesellschaft grenzt vieles aus, was unbequem erscheint und verliert manchmal dabei den Bezug zum Leben und seinen Abläufen. Medizinische Indikationen natürlich ausgeschlossen.

Deshalb sollte jede Entscheidung zur Euthanasie genau abgewogen werden und mit dem Tierarzt und der Familie besprochen , was es bedeutet.

Unser Hund , ein Labrador wurde 18 Jahre alt. Es war ein großes Glück. Ein besonders Tier schon als junger Hund.

Die letzten Monate mit ihm haben uns inne halten lassen und wir sind dankbar für alles was wir von ihm lernen durften.
 
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Lisa
5. Okt. 06:16
Ganz schwierig. Das ist ja von Hund zu Hund sehr individuell.
Ich persönlich würde schon versuchen alle Möglichkeiten erstmal durchzugehen.
Wenn aber keine Lebensfreude mehr vorhanden ist und man sieht, er möchte nicht mehr, dann sollte man das auch erkennen. So schwer wie das oft leider ist. 💔