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Sabine
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Anzahl der Antworten 25
zuletzt 12. Jan.

Ohrenentzündung

Ich bräuchte mal euer Wissen bzw. eure Erfahrung, denn ich weiß nicht mehr weiter. Meine siebenjährige Zwergspitzhündin Luna kämpft seit Wochen mit einer Otitis media ( Mittelohrentzündung).Für die ganze Geschichte muss ich ein bisschen weiter ausholen. Luna wurde im Juli 2024 geimpft u.a. Tollwut ( was ich eigentlich gar nicht wollte) Ca. 4 Wochen später entwickelte sich ein starker Juckreiz und sie kratzte und biss sich die Haut wund. Erste Diagnose Grasmilben. Dafür bekam sie etwas vom Tierarzt; keine Besserung der Symptome. Danach Verdacht auf Allergie; ich sollte auf Ziege umstellen und sie bekam alle 4 Wochen Cytopoint und ich sollte sie 3 mal in der Woche mit cutamed Shampoo baden. Am Anfang half dies ganz gut aber mit der Zeit wurden die Abstände zum erneuten Juckreiz immer kürzer. Zusätzlich hatte sie im Dezember 2024 eine ziemlich starke Entzündung des äußeren Gehörgangs die mit Antibiotikum und Ohrentropfen behandelt wurde. Daraufhin wechselte ich den Tierarzt. Der neue Tierarzt meinte einen Hauttest könnte man nach all dem Cortison nicht mehr machen und verschrieb Apoquel. Nach ca 1 Woche bekam sie hohes Fieber und ich fuhr mit ihr in die Tierklinik. Ihr CRP Wert war über 10 und das Blutbild zeigte eine Leukopenie und Neutropenie und erhöhte Leberwerte ( vom vielen Cortison). Sie musste dort bleiben und wurde mit Marbocyl behandelt. Nach zwei Tagen durfte sie wieder nach Hause und zum Ende der Antibiotikabehandlung war alles wieder gut. Nur die Allergie war wieder da. Das Kratzen war besser dafür knabberte sie ständig an den Pfoten. Nun bekam ich Numelvi verschrieben. Ende Novemer 2025 dann eine Blasenentzündung (lt. Arzt wahrscheinlich durch die Läufigkeit)Sie bekam Antibiotikum verschrieben was aber das Fieber nicht senkte. Gebärmutter war lt. Ultraschall in Ordnung. Bei der neurologischen Untersuchung schnappte Luna nach der Tierärztin. Daraufhin wurde ich sofort zur Liquorpunktion in die Tierklinik geschickt. Ihr Verdacht war eine Gehirnhautentzündung die durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst wird. In der Tierklinik wurde ihr Blut genommen und die Blutwerte waren wie drei Monate zuvor. CRP über 10 und Leukopenie und Neutropenie. Wieder Marbocyl und Klinikaufenthalt. Die Gehirnwasseruntersuchung brachte kein eindeutiges Ergebnis da die Entnahme so schlecht ausgeführt wurde das Blut mit im Wasser war. Der Verdacht der Gehirnhautentzündung bestätigte sich nicht. Im MRT wurde im linken Ohr eine Otities media ( Mittelohrentzündung) festgestellt; ob die aber für die Symptome zuständig ist, ist lt. Arztbericht fraglich. Der Crp Wert und das Fieber sank und sie durfte nach 2 Tagen nach Hause. Die Leberwerte waren auch wieder leicht erhöht. Leukozyten und Neutrophile wieder im Normalbereich. CRP Wert war bei acht. Sie sollte das Antibiotikum plus Novalmin plus Magenschutz weiter nehmen bis der CRP Wert bei 0- 1 ist. Weiterbehandlung durch den Haustierarzt. Am 18. Dezember Blutentnahme CRP Wert bei 1,38. Weiter Antibiotikum und Novalmin auf 1/4 früh und Abend reduzieren. Am 29. Dezember CRP Wert immer noch bei 1,38. Antibiotikum weiternehmen. Am 8. Januar CRP wieder bei 2,0. Ich soll das Antibiotikum immer noch weitergeben und am Donnerstag zur Kontrolle kommen. Macht das für euch noch Sinn? Ich habe gehört das sich Mittelohrentzündungen über Wochen und sogar Monate hinziehen können aber wenn der Wert wieder steigt ist das doch ein Zeichen das das Antibiotikum nicht mehr wirkt. Sie hat nach wie vor auch noch eine wund Pfote von knabbern und außerdem Anzeichen einer Scheinträchtigkeit( Nestbau) aber das interessiert die Ärztin nicht. Was würdet ihr tun? Hat jemand von euch Erfahrung mit Mittelohrentzündung und kann mir weiterhelfen. Entschuldigt den langen Text aber ich dachte zum Verständnis wäre das wichtig. Liebe Grüße Sabine
 
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Stef
11. Jan. 20:05
Das ist eine Belastung für Mensch und Tier, ich hoffe wirklich, dass ihr Klärung bekommt und sich alles gut entwickelt.
Hoffentlich bekommt ihr kompetente Unterstützung damit eine Lösung gefunden werden kann
 
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Nad
11. Jan. 21:48
Das klingt wirklich schmerzhaften belastend für Euch beide. 😔 Ich würde auch eine Tierklinik aufsuchen und hier einen Fachtierarzt für Dermatologie aufsuchen. Und einen Test auf Mittelmeer Krankheiten machen lassen, wenn nicht schon geschehen.

Sprich doch mal bei Deinem Arzt an, ob ihr auf hydrolisirrtes Futter wechseln wollt. Da sind die Proteine / Allergene so sehr zerkleinert, dass der Körper nicht allergisch darauf reagieren kann. Wenn sie auf was auch immer reagiert, kann dies dadurch ausgeschlossen werden.
Zum Beispiel Hills ZD oder Royal Canin Anallergenic, gibt es beides als Trocken und Nassfutter. Die Zutaten lesen sich nicht sonderlich gut, sind aber bei betreffenden Hunden ein absoluter Segen.

Alles Gute! ☺️
 
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Karin
11. Jan. 22:26
Oha, da habt ihr aber schon einiges durch gemacht.
Ich kenne mich da leider nicht mit aus, wünsche euch aber alles gute, vor allem eine gesicherte Diagnose auf die ihr aufbauen könnt.
Ich würde allerdings definitiv in eine Tierklinik wechseln.
Wir waren auch wegen meinem gutem Bauchgefühl lange bei einer Tierärztin die viel an unserem Problem " herum-doktorte" 😏. Ich entschied dann doch in eine Klinik zu wechseln und dort wurde sofort erkannt was das Problem war und Roxy war kurze Zeit später wieder schmerzfrei. Die Untersuchungs und Laborbefunde kannst du dir von der Praxis aushändigen lassen und mitnehmen somit nicht nochmals alles doppelt gemacht werden muss. Ich drücke euch die Daumen. 👍
 
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Sabine
12. Jan. 04:16
Das klingt wirklich schmerzhaften belastend für Euch beide. 😔 Ich würde auch eine Tierklinik aufsuchen und hier einen Fachtierarzt für Dermatologie aufsuchen. Und einen Test auf Mittelmeer Krankheiten machen lassen, wenn nicht schon geschehen. Sprich doch mal bei Deinem Arzt an, ob ihr auf hydrolisirrtes Futter wechseln wollt. Da sind die Proteine / Allergene so sehr zerkleinert, dass der Körper nicht allergisch darauf reagieren kann. Wenn sie auf was auch immer reagiert, kann dies dadurch ausgeschlossen werden. Zum Beispiel Hills ZD oder Royal Canin Anallergenic, gibt es beides als Trocken und Nassfutter. Die Zutaten lesen sich nicht sonderlich gut, sind aber bei betreffenden Hunden ein absoluter Segen. Alles Gute! ☺️
Vielen Dank. Das mit dem Futter werde ich mal ansprechen. Mittelmeerkrankheiten waren in der Tierklinik mal kurz im Gespräch. Aber nachdem das Antibiotikum damals sehr schnell geholfen hat wurde es wieder verworfen.
 
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Sabine
12. Jan. 04:31
Oha, da habt ihr aber schon einiges durch gemacht. Ich kenne mich da leider nicht mit aus, wünsche euch aber alles gute, vor allem eine gesicherte Diagnose auf die ihr aufbauen könnt. Ich würde allerdings definitiv in eine Tierklinik wechseln. Wir waren auch wegen meinem gutem Bauchgefühl lange bei einer Tierärztin die viel an unserem Problem " herum-doktorte" 😏. Ich entschied dann doch in eine Klinik zu wechseln und dort wurde sofort erkannt was das Problem war und Roxy war kurze Zeit später wieder schmerzfrei. Die Untersuchungs und Laborbefunde kannst du dir von der Praxis aushändigen lassen und mitnehmen somit nicht nochmals alles doppelt gemacht werden muss. Ich drücke euch die Daumen. 👍
Vielen Dank für die Daumen, die können wir gut gebrauchen. Ich finde die Ärztin eigentlich auch sehr nett und sie kann auch gut mit Tieren umgehen aber sie wirkt mittlerweile sehr unsicher was mich natürlich noch mehr verunsichert. Und ich habe im letzten Jahr schon einmal die Ärztin gewechselt. Die Laborbefunde habe ich, die hat sie mir immer alle weitergeleitet. Die restl. Untersuchungen wurden sowieso alle bereits in der Tierklinik gemacht. Leider gibt es in unserer Tierklinik keinen Fachtierarzt für Dermatologie. Da hab ich schon einmal nachgefragt. Es würde eine größere Praxis in der Nähe geben mit einer Ärztin die sich darauf spezialisiert hat.
 
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Sylvia
12. Jan. 05:29
Einen erhöhten CRP Wert ohne Leucozytose und vorhandene Allergiesymptomatik hatte mein Hund. Das kann auf einen unerkannten Mastzelltumor hinweisen. Sprich deinen Arzt mal darauf an. Bei uns wurde das auch erst ( leider zu spät) in der Tierklinik diagnostiziert.
 
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Melissa
12. Jan. 07:20
Ich würde auch definitiv auf Mittelmeer Krankheiten testen lassen. Das Geld was es kostet um dahingehend Gewissheit zu haben ist es alle Male wert. Verschiedene dieser Krankheiten sind sowohl für Hauptprobleme als auch leberveränderungen bekannt.
Das mit dem hydrolisierten Futter finde ich auch super und würde es bei möglicher Allergie bei meinem eigenen auch direkt machen.

Hat sie denn Symptome der mittelohrentzündung? Wenn das ja nur ein zufallsbefund ohne Symptomatik war würde ich da gar nicht behandeln. Ich würde die antibiose absetzen, Darm aufbauen, was für die Leber geben und in regelmäßigen Abständen einfach Werte kontrollieren lassen.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen das klingt ja nach einer unglaublich tortur. Hoffentlich hat das bald ein Ende. Ob mit oder ohne Diagnose, Hauptsache allen geht es gut
 
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Sabine
12. Jan. 09:10
Das ist das Letzte was ich jetzt noch brauchen würde. Aber sie wurde eigentlich bei Beiden Tierklinikaufenthalten gründlich untersucht. Ultraschall vom kompletten Bauchraum, Mrt, Ct und dann wäre der Juckreiz doch immer da und nicht immer wieder verändert. Und den Juckreiz haben wir seit ich fast ausschließlich Ziege füttere bis auf die eine Vorderpfote recht gut im Griff.
 
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Sabine
12. Jan. 11:50
Cortisonspray hab ich auch schon bekommen. Nachdem sie es mit den Spritzen und Tabletten mit der Angst zu tun bekamen nachdem vermutet wurde der Zusammenfall des Immunsystems kam davon. Und ich bin mir sicher auch die Numelvi und Apoqueltabletten haben sehr dazu beigetragen. Im Moment sprühen ich auf die Pfote nur noch Silberspray. Der Rest der Haut schaut gut aus. Ich werde das mit dem Mastzelltumor ansprechen.
 
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Sabine
12. Jan. 13:29
Ich würde auch definitiv auf Mittelmeer Krankheiten testen lassen. Das Geld was es kostet um dahingehend Gewissheit zu haben ist es alle Male wert. Verschiedene dieser Krankheiten sind sowohl für Hauptprobleme als auch leberveränderungen bekannt. Das mit dem hydrolisierten Futter finde ich auch super und würde es bei möglicher Allergie bei meinem eigenen auch direkt machen. Hat sie denn Symptome der mittelohrentzündung? Wenn das ja nur ein zufallsbefund ohne Symptomatik war würde ich da gar nicht behandeln. Ich würde die antibiose absetzen, Darm aufbauen, was für die Leber geben und in regelmäßigen Abständen einfach Werte kontrollieren lassen. Ich drücke euch ganz fest die Daumen das klingt ja nach einer unglaublich tortur. Hoffentlich hat das bald ein Ende. Ob mit oder ohne Diagnose, Hauptsache allen geht es gut
Symptome die auf die Mittelohrentzündung passen würden hatte sie. Sie hat auf der einen Seite keine harten Leckerlis mehr gekaut. Das hab ich schon länger gemerkt aber nicht an die Ohren gedacht. Und bei den neurologischen Tests hat sich auf der linken Seite( Kopf drehen) ganz stark reagiert. Darum war der Verdacht auf SRMA. Deshalb wurde das Gehirnwasser entnommen. Das hat sich aber nicht bestätigt. Und sie hatte hohes Fieber und sehr hohe CRP Werte + Leukopenie und Neutropenie. Die Ärzte in der Tierklinik hatten 2 Vermutungen. Entweder die Mittelohrentzündung oder eine Gebärmutterentzündung. Das Antibiotikum half auch zuerst ganz gut. Aber komplett runter ging der Crp Wert nicht. Er war jetzt über 2 Wochen auf 1,3 und seit Donnerstag ist er auf 2. Normal sind 0-1. Laut Tierärztin spricht das für eine leichte Entzündung. Ich verstehe nur nicht warum sie das Antibiotikum weiternehmen soll, wenn es anscheinend nicht mehr wirkt.
Ich weiß auch nicht ob Stress beim Blut nehmen den Wert erhöhen kann. Luna ist durch die vielen Untersuchungen und Tierklinik Aufenthalte total verunsichert und ich durfte sie diesmal beim Blut nehmen nicht selber halten. Eine neue Sprechstundenhilfe hat sie ziemlich fest am Hals gepackt und da wurde sie aggressiv und hat sich sehr reingesteigert. Ich fand das unmöglich.