Guten Morgen Hanka,
Ach Mensch.😵💫
Bei euch sieht das wirklich nach einer langen Baustelle aus.
🫣
Bei einer Milbenallergie würde ich – falls noch nicht passiert – auch mal mit dem Tierarzt besprechen, ob Futtermilben bei Cherry eine Rolle spielen könnten.
Die sitzen vor allem gerne in Trockenfutter bzw. können sich dort vermehren.
Sollte es auch in diese (Futtermilben Allergie) Richtung gehen, könnte Cherry, evtl das helfen:
• Trockenfutter nicht in großen Säcken lange lagern, sondern lieber kleine Mengen kaufen
• Futter luftdicht verschließen
• Trockenfutter portionsweise einfrieren (mind. mehrere Tage), um die Milbenbelastung zu reduzieren – die Allergene können allerdings trotzdem noch vorhanden sein
• alternativ mal über Nassfutter, selbst gekochte Rationen oder eine passende andere Fütterungsform sprechen, weil dort Futtermilben meist weniger ein Thema sind
Bei so starken Hautproblemen würde ich außerdem tatsächlich nochmal gezielt nach Sekundärinfektionen schauen lassen.
(Das wurde auch im anderen Thread erwähnt 😅, allerdings finde ich den auf die Schnelle nicht) - Allergische Haut ist leider anfälliger dafür, dass sich Bakterien oder Hefepilze zusätzlich draufsetzen – und dann kratzt und entzündet es weiter, obwohl man an der eigentlichen Allergie schon arbeitet.
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Und wegen der Hyposensibilisierung:
Die braucht häufig wirklich Geduld. Da reden viele eher von mehreren Monaten, nicht von ein paar Wochen, bis man beurteilen kann, wie gut sie anschlägt.
🍀🍀
Ich drücke euch die Daumen, dass Cherry bald Erleichterung bekommt 🍀
Ich muss da nochmal reingrätschen wegen des Trockenfutters, weil mir das früher auch nicht so bewusst war. Die Futtermilben beginnen sofort sich zu bilden, wenn der Sack geöffnet wird, wenn sie nicht durch unsachgemäße Herstellung oder Verpackung sogar schon vorher vorhanden sind. 🙈 Es hilft also nicht, den Sack wieder zu verschließen, darin das Futter aufzubewahren und das Futter dann vor dem Verfüttern einzufrieren. Ja, das Einfrieren tötet tatsächlich die Milben, entfernt aber leider nicht deren Kot aus dem Futter. Und genau wie bei Hausstaubmilben reagiert der Hund eben nicht auf die Milben selber, sondern auf deren Ausscheidungen. Wenn das Einfrieren überhaupt etwas bringt, muss man beim Öffnen des Sackes sofort alles in Portionen einteilen und einfrieren und dann bei Bedarf aus dem Frost nehmen und verfüttern. Alternativ hilft natürlich Nassfutter und Barf, da das keine Futtermilben enthalten kann.