Home / Forum / Gesundheit / Hautprobleme bei American Bully XL

Verfasser-Bild
Hanka
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 12
zuletzt 23. Aug.

Hautprobleme bei American Bully XL

Hallo zusammen, ich hoffe, vielleicht hat jemand von euch schon einmal etwas Ähnliches erlebt und kann mir einen Rat geben. Meine American Bully XL Hündin Cherry ist 2 Jahre alt und hat seit längerer Zeit massive Hautprobleme. Am ganzen Körper bekommt sie eine Art Ausschlag mit vielen schuppigen Stellen, an denen sie auch immer mehr Haare verliert. Videos im Anhang. Wir waren bereits mehrmals beim Tierarzt und haben verschiedene Untersuchungen machen lassen. Dabei wurde festgestellt, dass Cherry gegen sämtliche Arten von Milben allergisch ist. Deshalb bekommt sie jetzt eine Hyposensibilisierung – also individuell im Labor hergestellte Allergiespritzen. Die letzte Spritze hat sie am 29.06. bekommen, die nächste soll vier Wochen später erfolgen. Ich achte außerdem sehr auf ihre Umgebung: * Ich habe Cherry mit einem Hundeshampoo gebadet. * Alle Decken, Kissen und Liegeplätze wurden gewaschen und ausgetauscht. * Ich versuche die Wohnung möglichst sauber und staubarm zu halten. Trotzdem wird ihre Haut momentan nicht wirklich besser. Die schuppigen Stellen und der Haarverlust sind weiterhin vorhanden, teilweise habe ich sogar das Gefühl, dass es schlimmer wird. Deshalb wollte ich fragen: * Hat jemand von euch einen Hund mit einer ähnlichen Milbenallergie? * Wie lange hat es bei der Hyposensibilisierung gedauert, bis ihr eine Besserung bemerkt habt? * Hatte euer Hund zusätzlich bakterielle Hautinfektionen oder Hefepilze, obwohl die Ursache eine Allergie war? * Gibt es etwas, das euch zusätzlich geholfen hat (Shampoo, Futter, Nahrungsergänzung oder Ähnliches)? Ich freue mich über jeden Erfahrungsbericht oder Tipp. Mir ist natürlich bewusst, dass eine Diagnose nur der Tierarzt stellen kann – ich möchte einfach hören, ob jemand etwas Ähnliches durchgemacht hat. Vielen Dank schon einmal! 🐾❤️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia
18. Aug. 18:02
Hey darf ich fragen was bei euch raus kam :) bei meinem Hund ist das leider auch der fall aber er ist noch jung.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
23. Aug. 16:38
Guten Morgen Hanka, Ach Mensch.😵‍💫 Bei euch sieht das wirklich nach einer langen Baustelle aus. 🫣 Bei einer Milbenallergie würde ich – falls noch nicht passiert – auch mal mit dem Tierarzt besprechen, ob Futtermilben bei Cherry eine Rolle spielen könnten. Die sitzen vor allem gerne in Trockenfutter bzw. können sich dort vermehren. Sollte es auch in diese (Futtermilben Allergie) Richtung gehen, könnte Cherry, evtl das helfen: • Trockenfutter nicht in großen Säcken lange lagern, sondern lieber kleine Mengen kaufen • Futter luftdicht verschließen • Trockenfutter portionsweise einfrieren (mind. mehrere Tage), um die Milbenbelastung zu reduzieren – die Allergene können allerdings trotzdem noch vorhanden sein • alternativ mal über Nassfutter, selbst gekochte Rationen oder eine passende andere Fütterungsform sprechen, weil dort Futtermilben meist weniger ein Thema sind Bei so starken Hautproblemen würde ich außerdem tatsächlich nochmal gezielt nach Sekundärinfektionen schauen lassen. (Das wurde auch im anderen Thread erwähnt 😅, allerdings finde ich den auf die Schnelle nicht) - Allergische Haut ist leider anfälliger dafür, dass sich Bakterien oder Hefepilze zusätzlich draufsetzen – und dann kratzt und entzündet es weiter, obwohl man an der eigentlichen Allergie schon arbeitet. ** Und wegen der Hyposensibilisierung: Die braucht häufig wirklich Geduld. Da reden viele eher von mehreren Monaten, nicht von ein paar Wochen, bis man beurteilen kann, wie gut sie anschlägt. 🍀🍀 Ich drücke euch die Daumen, dass Cherry bald Erleichterung bekommt 🍀
Ich muss da nochmal reingrätschen wegen des Trockenfutters, weil mir das früher auch nicht so bewusst war. Die Futtermilben beginnen sofort sich zu bilden, wenn der Sack geöffnet wird, wenn sie nicht durch unsachgemäße Herstellung oder Verpackung sogar schon vorher vorhanden sind. 🙈 Es hilft also nicht, den Sack wieder zu verschließen, darin das Futter aufzubewahren und das Futter dann vor dem Verfüttern einzufrieren. Ja, das Einfrieren tötet tatsächlich die Milben, entfernt aber leider nicht deren Kot aus dem Futter. Und genau wie bei Hausstaubmilben reagiert der Hund eben nicht auf die Milben selber, sondern auf deren Ausscheidungen. Wenn das Einfrieren überhaupt etwas bringt, muss man beim Öffnen des Sackes sofort alles in Portionen einteilen und einfrieren und dann bei Bedarf aus dem Frost nehmen und verfüttern. Alternativ hilft natürlich Nassfutter und Barf, da das keine Futtermilben enthalten kann.