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Verfasser
Birthe
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 23
zuletzt 20. Apr.

Haarausfall ohne Juckreiz

Hallo, Mein 2,5 Jahre alter Rüde hat einen relativ symmetrischen Haarausfall an den Seiten. Die Stellen sind nicht gerötet und sie scheinen ihn überhaupt nicht zu jucken. Sein Fell ist zur Zeit insgesamt etwas schuppig. Er trinkt und frisst normal und verhält sich wie immer. Ich reibe die Stellen seit ein paar Tagen mit Kokosöl ein. Ich habe gelesen, dass es eine Canine saisonale Flankenalopezie gibt, hat damit jemand Erfahrung?
 
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Heike
19. Apr. 17:54
Natürlich kann man eine Unterfunktion diagnostizieren wenn man erstmal nur CTSH und T4 checkt. Wenn diese Werte bereits verändert sind, ist eine Diagnose leicht. Natürlich gibt es Fälle wo diese Werte normal sind und dennoch ein Schilddrüsenproblem vorliegt. Weil zbsp Antikörper gegen Schilddrüsenhormone vorliegen. Oder sogar eine Umwandlungsstörung. Aber diese Fälle sind wirklich eher selten.
So leicht ist es aber nicht und erst Recht nicht beim Ridgeback. Da gibt es ganz andere Richtwerte. Es kann auch etwas anderes im Körper los sein u dies führt auch zu Schwankungen des T4. Unser Rüde wurde von zwei „SD Spezialisten“ fehldiagnostiziert.
 
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Dog
20. Apr. 07:41
So leicht ist es aber nicht und erst Recht nicht beim Ridgeback. Da gibt es ganz andere Richtwerte. Es kann auch etwas anderes im Körper los sein u dies führt auch zu Schwankungen des T4. Unser Rüde wurde von zwei „SD Spezialisten“ fehldiagnostiziert.
Ich besitze 2 Ridgeback mit SDU.
Und besaß davor 2 American Staffords mit SDU.
Es stimmt trotzdem nicht, zu sagen eine SDU ließe sich nur diagnostizieren wenn auch alle Antikörper bestimmt werden.
Die klassische SDU und die liegt nun mal häufiger vor, ist einfach eine ungenügende Produktion von T4. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion Fehlfunktion verhindern Antikörper dass das T4 vom Körper genutzt werden kann. Die Werte für das T4 sind aber normal in der Referenz.
Natürlich gibt es seltene Formen wie Umwandlungsstörungen.
Aber es gibt auch andere Erkrankungen die die Schilddrüsenwerte stark beeinflussen. Eine kaputte Leber oder Niere kann die Schilddrüsenwerte massiv drücken.
Fütterung kann die Werte senken oder krankhaft erhöhen.
Sogar Dauerstress oder Tumore können die Schilddrüse beeinflussen.
Aber die klassische SDU wird durch 2-3 Werte ganz gut diagnostiziert. Wobei zbsp. der CTSH Wert bei einer Länge unentdeckten SDU auch normal sein kann. Und es auch Fälle gibt wo der CTSH Wert garnicht verändert ist. Solch einen Fall hatte ich auch.
Auch gibt es den Fall dass der Hund auffällig niedrige T4 Werte hat, aber noch in der Referenz. Und dennoch eine SDU hat. Die sog. subklinische SDU. Wobei man hier sich auch die Frage stellen muss, liegt's an der Ernährung, Lebensstil etc.
Es ist viel möglich.
Aber erstmal reichen die Werte CTSH und T4 und je nach Geldbeutel auch ft4 , T3 usw.
Der Ridgeback hat bei der SDU keine Sonderstellung. Weder ist bestätigt dass es genetisch ist, noch gibt es ausreichend Studien darüber ob die Referenzwerte bei RR anders betrachtet werden sollten. Wie zbsp. bei Windhunden. Es gibt bisher lediglich Annahmen/ Vermutungen.

Natürlich muss immer geschaut werden ob man eine Ursache für die SDU findet. Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Mangelerscheinungen etc. können auch eine SDU auslösen. Ein versierter Tierarzt kann das ganz gut unterscheiden. Man ermittelt bei einer Erstuntersuchung ja nicht nur die Schilddrüsenwerte, sondern auch die restlichen Organwerte. Und schon kommt man der Sache auf die Spur.
 
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Heike
20. Apr. 16:45
Ich besitze 2 Ridgeback mit SDU. Und besaß davor 2 American Staffords mit SDU. Es stimmt trotzdem nicht, zu sagen eine SDU ließe sich nur diagnostizieren wenn auch alle Antikörper bestimmt werden. Die klassische SDU und die liegt nun mal häufiger vor, ist einfach eine ungenügende Produktion von T4. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion Fehlfunktion verhindern Antikörper dass das T4 vom Körper genutzt werden kann. Die Werte für das T4 sind aber normal in der Referenz. Natürlich gibt es seltene Formen wie Umwandlungsstörungen. Aber es gibt auch andere Erkrankungen die die Schilddrüsenwerte stark beeinflussen. Eine kaputte Leber oder Niere kann die Schilddrüsenwerte massiv drücken. Fütterung kann die Werte senken oder krankhaft erhöhen. Sogar Dauerstress oder Tumore können die Schilddrüse beeinflussen. Aber die klassische SDU wird durch 2-3 Werte ganz gut diagnostiziert. Wobei zbsp. der CTSH Wert bei einer Länge unentdeckten SDU auch normal sein kann. Und es auch Fälle gibt wo der CTSH Wert garnicht verändert ist. Solch einen Fall hatte ich auch. Auch gibt es den Fall dass der Hund auffällig niedrige T4 Werte hat, aber noch in der Referenz. Und dennoch eine SDU hat. Die sog. subklinische SDU. Wobei man hier sich auch die Frage stellen muss, liegt's an der Ernährung, Lebensstil etc. Es ist viel möglich. Aber erstmal reichen die Werte CTSH und T4 und je nach Geldbeutel auch ft4 , T3 usw. Der Ridgeback hat bei der SDU keine Sonderstellung. Weder ist bestätigt dass es genetisch ist, noch gibt es ausreichend Studien darüber ob die Referenzwerte bei RR anders betrachtet werden sollten. Wie zbsp. bei Windhunden. Es gibt bisher lediglich Annahmen/ Vermutungen. Natürlich muss immer geschaut werden ob man eine Ursache für die SDU findet. Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Mangelerscheinungen etc. können auch eine SDU auslösen. Ein versierter Tierarzt kann das ganz gut unterscheiden. Man ermittelt bei einer Erstuntersuchung ja nicht nur die Schilddrüsenwerte, sondern auch die restlichen Organwerte. Und schon kommt man der Sache auf die Spur.
Ich gebe Deine Antwort gerne mal so weiter 😉
Falls Du Dich zu dem Thema noch mehr austauschen möchtest mit jemand der das auch gelernt hast, kannst Du Dich gerne melden. Zum Thema Ridgeback gibt es dazu noch mehr zu sagen 😊
Und glaub mir auch Spezialisten/Tierärzte die sich auf die Schilddrüse beim Hund spezialisiert haben, haben bei uns falsch gelegen