Ich und meine Tochter sind leider privat versichert und bekommen das nicht bezahlt. Mein Sohn wird es bei seiner gesetzlichen Krankenkasse auf alle Fälle einreichen. Aber das ist für mich nicht so wichtig. Möchte mich und die Kinder bestmöglich schützen.. Aber gerade bei meiner Kleinen (11) tue ich mich etwas schwer zu entscheiden. Mein Sohn macht das selber. Gibt es Nebenwirkungen oder Argumente, die gegen eine Impfung sprechen?
Hallo Claudia,
ich hatte meine erste FSME-Impfung mit 16, als wir nach Österreich in den Urlaub gefahren sind. Ich hatte keine Probleme nach der Impfung (aber das kann natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein).
Ich habe auch aktuell meinen FSME-Impfstatus aktiv, mich also immer wieder impfen lassen, auch wenn der Harz, wo ich wohne, kein Risikogebiet ist. Denn ein Risikogebiet wird dann festgelegt, wenn eine bestimmte Prozentzahl an Zecken den FSME-Erreger überträgt. Das heißt aber nicht, dass ich mir nicht durch einen blöden Zufall eine FSME einfangen kann, wenn ich ausgerechnet von der einen Zecke unter xTausend gebissen werde. Denn im Grunde gibt es solche "Einzelexemplare" überall.
Fazit: als Hundebesitzer würde ich mich immer impfen lassen, auch wenn ich diese Impfung selbst zahlen müsste.
Und was Risikogebiete betrifft: nur Süddeutschland war einmal.
Bei mir ist eines in der Nähe von Celle (also relativ nah). Mein Tipp: im Internet ist eine Karte mit den Risikogebieten veröffentlicht. Schau doch mal rein. Unter Umständen wirst Du überrascht sein, dass vielleicht Freunde, Verwandte etc., die ihr regelmäßig besucht, in einem Risikogebiet wohnen.