Home / Forum / Gesundheit / Chronische Magenprobleme

Verfasser-Bild
Das
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 44
zuletzt 18. Juni

Chronische Magenprobleme

Mein Rüde Dracu hat seit längerem Magenprobleme. Dracu kam vom Ausland im Juli 24 zu uns und hat seit jeher Magen und auch Darm probleme, letzteres haben wir in den Griff bekommen und es geht primär um seinen Magen. Seit er bei uns ist waren die Magenproblem ab und an präsent, aber nicht dauerhaft. Ich glaube damals fütterte ich noch Wolfsblut. Ab da bekam er noch zwei Mal täglich Trockenfutter, was funktionierte, nur ab und an gab es morgens Magenschmerzen. Mit lauten Magengrummeln, hysterisch raus wollen zum Gras fressen. Ein Jahr später, im zwei wöchigen Osterurlaub stellten sich nun täglich die oben genannten Symptome ein. Ab da fütterte ich VegDog Farmers Crunch. Am Ende des Urlaubs ging ich zur Haustierärztin und fragte um Rat. Sie sagte, ich solle den Hund mehrmals täglich und abends füttern damit der Magen nicht leer wird, damit die Magensäure die Magenwand nicht angreifen kann. So kam es das ich vor Arbeit ca um 3 Uhr Nachts, mittags um 12 , Nachmittags um 17 Uhr und Abends um 23 Uhr füttere. Es brachte den gewünschten Erfolg und Dracu kam damit zurecht. Aber einmal Nachts um 3 vergessen, hatte er immer Mittags Bauchschmerzen. (Gelegentlich gab's auch wechselhaften Kot, Blähungen. Auch wässrigen Durchfall durch diverse Leckereien die nun längst nicht mehr verfüttert werden.) Ich gab mich damit nicht zufrieden und vereinbarte ein Termin in unserer Tierklinik vor Ort. Es wurde Blut abgenommen und ein Gastroprofil gemacht und eine Ultraschall Untersuchung. Blutbild ergab Vitamin B12 und Folsäure Mangel. Im Ultraschall erkannte man am Magen eine recht dicke schwarze Wand was wohl laut Tierärztin für eine längere Entzündung steht. Der Darm war laut Ultraschall okay. Der Plan der Tierärztin war Hills z/d Futter, B12/Folsäure Supplementieren und Ulmenrinde vor der Fütterung verabreichen. Leider stellte sich kurz nach Fütterung von Hills z/d Verschlechterungen ein wie Schluckauf und harter Kot. Ich wechselte zu Vet Concept Intestinal Low fat, was die Symptome etwas besserte aber der Kot etwas verschlechterte. Wochen habe ich das wohl sehr Magenschonende VC Futter gefüttert inklusive 2 x täglich 1 Std vor Fütterung Sucrabest gegeben. Die Klinikärztin meinte auch das nach ihrem Plan sich die Symptomatik den Hund noch so häufig füttern zu müssen nicht mehr der Fall sein sollte. Es verstrich viel Zeit. Nichts wurde besser. Ich habe mich dann für Vet Concept Care Pack entschieden und weiterhin Sucrabest. Aber nichts bessert sich. Einmal früh vergessen zu füttern, Bauchschmerzen, ausnahmslos. Mittlerweile füttere ich wieder Wolfsblut, weil damals eben Dracu nicht 4x täglich gefüttert werden musste. Mittlerweile ist es seit paar Tagen so, das er gar nicht mehr zum fressen kommt so wie immer sonst wenn ich das Futter vorbereite. Manchmal geht er schauen, lässt es aber stehen. Und wenn er nicht frisst, wieder Bauchschmerzen. Dracu ist an sich sonst wie immer. Fit, nimmt nicht ab ( noch nicht ), keinerlei Symptome ersichtlich, außer nüchtern Bauchschmerzen. Und eventuell das Verhalten im eingestellten Video. Was mich eben auch verzweifeln lässt ist dass, das die Tierärzte verschiedener Meinung sind. Die Haustierärztin sagte "Es gibt so empfindliche Hunde, die muss man eben mehrmals Täglich füttern." Die Klinikärztin meint " Das ist nicht normal dem muss man auf den Grund gehen selbst wenn wir den Hund den Magen aufschneiden müssen." Die Haustierärztin sagt "Hills z/d ist absolut kontraproduktiv wegen dem sehr hohen Rohfaserhalt Gehalt das den so schon gereizten Magen noch mehr reizt." Ja aber die Klinikärztin empfahl das. Ja, was denn nun?! Und ja, ich weiß. Napfcheck wurde mir in der Klinik Nahe gelegt und wird mein nächster Schritt sein. Dennoch hoffe ich hier auf etwas Input. Morgen früh geht's in die Klinik zum erneuten Blutbild und Ultraschall.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Karin
15. Juni 08:10
Die Konsistenz und die Volumenzunahme des Trockenfutters sind ein Problem bei einigen empfindlichen Hunden. Weiche es eine Weile ein bis es voll aufgequollen ist und füttere das ein paar Wochen. Das ist deutlich leichter zu verdauen als trockenes Trockenfutter.
⚠️Funktioniert nur mit NICHT kaltgepresstem Trockenfutter. Sonst bekommt das Futter eine Konsistent wie Zement.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Barbara & Abby
15. Juni 08:30
Ihr Armen, was für eine Odyssee 😔wir hatten ähnliche Probleme, als Abby vor vier Jahren zu mir kam. Die ersten 10 Monate immer wieder Erbrechen, Gras fressen extrem, oft Durchfall, Analdruesenprobleme, immer wieder TA. Alles ausprobiert. Dann habe ich mir eine Tierostheophatin gesucht, die unseren ganzen Futterplan umgeworfen hat und Mangelversorgung und schwaches Immunsystem festgestellt hat. Wir füttern seitdem drei Mal am Tag zu ziemlich regelmäßigen Zeiten, damit der Magen immer was zu tun hat. Keine industriell produzierten Leckerchen, nur natürliche Kausnacks, wenig Stress, hochwertiges Futter, morgens trocken, abends nass, Magen und Darmaufbaukur. Seitdem ist Ruhe. Versuche es mit einer Tierostheophatin. Ich weiß, wie belastend das ist, jeder sagt was anderes, man probiert immer wieder und es klappt nicht. Aber dieses Rumprobieren ist auch nicht förderlich. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und berichte bitte, wie es weiter geht.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Manuel
15. Juni 09:20
Eines vorweg, man will nur das Beste für seinen Schützling und die Sorg lässt einen oft das wirkliche Problem aus den Augen verlieren.

Ich denke es hat nicht wirklich mit dem Futter zu tun, sonder mit einem völlig überreizten Verdauungstrakt (Magen u. Darm).

Sowohl ein Ärztemarathon sowie die häufige Futterumstellung (inkl. der Futterintervalle) tun ihr übriges und sind nicht wirklich förderlich.
All das setzt den Organismus noch mehr unter Stress.

Ich würde dir aus Erfahrung (wir hatte ähnliche Verdauungsprobleme bei unserer kleinen) empfehlen, deinen Schützling auf ein einziges hochwertiges Futter einzustellen (Wolfsblut, The Good Stuff, etc.) und den Magen Magen-Darmtrakt mit einem Zusatz zu unterstützen (siehe Bild)

Bei uns hat das Wunder gewirkt.

Ob du dich für Trockenfutter, Nassfutter oder Barfen entscheidest sagt dir in der Regel dein Bauchgefühl. Du siehst ja was am besten angenommen wird 😉

P.s. Vorab ein paar Tage auf Schonkost (Morosche Möhrensuppe, gekochte Hühnerbrust, körniger Frischkäse u. Reis) umzustellen kann auch helfen einen besseren Übergang auf das Finale Futter zu erleichtern.

Ich drücke euch die Daumen 😉

Solltest du dir meine Worte zu Herzen nehmen und es so ausprobieren, würde es mich freuen wenn du (sollte es anschlagen) eine kurze Rückmeldung gibst.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das
15. Juni 10:26
Waren nun beim Arzt.

Es wurde Blut abgenommen, Auswertung ist morgen. Ultraschall inklusive Röntgenbilder von Magen und Darm wurden gemacht.
Beides ist unauffällig.
Ultraschall vom Magen war nicht gut aussagekräftig da viel Flüssigkeit im Magen war.
Aber sie sagte es sehe eher bisschen besser, als zum letzten Mal aus, und schlechter auf keinen Fall.
Sie ist auch der Meinung das IBD dahinter steckt.
Als sie Dracu röntgen war, überlegte ich, und sagte ihr dann das ich auf jedenfall die Biopsien machen möchte.
Sie verneinte das und wollte das ich die Fütterung mit Wolfsblut 4-6 Wochen nochmals probiere und schaue wie es läuft, da ich ja bevor Dracu so enorme Probleme hatte Wolfsblut fütterte.
Aber, wenn sie morgen anrufen sollte will ich ihr nochmals sagen die Endoskopie, bzw die Biopsien vorziehe.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
L.🐾
15. Juni 10:38
Waren nun beim Arzt. Es wurde Blut abgenommen, Auswertung ist morgen. Ultraschall inklusive Röntgenbilder von Magen und Darm wurden gemacht. Beides ist unauffällig. Ultraschall vom Magen war nicht gut aussagekräftig da viel Flüssigkeit im Magen war. Aber sie sagte es sehe eher bisschen besser, als zum letzten Mal aus, und schlechter auf keinen Fall. Sie ist auch der Meinung das IBD dahinter steckt. Als sie Dracu röntgen war, überlegte ich, und sagte ihr dann das ich auf jedenfall die Biopsien machen möchte. Sie verneinte das und wollte das ich die Fütterung mit Wolfsblut 4-6 Wochen nochmals probiere und schaue wie es läuft, da ich ja bevor Dracu so enorme Probleme hatte Wolfsblut fütterte. Aber, wenn sie morgen anrufen sollte will ich ihr nochmals sagen die Endoskopie, bzw die Biopsien vorziehe.
Find ich richtig, meine Bekannte hat bei ihrem Hund auch so ein Gedöns gehabt.
Erst die Endoskopie und Biopsie hat die Diagnose IBD bestätigt.
Wenn deine TA nicht mitmacht, geh in eine Klinik oder zu einem anderen TA
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Andrea
15. Juni 12:12
Waren nun beim Arzt. Es wurde Blut abgenommen, Auswertung ist morgen. Ultraschall inklusive Röntgenbilder von Magen und Darm wurden gemacht. Beides ist unauffällig. Ultraschall vom Magen war nicht gut aussagekräftig da viel Flüssigkeit im Magen war. Aber sie sagte es sehe eher bisschen besser, als zum letzten Mal aus, und schlechter auf keinen Fall. Sie ist auch der Meinung das IBD dahinter steckt. Als sie Dracu röntgen war, überlegte ich, und sagte ihr dann das ich auf jedenfall die Biopsien machen möchte. Sie verneinte das und wollte das ich die Fütterung mit Wolfsblut 4-6 Wochen nochmals probiere und schaue wie es läuft, da ich ja bevor Dracu so enorme Probleme hatte Wolfsblut fütterte. Aber, wenn sie morgen anrufen sollte will ich ihr nochmals sagen die Endoskopie, bzw die Biopsien vorziehe.
Lass die Spiegelung deinem Hund zuliebe machen. Nur so kann man IBD sicher feststellen. Ich wünschte, ich wäre früher bei der TÄ gelandet, die die Spiegelung bei Mila machte. Ich hätte Mila viel Leid erspart.
Ganz liebe Grüße und alles Gute
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Gabriele
15. Juni 13:36
Die Tierärztin hatte bei dem Hund meiner Tochter auch gesagt, dass das zu viel Gedöns ist. Sie ist dann in die Tierklinik mit ihrem Hund gegangen und dort wurde dann nach einer ersten Untersuchung auch noch eine Endoskopie vorgenommen. Ohne die Endoskopie ist es eigentlich unmöglich IBD zu diagnostizieren. Daher würde ich an Deiner Stelle eine Tierklinik aufsuchen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Das
15. Juni 17:03
Die Tierärztin hatte bei dem Hund meiner Tochter auch gesagt, dass das zu viel Gedöns ist. Sie ist dann in die Tierklinik mit ihrem Hund gegangen und dort wurde dann nach einer ersten Untersuchung auch noch eine Endoskopie vorgenommen. Ohne die Endoskopie ist es eigentlich unmöglich IBD zu diagnostizieren. Daher würde ich an Deiner Stelle eine Tierklinik aufsuchen.
Ich bin in einer Tierklinik.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jay
16. Juni 05:33
Die Tierärztin hatte bei dem Hund meiner Tochter auch gesagt, dass das zu viel Gedöns ist. Sie ist dann in die Tierklinik mit ihrem Hund gegangen und dort wurde dann nach einer ersten Untersuchung auch noch eine Endoskopie vorgenommen. Ohne die Endoskopie ist es eigentlich unmöglich IBD zu diagnostizieren. Daher würde ich an Deiner Stelle eine Tierklinik aufsuchen.
Was bringt die IBD Diagnose den Hunden genau? Mir wurde auch überall gesagt, dass eine Biopsie zu viel Risiko für zu wenig Nutzen sei. Die Behandlung bleibt doch die gleiche? Oder gibt es da neue Erkenntnisse zu IBD? Ich meine ich hätte neulich was in den Nachrichten gesehen.
 
Beitrag-Verfasser
Ilona
16. Juni 06:09
Waren nun beim Arzt. Es wurde Blut abgenommen, Auswertung ist morgen. Ultraschall inklusive Röntgenbilder von Magen und Darm wurden gemacht. Beides ist unauffällig. Ultraschall vom Magen war nicht gut aussagekräftig da viel Flüssigkeit im Magen war. Aber sie sagte es sehe eher bisschen besser, als zum letzten Mal aus, und schlechter auf keinen Fall. Sie ist auch der Meinung das IBD dahinter steckt. Als sie Dracu röntgen war, überlegte ich, und sagte ihr dann das ich auf jedenfall die Biopsien machen möchte. Sie verneinte das und wollte das ich die Fütterung mit Wolfsblut 4-6 Wochen nochmals probiere und schaue wie es läuft, da ich ja bevor Dracu so enorme Probleme hatte Wolfsblut fütterte. Aber, wenn sie morgen anrufen sollte will ich ihr nochmals sagen die Endoskopie, bzw die Biopsien vorziehe.
Ja mamchmal muss man drauf bestehen. Mach das mal so. Bei Yuna war es auch mal ähnlich wie bei euch. Wir haben Blutentnahme gehabt plus Ultraschall. Irgendein Wert bzgl. Der Bauchspeicheldrüse war leicht erhöht, auf dem Ultraschall war alles normal. Trotzdem empfahl die Ärztin fettarmes Futter. Das von Vet Concept intestinal low fat. Und siehe da, Beschwerden sind weg. Kein Bauchweh mehr, kein Gras fressen etc. Ich drück die Daumen, das ihr bald Klarheit habt.