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Nadine
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heute 14:54

Blasenentzündung/Nierenbeckenentzündung übersehen?

Hallo ihr Lieben, ich habe schon mal ein Thema im Trauerbereich verfasst. Nun ist es bald ein halbes Jahr her und ich grübel täglich weiter.

Da sie leider fort ist, würde ich trotzdem gerne ihre Krankengeschichte zusammenfassen und da anknüpfen wollen, wie man hätte vorgehen müssen, wäre sie noch am Leben. Da sie das nicht mehr ist, frage ich danach, ansonsten wäre ich natürlich beim Tierarzt..

Ende Februar wurde sie etwas unruhiger und musste vermehrt raus. Ich war an einem Tag dann mit ihr eine kleine Runde Gassi. Wir saßen auf einer Bank und ich hatte sie so auf dem Arm, sodass ich ihre Vulva sehen konnte und da fiel mir sofort auf, dass dort etwas Eiter rauslief. Sofort gingen die Alarmglocken an. (Sie war kastriert) ich sofort nach Hause gelaufen und meinem Mann das gezeigt. Ich bestand auf einen sofortigen Tierarzttermin.
Ich schilderte den Fall. Es kam kein Eiter mehr raus und die Tierärztin schien mir nicht zu glauben oder nicht ernst zu nehmen. Sie sagte: "Ich sehe da jetzt nichts!" Dabei deutete ich auf ihr Fell an der Rute, die Stelle war noch verklebt.

Wie ließen ein Ultraschall machen. Sie konnte aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen die Niere uns Blase nicht sehen und versteifte sich nur auf die Leber, die vergrößert war.
Sie meinte am Ende beiläufig, dass es eine Infektion sein kann. Auf dem Zettel stand sogar Vaginitis - obwohl ja nix in die Richtung getestet darauf. Ich wollte noch ein Bluttest machen. Leberwerte erhöht, Nierenwerte da noch normal. Entzündungswerte normal. (Aber eine eventuelle Blasenentzündung hätte man im Blut nicht unbedingt sehen können,zumal Cushing gut maskieren kann)

Sie schlug keinen Urintest vor und ich -Tomaten auf den Augen - habe nicht daran gedacht!!

Daher vermute ich, dass drei Wochen später das System kippte und zu einer Nierenbeckenentzündung wurde und Leber und Nieren daraufhin versagten. Es ging alles viel zu schnell und ich ich war einfach bei den falschen Tierärzten und habe dann nach diesem Termin den Fehler begannen und bin so nach Hause.. und es kam kein Eiter mehr - was aber ja keine wundersame Heilung hieß.

Sie wurde etwas müder aber lief große Runden mit, sie war aktiv. Sie stand viel und sie lag öfter mit dem Popo auf dem kalten Boden, weil er runterrutschte.. nach drei Wochen stellte sie das Essen ein und übergab sich. Ich war sofort in der Klinik. Es wurde gesagt, Organversagen, da kann man nichts mehr tun. Sie bekam Spritzen. Und dann wieder Zuhause kam es mir, was ist mit dem Urin. Wieso will niemand ihren Urin sehen? Ich düste also am nächsten Tag erneut hin mit Urin und gab es ab. Dann zur Tierärztin (wieder eine andere) und sagte das es noch nicht getestet wurde bisher. Da ließ ich mich leider beeinflussen. Wozu noch ihren Urin untersuchen? Es würde ja nix bringen. Das wars. Ich werde nie erfahren, ob sie eine Entzündung hatte. Ich verstehe nicht, wie man das nicht einfach untersuchen konnte.

An einem anderen Tag verzweifelt wieder hin. Auf mein Bitten gab es zu den Spritzen Antibiotika. Am nächsten Tag fing sie an zu essen! 2urde munterer
!Lief rum und man merkte wie ea anschlug. Doch sie kotzte es wieder aus.. Ich zu einer anderen Klinik und keine Ahnung, aber wir haben sie eingeschläfert. Es ging nur ums Blutbild. Er hat sie gar nicht untersucht.. ich weiß nicht, wo mein Kopf war.. ich wollte natürlich nicht, dass sie leidet aber mir war bis dahin ja keine Diagnose dafür bekannt und es wurde ja auch nicht therapiert. Er sagte noch sie steht aber gut dafür hier. Und das Blutbilder nicht immer zu ernst genommen werden sollten und dennoch kam es dann daraufhinaus, dass man sie gehen lässt.

Es tut mir so wahnsinnig leid. Sie stand da und wollte wieder zur Tür. Sie lief eine Woche vorher noch ganz normal unsere zwei Stunden mit. Die letzten vier Tage war ich immer bei ihr und doch habe ich im Feburar nicht reagiert.

Zur Vorgeschichte: ca. 17 Jahre alt. Kleiner Terrierpinschermix. Krankheit nur Cushing bekannt seit 2023. Sie bekam Vetoryl. Nur 5mg. Im November 2025 vertug sie es nicht mehr gut. Ein hin und her und die Tablette wurde abgesetzt (was definitiv nicht gut war). Ja und Februar 2026 fing alles mit dem Tag an, wo ich Eiter sah. Weitere Krankheiten nicht bekannt. Lange stabil gewesen.
Mit ca. 15 Jahren platze ihre entzündete Gebärmutter und sie hatte eine Sepsis dadurch. Sie hat das mit einer OP überlebt! Oh doch, und Mammatumore wurden auch erfolgreich in der Vergangenheit über Miöchleistenentfernung operiert und da kam nichts mehr nach. Jede Narkose anstandslos vertragen. Organe stabil gewesen, Herz, Lunge kräftig bis zum Schluss. Das Blutbild sah bis auf Leber und Niere sogar erstaunlich gut für ihr Alter aus..

Also wieso habe ich aufgegeben und kam nicht auf eine Entzündung die ihr System zum kippen brachte?
 
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Nadine
heute 11:45
Wenn für Dich feststeht, dass die Tierärzte falsch diagnostiziert haben und zu früh eingeschläfert haben.....mach doch was daraus. Studier Tiermedizin und mach es besser. Wenn du eh schon das Wissen hast, dann setz es doch professionell um. Vielleicht kannst du dann anderen Betroffenen helfen. Du tust Dir ja auch schwer die Tipps aus dem Forum anzunehmen. Also: dreh den Spiess um....
Es wurde nicht diagnostiziert, woher das Eiter stammt etc. Und ich lag doch auch falsch bzw. war fehlerhaft in meiner Kommunikation. In der Humanmedizin muss man auch selbst für sich einstehen etc. und selbst mitdenken.. und wahrscheinlich war das ironisch von dir, aber ich bin fürs studieren etwas zu alt und habe nicht mal die schulischen Voraussetzungen dafür und wenn ich nicht mal selbst darauf kam, werde ich bestimmt nicht Tiermedizinerin. Denn jeder oder niemand, ist Fehlerfrei. Niemand kann alle Fachrichtungen. Also nö, auch als Mediziner kann und weiß man eben nicht alles.

Es geht mir immer noch darum das alles mit Eiter begann.

Welche Tipps konkret meinst du?

Wie akzeptiert man das denn? Gibt es dafür eine Formel?

Ansonsten nehme ich den Tipp nach Trauergruppen zu suchen ernst.
 
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Nadine
heute 11:52
Also bei einer Blasenentzündung kommt da schonmal kein Eiter raus, sondern der Urin ist blutig. Da kann ich selber ein Liedchen davon singen. Und dazu hat man ordentlich Schmerzen beim Wasserlassen. Ich denke, das hättest du am Verhalten gemerkt. Und du schreibst ja, dass dein Hund aufgrund einer Gebärmutterentzündung kastriert wurde. Da wird die Gebärmutter dann eigentlich dabei entfernt. Das würde bedeuten, dass der Eiter auch nicht von einer Gebärmutterentzündung gekommen sein kann. 🤷‍♀️ Das waren jetzt so meine Gedanken dazu. Wer weiß, was dein Hund wirklich hatte. Freu dich doch, dass er stolze 17 Jahre alt geworden ist. Das ist ein tolles Alter. Ich musste meinen Mailo auch Ostern mit 15 Jahren und 5 Monaten gehen lassen. 🕯️🌈🕯️🥲🥲🥲 Das ist immer unerträglich, egal wann. Aber mit der Zeit sollte es schon langsam besser werden. Ich würde dir auch empfehlen, dir da Hilfe zu holen.
Es könnte eine Blasenentzündung gewesen sein und zur Nierenbeckenentzündung geworden sein. Oder eine Vaginitis die sie nicht alleine in den Griff bekam. Es könnte aber auch eine Stumpfpyometra sein.. Zumal sie wohl auch anfällig für Entzündung war. Sie hatte Cushing das maskiert leider Infektionen.

Ja das stimmt wohl, wer weiß. Ja ich bin sehr froh, dass sie lange leben durfte und das hat sie auch in vollen Zügen genossen.. man sah ihr sehr gut an, wie stark sie war. sie hat viel erlebt und gesehen.. Mein herzliches Beileid.. 🕯 das glaube ich dir, dass es unerträglich ist.
 
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Tina
heute 11:52
Es wurde nicht diagnostiziert, woher das Eiter stammt etc. Und ich lag doch auch falsch bzw. war fehlerhaft in meiner Kommunikation. In der Humanmedizin muss man auch selbst für sich einstehen etc. und selbst mitdenken.. und wahrscheinlich war das ironisch von dir, aber ich bin fürs studieren etwas zu alt und habe nicht mal die schulischen Voraussetzungen dafür und wenn ich nicht mal selbst darauf kam, werde ich bestimmt nicht Tiermedizinerin. Denn jeder oder niemand, ist Fehlerfrei. Niemand kann alle Fachrichtungen. Also nö, auch als Mediziner kann und weiß man eben nicht alles. Es geht mir immer noch darum das alles mit Eiter begann. Welche Tipps konkret meinst du? Wie akzeptiert man das denn? Gibt es dafür eine Formel? Ansonsten nehme ich den Tipp nach Trauergruppen zu suchen ernst.
Ich habe das völlig ernst gemeint. Aus allem Negativen kann etwas sehr Positives werden.

Der Tipp mit der Trauerbegleitung wurde Dir jetzt schon so oft gegeben. Die Leute haben sogar online-Angebote heraus gesucht. Versuche doch mal zu reflektieren. Die Menschen geben den Tipp, dass Du vielleicht Hilfe brauchst nicht umsonst.

Die Antworten, die Du brauchst, wirst Du nicht in diesem Forum finden, sondern bei Dir.
 
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amma
heute 12:29
Sag ja dazu, dass du etwas versäumt hast. Du wirst dieses Bauchgefühl nicht wegdiskutieren können. Du wirst aber nicht alleine damit fertig werden. Du schreibst, dass bei dir alle Tiere auch wilde versorgt werden und du darum kämpfst, dass es allen gut geht. Geht es dir gut? Wer ist für dich da?
Ganz tief in dir - könnte da ein großer Schmerz, etwas Unverarbeitetes (möglicherweise aus der Kindheit) sitzen? Und weil der Schmerz unbewusst immer da ist, möchtest du für alle anderen 100% perfekt sorgen, denn keiner soll so einem Schmerz ausgesetzt sein. Könnte es so sein?
Dafür brauchst du dann Hilfe, es gibt Entwicklungstrauma-Therapeuten.
 
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Marie
heute 14:54
Weil ich Mia kenne. Ich kann das Geschehen umdrehen, aber was bekannt ist und wie der Verlauf war, zeigt eben, dass sie hätte behandelt werden können. Wieso drehst du das Geschehen nicht um? Ich habe das Gefühl, du drückst mir einen Stempel auf und so passt das dann für dich. Ella geht es sehr gut. Wir waren sogar für sie im Urlaub. Sie hat alles. Mit ihr gehe ich viel raus, wie ich das immer getan habe. Ich finde es schade, mir da etwas zu unterstellen. Ich kann mich um ein Tier kümmern und das andere betrsuern und ich bin nunmal kein Mensch, dem es egal ist, Fehler zu machen. Wäre es wirklich so gewesen alles, okay. Aber so nicht. Mir sind Tiere wahnsinnig wichtig und es passieren Tag täglich Fehlentscheidungen in der Medizin. Ehrlich gesagt wäre es eher ein Segen für mich, keine Schuld zu haben. Aber alles deutet eben auf ein Versäumnis hin. Und das muss man erstmal verkraften. Immerhin war sie ein Lebewesen und konnte nicht für sich selbst einstehen. Du kanntest sie ja nicht. Du hast sie nie erlebt. Anbei ein Bild von Ella. Ich mache mir so einen Kopf um alles und um Mia, weil ich doch eigentlich verantwortungbewusst bin und niemals würde irgendein Tier beabsichtigt auf der Strecke bleiben lassen.sie fehlt überall bei jeder Tätigkeit...Hier werden auch sämtliche Wildvögel und Eichhörnchen versorgt.
So,ich antworte jetzt ein letztes mal!
Ja,Mia hätte behandelt werden können,das geht immer !
Nur was am Ende als Ergebnis rauskommt zählt.
Ganz zum Schluß noch mal Klartext von mir, muss man einen 17 Jahre alten ,kranken Hund,ja Mia war sehr krank, noch antun ?
Was hätte es Mia gebracht ?
2 Wochen ,1 Monat ? wenn überhaupt!
So etwas nenn ich Egoismus,Hauptsache der Hund ist noch da !
Egal was dir jemand rät oder versucht dir zu erklären,es ist einfach sinnlos !
So,das war's von meiner Seite!
Alles Gute