Guten Morgen,
hast Du nach Entwurmungen und auch Impfungen etwas für den Darm getan? Aufbau durch zum Beispiel Sivomixx, Heilmoor oder effektive Mikroorganismen (EM Waldkraft zum Beispiel?), damit der Darm überhaupt gut funktionieren kann?
Das wird meist vergessen und ein junger Hund hat ja in den ersten Lebenswochen schon einiges meist bekommen.
Das wäre Punkt 1.
2. Das Futter: Vielleicht ist die Proteinquelle nicht die Richtige und die Futtermittel sind zum Teil hoch verarbeitet. Es gibt kaltgepresstes Trockenfutter, war von den Inhaltsstoffen besser für den Hund verwertbar ist, da es nicht tot gekocht oder gebacken wurde.
3. Fester Kot ist sehr wichtig und alles was empfohlen wurde ist richtig und gut, nutzt aber nix wenn das Hauptfutter nicht passt. Anstatt Knochen kann man auch Knochenmehl nehmen. Flohsamenschalen sollte man wirklich quellen lassen und vor allem ganz langsam einschleichen, damit der Darm sich an die Ballaststoffe gewöhnen kann.
4. Auch schon erwähnt ist die anatomische Lage der Analdrüsen, können die sich normal entleeren oder sitzen die ungünstig, da wirklich nochmal evtl. auch einen anderen Tierarzt schauen lassen, was natürlich am ungünstigsten wäre, da durch Futter nicht beeinflussbar.
5. Physio oder viszerale Osteopathie kann helfen.
Es sind höllische Schmerzen für den Hund, wir sind nach Futterwechsel (kein Rind mehr),Darmaufbau und Osteopathie jetzt in gaaaaanz langen Abständen also nur noch ganz selten zum Ausdrücken. Operation kann gewaltig schiefgehen, wenn da kein Spezialist das macht.
Aber jeder Hund ist anders und was bei uns geholfen hat, muss nicht unbedingt bei einem anderen passen.
Ich glaube zudem, dass eine gute Hygiene wichtig ist und man den Po sauber halten muss. Nasser Lappen oder Feuchttücher zum abwischen und ich sprühe regelmäßig kolloidales Silber auf den Po und das Fell drum rum.
Ich hoffe sehr, dass ihr schnell einen guten Weg für eure Fellnase findet.
Lieben Gruß Sylvie