Nee, kann er nicht, weil sich der 'Transportweg' in der Leistengegend schließt.
Nach 6 Monaten passiert da meist nix mehr, denn mit 3-4 Monaten sollte der Hoden abgestiegen sein.
Wer keinen Einhoder haben möchte, kann bei der Tagesklinik Leipzig eine OP anfordern, die den Hoden in den Hodensack transportiert und dort 'festtackert'.
https://tierpraxis-leipzig.de/aufklaerung-op-hodenverlagerung/
Ich hab ja geschrieben, dass die Wahrscheinlichkeit mit jedem Monat geringer wird.
Klar kann man machen aber warum? Die Auswirkungen einer Op auf die Entwicklung in dem Alter sollte man nicht unterschätzen, es ist eine OP mit allen Risiken und Heilphasen, der Erfolg ist nicht garantiert und warum? Damit er 2 Hoden hat, mit denen er dann eh nichts anfangen darf?
Man kann auch eine Hormontherapie machen, kann auch klappen.
Nur wie gesagt mir erschließt sich der Nutzen nicht. Der Hund wird auch nach der OP nicht zur Zucht zugelassen und Hormone produziert der Hoden egal wo er liegt und vollständig kastriert muss er ja später auch nicht werden bzw noch nicht Mal operiert je nach Lage.
Solltest du dich damit auskennen, wäre ich dir wirklich dankbar, wenn du mir das erklären könntest, weil ich - wie schon gesagt - darin keinen Sinn sehe