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Claudia
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zuletzt 12. März

Reflux (schmatzen, aufstoßen, leer schlecken) / wie weiter machen?

Hallo zusammen, ich versuche unsere Magengeschichte kurz zusammenzufassen. Wir haben einen Parson Russell Rüden. 3 Jahre alt. Intakt. Er hat seit 1-2 Jahren fast durchgängig mit Reflux zu tun. Dieser zeigt sich durch schmatzen, aufstoßen und leer in die Luft schlucken (besonders nach dem Fressen). Die Symptome werden schlimmer durch Stress. Organisch haben wir durch den Tierarzt soweit alles abklären lassen (Blutbild, Gastro-Blutbild, Ultraschall). Es ist alles unauffällig. Nassfutter und mehrere Portionen am Tag verschlechtern ebenfalls die Symptome. Ich denke dadurch, dass er sehr futterfixiert ist, steigt die Erwartungshaltung bei mehreren Portionen und beim Nassfutter dadurch das es stärker riecht als Trockenfutter. Ein Betthupferl bekommt er. Beim Trockenfutter haben wir auch unterschiedliche Proteinquellen ausprobiert (auch extrudiert und kaltgepresst). Wobei kaltgepresst darin geendet ist, dass er Unmengen an Wasser getrunken hat und wir quasi draußen hätten ein Zelt aufschlagen können damit keine Unfälle passieren. Das Trinkverhalten änderte sich von einem Tag auf den anderen dadurch, dass wir zurück zu extrudiertem Futter gewechselt haben. Zuletzt haben wir auf Anraten unserer Tierärztin auf vet-concept dog sana Pferd umgestellt. Für 6 Wochen, da die Symptome nur minimal besser geworden sind, haben wir nun in den letzten 8 Wochen dog sana Büffel ausprobiert. Aber auch hier, es wird immer mal besser, aber nie wirklich gut. Während wir Pferd und Büffel gefüttert haben, gab es nur das Trockenfutter. Nichts nebenbei. An natürlichen Zusätzen haben wir in der Zwischenzeit gefühlt alles ausprobiert. Ulmenrinde, Heilerde, Magenzusätze, Zusätze für mehr Entspannung… es bringt mal mehr, mal weniger etwas und meist auch nur für einen gewissen Zeitraum. Nun stehen wir vor der Frage, was nun? Ist die einzige Möglichkeit noch Säurehemmer vom Tierarzt zu probieren oder gibt es noch etwas was wir testen können? Vielleicht hat jemand von euch noch eine Idee…
 
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Conny
26. Feb. 07:11
Gibst du viele kleine Portionen am Tag? Das hat unserer geholfen.. sie bekommt 5 Mahlzeiten und vor dem Bett gehen die letzte und kurz nach dem aufstehen gleich die erste
 
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Corinna
12. März 17:24
Oje, das tut mir sehr leid für die Maus. Ich weiß wie sehr man mit leidet. 🥺 Von unserer Haustierärztin hatten wir den Säureblocker nur 2 Tage 2x täglich und dann 2 Tage 1x täglich verschrieben bekommen. Erst in der Tierklinik wurde uns vom Oberarzt die 7 Tage Säureblocker + 10 Tage Sucrabest verschrieben. Dazu hat er die Futterumstellung auf das Royal Canin Hypoallergenic für mindestens 3-4 Monate angeordnet. Wie es danach weitergeht weiß ich noch nicht, aber jetzt ist erstmal halbwegs ruhe drin.
Lieben Dank Anne. Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass es bald beständig besser wird. 🍀🍀🍀🍀
 
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Corinna
12. März 17:30
Gibst du viele kleine Portionen am Tag? Das hat unserer geholfen.. sie bekommt 5 Mahlzeiten und vor dem Bett gehen die letzte und kurz nach dem aufstehen gleich die erste
Wem galt deine Frage? Wenn es mir galt, ich füttere 5x zurzeit. Du hast recht, ich habe auch das Gefühl, nur so erträgt sie das Sodbrennen einigemaßen.

Das Ausschleichen war gar nicht so schlimm wie befürchtet. Evtl lag es auch am Sucrabest, welches sie immer noch bekommt. Aber seit ich ihr wieder Bakterien zu füttere (weil sie außerdem Clostridium Perfringens hat), fängt es wieder an mit dem Sodbrennen. Es heißt, es soll erst einmal eine Erstverschlimmerung geben, bis dann die Bakterien im Darm einigermaßen reguliert sind.
 
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Yvonne
12. März 19:56
Wir haben das gleiche Problem.
Mittlerweile füttere ich gekochtes mageres Pferdefleisch, Pastinaken-Flocken, Brokkoli, Karotten und Beeren, sowie Sensitiv-Zusätze und Leinöl.
Ich hab beim Ernährungsberater den Energiegehalt neu messen lassen (sie hat ziemlich abgenommen durch Stress) und es wurde festgestellt, dass sie mehr Kohlenhydrate in Form von Pastinaken benötigt.
Sie verträgt leider nur sehr wenige Zutaten, deshalb müssen wir hier mit den vorhandenen zurecht kommen.
Dazu bekommt sie morgens und abends jeweils 1 Tablette Gastricumeel.
Das dauert zwar etwas bis es anschlägt, aber es hilft meinem Hund die Symptome sehr stark zu lindern, bzw. nach 2-3 Wochen sind sie verschwunden.
Da es sich hier um homöopathisches Mittel handelt, könntest Du es vielleicht Mal ausprobieren?
Bei uns hat es gut geholfen und Hope hat auch schon etwas zugenommen.
 
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Yvonne
12. März 19:56
Nachtrag....
wir füttern 3 x am Tag.
Auch die Erhöhung der Futtermenge hat geholfen.
Kein schmatzen oder sonstige Symptome mehr.
Manchmal grummelt der Bauch etwas, aber kein Vergleich zu vorher.