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Melanie
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Anzahl der Antworten 6382
zuletzt 11. Dez.

Hochwertiges / Bedarfsgerechtes Nassfutter (ohne Barfen), welches nur?

Ich brauche bitte auch Euren Rat. Es gab das Thema zwar schon, aber es ging so schnell ins Barfen über. Ich möchte gern meinem kleinen Mann ein Nassfutter aus der Dose geben, das alles hat, was er braucht (Fleisch, aber auch Gemüse, Obst, bissel Kohlenhydrate... kein Getreide). Allerdings möchte ich es gern (erstmal) ohne Barfen probieren. Ich hab soooo viel gelesen, verglichen und trotzdem bin ich unschlüssig. Anifit, Lukullus, Wolf of Wilderness, Pets deli, Terra Canis, ... 🤔😖 Aber welches ist wirklich gut und auch gut verträglich. Reico, Anifit oder Xantara sind bereits ausgeschlossen. Ich freue mich schon jetzt über Eure Empfehlungen, Eure Unterstützung! Habt lieben Dank! Link zur Futtersammlung: https://coda.io/@nicklas/dogorama Link zum Formular für ein neues Futter als Vorschlag: https://coda.io/form/_db5e2WoULIe
 
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Christian
24. Apr. 15:54
Weil gewisse Dinge deklarationspflichtig sind.
Die Frage ist aber nicht ob. „Gewisse Dinge deklarationspflichtig sind“ sondern was in Brühe seien kann / darf und was extra deklariert werden muss… 🤷‍♂️
 
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Dogorama-Mitglied
24. Apr. 15:57
A) warum beziehst du eine Aussage die sich auf die Flughöhe der gesamten Diskussion bezieht, auf deine oder andere konkrete Beiträge? B) ist „wir haben eine wissenschaftliche Ausbildung“ ein Argumentum ad verecundiam und für mich damit erstmal ein Scheinargument.
zu B..es wird nicht mit der Ausbildung argumentiert, sonder jeweils erläutert...private Zeit wird investiert aus Hunde- und Menschenfreundlichkeit wie ich glaube. Man kann sich natürlich auch selber dem Thema widmen..
 
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Christian
24. Apr. 15:57
Die haben mich extra mit der Ernährungsberaterin verbunden. Also derjenigen, die davon Ahnung haben sollte. Weil Brühe rechtlich als Kochwasser definiert ist. Wenn Salz hinzugegeben würde, müsste das deklariert werden.
Und was hat sie zu deinem Argument gesagt das das nicht geht?

Und kannst du mir zu der Brühe mal einen Link geben? Ich finde dazu gerade nichts
 
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Dogorama-Mitglied
24. Apr. 15:58
A) warum beziehst du eine Aussage die sich auf die Flughöhe der gesamten Diskussion bezieht, auf deine oder andere konkrete Beiträge? B) ist „wir haben eine wissenschaftliche Ausbildung“ ein Argumentum ad verecundiam und für mich damit erstmal ein Scheinargument.
A) Weil ich hier oft genug mitdiskutiere und es als Reaktion auf einen meiner Beiträge kam 😉 ich habe mich dadurch auch nicht angegriffen gefühlt, sondern versucht zu erklären warum das Gefühl zustande kommen könnte.

B) das war nicht als „wir sind Naturwissenschaftler:innen und wissen deshalb alles besser“ gemeint. Wir reden gerade etwas aneinander vorbei. Ich wollte damit nur erklären, warum unsere Diskussionsbeiträge und Argumente so aufgebaut sind, wie sie es sind. Und das hat nunmal viel mit unserer Ausbildung zu tun. Unabhängig davon ob wir von irgendetwas Ahnung haben oder nicht.
 
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Bernd
24. Apr. 16:01
Die Frage ist aber nicht ob. „Gewisse Dinge deklarationspflichtig sind“ sondern was in Brühe seien kann / darf und was extra deklariert werden muss… 🤷‍♂️
Das ist das Problem. Das Gesetz ist einfach schlecht. Die Hersteller dürfen vieles reingeben, was nicht rein sollte bzw schlecht ist ohne daß es deklariert werden muß. Deshalb sollte man nur ein Futter wählen, bei dem der Hersteller auch das deklariert, was er nicht deklarieren muß und ohne Irreführung.
Der Verbraucher kann leider meistens nicht genau prüfen
 
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Christian
24. Apr. 16:05
A) Weil ich hier oft genug mitdiskutiere und es als Reaktion auf einen meiner Beiträge kam 😉 ich habe mich dadurch auch nicht angegriffen gefühlt, sondern versucht zu erklären warum das Gefühl zustande kommen könnte. B) das war nicht als „wir sind Naturwissenschaftler:innen und wissen deshalb alles besser“ gemeint. Wir reden gerade etwas aneinander vorbei. Ich wollte damit nur erklären, warum unsere Diskussionsbeiträge und Argumente so aufgebaut sind, wie sie es sind. Und das hat nunmal viel mit unserer Ausbildung zu tun. Unabhängig davon ob wir von irgendetwas Ahnung haben oder nicht.
Dann ist ja gut… 🙈wollte das auch nicht so verstanden wissen… (als Angriff)

Ja, es kam auf deine Nachricht, war aber eher bezogen auf gesamten Diskussion auf, weil ich ganz oft Vermutungen und Annahmen lese, auf denen dann weiter „wissenschaftlich“ begründet wird… das war vielleicht nicht deutlich genug reinformuliert….
Und eine Argumentationskette ist halt nur so gut wie das schwächste Argument…

Und ich sage ja auch nie das du oder jemand hier unrecht hat… wenn man aber nicht nur Daten hat, sondern Annahmen dazu nimmt, dann kommt eben auch maximal ein wahrscheinlich Ergebnis raus… 😝
 
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Dogorama-Mitglied
24. Apr. 16:07
Und was hat sie zu deinem Argument gesagt das das nicht geht? Und kannst du mir zu der Brühe mal einen Link geben? Ich finde dazu gerade nichts
Mich vollgelabert bezüglich Bedarfswerte, die so ja nicht stimmen würden. Dann aber wieder relativiert als ich gefragt habe, ob sie den FEDIAF-Bedarfswerten widerspricht. Und mir ihr Futter verkaufen wollen. Kurz gesagt: nichts Brauchbares.

Zur Brühe: https://feedmaterialsregister.eu/register nach „broth“ suchen
 
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Dogorama-Mitglied
24. Apr. 16:13
Das ist das Problem. Das Gesetz ist einfach schlecht. Die Hersteller dürfen vieles reingeben, was nicht rein sollte bzw schlecht ist ohne daß es deklariert werden muß. Deshalb sollte man nur ein Futter wählen, bei dem der Hersteller auch das deklariert, was er nicht deklarieren muß und ohne Irreführung. Der Verbraucher kann leider meistens nicht genau prüfen
Kannst du es denn nachvollziehen?

Frage wirklich aus Interesse.

Ich wähle das Hundefutter halt nur nach Kriterien aus, die für mich nachvollziehbar sind.
 
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Dogorama-Mitglied
24. Apr. 16:14
Dann ist ja gut… 🙈wollte das auch nicht so verstanden wissen… (als Angriff) Ja, es kam auf deine Nachricht, war aber eher bezogen auf gesamten Diskussion auf, weil ich ganz oft Vermutungen und Annahmen lese, auf denen dann weiter „wissenschaftlich“ begründet wird… das war vielleicht nicht deutlich genug reinformuliert…. Und eine Argumentationskette ist halt nur so gut wie das schwächste Argument… Und ich sage ja auch nie das du oder jemand hier unrecht hat… wenn man aber nicht nur Daten hat, sondern Annahmen dazu nimmt, dann kommt eben auch maximal ein wahrscheinlich Ergebnis raus… 😝
Nja, Annahmen sind aber auch in der Wissenschaft alltägliche Praxis. Wenn ich keine gesicherten Werte habe, muss ich Annahmen treffen. Natürlich muss ich erwähnen, dass es nur eine Annahme ist und warum ich die so getroffen habe. Dann kann man auch darüber diskutieren, ob die Annahme so gerechtfertigt ist oder ob sie ggf. das Ergebnis verfälscht.

Beispiel meine Annahmen bzgl. Jodgehalt von Lachsöl und Algenkalk. Sehe ich als durchaus plausibel an (gut, ich habe sie ja auch getroffen, bin da also nicht wirklich objektiv 🤣). Entsprechend sollten die auch das Endergebnis nicht verfälschen, insbesondere da die beiden Zutaten nur mit 0,5% bzw. 0,1% im Endprodukt auftauchen. Und damit steht meine Schlussfolgerung „Xantara Rind kann bezüglich Jodgehalt nicht bedarfsdeckend sein“ meiner Meinung nach auf einer ziemlich soliden Argumentationsgrundlage.
 
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Christian
24. Apr. 16:17
Mich vollgelabert bezüglich Bedarfswerte, die so ja nicht stimmen würden. Dann aber wieder relativiert als ich gefragt habe, ob sie den FEDIAF-Bedarfswerten widerspricht. Und mir ihr Futter verkaufen wollen. Kurz gesagt: nichts Brauchbares. Zur Brühe: https://feedmaterialsregister.eu/register nach „broth“ suchen
Danke für den Link, aber da steht nicht das Brühe offiziell kein Salz enthalten kann… besonderen wenn man sich z.B. mal die anderen „Definitionen“ ansieht 🤔