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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 6. Okt.

Gutes Trockenfutter mit hohem Fleischanteil

Hallo, Da meine Hündin ihr trockenfutter nicht mehr verträgt bin ich derzeit auf der Suche nach einem neuen.Wichtig wäre mir ein hoher Fleisch Anteil und eine klare Deklaration (bitte kein Reico oder Barf)...Habt ihr vielleicht ein paar Empfehlungen?
 
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Esther
9. Jan. 20:28
Wir testen es gerade und es scheint auf jeden Fall zu schmecken 😊 Ich find nur die Pellets recht groß - da ich 3x am Tag füttere fällt die Ration da immer recht klein aus im Napf 😅
Ja, lecker findet es Bamika auch aber als ich nach den Analysedaten gefragt habe, kam nur die Antwort, dass alle Daten der Hauptzutaten, die sie nennen können, auf der Homepage zu sehen sind. Die erscheinen mir nicht ausreichend und ergänzen kann man ja nur, wenn man es genau weiß.
Das bin ich von denen gar nicht gewöhnt.
Kaufe allerdings sonst Frischfleisch bei denen und bin immer super zufrieden. 🥲
 
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Steffi
10. Jan. 13:39
Hat jemand bereits Erfahrungen mit dem Trockenfutter von Paul & Paulina gemacht?
Hatte heute früh einen interessanten email Verkehr mit denen und es haben sich meine Verdachtsmomente bestätigt. Natürlich sind die Zutaten (wie gesetzlich vorgeschrieben) vor dem Pelletieren auf 100 grad erhitzt worden. So viel zum Thema „Vorteil Kaltpressung „
 
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Tom
10. Jan. 13:47
Hatte heute früh einen interessanten email Verkehr mit denen und es haben sich meine Verdachtsmomente bestätigt. Natürlich sind die Zutaten (wie gesetzlich vorgeschrieben) vor dem Pelletieren auf 100 grad erhitzt worden. So viel zum Thema „Vorteil Kaltpressung „
Alles oder nur der tierische Anteil?
Gesetzlich vorgeschrieben sind 90° für alles tierische.
Hatte mal die Ente mit Hirse angeschaut und zufällig grad was dazu geschrieben.

Die Zutaten sind ja schon ganz nett aber allein bei der Deklaration habe ich so meine Schwierigkeiten. 

Mindestens 40,2? 
Echt jetzt? Wenn man es nicht genau sagen kann oder möchte sind mindestens 40 oder mindestens 35 ja in Ordnung. Aber ne Nachkommastelle anzugeben, wenn man es selbst nicht so genau weiß, erscheint mir merkwürdig. 

Die Prozentangaben hören hinter dem Kürbis auf der mit 10% deklariert sind und dann haben wir 70% beieinander.
Möhren also unter 10%
Bleiben 20%,die sich zusammensetzen sollen aus Johannisbeeren, Ackerschachtelhalm, Löwenzahn, Brennnessel... Da habe ich Fragen.... 
Auch wo sie diese Möhren herbekommen, die angeblich wahnsinnig viel Calcium haben, bleibt mir unklar. Was da in diesem Kürbis alles drin sein soll ist ebenso überraschend.
 
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Steffi
10. Jan. 14:13
Alles oder nur der tierische Anteil? Gesetzlich vorgeschrieben sind 90° für alles tierische. Hatte mal die Ente mit Hirse angeschaut und zufällig grad was dazu geschrieben. Die Zutaten sind ja schon ganz nett aber allein bei der Deklaration habe ich so meine Schwierigkeiten.  Mindestens 40,2?  Echt jetzt? Wenn man es nicht genau sagen kann oder möchte sind mindestens 40 oder mindestens 35 ja in Ordnung. Aber ne Nachkommastelle anzugeben, wenn man es selbst nicht so genau weiß, erscheint mir merkwürdig.  Die Prozentangaben hören hinter dem Kürbis auf der mit 10% deklariert sind und dann haben wir 70% beieinander. Möhren also unter 10% Bleiben 20%,die sich zusammensetzen sollen aus Johannisbeeren, Ackerschachtelhalm, Löwenzahn, Brennnessel... Da habe ich Fragen....  Auch wo sie diese Möhren herbekommen, die angeblich wahnsinnig viel Calcium haben, bleibt mir unklar. Was da in diesem Kürbis alles drin sein soll ist ebenso überraschend.
Alles. Die Stärke wäre ja auch sonst nicht aufgeschlossen.
Auf meine Nachfrage, wo denn dann die Vitamine her kommen, wurde auf buchweizenkeime verwiesen
 
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Ash
10. Jan. 14:41
Wir persönlich mögen MAC's und Platinum. Bei MAC's muss man wegen dem Fleischanteil nach Proteinquelle gehen - Pferd hat zum Beispiel recht wenig Fleischanteil, aber Rind und Ente (soft) gefallen uns persönlich ganz gut. Platinum (und für Allergiker VetActive, ist eine Tochterfirma von Platinum) begeistert uns auch schon länger
 
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Tom
10. Jan. 17:46
Alles. Die Stärke wäre ja auch sonst nicht aufgeschlossen. Auf meine Nachfrage, wo denn dann die Vitamine her kommen, wurde auf buchweizenkeime verwiesen
Wenn der Buchweizen hier tatsächlich was bringt zB für die B-Vitamine dann ist er auf einer Nährlösung gezogen, was für diesen Zweck möglich und üblich ist. Enthält dann zB gerne die 100-fache Menge an B-Vitaminen.

Also wandern die angeblich so fiesen miesen Zusatzstoffe (sehe ich nicht so) nicht direkt ins Futter, sondern erst in den Buchweizen und der kommt dann als wunderbar natürliche Zutat ins Futter. Da scheint mir einigermaßen unsinnig und am Ende auch verbrauchertäuschend.

Für diese angeblich calciumreichen Möhren fehlt mir jegliche Idee.
 
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Steffi
10. Jan. 19:16
Wenn der Buchweizen hier tatsächlich was bringt zB für die B-Vitamine dann ist er auf einer Nährlösung gezogen, was für diesen Zweck möglich und üblich ist. Enthält dann zB gerne die 100-fache Menge an B-Vitaminen. Also wandern die angeblich so fiesen miesen Zusatzstoffe (sehe ich nicht so) nicht direkt ins Futter, sondern erst in den Buchweizen und der kommt dann als wunderbar natürliche Zutat ins Futter. Da scheint mir einigermaßen unsinnig und am Ende auch verbrauchertäuschend. Für diese angeblich calciumreichen Möhren fehlt mir jegliche Idee.
Ok, ich bin jetzt von natürlichem Buchweizen ausgegangen
 
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Tom
10. Jan. 21:22
Ok, ich bin jetzt von natürlichem Buchweizen ausgegangen
Natürlichen Buchweizen und dessen Keime kannst Du einigermaßen knicken, wenn es um eine relevante Versorgung mit B-Vitaminen geht.

Setzt du den Buchweizen zum Keimen auf eine angereicherten Nährlösung, die du zum Beispiel bei DSM kaufen kannst (für diese Leute haben mich schon gearbeitet.. ), dann kannst du als Hersteller ein wunderbar natürliches Buchweizen-Pulver verkaufen oder im Futter verwenden was jetzt rein zufällig die Hundertfache Menge B Vitamine enthält.
Die Nährlösung wird enzymatisch erzeugt, meist aus Mais oder Weizen und dann aufkonzentriert und darauf wachsen dann die Keimlinge.
Die sind dann wunderbar natürlich und haben genau das drin, was man auch direkt ins Futter geben könnte ohne weitere Probleme.
Zielgruppe sind halt diese "Naturfütterer" ...


Wäre vielleicht auch ein Thema für dich und für ein reel oder bei Instagram, diese Tatsache mal näher zu beleuchten.
Als ersten Eindruck kannst du mal vergleichen, was der BundesLebensmittelSchlüssel über natürlich und landwirtschaftlich erzeugten Buchweizen und dessen Keime zu sagen hat und wie die deklarierten Mengen im Pulver zb von Barfkultur sind.
Wunderbar natürlich dann, aber wie soll denn das da reinkommen in der hundertfachen Menge?

Ist ein interessantes und relevantes Thema aus meiner Sicht.
Aber wenn ich da was drüber schreibe hier oder woanders, dann liest das halt kaum eine Sau...
Da habe ich einfach nicht die nötige Reichweite, die du halt hast.
Ich könnte das total feiern, wenn du dazu mal einen wirksamen und sauber recherchierten Beitrag bringst, wie die ganzen Naturfütterer da veräppelt werden und sich gleichzeitig total toll vorkommen.
 
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Steffi
11. Jan. 05:31
Natürlichen Buchweizen und dessen Keime kannst Du einigermaßen knicken, wenn es um eine relevante Versorgung mit B-Vitaminen geht. Setzt du den Buchweizen zum Keimen auf eine angereicherten Nährlösung, die du zum Beispiel bei DSM kaufen kannst (für diese Leute haben mich schon gearbeitet.. ), dann kannst du als Hersteller ein wunderbar natürliches Buchweizen-Pulver verkaufen oder im Futter verwenden was jetzt rein zufällig die Hundertfache Menge B Vitamine enthält. Die Nährlösung wird enzymatisch erzeugt, meist aus Mais oder Weizen und dann aufkonzentriert und darauf wachsen dann die Keimlinge. Die sind dann wunderbar natürlich und haben genau das drin, was man auch direkt ins Futter geben könnte ohne weitere Probleme. Zielgruppe sind halt diese "Naturfütterer" ... Wäre vielleicht auch ein Thema für dich und für ein reel oder bei Instagram, diese Tatsache mal näher zu beleuchten. Als ersten Eindruck kannst du mal vergleichen, was der BundesLebensmittelSchlüssel über natürlich und landwirtschaftlich erzeugten Buchweizen und dessen Keime zu sagen hat und wie die deklarierten Mengen im Pulver zb von Barfkultur sind. Wunderbar natürlich dann, aber wie soll denn das da reinkommen in der hundertfachen Menge? Ist ein interessantes und relevantes Thema aus meiner Sicht. Aber wenn ich da was drüber schreibe hier oder woanders, dann liest das halt kaum eine Sau... Da habe ich einfach nicht die nötige Reichweite, die du halt hast. Ich könnte das total feiern, wenn du dazu mal einen wirksamen und sauber recherchierten Beitrag bringst, wie die ganzen Naturfütterer da veräppelt werden und sich gleichzeitig total toll vorkommen.
Absolut! Ich kannte die Thematik so bisher nicht. Hast du dazu Hintergrundinformationen, Quellen oä, wo ich mich mal ein bisschen reinlesen könnte?
 
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Tom
11. Jan. 16:59
Absolut! Ich kannte die Thematik so bisher nicht. Hast du dazu Hintergrundinformationen, Quellen oä, wo ich mich mal ein bisschen reinlesen könnte?
Ich hau mal raus, was ich dir auf die schnelle so liefern kann:


1.
Zum Problem grundsätzlich hier mal die nativen Gehalte von getrockneten Buchweizen-Keimen gemäß BundesLebensmittelSchlüssel im ersten Bild. Im 2. und 3. Bild die deklarierten Gehalte der Keimpulver von Barf Kultur und von Paul und Paulina. 

Der Einfachheit und Deutlichkeit halber hier grafisch in Bedarfsdeckung von 100g KeimPulver für meine 21 kg Hundin. Unterschied ist schon erheblich...


Absolute Gehalte findest Du unter 

https://www.barf-kultur.de/Buchweizenkeimpulver


https://paul-paulina.com/hunde/zusaetze/flocken-und-nahrungsergaenzung/gemuese-und-obst/905/buchweizenkeimpulver-vitamin-b-komplex?c=21


2.
Da es eher ne praxisnahe Fragestellung ist, wird man wahrscheinlich wenig wissenschaftliches drüber finden. Hab ich allerdings auch nicht nach gesucht.
Wie das genau gemacht wird, erfährt man eher in der Praxis und was in der Realität tatsächlich passiert. So ähnlich wie bei manch anderen Produkten auch. 

Dort Zb die Produkt Datenblätter von Firmen, die Keimpulver anbieten als Zutat in Petfood. Also die B2B Informationen.
Vielleicht kriegst du raus, wer die Pulver für P&P oder Barfkultur ursprünglich herstellt. 
Gerade du solltest da ja doch auch auch Anfragen können, was da genau drin ist und wie es da reinkommt. 
So z.B falls du da gerade an einer Produktentwicklung beteiligt bist und eine entsprechende Zutat suchst..  😇


3.
Interessant hier ist die Passage zur rechtlichen Einordnung, wie Eurochem das sieht. Dass es sich bei auf einer Lösung gezogenen Keimlingen rechtlich weder um Nachbehandlung noch um Anreichung handelt, sondern um rein landwirtschaftliche Primärproduktion. 


https://eurochem.de/wp-content/uploads/2021/03/EC_Broschuere_Spermidin_Buchweizen_022021.pdf


4.
Anbieter und Hersteller hochkonzentrierter Vit b-Lösungen für NEMs ist zB die Fa DSM am Standort Grenzach-Wyhlen. Auch von dort kann man sich vielleicht weiter durch hangeln. 



Ich hoffe, das bringt dich ein Stück weiter und damit kannst du  mal starten.