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Vali
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
zuletzt 10. Mai

Windeln & Hygiene

Folgende Ausgangssituation: Wir haben eine Hündin, die sich ziemlich schnell einnässt. Sie trägt deshalb fast immer Windeln, wodurch sich allerdings andere hygienische Probleme entwickeln. In ihrem Fell rund um den Intimbereich bilden sich bräunliche Klumpen, die Haut ist schnell gereizt und sie leckt sich schnell wund, obwohl wir sie täglich waschen und so viel Windelfreie Zeit wie möglich einbauen damit einfach Luft zirkulieren kann. Hat jemand Erfahrungen mit so langfristigem Windelmanagement? Gibt es Marken die weniger reizen? Kann man mit anderen Hygienetipps verhindern, dass die Haut so leidet? Danke im voraus 💫
 
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Steffi
9. Mai 21:27
Habt ihr mal anstatt Training an einen Tier-Therapheuten gedacht? Wahr mein erster Gedanke. Ich weiß natürlich nicht wieviel Hundeerfahrung ihr habt, aber wenn das ab den 9.Monat angefangen hat und der TA keine körperlichen Ursachen (auch hormonell?) finden kann drängt sich mir schon der Verdacht auf dass bei der Erziehung etwas schief gelaufen ist. Du schreibst "Nervenschwäche". Ich würde sagen deine Hundine hat - möglicherweise - Angst. Die Frage ist demzufolge, warum? Ich meine, du gehst auf sie zu, bietest ihr ein Leckerchen an und sie pinkelt sich ein. Entweder aus Angst oder vor lauter Aufregung, wobei ich letzteres etwas bezweifle, aber beides sollte therapierbar sein. LG 🌻
Das ist auch mein Gedanke. Ich würde eine zweite tierärztliche Meinung einholen und einen Physiotherapeuten sowie einen Verhaltenstherapeuten einschalten.Ich hoffe, der Hund hat keine dauerhaften Schmerzen.
 
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Stef
9. Mai 21:34
Wurde kontrolliert ob die Spondylose die Nerven für Blase beeinträchtigt?
 
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Vali
9. Mai 21:38
Habt ihr mal anstatt Training an einen Tier-Therapheuten gedacht? Wahr mein erster Gedanke. Ich weiß natürlich nicht wieviel Hundeerfahrung ihr habt, aber wenn das ab den 9.Monat angefangen hat und der TA keine körperlichen Ursachen (auch hormonell?) finden kann drängt sich mir schon der Verdacht auf dass bei der Erziehung etwas schief gelaufen ist. Du schreibst "Nervenschwäche". Ich würde sagen deine Hundine hat - möglicherweise - Angst. Die Frage ist demzufolge, warum? Ich meine, du gehst auf sie zu, bietest ihr ein Leckerchen an und sie pinkelt sich ein. Entweder aus Angst oder vor lauter Aufregung, wobei ich letzteres etwas bezweifle, aber beides sollte therapierbar sein. LG 🌻
Die Zuchtlinie ist der absolute Horror. Vermehrerhund, Mutterhündin in der Welpenzeit verstorben, bereits mehrere Geschwister tot, die meisten stark verhaltensauffällig und krank, einer wegen massiver Aggression eingeschläfert. Sie ist ein epigenetisches und genetisches Wrack.
Die Liste an Verhaltensstörungen ist lang.
Wir sind durch unzählige TAs und Trainer gegangen, und ich bin auch nicht gerade inkompetent was Hundetraining anbelangt 😅
Unterm Strich kommen wir alle zum gleichen Ergebnis: Management. Die genetische Disposition ist derartig bescheiden, dass an diesen Verhaltensproblemen nicht mehr wirklich was zu rütteln ist. Ja, Angst ist mit Sicherheit irgendwo ein Auslöser, aber die basiert eben auf dieser Nervenschwäche
 
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Vali
9. Mai 21:42
Wurde kontrolliert ob die Spondylose die Nerven für Blase beeinträchtigt?
Noch nicht, wir sind noch mitten in der Diagnostik. Wir haben erst vor drei Wochen geröntgt, ursprünglich wegen meinem Verdacht auch starke HD und weil die Mutterhündin an Lungenkrebs verendet ist und ich wissen wollte ob bereits Tumore bei ihr bestehen. Die Spondylose (14 Wirbel des BWS und LWS) war ein zufälliger Zusatzbefund. Aktuell sind wir daran uns für eine Schmerztherapie zu entscheiden, da auch klar ist, dass wir von vlt 1-2 weiteren (ethisch vertretbaren) Lebensjahren sprechen
 
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Vali
9. Mai 21:43
Das ist auch mein Gedanke. Ich würde eine zweite tierärztliche Meinung einholen und einen Physiotherapeuten sowie einen Verhaltenstherapeuten einschalten.Ich hoffe, der Hund hat keine dauerhaften Schmerzen.
Ist mittlerweile der fünfte TA bei dem sie vorstellig ist. Und doch Schmerzen hat sie definitiv, wir sind gerade dabei einen Plan für die Schmerztherapie zu machen
 
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Lisa-Eileen
9. Mai 22:10
Warum kann ich dir nicht genau sagen. Angefangen hat es als sie neun Monate alt war, inzwischen ist sie fünf einhalb. Vermutlich eine Verhaltensstörung aufgrund eines extrem schwachen Nervenkostüms, verstärkt durch Schmerzen (vor kurzem sehr schwere Spondylose und HD festgestellt worden) Ließ sich bisher weder medikamentös noch durch Training beheben, daher sind wir inzwischen eher auf Management fokussiert
Falls die Spondylose im hinteren Wirbelsäulenbereich ist können die Nerven die für die Blase zuständig sind verletzt sein was zu der Inkontinenz führt.
Sollte man echt im Auge behalten, bei Ausfällen operiert man auch damit keine bleibenden Schäden entstehen.
Rocket hat auch ne angeborene schwere Spondylose und HD, falls du Hilfe brauchst diesbezüglich kannst du auch gern nochmal fragen.
 
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Lisa-Eileen
9. Mai 22:13
Seid ihr damit mal beim Tierarzt gewesen? Gibt es evtl Salben die die Heilung begünstigen bzw wenn alles wieder gut ist eine Art Hautschutzsalbe, keine ahnung ob da so etwas wie Vaseline reichen würde. Ich würde mich defintiv tierärztlich beraten lassen.
Bepanthen ist gut, hatte ich ja die letzten Tage wegen seiner wund geleckter Pfote und vor paar Wochen wegen seinem gescheuerten Schniepi auch genutzt.
Plus Fell drumherum kürzen/ wegrasieren das nix drankommt weil das noch mehr scheuert.
Dann verheilts ratzfatz.
 
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Lisa-Eileen
9. Mai 22:18
Habt ihr mal anstatt Training an einen Tier-Therapheuten gedacht? Wahr mein erster Gedanke. Ich weiß natürlich nicht wieviel Hundeerfahrung ihr habt, aber wenn das ab den 9.Monat angefangen hat und der TA keine körperlichen Ursachen (auch hormonell?) finden kann drängt sich mir schon der Verdacht auf dass bei der Erziehung etwas schief gelaufen ist. Du schreibst "Nervenschwäche". Ich würde sagen deine Hundine hat - möglicherweise - Angst. Die Frage ist demzufolge, warum? Ich meine, du gehst auf sie zu, bietest ihr ein Leckerchen an und sie pinkelt sich ein. Entweder aus Angst oder vor lauter Aufregung, wobei ich letzteres etwas bezweifle, aber beides sollte therapierbar sein. LG 🌻
Das ist nicht in dem Sinne zu verstehen, wenn die Spondylose blöd wuchert kann es zu ausfällen kommen.
Die Austrittsstellen und der Wirbelkanal kann zuwachsen was nicht nur miese Nervenschmerzen macht sondern eben auch die Nerven quetscht, das hat nichts mit schwachem Nervenkostüm zu tun sondern sind eben Ausfälle weil die Nerven gequetscht werden.
In schlimmen Fällen können die auch ganz abgequetscht werden.
Da es bei ihr in bestimmten Situationen auftritt wo sie womöglich plötzlich durchstartet oder aufgeregt rumwuselt wird warscheinlich durch ne blöde Bewegung dann in dem Moment was eingequetscht sodass die Blase nicht mehr kontrolliert werden kann.
Ich kenns von Rocket ja sehr gut, die Blase hats zum Glück bisher nie getroffen aber man merkte es wenn dann in so Momenten eben Schmerzen besonders stark einschossen oder er extrem lahmte usw.
Physio wär hier wichtig, Tierärzte haben leider oft keine Ahnung und sehen Schmerzen und Probleme nicht.
 
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Vali
9. Mai 22:32
Das ist nicht in dem Sinne zu verstehen, wenn die Spondylose blöd wuchert kann es zu ausfällen kommen. Die Austrittsstellen und der Wirbelkanal kann zuwachsen was nicht nur miese Nervenschmerzen macht sondern eben auch die Nerven quetscht, das hat nichts mit schwachem Nervenkostüm zu tun sondern sind eben Ausfälle weil die Nerven gequetscht werden. In schlimmen Fällen können die auch ganz abgequetscht werden. Da es bei ihr in bestimmten Situationen auftritt wo sie womöglich plötzlich durchstartet oder aufgeregt rumwuselt wird warscheinlich durch ne blöde Bewegung dann in dem Moment was eingequetscht sodass die Blase nicht mehr kontrolliert werden kann. Ich kenns von Rocket ja sehr gut, die Blase hats zum Glück bisher nie getroffen aber man merkte es wenn dann in so Momenten eben Schmerzen besonders stark einschossen oder er extrem lahmte usw. Physio wär hier wichtig, Tierärzte haben leider oft keine Ahnung und sehen Schmerzen und Probleme nicht.
Tatsächlich pinkelt sie sich meistens im Liegen ein bevor sie sich überhaupt bewegt. Es reiht sich rein in eine lange Liste an Verhaltensstörungen bei ihr und wir gesagt ist die genetische Disposition schlicht eine vollkatastrophe.
Es ist ja auch schwer zu sagen seit wann die Spondylose besteht und ob diese überhaupt schon immer Teil des Problems war. Schmerzen können in unserem Fall mit Sicherheit amplifizierend wirken aber aufgrund der Gesamtsituation glaube ich nur bedingt, dass sie der Hauptauslöser sind...
 
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Frank
10. Mai 05:46
Die Zuchtlinie ist der absolute Horror. Vermehrerhund, Mutterhündin in der Welpenzeit verstorben, bereits mehrere Geschwister tot, die meisten stark verhaltensauffällig und krank, einer wegen massiver Aggression eingeschläfert. Sie ist ein epigenetisches und genetisches Wrack. Die Liste an Verhaltensstörungen ist lang. Wir sind durch unzählige TAs und Trainer gegangen, und ich bin auch nicht gerade inkompetent was Hundetraining anbelangt 😅 Unterm Strich kommen wir alle zum gleichen Ergebnis: Management. Die genetische Disposition ist derartig bescheiden, dass an diesen Verhaltensproblemen nicht mehr wirklich was zu rütteln ist. Ja, Angst ist mit Sicherheit irgendwo ein Auslöser, aber die basiert eben auf dieser Nervenschwäche
Ok, dann würde ich mich auf den neben den Windeln zusätzlich auf Hautschutz und Juckreiz konzentrieren.
Innerlich und äusserlich, zumal ständiges Waschen die Haut austrocknet und vermutlich zusätzlich Ärger verursacht. Macht ihr das?

Also äusserlich hochwertiges Öl / Salbe zur Hautpflege und zusätzlichem Schutz vor dem Hundeurin.

Entsprechend auch innerlich Nahrungsergänzung wie z.B. Biotin, Lachs- od. Hanf-Öl, Nachtkerzenöl und andere passende Mittel die die Hautregeneration unterstützen.

Währe jetzt das was ich versuchen würde.

LG 🌻