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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 21. Dez.

"Seelenhund"

Mich würde mal interessieren wie ihr zu diesem Thema steht? Hattet ihr schon mehrere Hunde und das Gefühl einer davon war mehr mit euch im Einklang als der andere? Mir ging es mit meinem ersten Hund so, der für mich ganz besonders war. Ich musste ihn letztes Jahr nach 13 Jahren leider aufgrund einer Krebserkrankung einschläfern lassen. Ich hab mir dann relativ schnell wieder eine Junghündin mit 1 Jahr geholt, weil mir die Routine abging und ich wusste das ich wieder einen Hund will. Das es eine richtige challenge wird u sie so viele „Baustellen“ hat, hatte ich nicht erwartet… mittlerweile ist sie fast ein Jahr bei mir und vieles ist besser, aber ich habe nicht das Gefühl, dass wir so auf einer gemeinsamen Welle sind wie es bei meinem vorherigen Hund war. Ist das ein subjektives Empfinden, kommt das mit der Zeit noch oder gibt es tatsächlich sowas wie „Seelenhunde“ u mit manchen läuft es perfekt und mit anderen läuft es halt nur.
 
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Kristina
18. März 18:37
Die Traurigkeit und die Liebe zum Tier lässt einen glauben das man keinen anderen Hund lieben kann.Haben wir auch gedacht.Aber man kann.Zwar dauert es und der Verlust tut weh aber man kann..
Man muss sich dran gewöhnen
😅
 
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Dogorama-Mitglied
18. März 18:52
Ich hätte immer nur einen und auch jetzt in alleine 👍
 
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Martina
5. Juni 18:43
Mein Seelenhund ist vor 4 Monaten gestorben und ich kämpfe noch immer...jeder neue Hund ist anders und es ist nicht fair sie miteinander zu vergleichen...seit 3 Wochen ist ein neuer Welpe eingezogen...er hatte mein Herz erobert...aber zum neuen Seelenhund ist er noch nicht geworden...braucht sicherlich noch seine Zeit...und ich stoppe mich, wenn ich die beiden vergleiche um Nanook eine Chance zu geben
 
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𝓜𝓲𝓷𝓪
5. Juni 20:16
Interessanterweise hatte ich zu jeder Zeit genau den Hund/die Hunde den ich brauchte. In jungen Jahren meine Joey ,solch ein Engel von einem Tier,ein Selbstläufer, sie war wie meine Nanny .😆 Dazu kam später Lassie ,sie forderte einen schon etwas mehr,aber die 2 Mädels waren zusammen wirklich toll und wir reisten viel durch Europa z. Ich erlebte somit viel. Sah viel.
Etliche Jahre später kam eine sehr schwere Zeit für mich ,mir ging es sehr schlecht und in eben dieser hatte ich Sammy ,einen starken,coolen, niemals ängstlichen ,witzigen Hund. Mein Bodyguard und vorallem mein Seelenwächter. Durch ihn schaffte ich es überhaupt noch rauszugehen. Als er starb...meine Fresse,war das schlimm..
Dann kamen meine 2 Knallköppe aus dem Ausland. Angst,Panik,alles anknurren,nichts war jemals einfach... Es war an mir dieses Mal die Starke zu sein für die 2. Sammy hat mir geholfen durch eine schwere Zeit,die 2 jetzt ließen mich wachsen. Jeder dieser Hunde legte quasi auch eine Art Grundstein in meinem Leben. Klingt abgedroschen,aber ja ,sie haben vieles mit beeinflusst wie es wahre Freunde eben tun. ❤️ Und ja,das Verhältnis zu jedem war immer anders aber keinen möchte ich missen.
 
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Dogorama-Mitglied
5. Juni 21:41
"Beschützer Herzenshund" war mein verstorbener Rüde.
Mein Freund und Kamerad.
Ein Beschützer, ein Kämpfer, ein extrem dominanter, selbstständiger, eigenständiger Rüde.
Fehler und Führungsschwäche hat er sofort bestraft, Führung jedoch durch unerschrockene Treue und bedingungslose Freunschaft Belohnt. Kuscheln war nicht sein Ding...aber seine Familie hätte er bis zum Tot verteidigt.
Ein schwieriger Charakter. Der auch wusste wofür er ein paar große Zähne hat..wenn es sein muss.
Mein "Beschützender Herzenshund"

Mein jetziger Hund ist mein "Seelenhund"
Feinfühlig, vorsichtig, unterwürfig, leicht händelbar....
Ein eher unterwürfiger, vorsichtiger "Kuschelhund"
Sensibel, ohne jede Aggression und ohne jeden Antrieb im Rang aufzusteigen.
Einer der auf leise Töne reagiert.
Das Gegenteil vom Vorgänger.
Er ist mein "Seelenhund"

Jeder Hund ist anders.
Und ein Seelenhund ist super. Aber es gibt auch "Herzenshunde".
 
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Alexandra
14. Juni 13:47
Mein Rocky ist am 4.6.22 über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich wollte eigentlich keinen zweiten Hund mehr haben da ich meinen Rocky von der ersten Sekunde seiner Geburt bis zum letzten Herzschlag hatte und wir uns ohne Worte verstanden haben. Dann wurde die Hündin meines Verlobten schwanger und bekam fünf kerngesunde Welpen. Maisy nachdem sie die Augen öffnete nach zwei Wochen folgte mir überall hin und kam immer schmusen. Als ob sie wusste das mir etwas fehlt. Das merkwürdige war das sie sich auch in manchen Dingen genau so wie Rocky verhält. Durch ihre liebe bin ich nicht mehr so traurig Weine zwar immer noch sehr viel da mir Rocky immer noch sehr fehlt aber durch Maisy habe ich wieder gelernt wieder zu lächeln ❤️
 
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Stephanie
26. Sept. 09:08
Den alten Hund mit dem neuen vergleichen ist nicht gut. Der neue hat ja mit dir 12 Jahre weniger und deine Einstellung ist nicht frei wie sie sein sollte und bei dem vorherigem Hund war. Da musst du dir mehr Mühe geben um fair und frei zu sein. Und Hunde mit Ecken und Kanten mit denen man sich bemühen muss sind eine Herausforderung die sich aber lohnt! Ich drücke die Daumen!
Man sollte erst die Trauer bewältigen und sich dann erst einen neuen Hund anschaffen, Vergleiche u Trauer U dann eine neue Beziehung aufbauen geht nicht Punkt.
 
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Stefan
26. Sept. 10:52
Meine jetzige Hündin ist definitiv mein Seelenhund. Sie ist derart mit mir verbunden. Sie klebt an mir und wenn ich zu lange weg bin fängt sie an zu fiepen. Ich liebe Lucy über alles🐶😍🥰💓❤️
 
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Kim
18. Dez. 16:34
… ich wollte eigentlich keinen Hund mehr nachdem meine Hündin mich nach knapp 15 Jahren verlassen hat… sie war meine seelenverwandte und sie hat etwas unglaubliches für mich getan und ich eventuell auch für sie… ich hab sie mir nicht bewusst gekauft, sie gehörte meinem ex und niemand wollte sie weil sie nicht allein bleiben konnte… die Verlustangst konnte sie nicht komplett überwinden aber das war nicht schlimm da ich damals noch selbstständig war… ich komm mir schlecht vor das jetzt zu schreiben.., mir stehen die Tränen in den Augen, meine 10 Monate alte Hpndin liegt schlafend mit ihrem Köpfchen auf meinem Schoß…. Ich liebe sie, sie ist wirklich das komplette Gegenteil von meiner verstorbenen Hündin, was ja auch gut und schön ist… und auch wenn ich immer weiß was sie möchte und spüre was sie braucht … fühlt es sich nicht so eng an wie mit meiner ersten Hündin. Ihr Todestag war vor kurzem und ich kann erst seit diesem Jahr über sie sprechen ohne zu weinen (jetzt grad laufen die Tränen und das Herz ist schwer) dann starb sie auch noch an dem Geburtstag meiner jüngsten Nichte, gleichzeitig auch noch zum Nikolaus 6.12.2023… ich vermisse sie unglaublich und mir passiert es oft das ich meine Lani mit ihrem namen anspreche… ich liebe lani wirklich vom ganzen herzen… aber ich dachte das loch was meine Tequi hinterlassen hat, könnte von ihr gestopft werden… leider ist die bindung zu Tequi so so so intensiv gewesen…. Ich hasse mich dafür zu vergleichen, ich erwische mich dabei zu denken das Lani niemals so perfekt sein wird wie sie es war… (sie war natürlicv nicht perfekt, aber für mich war sie es… sie war mein kind und so wie ich sie gerettet habe hat auch sie mich einmal gerettet… lani ist so toll und süss und intelligent und trotzdem bin ich so ein arsch und stelle tequi auf einen sockel- das wollte ich gar nicht… aber es passiert einfach und mlr tut es so leid denn es fühlt sich so falsch an und ich mag mich gar nicht deswegen…. Nun hab ich euch mein Herz ausgeschüttet… und ich schäme mich wirklich dafür…. Aber es ist nunmal so …
 
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Stef
18. Dez. 17:54
… ich wollte eigentlich keinen Hund mehr nachdem meine Hündin mich nach knapp 15 Jahren verlassen hat… sie war meine seelenverwandte und sie hat etwas unglaubliches für mich getan und ich eventuell auch für sie… ich hab sie mir nicht bewusst gekauft, sie gehörte meinem ex und niemand wollte sie weil sie nicht allein bleiben konnte… die Verlustangst konnte sie nicht komplett überwinden aber das war nicht schlimm da ich damals noch selbstständig war… ich komm mir schlecht vor das jetzt zu schreiben.., mir stehen die Tränen in den Augen, meine 10 Monate alte Hpndin liegt schlafend mit ihrem Köpfchen auf meinem Schoß…. Ich liebe sie, sie ist wirklich das komplette Gegenteil von meiner verstorbenen Hündin, was ja auch gut und schön ist… und auch wenn ich immer weiß was sie möchte und spüre was sie braucht … fühlt es sich nicht so eng an wie mit meiner ersten Hündin. Ihr Todestag war vor kurzem und ich kann erst seit diesem Jahr über sie sprechen ohne zu weinen (jetzt grad laufen die Tränen und das Herz ist schwer) dann starb sie auch noch an dem Geburtstag meiner jüngsten Nichte, gleichzeitig auch noch zum Nikolaus 6.12.2023… ich vermisse sie unglaublich und mir passiert es oft das ich meine Lani mit ihrem namen anspreche… ich liebe lani wirklich vom ganzen herzen… aber ich dachte das loch was meine Tequi hinterlassen hat, könnte von ihr gestopft werden… leider ist die bindung zu Tequi so so so intensiv gewesen…. Ich hasse mich dafür zu vergleichen, ich erwische mich dabei zu denken das Lani niemals so perfekt sein wird wie sie es war… (sie war natürlicv nicht perfekt, aber für mich war sie es… sie war mein kind und so wie ich sie gerettet habe hat auch sie mich einmal gerettet… lani ist so toll und süss und intelligent und trotzdem bin ich so ein arsch und stelle tequi auf einen sockel- das wollte ich gar nicht… aber es passiert einfach und mlr tut es so leid denn es fühlt sich so falsch an und ich mag mich gar nicht deswegen…. Nun hab ich euch mein Herz ausgeschüttet… und ich schäme mich wirklich dafür…. Aber es ist nunmal so …
Lasse es einfach zu, dass es so ist! Du hast dein Herz ja trotzdem deinem neuen Hund geöffnet.
Hunde sind unterschiedlich und die Gefühle, die wir für sie haben sind auch unterschiedlich!
Das ist menschliches Denken, dass man meint man muss sie gleich lieb haben!
Dein jetziger Hund denkt sicher nicht:"Oh, Mama hat mich nicht so lieb!"
Dein Hund akzeptiert dich und deine Liebe so wie es ist und ist damit zufrieden!
Ausserdem seid ihr noch ziemlich am Beginn eures gemeinsamen Weges!
Akzeptiere, dass die Gefühle unterschiedlich sind und sie es auch sein dürfen!
Mein Seelenhund wurde vor 4 Monaten eingeschläfert, ich kann deine Gefühle komplett nachvollziehen.
Unseren zweiten Hund habe ich auch sehr lieb aber die Gefühle sind anders aber das darf auch so sein! Ist ja nicht schlechter oder weniger sondern einfach nur anders!!