Huhu! Das hatten wir mit unserer ersten Hündin in so ziemlich dem gleichen Alter auch. Bei ihr war es Aufregung. Sie hatte bei jedem Hund die Erwartungshaltung, ihn jetzt begrüßen zu wollen/müssen. Uns hat es geholfen, den ganzen Gassigang verlässlich zu strukturieren und im Gegenzug für ausreichend Sozialkontakt zu sorgen (ja, manchmal schwierig, aber ist ohnehin nötig für die soziale Entwicklung). Das heißt kein ungefragtes "Hallo" sagen, kein schwammiges "vielleicht ja, vielleicht nein" beim aufeinander treffen. Wir haben hier die Regel: am Halsband ist Leinenführigkeit, am Geschirr Freizeit. Am Halsband ist also zu keinem Zeitpunkt Kontakt zu anderen Hunden. Da würde ich vorher in Ruhe zum "Sitz" auffordern, auf Geschirr klicken oder die Leine ab machen und dann in den Kontakt schicken. Mit diesem Wissen war es für meine Hündin dann klar was jetzt angesagt ist und sie wurde Stück für Stück ruhiger. Vorraussetzung war natürlich, dass sie andersrum auch genug Möglichkeiten für soziale Kontakte hatte. Aber auch immer nur dann, wenn sie vorher ruhig war. Ab machen wenn sie überdreht war? Nee. Das war am Anfang echt anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Das Verhalten war später komplett weg.