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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 5. Juni

Pupertät, Freilauf und das Verhalten anderer Hundebesitzer - sehe ich das falsch?

Hallo zusammen, Man, was bin ich heute sauer! Unser Hund ist nun in der Pubertät angekommen, wir waren auf der Hundewiese und ja, es ist der Spagat aus Freilauf und Schwimmen, aber auch hören wie ein Sack Muscheln und schlechte Abrufbarkeit. Heute war es dann das erste Mal soweit, unser Hund ging spielend zu 2 anderen Hunden und normal war er auch abrufbar. Das ist erstmal vorbei, die lieben Hormone. Klar, man ist sauer das er nicht zurück kommt, und es war auch das erste Mal. Aber wo mir echt der Hintern platzt, ich habe vor unserer Pubertät gemacht und habe es auch mit unseren anderen Hunden nach der Pubertät gemacht: Hat der fremde Hund nicht gehört, bleibe ich stehen und tue alles, damit der andere Hundebesitzer die Möglichkeit hat seinen Hund einzusammeln und Dackel nicht einfach völlig schmerzbefreit weiter und guck mal ob das andere Herrchen noch gut im Joggen ist - bin ich nämlich nicht! Kennt Ihr das auch? Ich empfinde das Weiterlaufen als ignorant und egoistisch. So, Luft gemacht. Wünsche allen anderen mit Junghunden da eine glückliche Hand im Abrufen und im zusammentreffen anderer Hundebesitzer.
 
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Yvonne
3. Juni 19:32
Ich hab auch grade eine pupertierende border collie Hündin wo der Rückruf bei Hunden wieder aufgebaut werden muss ich lass sie deshalb nur bis er sitzt an schleppleine laufen so ist es für mich einfacher und nicht so stressmäßig. Wir haben bei uns in der Nähe im Park auch eine Hundebesitzerin die ihren Hund nicht in griff hat der ist Immer im Freilauf ohne Leine da sie keine longleine benutzen will ihr Hund läuft zu jedem Hund entfernt sich ziemlich weit doch ihr ist das egal 🤦‍♀️ mich nervt es nur das dieser Hund auch uns belagert auch andere Hundehalter haben das problem da sehe ich aber nicht ein rücksichtsvoller zu sein wen eine person nicht versteht das ihr hund an die schleppleine gehört dan sollte sie in nicht ableinen.
Wenn der das wirklich egal ist, würde ich zur Selbsthilfe greifen, mit Wasser ins Gesicht z. B. , oder euer Hund zeigt ihm, wos langgeht, solange er kein Loch reinbeisst, fände ich das nicht weiter schlimm, wenn die Situation deinen dabei nicht verdirbt. Rechtlich gesehen ist der unangeleint daher gekommene Hund im Nachteil.
 
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Wolfgang
4. Juni 07:29
Es mag in der „Öffentlichkeit“ sicher Gründe geben, warum der Hundehalter weiter geht, trotzdem denke ich, dass man den anderen Hundehalter nach Kräften unterstützen sollte, damit er seinen Liebling schnellstmöglich zurück bekommt.
Auf der Hundewiese/Freilauf sehe ich das genauso wie der Verfasser - hier gehört sich das mMn nach nicht einfach weiter zu gehen, sonst ist der Sinn und Zweck eines Freilaufs verfehlt, wenn da nur Hunde/Halter auftauchen, die keinen Kontakt zu anderen Hunden wünschen.
 
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Ute
4. Juni 15:06
Hallo Sascha, interessante Frage und auch interessante Antworten. Ja, es ist deine Verantwortung und dein Problem, wenn der Rückruf mal nicht klappt. Allerdings reagiere ich etwas anders: ich finde schon, dass ich dir in dem Fall das Einholen /Zurückholen erleichtern sollte. Passiert uns sowas, gehe ich zuerst langsam weiter, da die meisten Hunde dann selber das Interesse verlieren und umkehren. Ist das nicht der Fall, warte ich gerne. Auch wenn sich der fremde Hund und der Finni nicht ganz grün sind, warte ich lieber und blocke solange. So verkürze ich doch die stressige Situation für alle Beteiligten...
Hier bin ich auch total dabei: ich warte auch, dass der andere Hundehalter seinen Hund wieder zurückholt bzw. gehe auch nur langsam weiter. Natürlich bin ich nicht für den anderen Hund verantwortlich, helfe aber hier gerne und nehme Rücksicht. Eigentlich waren wir doch fast alle mal in einer solchen Situation. Da hilft man sich halt!

Natürlich auch nur wenn mein eigener nicht durchdreht (hab ich ja Gott sei Dank nicht) und auch nur, wenn der andere Hundehalter auch Anstalten macht sich zu kümmern. Denn die, denen alles egal ist, sind mir auch egal.

Aber ich hab auch keine Lust auf Verfolgung bzw. nachher zwei Hunde zu Hause
 
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Ute
4. Juni 15:09
Hatte das in der Potenz🙈 unsere Nachbarin musste (trotz Ausweichmöglichkeit) unbedingt mit Ihrer läufigen Hündin an unserem Grundstück vorbei. Am Rad. Soweit so gut. Garten gesichert. Leider durch Zufall mal die Haustür nebst Törchen vorne offen. Und schwupps war er weg....ich barfuß hinterher. Über die Straße❗...barfuß über den Schotterparkplatz rein in den Park. Die hat auch nicht angehalten. Mein Mann ist schlauerweise von der anderen Seite gekommen und irgendwann ist die Nachbarin dann mal stehengeblieben dass wir unseren Hund einsammeln konnten. Auch unsere Schuld. Aber rücksichtsvoller Umgang unter Hundehaltern sieht anders aus. 🙈 Zumindest lass ich hinter mir einen Hund nicht über eine Straße rennen.
Genau, gerade bei Läufigkeit warte ich zur Not, wenn ich einen halterlosen Verfolger hab.
Aber einsperren können wir uns auch nicht bei Läufigkeit
 
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Sonja
4. Juni 15:17
D.h. mit einem nicht gut händelbaren Hund ist es legitim fremde Menschen mit seiner Trainingsproblematik zu behelligen?

Da bin ich jetzt raus. Ich wünsche noch viel Erfolg.
 
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Dogorama-Mitglied
4. Juni 15:35
Was ist denn da jetzt bitte dran unverschämt?

Sonja hat ruhig und sachlich erklärt, weshalb diese Verhaltensweise problematisch ist.

Meine Güte
 
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Dogorama-Mitglied
4. Juni 15:46
Wenn ein unangeleinter Hund auf meinen Hund und mich zukommt laufe ich prinzipiell immer weiter, da der Stresspegel einfach um einiges steigen würde, wenn ich stehen bleiben würde.

Mir ist es sowas von egal was andere HH davon denken oder ob sich deren Situation verkompliziert. Derjenige hat den Fehler gemacht und dessen Hund ist nicht abrufbar. Ich muss diesen Fehler weder ausbügeln noch auf jemand anderen Rücksicht nehmen der sich offensichtlich falsch verhält. Die Hintergründe sind unerheblich.
 
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Ute
4. Juni 16:19
Da bin ich bei dir. Schade ist es wirklich, wenn man mit manchen Hundehaltern so gar nicht reden kann, dabei ist richtige Kommunikation und sozialer Umgang so wichtig für Mensch und Tier. Und das sage ich, obwohl ich so einen 3 kg-Zwerg habe. Bei uns sind die meisten Hundehalter sehr kommunikativ und lassen auch den sozialen Kontakt zwischen den Hunden zu, groß und klein . Aber es gibt leider überall Ausnahmen
 
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Ute
4. Juni 16:23
Aber dafür gibt es doch Trainer und Hundeschulen. Das trainiert man doch nicht mit fremden HH und ihren Hunden, die vielleicht ihre ganz eigenen Baustellen haben oder einfach einen ruhigen Spaziergang machen möchten. Klar würde ich jetzt ausweichen oder umdrehen, wenn ich sehe, dass jemand Probleme mit seinem Hund hat. Aber wenn ich jetzt mit jedem HH kommunizieren müsste, wie wir aneinander vorbeigehen würde ich nix anderes mehr machen.
Ganz ehrlich: ich war so dankbar, dass ich bei uns ein Mensch/Hunderudel kennengelernt habe als wir damals unsere Queeny aus dem Tierheim bekommen haben. Sie war ein ängstlicher Hund aus Ungarn ursprünglich. So viel sozialer Umgang mit anderen Hunden aber auch mit anderen Menschen hat sie ausschließlich im Rudel gelernt. Das war unbezahlbar und dafür war ich mega dankbar. Das kann ich auch nur jedem raten.
 
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Ute
4. Juni 16:27
Was hat das mit Perfektion zu tun? Dann wäre HS wohl überflüssig. Wenn ich aber etwas trainieren und besser machen möchte, spreche ich das in der HS an und nicht bei fremden HH im Wald.
Es müssen ja nicht Fremde sein. Irgendwann sieht man doch auch die gleichen Gesichter. Oder lauft ihr jeden Tag eine andere Strecke? Ich mach es nicht und lerne HH kennen. Meine Freundin ist dankbar dafür dass wir uns so kennengelernt haben und sie somit viel von meiner Erfahrung profitieren konnte.