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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 10. Nov.

Kein Bock zu lernen, schnappt immernoch nach den Händen, zieht so doll, geht nur noch mit Halti

Ich bin mit meinen Nerven total am ende.Ich hatte schon immer Altdeutsche Schäferhündinnen gehabt.Aber diesmal komm ich mit der Erziehung an meine Grenzen. Sie lässt sich auf nichts ein es sei denn es gibt leckerchen. Manchmal wenn sie es durchschaut kommt sie erst gar nicht. Sie kommt nicht zu mir wenn ich sie rufe,wenn sie ihre dollen minuten hat schnappt sie nach meinen Händen,sie lässt sich nicht kämmen oder ihre Ohren sauber machen geschweige denn Füße abtrocknen...immer beißt sie in meine Hände. Sie hat soviel power das ich sie gar nicht mehr richtig halten kann.Seit sie jetzt ein Halt i hat geht s etwas besser. Wenn wir Leute treffen die Sie kennt springt sie wie verrückt hoch oder steht auf ihren Hinterläufen um an diese Personen zu kommen. Da hört sie nicht. Sie hört nicht auf Hier,Komm oder sonstiges. Sie setzt sich dann einfach hin und guckt mich doof an. Das selbe wenn ich ihr die Leine anmachen will zum rausgehen,ich sage komm rausgehen und sie sitzt im Wohnraum und kommt nicht zu mir. Nur manchmal.Vielleicht liegt es ja an mir nur ich weiß nicht warum das bei meinen anderen Hunden die ich hatte in meinem Leben so gut geklappt hatte. Alle anderen sind bei Fuß gegangen, haben auf alles gehört,na ja natürlich gibt es immer ein paar Missverständnisse bei der Erziehung,aber mache ich denn alles falsch??? Ich glaube langsam das sie mich nicht als Frauchen sieht sondern eher als Spielkamerad. Hab alles probiert aber ich scheitere dauernd. Was kann ich nur tun???
 
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Dogorama-Mitglied
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7. Nov. 11:09
Hey Anette, atme mal kurz tief durch :)

Es liest sich, als hättest du da ein sehr reizempfindliches und sensibles Hundekind bei dir. Das ist bei Schäferhunden gar nicht so ungewöhnlich und vielleicht hattest du vorher einfach wirklich Glück, weil die anderen Hunde eine ganze Nummer gelassener waren.

Wenn Leckerchen helfen, dann nutze diese Hilfe doch :) Ist ja auch was schönes.

Ich kann mir vorstellen, dass du oft schon in Stress gerätst, wenn sie eben nicht direkt mitmacht. Das merkt sie dann und eventuell verunsichert sie das, sodass sie lieber fern bleibt. Kenne ich von meiner Hündin unglaublich gut ^^

Wenn sie beim Rufen nicht kommt, ist es an der Zeit, mal genau zu schauen, wie das bei euch so abläuft. Wie rufst du? Wie stehst du? Wie reagiert sie? Was kann sie erwarten?

Schnappen im Rahmen der Zoomies ist auch nicht ungewöhnlich. Wichtig ist hier, gute Alternativen zu finden und ihr zu helfen, ihre fünf Minuten mit dir gemeinsam langsam zu beenden. Denn Runterfahren ist bei weitem schwerer, als sich aufzuputschen ^^

Wie ist ihre Körpersprache bei der körperlichen Manipulation? Wie kämmst du sie? Kennst du Medical Training? Vielleicht ist sie berührungsempfindlich und/oder das Kämmen unangenehm für sie.

Halti... Finde ich immer traurig, wenn man so verzweifelt ist, dass man dazu greift. Zieht sie an der Leine oder warum nutzt du dieses Mittel nun? Gerade wenn sie bei der Verwendung eines Haltis springt, könnte das gefährlich für sie werden.

Leute treffen kann man auch super, ohne frontal aufeinander zuzugehen ;-) Toll sind auch Leckerchen auf dem Boden und eine Begrüßung auf Augenhöhe.

Kann es sein, dass sie oft zu aufgeregt ist, um zu hören? Wie ist denn so euer Tagesablauf und wie geht ihr gemeinsam spazieren?
Und wie habt ihr die vielen Signale geübt? Das steigert man bestenfalls ja langsam.

Das Anleinen klingt ähnlich, wie der Rückruf. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dabei verunsichert ist und sich einfach nicht traut. Schau nochmal auf dich, deine Körpersprache und deine Stimme :)

Was hältst du denn von Einzelstunden bei einer/einem positiv und fair arbeitenden Trainer*in? Ich denke, bei euch müsste einfach mal grundlegend geschaut werden, welche Stellschrauben gut zu drehen sind und wie ihr gut zueinander finden könnt.
 
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Dogorama-Mitglied
7. Nov. 10:59
Hier sehe ich persönlich nur noch die Lösung das du dir eine Trainer für einzelstunden zu dir nach Hause holst. Er beobachtet nicht nur den hund, sonder auch dich und kann dir dann sagen, was du vielleicht falsch machst und was du richtig machst. Ich glaube nicht, daß du das alleine in den Griff bekommst, vorallem wenn du jetzt schon sagst, das du nicht mehr weiter weisst. Da ist dann so viel Erwartung und Spannung und Stress in dir schon drin, was sich natürlich auch auf deinen Hund dann überträgt.
 
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Vanessa
7. Nov. 11:00
Wie alt ist sie denn und wie lange bei dir? Und wo kommt sie her 😊?
 
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Dogorama-Mitglied
7. Nov. 11:02
Wie alt ist sie denn und wie lange bei dir? Und wo kommt sie her 😊?
Laut Profil ist der Hund 6 Monate. Das Problem hat sie vor 3 Monaten auch schon gehabt. Und anscheinend hat sich da ja noch nichts getan leider.
 
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Dogorama-Mitglied
7. Nov. 11:09
Hey Anette, atme mal kurz tief durch :)

Es liest sich, als hättest du da ein sehr reizempfindliches und sensibles Hundekind bei dir. Das ist bei Schäferhunden gar nicht so ungewöhnlich und vielleicht hattest du vorher einfach wirklich Glück, weil die anderen Hunde eine ganze Nummer gelassener waren.

Wenn Leckerchen helfen, dann nutze diese Hilfe doch :) Ist ja auch was schönes.

Ich kann mir vorstellen, dass du oft schon in Stress gerätst, wenn sie eben nicht direkt mitmacht. Das merkt sie dann und eventuell verunsichert sie das, sodass sie lieber fern bleibt. Kenne ich von meiner Hündin unglaublich gut ^^

Wenn sie beim Rufen nicht kommt, ist es an der Zeit, mal genau zu schauen, wie das bei euch so abläuft. Wie rufst du? Wie stehst du? Wie reagiert sie? Was kann sie erwarten?

Schnappen im Rahmen der Zoomies ist auch nicht ungewöhnlich. Wichtig ist hier, gute Alternativen zu finden und ihr zu helfen, ihre fünf Minuten mit dir gemeinsam langsam zu beenden. Denn Runterfahren ist bei weitem schwerer, als sich aufzuputschen ^^

Wie ist ihre Körpersprache bei der körperlichen Manipulation? Wie kämmst du sie? Kennst du Medical Training? Vielleicht ist sie berührungsempfindlich und/oder das Kämmen unangenehm für sie.

Halti... Finde ich immer traurig, wenn man so verzweifelt ist, dass man dazu greift. Zieht sie an der Leine oder warum nutzt du dieses Mittel nun? Gerade wenn sie bei der Verwendung eines Haltis springt, könnte das gefährlich für sie werden.

Leute treffen kann man auch super, ohne frontal aufeinander zuzugehen ;-) Toll sind auch Leckerchen auf dem Boden und eine Begrüßung auf Augenhöhe.

Kann es sein, dass sie oft zu aufgeregt ist, um zu hören? Wie ist denn so euer Tagesablauf und wie geht ihr gemeinsam spazieren?
Und wie habt ihr die vielen Signale geübt? Das steigert man bestenfalls ja langsam.

Das Anleinen klingt ähnlich, wie der Rückruf. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dabei verunsichert ist und sich einfach nicht traut. Schau nochmal auf dich, deine Körpersprache und deine Stimme :)

Was hältst du denn von Einzelstunden bei einer/einem positiv und fair arbeitenden Trainer*in? Ich denke, bei euch müsste einfach mal grundlegend geschaut werden, welche Stellschrauben gut zu drehen sind und wie ihr gut zueinander finden könnt.
 
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Kristin
7. Nov. 11:24
Dein Hund ist erst 6 Monate.Vielleicht ist sie über-oder unterfordert.Aus Erfahrung kann ich sagen,dass jeder Hund anders ist und anderes Training braucht.Ich kann dir nur empfehlen einen Junghundkurs zu machen.
 
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Sophia
7. Nov. 11:33
Das Problem kann leider aus sehr vielen Gründen entstanden sein. Zu wenig/ zu viel Beschäftigung, keine Frustrationstoleranz, keine Beisshemmung, einsetzende Pubertät, übermäßige Reizempfindlichkeit...
Da ist es schwer dir den einen passenden Tipp zu geben ausser: Trainer holen. Lass dich anschaun im Umgang und hol dir dort passende Ratschläge.
Aber bitte wende dich an einen Trainer der hauptsächlich positiv trainiert. Grenzen setzen ist bei euch glaub schon Thema, aber bitte nicht wie auf dem klassischen Schäferhunde Platz
 
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Nadine
7. Nov. 11:36
Ich schließe mich Steffis Ratschlägen voll an.
Und möchte dich auch nochmal ermuntern, dir einen positiv arbeitenden Trainer zu holen, der sich das bei euch zu Hause mal anschaut. Ein Profi vor Ort kann viel viel besser helfen als ein Internetforum. Und bevor die Situation sich immer hochschaukelt, würde ich mir so bald wie möglich jemanden holen, um "das Steuer rum zu reißen".

Als weiteren Tipp: schreibe ein Tagebuch, wie lange sie schläft, wie lang ihr spaziert, trainiert, kuschelt, spielt.. Einfach alles. Auf viertelstundenbasis haben wir es damals gemacht. Und dann mach mal ein paar Tage lang möglichst wenig. Nur langweilige Gassirunden, nicht zu lang, kein Besuch. Einfach zur Ruhe kommen und wenn sie will, viel kontaktliegen und kuscheln. Und schau, ob sich etwas an dem Verhalten ändert. Und wenn nicht, experimentiere etwas mit der Auslastung. Sei dir aber bewusst, dass Stresshormone sich tagelang im Körper halten, also jeder Änderung etwas Zeit geben 😉

Dieses Tagebuch zeigt dir hoffentlich schon ein paar Kleinigkeiten auf. Es hilft aber auf jedem Fall auch einem Trainer, wenn du es beim ersten Treffen direkt vorzeigen kannst.

Und zusätzlich: ist sie gesundheitlich durchgecheckt?
 
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Simone
7. Nov. 11:57
Der Hund hat null Bindung, vertrauen usw. Ich habe 4 Schäferhunde jeder dsh will lernen und gefallen einem Hund mit 6 Monaten ein halti anzuziehen ist schon sehr traurig und gefährlich. Würde nie auf so eine Idee kommen. Wenn sie auf Leckerli gut reagiert warum werden sie nicht genutzt
 
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Claudia
7. Nov. 12:30
Hey Anette, atme mal kurz tief durch :) Es liest sich, als hättest du da ein sehr reizempfindliches und sensibles Hundekind bei dir. Das ist bei Schäferhunden gar nicht so ungewöhnlich und vielleicht hattest du vorher einfach wirklich Glück, weil die anderen Hunde eine ganze Nummer gelassener waren. Wenn Leckerchen helfen, dann nutze diese Hilfe doch :) Ist ja auch was schönes. Ich kann mir vorstellen, dass du oft schon in Stress gerätst, wenn sie eben nicht direkt mitmacht. Das merkt sie dann und eventuell verunsichert sie das, sodass sie lieber fern bleibt. Kenne ich von meiner Hündin unglaublich gut ^^ Wenn sie beim Rufen nicht kommt, ist es an der Zeit, mal genau zu schauen, wie das bei euch so abläuft. Wie rufst du? Wie stehst du? Wie reagiert sie? Was kann sie erwarten? Schnappen im Rahmen der Zoomies ist auch nicht ungewöhnlich. Wichtig ist hier, gute Alternativen zu finden und ihr zu helfen, ihre fünf Minuten mit dir gemeinsam langsam zu beenden. Denn Runterfahren ist bei weitem schwerer, als sich aufzuputschen ^^ Wie ist ihre Körpersprache bei der körperlichen Manipulation? Wie kämmst du sie? Kennst du Medical Training? Vielleicht ist sie berührungsempfindlich und/oder das Kämmen unangenehm für sie. Halti... Finde ich immer traurig, wenn man so verzweifelt ist, dass man dazu greift. Zieht sie an der Leine oder warum nutzt du dieses Mittel nun? Gerade wenn sie bei der Verwendung eines Haltis springt, könnte das gefährlich für sie werden. Leute treffen kann man auch super, ohne frontal aufeinander zuzugehen ;-) Toll sind auch Leckerchen auf dem Boden und eine Begrüßung auf Augenhöhe. Kann es sein, dass sie oft zu aufgeregt ist, um zu hören? Wie ist denn so euer Tagesablauf und wie geht ihr gemeinsam spazieren? Und wie habt ihr die vielen Signale geübt? Das steigert man bestenfalls ja langsam. Das Anleinen klingt ähnlich, wie der Rückruf. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dabei verunsichert ist und sich einfach nicht traut. Schau nochmal auf dich, deine Körpersprache und deine Stimme :) Was hältst du denn von Einzelstunden bei einer/einem positiv und fair arbeitenden Trainer*in? Ich denke, bei euch müsste einfach mal grundlegend geschaut werden, welche Stellschrauben gut zu drehen sind und wie ihr gut zueinander finden könnt.
Ich finde deine Fragen sehr treffend 👍 und bin auf die dazugehörigen Antworten gespannt.
 
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Dogorama-Mitglied
7. Nov. 12:31
Hast du ihr die Kommandos antrainiert die sie nicht befolgt? Innerhalb von 4 Monaten einen Rückruf etc. Zu erwarten ist auch schon eine Nummer.
Ich schließe mich aber den Vorrednern an. Trainer her und zwar besser schon gestern als heute!
Woher hast du die Kleine?