Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Mein Hund (6 Monate aus Rumänien, seit 6 Wochen bei uns) meidet mich. Was kann ich tun?

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Maik
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Anzahl der Antworten 30
zuletzt 19. Mai

Mein Hund (6 Monate aus Rumänien, seit 6 Wochen bei uns) meidet mich. Was kann ich tun?

Hallo zusammen! Wir haben uns vor knapp 6 wochen entschieden unseren Finley aus einem Shelter in Rumänien bei uns aufzunehmen. Er war anfangs sehr zurückhaltend und von allem überfordert aber schon immer toll mit meiner Frau und den Kindern (alle schon über 18 aber noch im Haus). Anfangs konnte ich ihn locken und auch streicheln, dass hat sich aber ons Gegenteil gekehrt. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Er bekommt nur von mir die Super-Leckerli. Wenn wir zusammen zu Hause sind nur von mir sein Essen und dann mit einem extra was er sonst nicht bekommt. Aber es wird immer schwieriger. Anfassen lässt er sich nicht. Er geht mir aus dem weg, läuft regelrecht vor mir weg. Blöderweise bin ich aber der einzige der ihn immer von Dingen abhalten kann (mit worten) wenn er etwas nicht tun soll aber alle anderen ignoriert. Da er aber offensichtlich gerade in die Pubertät kommt, wird das ja nun häufiger vorkommen. Ich befürchte, dass sich dadurch das Verhältnis noch verschlechtern wird. Seit ein paar Tagen holt er sich nichtmal mehr die Spitzen-Leckerli bei mir ab. Ich kann sie ihm hinwerfen, dann rennt er erst weg und holt sie sich kurze zeit später. Wir sind bereits im Hundetraining und werden das auch fortsetzen, aber ich dachte, ihr habt einen heißen Tipp für mich, da die Situation nicht nur mich, sondern auch alle anderen (vor allem meine Frau und Hauptbezugsperson) frustriert. Ich versuche es mit Geduld, aber auch das klappt irgendwie immer weniger. Mir ist es nicht wichtig, dass er mich durch und durch toll findet im Moment, das braucht Zeit. Aber ich könnte ihn momentan nichtmal anleinen falls meiner Frau mal etwas passieren würde. Habt ihr einen heißen Tipp für mich? Vielen Dank und Gruß Maik
 
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Carola
Beliebteste Antwort
1. Mai 22:02
Hallo Maik,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Familienmitglied. Möglicherweise hat euer Hund zuvor schlechte Erfahrungen gemacht und ist deshalb zurückhaltend das ist bei Tierschutzhunden einfach so dass sie eine Geschichte mitbringen. Hier hilft einfach Geduld.
Nun scheint es mir so dass du unfreiwillig zum"Bösen Bullen" geworden bist wenn du ihn von irgendetwas abhältst was die anderen nicht schaffen.
Zunächst würde ich an deiner Stelle nicht versuchen auf den Hund zuzugehen sondern ihn einfach zu ignorieren und ihm vor allen Dingen auch nichts zu verbieten das soll dann deine Frau machen.
Sprich ihn nicht an, schau ihn nicht an, versuche nicht ihn zu locken. Kommt er in deine Nähe kannst du ja zufällig ein super Leckerli verlieren, sollte er es sich holen schaust du ihn einfach gar nicht an und sprichst auch nicht mit ihm. Wenn er wegläuft sammelst du das Leckerli unauffällig wieder ein.
Vielleicht verunsicherst du ihn unfreiwillig aber Hunde sind halt auch neugierig und wenn du ihn nicht beachtest wird er sich dir nach und nach vorsichtig nähern vor allem wenn er weiß dass es die besondere Leckerlies nur bei dir gibt.
Habe einfach Geduld und verliere nicht den Mut.
 
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Carola
1. Mai 22:02
Hallo Maik,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Familienmitglied. Möglicherweise hat euer Hund zuvor schlechte Erfahrungen gemacht und ist deshalb zurückhaltend das ist bei Tierschutzhunden einfach so dass sie eine Geschichte mitbringen. Hier hilft einfach Geduld.
Nun scheint es mir so dass du unfreiwillig zum"Bösen Bullen" geworden bist wenn du ihn von irgendetwas abhältst was die anderen nicht schaffen.
Zunächst würde ich an deiner Stelle nicht versuchen auf den Hund zuzugehen sondern ihn einfach zu ignorieren und ihm vor allen Dingen auch nichts zu verbieten das soll dann deine Frau machen.
Sprich ihn nicht an, schau ihn nicht an, versuche nicht ihn zu locken. Kommt er in deine Nähe kannst du ja zufällig ein super Leckerli verlieren, sollte er es sich holen schaust du ihn einfach gar nicht an und sprichst auch nicht mit ihm. Wenn er wegläuft sammelst du das Leckerli unauffällig wieder ein.
Vielleicht verunsicherst du ihn unfreiwillig aber Hunde sind halt auch neugierig und wenn du ihn nicht beachtest wird er sich dir nach und nach vorsichtig nähern vor allem wenn er weiß dass es die besondere Leckerlies nur bei dir gibt.
Habe einfach Geduld und verliere nicht den Mut.
 
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Sonja
2. Mai 00:19
Gut möglich das er schlechte efahrung mit Personen die dir ähneln ( z.B. Männer etc)gemacht hat....🤗 Einfach geduld haben...dich ihm nicht aufzwingen. Setze dich z.B einfach auf dem Boden, mach es dir gemütlich mit einem Kissen Sofa als Rückenlehne oder so. Lege einfach die "supper Leckerlis" neben dir. Beachte ihn nicht weiter, also nicht rufen etc. ( z.B. einfach TV gucken, lesen etc. wenn er sich das Leckerli holt loben und noch eins hinlegen, näher. Wenn das klappt auch auf deine Beine legen. Wenn ihn von irgend was abhalten willst, werde nicht laut sondern sprich ruhig, bestimmt, leise, Hunde hören sehr gut... TS Hunde beauchen 3+ Monate sich einzugewöhnen, anzukommen ...😉
 
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S.W.🌸
2. Mai 04:15
🤔hast du zufällig einen Bart? Meine Hündin mag keine Bartträger? Mag dein Hund generell keine Männer? Manchmal ist es auch die Stimme versuche doch mal dein Hund mit hoher stimme zu rufen wenn du etwas von ihn möchtest 🤔und bitte nicht monoton hiiier her ich hab gesagt hier her du sollst hier herkommen……! Ich drück die Daumen 👍 alles wird gut mach dich interessant für den Hund
 
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Nicole
2. Mai 05:34
Geduld haben und gib ihm Zeit anzukommen! Er hat seine Vergangenheit und du weisst nicht was ihm passiert ist! Leckerli geben, ihn nicht drängen kein druck, er kommt schon irgendwann! Es braucht zeit! Und bleib du ruhig entspannt denn du überträgst auch deine sorge auf den Hund! Sei einfach da für ihn! Er spürt dich!

Herzlichen Glückwunsch toll das du einer wundervollen seele ein zuhause gibst!
 
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Sina's
2. Mai 05:44
Hallo Maik,

Ich glaube, du bist mit deiner Einschätzung („Geduld“) schon auf dem richtigen Weg – aber vielleicht an einer entscheidenden Stelle noch etwas zu aktiv.

Das, was du beschreibst (er meidet dich, hört aber auf dich), sieht sehr nach einem inneren Konflikt aus:
Du bist für ihn wichtig und orientierungsrelevant – aber emotional noch nicht „sicher“.

Gerade bei Hunden aus dem Auslandstierschutz (und speziell bei Männern) ist das gar nicht so selten.

Was ich aus ähnlichen Fällen (u. a. auch bei Martin Rütter & Team) mitgenommen habe:

👉 Weniger machen bringt oft mehr.

Konkret würde ich an deiner Stelle ein paar Dinge ändern:

- Nicht mehr aktiv auf ihn zugehen (kein Locken, kein „Versuchen“)
- Möglichst neutral verhalten, wenn er im Raum ist
- Blickkontakt eher vermeiden (für uns nett, für unsichere Hunde oft Druck)

Beim Futter/Leckerli:
So gut gemeint das ist – es kann gerade genau das Problem verstärken.
Er muss sich überwinden, um zu dir zu kommen.

➡️ Besser: kommentarlos hinstellen oder im Vorbeigehen fallen lassen und direkt wieder weggehen.
Er soll merken: Bei dir passiert Gutes, ohne dass er etwas leisten muss.

Was auch oft hilft:
Einfach ganz normal durch den Raum bewegen, ohne ihn zu beachten.
Wenn er sich annähert – gut. Wenn nicht – auch okay.

Zum Thema Anleinen (finde ich absolut nachvollziehbar, dass dich das stresst):
Ich würde die Leine erstmal komplett „entemotionalisieren“.
Also einfach mal sichtbar liegen lassen, ab und zu in die Hand nehmen und wieder weglegen – ohne ihn einzubeziehen.

Ganz wichtig:
Dass er aktuell sogar Leckerli meidet, ist kein „Rückschritt“, sondern eher ein Zeichen, dass ihm die Situation gerade zu dicht ist.

Mein Eindruck:
Du meinst es richtig gut – bist aber im Moment eher „zu viel“ für ihn.

Wenn du es schaffst, ein Stück zurückzugehen und für ihn berechenbarer und „langweiliger“ zu werden, kommt Vertrauen oft von ganz allein nach.

Und das Gute ist:
Dass er auf deine Worte hört, zeigt ja schon, dass er dich ernst nimmt.
Darauf lässt sich super aufbauen 🙂
 
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Karin
2. Mai 05:47
Dräng ihn nicht. Setz dich auf den Boden. Kommt er von sich aus auf dich zu, dann leg ihm am Boden ein Leckerlie.

Greif ihn nicht an, auch wenn es schwer fällt da du ihm ja was gutes tun möchtest.

Für ihn ist es NOCH nichts gutes. Aber das wird ganz bestimmt.

Lass Finley entscheiden wann es Kontakt, und auch welchen , es mit dir gibt.

Nimm dich zurück, so schwer es auch fällt, und du wirst sein Vertrauen gewinnen.

Bei uns war es ganz genau so, Nala hat meinen Mann komplett gemieden, sich oft angemacht alleine nur wenn sie ihn gesehen hat!

Und heute sind sie ein Herz und eine Seele, Nala liebt ihn über alles und sie sucht immer den Kontakt mit ihm ❤️ Das klappt such bestimmt bei euch 🤗
 
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Karin
2. Mai 05:49
Hallo Maik, Ich glaube, du bist mit deiner Einschätzung („Geduld“) schon auf dem richtigen Weg – aber vielleicht an einer entscheidenden Stelle noch etwas zu aktiv. Das, was du beschreibst (er meidet dich, hört aber auf dich), sieht sehr nach einem inneren Konflikt aus: Du bist für ihn wichtig und orientierungsrelevant – aber emotional noch nicht „sicher“. Gerade bei Hunden aus dem Auslandstierschutz (und speziell bei Männern) ist das gar nicht so selten. Was ich aus ähnlichen Fällen (u. a. auch bei Martin Rütter & Team) mitgenommen habe: 👉 Weniger machen bringt oft mehr. Konkret würde ich an deiner Stelle ein paar Dinge ändern: - Nicht mehr aktiv auf ihn zugehen (kein Locken, kein „Versuchen“) - Möglichst neutral verhalten, wenn er im Raum ist - Blickkontakt eher vermeiden (für uns nett, für unsichere Hunde oft Druck) Beim Futter/Leckerli: So gut gemeint das ist – es kann gerade genau das Problem verstärken. Er muss sich überwinden, um zu dir zu kommen. ➡️ Besser: kommentarlos hinstellen oder im Vorbeigehen fallen lassen und direkt wieder weggehen. Er soll merken: Bei dir passiert Gutes, ohne dass er etwas leisten muss. Was auch oft hilft: Einfach ganz normal durch den Raum bewegen, ohne ihn zu beachten. Wenn er sich annähert – gut. Wenn nicht – auch okay. Zum Thema Anleinen (finde ich absolut nachvollziehbar, dass dich das stresst): Ich würde die Leine erstmal komplett „entemotionalisieren“. Also einfach mal sichtbar liegen lassen, ab und zu in die Hand nehmen und wieder weglegen – ohne ihn einzubeziehen. Ganz wichtig: Dass er aktuell sogar Leckerli meidet, ist kein „Rückschritt“, sondern eher ein Zeichen, dass ihm die Situation gerade zu dicht ist. Mein Eindruck: Du meinst es richtig gut – bist aber im Moment eher „zu viel“ für ihn. Wenn du es schaffst, ein Stück zurückzugehen und für ihn berechenbarer und „langweiliger“ zu werden, kommt Vertrauen oft von ganz allein nach. Und das Gute ist: Dass er auf deine Worte hört, zeigt ja schon, dass er dich ernst nimmt. Darauf lässt sich super aufbauen 🙂
Das ist ein toller Ratschlag. Und ich würde es genau so machen! 😊
 
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Maik
2. Mai 22:16
Hallo zusammen!

Erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! Damit habe ich nicht gerechnet!

Aber um es festzuhalten: ich gehe nie aktiv auf ihn zu und versuche ihn so gut es geht zu ignorieren.

Aber da es am Anfang gut lief, habe ich natürlich versucht ihn etwas zu locken; Leckerlis im Sitzen von ihm abgewand zu geben, wenn möglich keine direkte Ansprache, nie laut, immer sehr sanft. Hat funktioniert! Er hat sogar leberwurst aus meiner Hand geschleckt.

Aber anstatt besser wurde es schlechter. Mit allen anderen aus unserem Haushalt (3 Generationen Haus) kommt er gut aus, lässt sich anfassen.

Ich will halt nur vermeiden, dass das vor mir ausweichen und weglaufen nicht am Ende in Aggression endet. Damit ist niemandem gedient.

Ich lasse ihn momentan links liegen. Keine Ansprache, kein Leckerli in der Hand gibt es nicht mehr. Ich lege ihm eins ins Körbchen und gehe weg. Wenn ich aufstehen und in die andere Richtung gehe, werfe ich leckerlies auf den Boden um meine Bewegung für ihn auch positiv zu bewerten.

Wahrscheinlich habe ich die ersten Reaktionen zu positiv gesehen und hätte es noch langsamer angehen müssen. Das werde ich jetzt tun, was mir echt schwer fällt, da ich derjenige war, der ihn in die Familie geholt hat, bzw der ausschlaggebende Mensch war. Meine Frau wollte einen Goldie Welpen.

Also mein Plan:
- Ich ignoriere ihr weiterhin
- Ich werfe Leckerli bzw lasse sie fallen
- Ich setze mich in ruhigen Momenten auf den Boden und warte ab
- Ich gehe weiterhin nicht auf ihn zu

Aber jetzt meine Frage:
Bringt es mehr mich aus dem Hundetraining (wir gehen einmal die Woche zu einer wechselnden Gruppe in einem Park) rauszuhalten, oder soll ich daran teilnehmen und mich nur nicht beteiligen. Ich habe heute meine Frau mit unserer Tochter hingefahren und bin fern geblieben. Ich halte das für den besseren Weg bis sich eine bessere Beziehung aufgebaut hat und würde dann wieder einsteigen. Lieber hätte ich es zwar anders, aber wenn das der Weg ist, gehe ich ihn.

Was sagt ihr zu meinem Plan?

LG

Maik

PS: Das ist der süße!
 
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Marion
3. Mai 04:49
Hallo zusammen! Erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! Damit habe ich nicht gerechnet! Aber um es festzuhalten: ich gehe nie aktiv auf ihn zu und versuche ihn so gut es geht zu ignorieren. Aber da es am Anfang gut lief, habe ich natürlich versucht ihn etwas zu locken; Leckerlis im Sitzen von ihm abgewand zu geben, wenn möglich keine direkte Ansprache, nie laut, immer sehr sanft. Hat funktioniert! Er hat sogar leberwurst aus meiner Hand geschleckt. Aber anstatt besser wurde es schlechter. Mit allen anderen aus unserem Haushalt (3 Generationen Haus) kommt er gut aus, lässt sich anfassen. Ich will halt nur vermeiden, dass das vor mir ausweichen und weglaufen nicht am Ende in Aggression endet. Damit ist niemandem gedient. Ich lasse ihn momentan links liegen. Keine Ansprache, kein Leckerli in der Hand gibt es nicht mehr. Ich lege ihm eins ins Körbchen und gehe weg. Wenn ich aufstehen und in die andere Richtung gehe, werfe ich leckerlies auf den Boden um meine Bewegung für ihn auch positiv zu bewerten. Wahrscheinlich habe ich die ersten Reaktionen zu positiv gesehen und hätte es noch langsamer angehen müssen. Das werde ich jetzt tun, was mir echt schwer fällt, da ich derjenige war, der ihn in die Familie geholt hat, bzw der ausschlaggebende Mensch war. Meine Frau wollte einen Goldie Welpen. Also mein Plan: - Ich ignoriere ihr weiterhin - Ich werfe Leckerli bzw lasse sie fallen - Ich setze mich in ruhigen Momenten auf den Boden und warte ab - Ich gehe weiterhin nicht auf ihn zu Aber jetzt meine Frage: Bringt es mehr mich aus dem Hundetraining (wir gehen einmal die Woche zu einer wechselnden Gruppe in einem Park) rauszuhalten, oder soll ich daran teilnehmen und mich nur nicht beteiligen. Ich habe heute meine Frau mit unserer Tochter hingefahren und bin fern geblieben. Ich halte das für den besseren Weg bis sich eine bessere Beziehung aufgebaut hat und würde dann wieder einsteigen. Lieber hätte ich es zwar anders, aber wenn das der Weg ist, gehe ich ihn. Was sagt ihr zu meinem Plan? LG Maik PS: Das ist der süße!
Ich würde an deiner Stelle auch weiterhin zur Gruppe gehen und aktiv teilnehmen.
Schließlich ist es ein gemeinsames Erlebnis und damit genau das, was zusammenwachsen lässt.

Wenn er dich anfangs noch mochte und jetzt plötzlich nicht mehr und du aber der einzige bist, der ihn in einer Situation stoppen (maßregeln) kann, stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob er das nicht mit dir verknüpft hat.
Wie reagiert er denn, wenn du - als einziger - etwas verbietest?
Erschrickt er? Weicht er augenblicklich zurück?
Was genau tust du, um ihn zu maßregeln? Erhebst du die Stimme oder bleibt die Lautstärke gleich? Manche Hunde sind da sensibler und vertragen es nicht so gut, wenn die Stimme erhoben wird. Bei meiner muss selbst das "Nein" noch süß und hoch klingen, um sie nicht zu verschrecken.
Könnte sein, dass ihn das zu sehr beeindruckt hat und er deshalb nun vorsichtiger ist.

Mein Vorschlag ist, mit deiner Frau die Rollen zu tauschen.
Sie lernt, dem Hund Grenzen zu setzen (möglichst freundlich) und übernimmt den Part, während du vorerst nur noch die spaßigen Sachen übernimmst.
Im Laufe der Zeit (Geduld) wird er dann schon sehen, dass ihm nichts passiert und er mit beiden von euch schöne Dinge erleben kann.
 
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Anne
3. Mai 05:09
Hallo zusammen! Erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! Damit habe ich nicht gerechnet! Aber um es festzuhalten: ich gehe nie aktiv auf ihn zu und versuche ihn so gut es geht zu ignorieren. Aber da es am Anfang gut lief, habe ich natürlich versucht ihn etwas zu locken; Leckerlis im Sitzen von ihm abgewand zu geben, wenn möglich keine direkte Ansprache, nie laut, immer sehr sanft. Hat funktioniert! Er hat sogar leberwurst aus meiner Hand geschleckt. Aber anstatt besser wurde es schlechter. Mit allen anderen aus unserem Haushalt (3 Generationen Haus) kommt er gut aus, lässt sich anfassen. Ich will halt nur vermeiden, dass das vor mir ausweichen und weglaufen nicht am Ende in Aggression endet. Damit ist niemandem gedient. Ich lasse ihn momentan links liegen. Keine Ansprache, kein Leckerli in der Hand gibt es nicht mehr. Ich lege ihm eins ins Körbchen und gehe weg. Wenn ich aufstehen und in die andere Richtung gehe, werfe ich leckerlies auf den Boden um meine Bewegung für ihn auch positiv zu bewerten. Wahrscheinlich habe ich die ersten Reaktionen zu positiv gesehen und hätte es noch langsamer angehen müssen. Das werde ich jetzt tun, was mir echt schwer fällt, da ich derjenige war, der ihn in die Familie geholt hat, bzw der ausschlaggebende Mensch war. Meine Frau wollte einen Goldie Welpen. Also mein Plan: - Ich ignoriere ihr weiterhin - Ich werfe Leckerli bzw lasse sie fallen - Ich setze mich in ruhigen Momenten auf den Boden und warte ab - Ich gehe weiterhin nicht auf ihn zu Aber jetzt meine Frage: Bringt es mehr mich aus dem Hundetraining (wir gehen einmal die Woche zu einer wechselnden Gruppe in einem Park) rauszuhalten, oder soll ich daran teilnehmen und mich nur nicht beteiligen. Ich habe heute meine Frau mit unserer Tochter hingefahren und bin fern geblieben. Ich halte das für den besseren Weg bis sich eine bessere Beziehung aufgebaut hat und würde dann wieder einsteigen. Lieber hätte ich es zwar anders, aber wenn das der Weg ist, gehe ich ihn. Was sagt ihr zu meinem Plan? LG Maik PS: Das ist der süße!
Ich glaube Hunde spüren sehr viel. Z.b. wenn man Erwartungen hat macht das schon einen gewissen Druck.
Ich finde Du machst das ganz toll. Aber vllt spürt er, dass Du " angespannt" bist.