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Lena
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Anzahl der Antworten 9
zuletzt 6. Dez.

Hund während längerer Abwesenheit besuchen? Trennung so stressfrei wie möglich gestalten.

Wir müssen unsere Hündin für 3 Monate zu meiner Familie geben. Die Umstände lassen sich leider nicht ändern. Sie kennt es dort, fühlt sich sehr wohl und war auch schon mehrfach alleine tageweise zu Besuch. Dennoch schmerzt mich der Gedanke enorm sie so lange dort zu lassen. Eigentlich war der Plan sie dort einige Male zu besuchen - allerdings wurde mir geraten das lieber sein zu lassen um die Trennung nicht immer wieder zu wiederholen? Wie gestalte ich diese Phase so angenehm wie möglich und bereite sie bestmöglich darauf vor?
 
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Heike
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5. Dez. 20:04
Sie kennt sich dort aus, fühlt sich wohl und ihr müsst euch keine Sorgen machen 😊
Ich denke, das Besuchen wäre eher für dich als für sie, es würde sie aus der Routine - die sie dort sicher nach kurzer Zeit hat - immer wieder herausholen und dann fahrt ihr wieder weg 🤷🏼‍♀️
Ich habe Suki mit 5 Jahren aus ihrer bisherigen Umgebung / Familie übernommen, nach 2-3 Tagen war sie so, als wäre sie immer hier gewesen.
Besuche in den ersten Wochen oder Monaten hätte ich nicht für gut gehalten, da das dann immer wieder für Unruhe und Unsicherheit sorgt. Die Vorbesitzerin kam nach ca. einem Jahr zu Besuch, das war völlig problemlos.
Ich würde für den Hund und auch für die Familie auf zwischenzeitliche Besuche verzichten, durch Bilder / Videos kannst du ja sehen, wie es ihr geht 😊
 
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Olli
5. Dez. 19:39
Das hängt sehr vom Charakter des Hundes ab. Für manche ist ein harter 'Schnitt' einmal mit Stress verbunden und andere leiden die ganze Zeit.

Mehr als Alleinbleiben üben kann man da kaum machen. Ich hab' hin und wieder Hunde hier, weil Frau-/Herrchen OPs haben und dann 6 Wochen in der Reha hocken. Bisher haben es alles gut verkraftet, zumal sie nie allein sind.
 
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Lena
5. Dez. 19:45
Das hängt sehr vom Charakter des Hundes ab. Für manche ist ein harter 'Schnitt' einmal mit Stress verbunden und andere leiden die ganze Zeit. Mehr als Alleinbleiben üben kann man da kaum machen. Ich hab' hin und wieder Hunde hier, weil Frau-/Herrchen OPs haben und dann 6 Wochen in der Reha hocken. Bisher haben es alles gut verkraftet, zumal sie nie allein sind.
Danke, da hilft dann wohl nur Augen zu und durch. Alleine bleiben kann sie sehr gut und sie wäre dort auch 24/7 betreut.
 
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Olli
5. Dez. 19:48
Danke, da hilft dann wohl nur Augen zu und durch. Alleine bleiben kann sie sehr gut und sie wäre dort auch 24/7 betreut.
Ist dort noch ein anderer Hund mit dem sie sich versteht? Das wäre dann richtig toll für die Maus.
 
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Lena
5. Dez. 19:51
Ist dort noch ein anderer Hund mit dem sie sich versteht? Das wäre dann richtig toll für die Maus.
Leider nicht direkt dort mit im Haus, sie hat da aber bereits Hundekumpels in der Nachbarschaft die sie super findet.
 
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Heike
5. Dez. 20:04
Sie kennt sich dort aus, fühlt sich wohl und ihr müsst euch keine Sorgen machen 😊
Ich denke, das Besuchen wäre eher für dich als für sie, es würde sie aus der Routine - die sie dort sicher nach kurzer Zeit hat - immer wieder herausholen und dann fahrt ihr wieder weg 🤷🏼‍♀️
Ich habe Suki mit 5 Jahren aus ihrer bisherigen Umgebung / Familie übernommen, nach 2-3 Tagen war sie so, als wäre sie immer hier gewesen.
Besuche in den ersten Wochen oder Monaten hätte ich nicht für gut gehalten, da das dann immer wieder für Unruhe und Unsicherheit sorgt. Die Vorbesitzerin kam nach ca. einem Jahr zu Besuch, das war völlig problemlos.
Ich würde für den Hund und auch für die Familie auf zwischenzeitliche Besuche verzichten, durch Bilder / Videos kannst du ja sehen, wie es ihr geht 😊
 
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Lena
5. Dez. 20:12
Sie kennt sich dort aus, fühlt sich wohl und ihr müsst euch keine Sorgen machen 😊 Ich denke, das Besuchen wäre eher für dich als für sie, es würde sie aus der Routine - die sie dort sicher nach kurzer Zeit hat - immer wieder herausholen und dann fahrt ihr wieder weg 🤷🏼‍♀️ Ich habe Suki mit 5 Jahren aus ihrer bisherigen Umgebung / Familie übernommen, nach 2-3 Tagen war sie so, als wäre sie immer hier gewesen. Besuche in den ersten Wochen oder Monaten hätte ich nicht für gut gehalten, da das dann immer wieder für Unruhe und Unsicherheit sorgt. Die Vorbesitzerin kam nach ca. einem Jahr zu Besuch, das war völlig problemlos. Ich würde für den Hund und auch für die Familie auf zwischenzeitliche Besuche verzichten, durch Bilder / Videos kannst du ja sehen, wie es ihr geht 😊
Danke für die Einschätzung! Das beruhigt mich ein wenig :)

Das mit dem rausreißen sehe ich ein - dann verzichten wir wohl lieber so lange auf Besuche.
 
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Peter
5. Dez. 20:32
Ich denke, Heike hat recht. Ich war mal in einer ähnlichen Situation und das waren nur 3 Tage und Django war noch ganz jung.
3 Monate wären für mich auch unvorstellbar.
Aber wie geschrieben, halt es lieber eingeschränkt
 
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Steffi
5. Dez. 20:43
Hallo Lena, unsere Hündin ist 1 Mal im Jahr für 7 bis 14 Tage bei 'Oma' und auch so ab und zu für einen Tag oder eine Nacht. Nach den Urlaubszeiten ist sie dann erstmal etwas anhänglichrr als sonst und möchte immer überall mit..Besonders bei der Abholung ist sie total aufgedreht und weicht uns nicht von der Seite. Ohne sie wieder zu gehen, wäre wirklich hart. Nicht nur für sie, sondern auch für uns. Ich würde auch raten, die 3 Monate durchzuziehen ohne Besuch, auch wenn es bestimmt sehr schwer fällt.
 
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chris
6. Dez. 10:51
Hallo Lena, unsere Hündin ist 1 Mal im Jahr für 7 bis 14 Tage bei 'Oma' und auch so ab und zu für einen Tag oder eine Nacht. Nach den Urlaubszeiten ist sie dann erstmal etwas anhänglichrr als sonst und möchte immer überall mit..Besonders bei der Abholung ist sie total aufgedreht und weicht uns nicht von der Seite. Ohne sie wieder zu gehen, wäre wirklich hart. Nicht nur für sie, sondern auch für uns. Ich würde auch raten, die 3 Monate durchzuziehen ohne Besuch, auch wenn es bestimmt sehr schwer fällt.
Ich kenn die Situation leider auch und würde zugunsten des Hundes auf Besuche verzichten. Zumal auch du das nur schwer verkraften wirst, dann wieder gehen zu müssen. alles gute für euch!!