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MELANIE
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zuletzt 9. März

Erster eigener Hund aus dem Tierschutz- Bitte um Tipps für die Eingewöhnung

Mein Mann und ich sind seit Samstag Besitzer einer ca. 1 Jahr alten Hündin. Ein Labrador Mix aus der Slowakei- ehemaliger Strassenhund. Ich weiss, das Thema wird viel diskutiert, viele schreien wahrscheinlich jetzt auf aber es war nun mal Liebe auf den ersten Blick, und nun ist sie bei uns und wir sind uns bewusst dass es ein langer Weg und viel Arbeit bedeutet. Wir konnten sie in der Pflegestelle vorab besuchen und sie war von Anfang an sehr offen zu uns, ich wurde gleich freudig begrüsst und abgeknutscht ;-) Damit war das Band besiegelt.. Nun ist sie seit 3 Tagen bei uns, lernt uns besser kennen und die ganzen Abläufe. Sie beobachtet alles ganz genau, sie ist bisher kein Angsthund, in unsere Nähe kann sie gut entspannen und vertraut uns schon. Sie ist sehr schmusebedürftig und fordert ihre Streicheleinheiten ein. Wir sind hin und hergerissen zwischen Aufmerksamkeit schenken, Vertrauen aufbauen aber sie jetzt nicht auch schon zu sehr verwöhnen. Zu viel Aufmerksamkeit soll sie ja auch nicht bekommen, nicht dass sie sich daran gewöhnt immer im Mittelpunkt zu stehen. Wenn wir mit anderen Sachen beschäftigt sind, merkt sie auch schon dass sie jetzt nicht dran ist. Sie ist sehr clever konnte nach der Woche in der Pflegestelle schon Sitz machen, dieses haben wir vertieft und schon ein Sitz und bleib beigefügt. Klappt, mit Blickontakt und 5-6 Schritte zurück gehen dann erlösen und komm her Kommando. Sie saugt quasi alles auf, auch die Leckerlies :-) Typisch Labbi. Da wir noch nicht mit ihr Gassi gehen können, hatten es gestern das erste Mal versucht. Sie zieht aber heftig an der Leine und will zu jedem Hund hin und Kontakt aufnehmen, machen wir Tobespiele und Gehorsamübungen in unserem Garten um sie auszulasten. Wir machen uns Sorgen dass wir den Hund ohne Gassirunde und Hundekontakt nicht gerecht werden und sie unglücklich wird. Denke aber dass wir erst einmal noch mehr Bindung aufbauen müssen, um dann das an der Leine laufen und Hundekontakt üben. Habt ihr noch Tipps für uns, wir sind über jeden Rat dankbar. Hundetrainer wird bereits gesucht. Danke euch und viele Grüsse Melanie
 
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Dogorama-Mitglied
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14. Dez. 17:03
Wir haben seit 4 Monaten einen neuen Hund aus Rumänien. Wir machen alles, was wir auch mit unserer ersten Hündin gemacht. Den Tagesablauf ganz normal gestalten, inkl. Gassirunden. Der Hund muss alles kennenlernen, praktisch jede Kleinigkeit. Dabei ist ein geeregelter Tagesablauf wichtig, so dass der Hund auch lernt, dass es z.B. Ruhephasen gibt. Draussen muss er auch die neue Umgebung kennenlernen, neue Hundebekanntschaften etc. Und bei allem, was man mit dem Hund macht, ist Training angesagt. Leinenführigkeit und ihr bestimmt, wann Hundekontakt stattfindet. Man trifft ja auch Hunde, die nicht so nett sind.
Also, Gassirunden gleich mit einbauen, nicht das eure Hündin irgendwann draußen unsicher wird. Sie scheint ja ein aufgewecktes Mädchen zu sein.
Habt viel Spaß.
 
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Dogorama-Mitglied
14. Dez. 17:03
Wir haben seit 4 Monaten einen neuen Hund aus Rumänien. Wir machen alles, was wir auch mit unserer ersten Hündin gemacht. Den Tagesablauf ganz normal gestalten, inkl. Gassirunden. Der Hund muss alles kennenlernen, praktisch jede Kleinigkeit. Dabei ist ein geeregelter Tagesablauf wichtig, so dass der Hund auch lernt, dass es z.B. Ruhephasen gibt. Draussen muss er auch die neue Umgebung kennenlernen, neue Hundebekanntschaften etc. Und bei allem, was man mit dem Hund macht, ist Training angesagt. Leinenführigkeit und ihr bestimmt, wann Hundekontakt stattfindet. Man trifft ja auch Hunde, die nicht so nett sind.
Also, Gassirunden gleich mit einbauen, nicht das eure Hündin irgendwann draußen unsicher wird. Sie scheint ja ein aufgewecktes Mädchen zu sein.
Habt viel Spaß.
 
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MELANIE
14. Dez. 17:17
Wir haben seit 4 Monaten einen neuen Hund aus Rumänien. Wir machen alles, was wir auch mit unserer ersten Hündin gemacht. Den Tagesablauf ganz normal gestalten, inkl. Gassirunden. Der Hund muss alles kennenlernen, praktisch jede Kleinigkeit. Dabei ist ein geeregelter Tagesablauf wichtig, so dass der Hund auch lernt, dass es z.B. Ruhephasen gibt. Draussen muss er auch die neue Umgebung kennenlernen, neue Hundebekanntschaften etc. Und bei allem, was man mit dem Hund macht, ist Training angesagt. Leinenführigkeit und ihr bestimmt, wann Hundekontakt stattfindet. Man trifft ja auch Hunde, die nicht so nett sind. Also, Gassirunden gleich mit einbauen, nicht das eure Hündin irgendwann draußen unsicher wird. Sie scheint ja ein aufgewecktes Mädchen zu sein. Habt viel Spaß.
Hallo Sabine, wir wollen auf keinen Fall dass sie unsicher wird. Sie zieht momentan aber so heftig an der Leine, das sie kaum Luft bekommt. Trotz sicherheitsgeschirr. Sie vorweg und wir im gestrecktem Arm hinterher :-) Sind heute immer stehen geblieben wenn sie gezogen hat, so kamen wir aber nur 5 Meter weit. Sie hat es noch nicht verstanden. Sollen wir wirklich so los, nicht dass sie es dann immer so macht?! Wie habt ihr das bei eurem Hund gemacht?
 
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Dogorama-Mitglied
14. Dez. 17:51
Hallo Sabine, wir wollen auf keinen Fall dass sie unsicher wird. Sie zieht momentan aber so heftig an der Leine, das sie kaum Luft bekommt. Trotz sicherheitsgeschirr. Sie vorweg und wir im gestrecktem Arm hinterher :-) Sind heute immer stehen geblieben wenn sie gezogen hat, so kamen wir aber nur 5 Meter weit. Sie hat es noch nicht verstanden. Sollen wir wirklich so los, nicht dass sie es dann immer so macht?! Wie habt ihr das bei eurem Hund gemacht?
Hallo Melanie, wenn Pauline an der Leine zieht und ihr Ding da vorne macht, ändere ich solange die Richtung, bis ich ihre Aufmerksamkeit habe, und dann gehe ich weiter. Es dauert manchmal bis sie begriffen hat, dass das Ziehen nichts bringt. Man muss einfach Geduld haben, immer am Ball bleiben.
Wenn es sich doch schwieriger gestaltet, könntest Du auch ein Halti Harness Geschirr einsetzen.
Das ist ein ziemlich einfaches Geschirr, das einen Brustgurt hat, an dem die Leine an der Brust und oben am Rücken eingehängt wird. Der Hund bekommt mehr Zug auf die Brust und soll dadurch besser zu führen sein.
 
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Nicole
14. Dez. 18:20
Meiner zog auch wie 10 Pferde 🐎. Aber Geduld und Konsequenz zahlt sich aus. Hab angefangen immer wenn er wie blöde anfing zu ziehen stehen geblieben. Mein Mann war erst genervt davon,bis er bemerkte es klappt.
 
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Dogorama-Mitglied
14. Dez. 19:57
Hallo Sabine, wir wollen auf keinen Fall dass sie unsicher wird. Sie zieht momentan aber so heftig an der Leine, das sie kaum Luft bekommt. Trotz sicherheitsgeschirr. Sie vorweg und wir im gestrecktem Arm hinterher :-) Sind heute immer stehen geblieben wenn sie gezogen hat, so kamen wir aber nur 5 Meter weit. Sie hat es noch nicht verstanden. Sollen wir wirklich so los, nicht dass sie es dann immer so macht?! Wie habt ihr das bei eurem Hund gemacht?
Es gibt viele Tipps dazu wichtig ist das du konsequent dabei bist. Sie kennt die Leine ja noch gar nicht. Also wird das ohne üben auch nicht besser. Du kannst stehen blieben oder richtungswechsel machen.

Da gab's ein Video von ich meine dogsuniverstity das ich ganz gut fand.

Bei bleib würde ich hingehen und sie dafür belohnen das sie nicht da sitzt und hippelig auf die geringste Bewegung achtet die bedeutet das ihr wollt das sie kommt
Sie soll lernen das es sich lernt mit dem Hintern genau da sitzen zu bleiben. Ansonsten wird sie bisher frei entschieden haben wann sie zu welchem hund darf
Versuch sie abzulenken (fressen oder Spielzeug) belohne ruhiges verhalten aber kein leinen kontakt. Eventuell mal falls vorhanden den Frontring am Geschirr testen, wegem ziehen.
 
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Dogorama-Mitglied
14. Dez. 20:10
Bitte geht trotzdem Gassi mit ihr. Euer Problem mit dem Ziehen, wird sich durch eine bessere Bindung nicht in Luft auflösen. Als erstes kauft euch eine kurze 1m Leine. Schön breit ,weich vom Material her und handlich. Und mit dieser Leine geht ihr Gassi. Mit im Gepäck eine ordentliche Portion Leckerlis. In der einen Hand Leckerlie (zeigt ihr das Leckerli) in der anderen die Leine. So könnt ihr ein paar Schritte gehen ohne dass sie zieht. Und grundsätzlich dürft ihr dem ziehen nicht nachkommen. Bleibt einfach stehen. Und zwar solange bis sie von allein zu euch zurück kommt. Das kann evtl 10 Minuten und länger dauern. Aber vorher geht ihr keinen Schritt. Weder vor noch zurück. Auch könnt ihr Wortlos mehrere zackige Richtungswechsel machen, nach links, rechts, vor , zurück. Ohne es anzukündigen. Ihr nehmt sie dabei " mit". Und sobald sie sich auf euch konzentriert, euch anschaut, auf euch achtet, lobt sie und belohnt sie mit Leckerli.
 
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MELANIE
14. Dez. 21:02
Du hast Recht, das Problem mit dem ziehen, wird durch die Bindung nicht verschwinden. Wir gehen weiter mit ihr Gassi, ab morgen dann mit dem Geschirr mit Frontring und vielen Leckerlies. Heute haben wir es mit kurzer Leine versucht, sind immer stehen geblieben wenn sie gezogen hat. Joa.....die kleine Maus ist hartnäckig aber mit Konsequenz und viel viel Geduld kann es werden. Danke für die Tipps!
 
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Heike
14. Dez. 21:11
Hallo, haben seit 2 Monaten Leo aus Italien, auch ein Kuschler😅 Hört auf euren Bauch und trainiert täglich 15 Min. Geht mit der Langlaufleine raus und bietet ihm Sicherheit. Nicht gerade zur rush hour😅 Guter Ratgeber ist auf YouTube Dog's TV
 
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MELANIE
14. Dez. 21:14
Es gibt viele Tipps dazu wichtig ist das du konsequent dabei bist. Sie kennt die Leine ja noch gar nicht. Also wird das ohne üben auch nicht besser. Du kannst stehen blieben oder richtungswechsel machen. Da gab's ein Video von ich meine dogsuniverstity das ich ganz gut fand. Bei bleib würde ich hingehen und sie dafür belohnen das sie nicht da sitzt und hippelig auf die geringste Bewegung achtet die bedeutet das ihr wollt das sie kommt Sie soll lernen das es sich lernt mit dem Hintern genau da sitzen zu bleiben. Ansonsten wird sie bisher frei entschieden haben wann sie zu welchem hund darf Versuch sie abzulenken (fressen oder Spielzeug) belohne ruhiges verhalten aber kein leinen kontakt. Eventuell mal falls vorhanden den Frontring am Geschirr testen, wegem ziehen.
Ja Konsequenz ist hier wirklich das Zauberwort. Das Video schaue ich mir auch noch mal an. Morgen probieren wir das Geschirr mit Frontring und im Gepäck Leckerlies.
 
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Corbinia
14. Dez. 21:16
Hi. Kann mich den anderen nur anschließen- das Ziehen wird nur durch Üben besser, also gehen solltet ihr auf jeden Fall. Stehen bleiben war bei uns aber ne Katastrophe, weil ich zu ungeduldig war. Das hat mich gestresst und sobald ich in Stress gerate, will Easy nix mehr mit mir zu tun haben und versucht erst recht wegzukommen - nach dem Motto "Hey, ich will gar keinen Ärger, ich geh ja schon". Habe teilweise ne Viertelstunde in der Gegend rumgestanden und war innerlich kurz vor Tobsuchtsanfall und der Hund hing in der Leine. Mit den Richtungswechseln in Verbindung mit Belohnung, sobald die Aufmerksamkeit auf mich gerichtet wird, komme ich wesentlich besser klar, weil ich in Bewegung bleibe und nicht dazu komme, mich über die Verzögerung zu ärgern. Hauptsache konsequent, welche Methode besser passt, kann man individuell anpassen.