Home / Forum / Urlaub & Erholung / Campingurlaub (Zelten) alleine mit Hund - und die Autofahrt bis dahin

Verfasser
Olivia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 47
zuletzt 11. Apr.

Campingurlaub (Zelten) alleine mit Hund - und die Autofahrt bis dahin

Hallo zusammen! Ich habe vor, mit meiner Hündin diesen oder nächsten Sommer einen oder mehrere Campingplätze (zum Zelten, kein Camper/Wohnwagen) aufzusuchen. Bisher sind wir immer noch mit anderen Personen verreist, das wäre unsere erste längere Reise zu zweit. Und da tauchen auch schon einige Fragen auf, die bei mir zu etwas Kopfzerbrechen führen. Vielleicht können Personen, die ähnliche Reisen unternommen haben, ihre Erfahrungen teilen? Das würde mich sehr freuen! 1. Wie handhabt ihr (menschliche) Toilettengänge bei längeren Autofahrten (länger als 5 Stunden) mit Hund bei Hitze? Habe da noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Meine Hündin währenddessen irgendwo draußen unbeaufsichtigt anzubinden kommt für mich absolut nicht in Frage. Bei sommerlichen Temperaturen kann ich sie auch auf keinen Fall im Auto lassen. Die Lösung, die ich mir überlegt habe, war, einfach extrem früh (3/4 Uhr morgens loszufahren), sodass ich die Toilettenpause auf 6/7 Uhr timen kann, wenn es noch nicht heiß ist und sie dann eben im Auto lasse. Die Fahrt zum Ziel beträgt 11 Stunden, da würde ich die Fahrt einfach auf 2 Tage aufteilen und an beiden früh starten. Meines Wissens sind ja Hunde bei Sanifair/an Tankstellen nicht erlaubt. Und diese kostenlosen Toilettenhäuschen sind meistens in solch einem unhygienischen Zustand, dass ich meine Hündin dort nicht über den Boden laufen lassen möchte. 2. Ähnliches Thema: wo ist euer Hund untergebracht, wenn ihr auf dem Campingplatz mal auf Toilette oder duschen müsst? Der Campingplatz ist bereits bekannt und die Klientel ist sehr entspannt und freundlich, dennoch würde ich mich irgendwie nicht trauen, sie alleine im Zelt zu lassen. Sie kennt das Zelten bereits gut und kann auch locker paar Minuten alleine drin sein. Wenn ich dusche wären es dann aber schon so 15-20min alleine, da hätte ich Sorge, dass sie anfängt, zu „singen“. Vor dem Sanitätsgebäude anbinden kommt für mich auch hier nicht in Frage. Bisher habe ich überlegt, dann eben spät abends zu duschen, wenn es dunkel ist und sie für die Zeit ins Auto zu packen. Auf Toilette werde ich nun ja leider auch tagsüber müssen, da ist das Auto hitzebedingt auch keine Option mehr. Vermutlich würde ich sie da eher im Zelt lassen, das kann ich in den Schatten stellen. Oder bittet man da einfach die Nachbarn, kurz auf den Hund aufzupassen? Will aber ungerne jemanden mehrmals am Tag und dann noch mehrere Tage am Stück damit nerven. Ist jetzt ziemlich lang geworden, daher schonmal danke an diejenigen, die es bis hierhin überhaupt geschafft haben 😄 Freue mich über Erfahrungsberichte und Tipps. Vielleicht zerdenke ich das auch zu sehr, ich hätte allerdings überhaupt keine Lust, vor Ort plötzlich mit den Problemen konfrontiert zu sein, ohne mir Lösungen überlegt zu haben. LG Olivia
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Bernadette
7. Apr. 08:32
Wir sind mit dem Wohnmobil viel auf Campingplätzen unterwegs. Dort herrscht immer Leinenzwang. Es kommt deshalb auch kein Hund ohne Leine angerannt und alle Hunde sind auch am Platz an der Schleppleine angebunden. Wenn dein Hund auch mal alleine bleiben kann, würde ich ihn da vielleicht so außerhalb des Zeltes lassen. Denke daran, dir etwas zum Festmachen mitzunehmen, denn nicht immer findet sich ein Baum. Es gibt da Anlegepflocks und Auffahrplatten, wo du mit einem Rad des Autos drauffahren kannst. Das hält bombenfest und funktioniert auch unterwegs auf Parkplätzen. Ich glaube nicht, dass da innerhalb von Campingplätzen was passiert, wenn der Hund da mal 15 min alleine ist. Man kann ja vielleicht dem Nachbarn noch Bescheid sagen. Zusätzlich würde ich mir eine Stelle suchen, die irgendwo am Rand und etwas weg vom Schuss ist, damit da nicht ständig jemand vorbeikommt. Das machen einige so, auch mit Wohnwagen oder Wohnmobil, wenn es sehr heiß ist. Wir haben übrigens einen mobilen Hundezaun. Den könnte man auch um ein Zelt aufstellen (so man natürlich im Auto noch dafür Platz findet). Wäre auch eine Möglichkeit. Da kann sich der Hund frei bewegen und nach Bedarf rein und raus im Zelt. Unterwegs würde ich einfach von der Autobahn abfahren, mir eine Gassistelle suchen und mich dann unterwegs mit dem Hund zusammen einfach mal in den Busch schlagen.🤪😂😂 Eine Gassipause ist mit Hund ja sowieso immermal nötig und Rastplätze sind da auch nicht gerade toll dafür. Dazu könntest du prima die App Park4night nutzen. Dort findest du neben Campingplätzen auch andere Möglichkeiten (z.B. Parkplätze) nahe der Autobahn. Da musst du nicht erst lange suchen. Zusammenfassend würde ich aber mit Zelt und Hund jetzt nicht unbedingt zu einer Zeit fahren, in der es so brütend heiß ist, dass man den Hund auf einer Raststätte nicht mal schnell 5 min im Auto lassen kann, um auf die Toilette zu gehen. Da wird es garantiert auch im Zelt kein Zuckerschlecken werden, egal ob du nun gerade duschen gehst, oder nicht. Das heizt sich unerträglich auf, es sei denn, du hast eine mobile Klimaanlage und es ist Strom vorhanden. Wie hier schon erwähnt, gibt es auf Campingplätzen oft Bungalows, Mobilheime, Schlafhütten oder Wohnwagen zum Mieten. Wäre das dann vielleicht die bessere Option? Ich habe es gerade letzen Sommer in Italien erlebt. Selbst Leute mit Wohnwagen und auch Wohnmobilen ohne Klimaanlage haben nachts draußen vorm Wohnwagen auf ihren Sonnenliegen geschlafen, weil es drinnen nicht auszuhalten war und wenn man dann noch einen Hund dabei hat…. 🤷‍♀️ Zumindest solltest du auch das bedenken, nicht nur die Fahrt und das Duschen. Vielleicht wählst du da lieber eine Zeit, wo es erwartungsgemäß noch nicht gar so heiß ist.🤷‍♀️ Übrigens gibt es hier auch eine Gruppe „Campen mit Hund“. Da sind auch so einige mit Zelt/ Dachzelt dabei und man kann vielleicht noch zusätzlich Tipps bekommen.
Also auch wenn auf CP Leinenzwang herrscht gibt es immer wieder Situationen wo es ein anderer Camper damit nicht so ernst nimmt… bei uns stand schon öfter mal ein fremder Hund auf dem Platz 🫣 und draußen alleine an der Schlepp würde ich meinen Hund niemals lassen, da ist die Gefahr dass er sich irgendwo stranguliert viel zu groß.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
7. Apr. 13:53
Wir sind öfter mit Rucksack& Zelt unterwegs.....haben kein Auto. Zu 1) ich nehm den Hund immer mit, suche mir halt unterwegs WC in Restaurant oder weit ab vom Schuss gehe ich in die Büsche😉 zu 2) ebenfalls mitnehmen und direkt vor der Kabine anbinden resp Hund vor der Kabine platz/bleib oftmals gehen die Kabinenwände ja nicht ganz bis zum Boden, da passt die Leine unten durch, also Leinende ist in der Kabine. Wenn ich den Hund zum duschen mitnehme, wähle ich zeiten wo in der regel niemand am Duschen ist..... 3) wenn mitnehmen nicht möglich ist, bleibt er im Zelt, es gibt spezielle Vorhängeschlösser für Zelte....ja klar ein Übeltäer könnte das Zelt aufschneiden, aber dieser könnte auch das Auto knacken....was übrigens wohl öfter passiert wenn der Parkplatz etwas abseits ist...😉.... ich finde man sollte auch nicht zu misstrauisch gegenüber anderen Meschen sein😉
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
10. Apr. 17:33
Also auch wenn auf CP Leinenzwang herrscht gibt es immer wieder Situationen wo es ein anderer Camper damit nicht so ernst nimmt… bei uns stand schon öfter mal ein fremder Hund auf dem Platz 🫣 und draußen alleine an der Schlepp würde ich meinen Hund niemals lassen, da ist die Gefahr dass er sich irgendwo stranguliert viel zu groß.
Das muss jeder selber entscheiden und ist auch vom Hund abhängig. Wir sind schon so einige Jahre mit dem Wohnmobil unterwegs und bei uns stand noch nie ein fremder Hund auf dem Platz. Könnte er auch gar nicht, da wir fast immer einen Zaun aufbauen. Und wenn der Hund ein Geschirr anhat, ist die Gefahr der Strangulation eher gering. So ewig ist man ja auch nicht weg. Aber wie gesagt, es kommt auch auf den Hund an. Wenn der natürlich tobt und wie ein Durazellhase hin und her springt, ist es wahrscheinlich keine Option.🙈
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Bernadette
10. Apr. 18:09
Das muss jeder selber entscheiden und ist auch vom Hund abhängig. Wir sind schon so einige Jahre mit dem Wohnmobil unterwegs und bei uns stand noch nie ein fremder Hund auf dem Platz. Könnte er auch gar nicht, da wir fast immer einen Zaun aufbauen. Und wenn der Hund ein Geschirr anhat, ist die Gefahr der Strangulation eher gering. So ewig ist man ja auch nicht weg. Aber wie gesagt, es kommt auch auf den Hund an. Wenn der natürlich tobt und wie ein Durazellhase hin und her springt, ist es wahrscheinlich keine Option.🙈
Zäune sind halt auch nicht auf jedem Campingplatz erlaubt… und viele Campingplätze erlauben es gar nicht seinen Hund überhaupt alleine auf dem Platz zu lassen. Und wie gesagt, bei uns standen schon sehr oft fremde Hunde auf dem Platz 🤷🏻‍♀️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julie
10. Apr. 18:16
Also ich verreise meist mit dem Zug allein mit meiner Hündin und habe sie bisher immer auf die bezahl-Toiletten mitgenommen, stand zumindest kein Verbotsschild.
Auf das Campingplatzklo würde ich sie auch einfach mit in die Kabine nehmen.

Duschen ist natürlich so eine Sache, da würde ich den Hund dann auch ins Auto packen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Thomas
11. Apr. 08:24
Zur eins suche dir Raststätten aus wo DU und Hund in den Wald können ist am hygienischsten und du hast deinen Hund bei dir.

Bei der 2 kannst du deinen Hund nicht mit nehmen jeder Campingplatz den wir bis jetzt besucht haben hatte nichts dagegen ihn mitzunehmen und Dusche ja haben wir auch immer auf Abend verschoben
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sebbi
11. Apr. 08:51
Öffentliche Toiletten sind leider oft alles andere als sauber, was für einen Hund schnell zur Hygiene-Falle werden kann.

Da Hunde ihre Umwelt sehr intensiv mit der Nase und den Pfoten erkunden, kommen sie auf dem Boden direkt mit Keimen, Bakterien wie E. coli oder Salmonellen und oft auch mit aggressiven Reinigungsmittelrückständen in Kontakt.

Wenn sich ein Hund später die Pfoten leckt, gelangen diese Krankheitserreger direkt in seinen Körper – über den Kontakt und über das Streicheln letztlich auch zu mir.
Zudem sind die scharfen Gerüche in den Sanitärräumen für die empfindliche Hundenase extrem unangenehm.

Neben der Hygiene sollte man auch bedenken, dass es viele Menschen mit Allergien oder Ängsten gibt, auf die man in solch engen Räumen Rücksicht nehmen sollte.

Aus Liebe zum Hund und aus Respekt gegenüber den Mitmenschen sind daher Besuche von öffentlichen Toiletten mit Hund für mich daher keine Option.

Aber wie immer gilt: *„Dein Hund – Deine Entscheidung – Deine Verantwortung.“*