Leben mit "Problemhund" 🐾 – Seite 3 – Spaß & Tratsch – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

Home / Forum / Spaß & Tratsch / Leben mit "Problemhund" 🐾

Verfasser-Bild
Sophie
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 137
zuletzt 4. Aug.

Leben mit "Problemhund" 🐾

Hallo liebe Leute, dieser Thread soll dazu dienen sich über das Leben mit einem herausfordernden Hund auszutauschen. Geschichten über das Leben und die Erziehung von schwierigen Hunden sollen motivieren und stark machen. War jemand von euch schon an dem Punkt eine Pro-Contra-Liste zu erstellen ob der Hund bleibt oder nicht? Ist jemand gescheitert? Wie fühlt es sich an, wenn man endlich den Hund versteht und ihm das bieten kann, was er braucht? Ich freue mich immer riesig über Erfahrungsberichte und hoffe anderen geht es auch so. Ich hoffe auf einen netten Austausch ohne Vorwürfe. Wir fangen an. Unsere Geschichte ist sehr lang. Ich versuche mich kurzzuhalten... Meine Hündin Ginny kam vor etwas mehr als einem Jahr mit 6 Monaten zu uns in ein ruhiges Dorf am Rand von Berlin. Sie ist ein Schäferhund-Mix, 65cm groß und 35kg schwer. Sie dürfte als Welpe keine Erfahrungen sammeln und wurde im Shelter stark zerbissen. Ein großes Paket. Ginny ist stark verunsichert und teilweise ängstlich. Sie ist sehr eigenständig und neigt dazu Dinge zu kontrollieren. Wenn ihr etwas Angst macht, reagiert sie mit Aggression. Nach harter Arbeit wurde es besser. Wir hatten eine ganz liebe Hündin der ich auch im Freilauf voll vertrauen konnte. Dann kamen die Rückschläge. Im Urlaub wurde sie von einem Husky gebissen der einen leeren Tisch verteidigte (mein Freund musste nach dem Versuch die Hunde zu trennen ins Krankenhaus). Ein großes Loch im Hals und Salz in der Wunde einer eh traumatisierten Hündin. Im Herbst 2021 riss sie sich beim Sturm los und hinterließ nichts als blutige Hände. Nach zwei Tagen wurde sie verletzt gefunden und operiert. Eine Rutenamputation und ein ordentliches psychisches Trauma. Irgendwann wurden wir von einem ausgebüxten Boxer-Rüden gestellt. Er begrenzte meine Hündin stark und ging auf mich los, als ich versuchte ihn von der Straße zu drängen. Ja, ich hatte Angst. Meine Hündin auch. Ihr Vertrauen zu mir hat hier ordentlich gelitten. Die Aggression an der Leine kam zurück. Sie versucht sich mit allen Mitteln und vollem Körpereinsatz vor entgegenkommenden Hunden zu schützen. So passierte es im Winter 2021, als ich die Leine für eine Minute an einem Marktplatz aus der Hand gab, dass Ginny beim Hundekontakt losstürzte, meine Schwiegermama nieder riss, sie über den Platz schliff und ihr die Hüfte brach. Um der Vollständigkeit halber alle Baustellen zu nennen, ist Ginny sehr futteraggressiv und verteidigt sonstige Ressourcen. Gegenüber anderen Hunden nutzt sie Dominanz als Strategie um sich zu schützen. Vor souveränen Hunden zeigt sie Angst, ängstliche Hunde möchte sie mobben. Fest stand, der Hund läuft nurnoch mit Maulkorb. Das war nun die Sahnehaube. Alle im Dorf mieden uns, gaben Ratschläge über den Zaun und fluchten über unser "Vieh" hinter der Hecke. Wir durften Ginny nicht mehr mit zu Familienfeiern nehmen aus Angst, dass sie jemandem etwas antut. Während all der Zeit hatten wir immer Hundetrainer an der Seite. Einige haben uns geholfen, andere nicht. Unsere jetzige Trainerin bat uns um eine Pro-Contra-Liste. Können wir Ginny das geben was sie braucht? Ich werde es versuchen. Ich durfte lernen meine Emotionen zu kontrollieren und Ginny durchs Leben zu führen, wie sie es braucht. Außerdem habe ich gelernt meinem Bauchgefühl zu vertrauen und die Kommentare und Blicke anderer zu ignorieren. Ginny und ich stehen und näher als jemals zuvor. Es ist für mich okay wie sie ist. Momentan wird alles in unserem Zusammenleben besser und ich weiß, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden alle Traumata langsam angehen und achten immer darauf, dass Spaß an erster Stelle steht. Ich freue mich riesig über eure Geschichten und Erfahrungsberichte 😊🐾 vielleicht können wir dem Einen oder Anderen Mut machen...
 

Du willst mitreden?

Lade dir Dogorama kostenlos im App Store oder Play Store herunter und schon kann es losgehen!
Playstore-Button Appstore-Button
Beitrag-Verfasser-Bild
Laura
6. Mai 20:48
Hey ☺️ super cool, dass du dich traust eure Story zu teilen! Mein Partner und ich haben einen Reaktiven American Akita. Die Rasse ist ja im allgemeinen dafür bekannt, nicht jeden Hund u. Mensch zu mögen. Manchmal glaube ich aber, dass es bei meinem nochmal extremer ist.... 🥴 Er reagiert auf alles... Menschen die an uns vorbeilaufen (vorallem mit kleinen Kindern), Hunde, Katzen, Motorräder.... Ich kenne schwierige Spaziergänge sehr gut und kann deine Gefühle nachvollziehen. Wir hatten nun auch endlich mal Glück und haben einen kompetenten Trainer gefunden, der sich zutraut uns zu helfen. Lasst den Kopf nicht hängen und schaut immer positiv nach vorne. ❤️🍀 Liebe Grüße ☺️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Silvia
6. Mai 21:06
Hallo! Super Thema, da fühle ich mich gleich angesprochen! Ich habe Freddy mit 15Wochen aus dem Tierschutz bekommen. Er war ein super lieber Welpe ohne größere Ängste oder sonstigen Macken. Er hat schnell gelernt, war ruhig, hat nix kaputt gemacht... dann wurde er 7 Monate und er fing an unsere Oma anzuknurren wenn ich nicht daheim war, er begann die Kinder zu kontrollieren und knurrte jeden an der es wagte sich seinem gerade gewählten Schlafplatz zu nähern. Also Körbchen ab ins hintersten ruhige Eck, frei rumliegen wurde verboten, er bekam eine Box incl. Boxentraining... Raumverwaltung... volles Programm. Das dumme war nur- wenn ich da war, kein Problem- war ich nicht da, kam Kontroletti zum Vorschein aber richtig!! Die Anleitung von mir wie sich (vor allem mein Mann und die Omas) ihm gegenüber benehmen müssen/auftreten sollen (auf seinem Platz nicht anschauen, nicht ansprechen, nicht anfassen, wenn Menschen im Garten, ist Hund drinnen etc...) wurden nicht konsequent umgesetzt, also wurde es immer schlimmer. Plötzlich, mit 9Monaten nix mehr, braves Köterchen, misstrauisches Frauchen. Mit 10 Monaten fing er an alle bewegten Gegenstände, Tiere, Menschen... schon 100te Meter entfernt anzuknurren, ging in die Leine, schnappte... je näher sie kamen. Ich also wieder Trainiert, langsam hinbekommen. Dafür fing er an meinen Mann anzugreifen, auch mal aus dem Hinterhalt, vor der Haustüre.... wieder neue, noch strengere Regeln aufgestellt, Hund war oft in der Box oder angekettet (leinen beisst er durch) und und und, parallel Leinenagression trainiert, er hat Leute angegriffen die hinterm Gartenzaun standen oder ihn ne Sekunde zu lang angeguckt haben... Er hat übelst Stress wenn wir Besuch bekommen, er bellt, jault und jammert, so dass ich ihn wegsperren muss. Nicht mal gemeinsame Spaziergänge sind dann möglich. Ich war oft schon am Ende meiner Kräfte und habe auch über Abgabe nachgedacht, aber das könnte ich niemals! Ich liebe dieses Vieh, habe eine tolle Bindung zu ihm, ich könnte ihn nie weggeben! Zum Glück hat mein Mann mitgezogen und auch wenn wir gerade wieder eine heftige Phase haben, insgesamt wirds besser. Unsere Trainerin meint, sie ist froh, dass Freddy bei mir gelandet ist, denn ich arbeite wirklich viel und hart mit ihm! Letztens war ich mit ihm bei nem Workshop mit 12 Leuten- insg.5 Hunde(die keinen Kontakt zueinander hatten) alle freundlich, fröhlich " juhuu, da sind Leute die mich streicheln! Schmissen sich auf den Rücken, waren total lieb-- dann kam meiner! Knurren, Kamm aufstellen, näher als 10m zur Menschengruppe nicht möglich und nur an kurzer Leine... das hat mich sehr getroffen! Eigentlich wollte ich einen lieben netten Familienhund, jetzt habe ich einen manchmal unberechenbaren Blödkopf, der es hoffentlich!! noch lernt. Im übrigen war die Anschaffung keineswegs unüberlegt... ich habe über 2 Jahre viele Hunde verschiedenen alters angeguckt und weil ich mich weder für eine bestimmte Rasse entscheiden hätte können und auch zeitlich mit Urlaub... nicht flexibel genug sein könnte, fiel die Entscheidung auf einen Tierheim/Tierschutz Hund - das würde ich jederzeit wieder tun! Und auch wenn ich ihn nicht zu Familienfremden Menschen hin lassen kann, weil ggf seine Stimmung von üüüberfreudig auf agro wechseln könnte, lieben wir unser Untier! Muss ich halt von Zeit zu Zeit abends wieder vor Erschöpfung und Verzweiflung weinen, aber ohne ihn geht's auch nicht mehr! Ach Gott, ich könnte noch soo viel Schreiben, aber da fallen mir die Finger ab! Hit ab vor allen die sich bewusst oder auch unbewusst einen schwierigen Hund angeschafft haben und trotzdem zu dieser Entscheidung stehen!!!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sophie
6. Mai 21:11
Ich finde das Thema spitze!! Werde auch mal was über uns schreiben, aber nicht heute! Bin zu Ko🤪🐶 auch wegen Linus! Aber trotzdem war er heute ein toller Junge! Ihr seid alle der Hammer wie ihr das alles meistert!!👍👍 Hut ab, ich dachte schon wir hätten Probleme! Ich fühle mich gerade wie eine Memme, die Probleme die wir haben sind gegen eure plötzlich keine mehr 😏🐶
Ich freue mich auf eure Erfahrungen 😊 Probleme sind vollkommen individuell. Ich wollte keinen Maßstab setzen. Ich bin gespannt was du berichtest
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sophie
6. Mai 21:15
Hey ☺️ super cool, dass du dich traust eure Story zu teilen! Mein Partner und ich haben einen Reaktiven American Akita. Die Rasse ist ja im allgemeinen dafür bekannt, nicht jeden Hund u. Mensch zu mögen. Manchmal glaube ich aber, dass es bei meinem nochmal extremer ist.... 🥴 Er reagiert auf alles... Menschen die an uns vorbeilaufen (vorallem mit kleinen Kindern), Hunde, Katzen, Motorräder.... Ich kenne schwierige Spaziergänge sehr gut und kann deine Gefühle nachvollziehen. Wir hatten nun auch endlich mal Glück und haben einen kompetenten Trainer gefunden, der sich zutraut uns zu helfen. Lasst den Kopf nicht hängen und schaut immer positiv nach vorne. ❤️🍀 Liebe Grüße ☺️
Danke fürs Teilen deiner Erfahrung. Es freut mich, dass ihr einen guten Trainer gefunden habt. Ich musste sehr lang suchen 👍 Viel Erfolg und Spaß im Training 😊
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
6. Mai 21:22
Ich finde es schön auch mal den steinigen Weg von anderen zu erfahren. Das gibt einem wieder Mut und man fühlt sich nicht so als Versager. Wir haben unseren Oskar vor einem Jahr aus dem Tierschutz zu uns geholt, als er 4,5 Monate alt war. Er ist unser erster Hund und ich habe mich auch Wochen vorher darauf vorbereitet, aber als er dann bei uns war lief alles anders als geplant. Ich habe auch die Tatsache, das er ein Hund mit Vorgeschichte ist unterschätzt und im Nachhinein auch einige Fehler gemacht. Er kann ganz schlecht alleine bleiben, bzw. irgendwo anders. Deswegen habe ich meinen Job gewechselt, um mehr Zeit zu haben. Für ihn und auch fürs Training. Zu dem ist er auch ein kleiner Stalkerhund, der immer alles mitkriegen will und nie ganz abschaltet, außer wir schlafen alle. Aber unsere größte Baustelle kam, als er meinen ältesten Sohn( zu der Zeit 14 )angeknurrt hat. Ich habe das Vertrauen in ihn verloren und hatte natürlich Angst um die Sicherheit meines Sohnes. Wir haben schon die Vermittlung eingeleitet, aber es hat uns allen das Herz gebrochen und wir haben uns dazu entschieden nicht aufzugeben, sondern dran zu arbeiten. Ich fand das mega mutig von meinem Sohn, denn auch er war verängstigt. Dank eines Trainers haben wir dann wieder Mut gefasst, dran gearbeitet und das Problem in den Griff bekommen. Es ploppte zwischendurch immer mal wieder auf, zuletzt im April, allerdings wieder so doll, das ich kurz vorm Aufgeben war. Aber das hat Oskar nicht verdient, also kam der Trainer erneut. Ich kann nicht versprechen, dass es nie wieder vorkommt, aber ich weiß wie ich damit umzugehen habe und Oskar seine Grenzen aufzeigen muss, das hat mich wieder selbstsicherer gemacht. Ich habe in diesem Jahr einige Tränen vergossen und wollte mehrfach aufgeben, aber ich bin stolz auf mich, meine Kinder und natürlich auf Oskar, für all das, was wir uns erarbeitet haben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sophie
6. Mai 21:31
Hallo! Super Thema, da fühle ich mich gleich angesprochen! Ich habe Freddy mit 15Wochen aus dem Tierschutz bekommen. Er war ein super lieber Welpe ohne größere Ängste oder sonstigen Macken. Er hat schnell gelernt, war ruhig, hat nix kaputt gemacht... dann wurde er 7 Monate und er fing an unsere Oma anzuknurren wenn ich nicht daheim war, er begann die Kinder zu kontrollieren und knurrte jeden an der es wagte sich seinem gerade gewählten Schlafplatz zu nähern. Also Körbchen ab ins hintersten ruhige Eck, frei rumliegen wurde verboten, er bekam eine Box incl. Boxentraining... Raumverwaltung... volles Programm. Das dumme war nur- wenn ich da war, kein Problem- war ich nicht da, kam Kontroletti zum Vorschein aber richtig!! Die Anleitung von mir wie sich (vor allem mein Mann und die Omas) ihm gegenüber benehmen müssen/auftreten sollen (auf seinem Platz nicht anschauen, nicht ansprechen, nicht anfassen, wenn Menschen im Garten, ist Hund drinnen etc...) wurden nicht konsequent umgesetzt, also wurde es immer schlimmer. Plötzlich, mit 9Monaten nix mehr, braves Köterchen, misstrauisches Frauchen. Mit 10 Monaten fing er an alle bewegten Gegenstände, Tiere, Menschen... schon 100te Meter entfernt anzuknurren, ging in die Leine, schnappte... je näher sie kamen. Ich also wieder Trainiert, langsam hinbekommen. Dafür fing er an meinen Mann anzugreifen, auch mal aus dem Hinterhalt, vor der Haustüre.... wieder neue, noch strengere Regeln aufgestellt, Hund war oft in der Box oder angekettet (leinen beisst er durch) und und und, parallel Leinenagression trainiert, er hat Leute angegriffen die hinterm Gartenzaun standen oder ihn ne Sekunde zu lang angeguckt haben... Er hat übelst Stress wenn wir Besuch bekommen, er bellt, jault und jammert, so dass ich ihn wegsperren muss. Nicht mal gemeinsame Spaziergänge sind dann möglich. Ich war oft schon am Ende meiner Kräfte und habe auch über Abgabe nachgedacht, aber das könnte ich niemals! Ich liebe dieses Vieh, habe eine tolle Bindung zu ihm, ich könnte ihn nie weggeben! Zum Glück hat mein Mann mitgezogen und auch wenn wir gerade wieder eine heftige Phase haben, insgesamt wirds besser. Unsere Trainerin meint, sie ist froh, dass Freddy bei mir gelandet ist, denn ich arbeite wirklich viel und hart mit ihm! Letztens war ich mit ihm bei nem Workshop mit 12 Leuten- insg.5 Hunde(die keinen Kontakt zueinander hatten) alle freundlich, fröhlich " juhuu, da sind Leute die mich streicheln! Schmissen sich auf den Rücken, waren total lieb-- dann kam meiner! Knurren, Kamm aufstellen, näher als 10m zur Menschengruppe nicht möglich und nur an kurzer Leine... das hat mich sehr getroffen! Eigentlich wollte ich einen lieben netten Familienhund, jetzt habe ich einen manchmal unberechenbaren Blödkopf, der es hoffentlich!! noch lernt. Im übrigen war die Anschaffung keineswegs unüberlegt... ich habe über 2 Jahre viele Hunde verschiedenen alters angeguckt und weil ich mich weder für eine bestimmte Rasse entscheiden hätte können und auch zeitlich mit Urlaub... nicht flexibel genug sein könnte, fiel die Entscheidung auf einen Tierheim/Tierschutz Hund - das würde ich jederzeit wieder tun! Und auch wenn ich ihn nicht zu Familienfremden Menschen hin lassen kann, weil ggf seine Stimmung von üüüberfreudig auf agro wechseln könnte, lieben wir unser Untier! Muss ich halt von Zeit zu Zeit abends wieder vor Erschöpfung und Verzweiflung weinen, aber ohne ihn geht's auch nicht mehr! Ach Gott, ich könnte noch soo viel Schreiben, aber da fallen mir die Finger ab! Hit ab vor allen die sich bewusst oder auch unbewusst einen schwierigen Hund angeschafft haben und trotzdem zu dieser Entscheidung stehen!!!
Wahnsinn euer Leidensweg! Ich verstehe dich sooo gut. Meine Hündin geht sofort nach vorn wenn jemand sie anschaut oder... Oh gott.... anfassen möchte. Das habe ich mir eigentlich nicht gewünscht. Ich habe Ginny komplett akzeptiert wie sie ist. Auch, dass sie nicht angefasst werden möchte. Wenn ich einen freundlichen Hund sehe, der schwanzwedelnd auf Menschen zugeht oder Streicheleinheiten genießt werde ich exakt jedes mal sehr traurig. Das werde ich wohl nie ablegen können. Ginny vertraut nur mir und spielt leider ohne mich zuhause Scheibe. Auch wenn mein Freund da ist. Die Prognose ist, dass ich sie nie zur Betreuung abgeben kann. Nur ich kann mit ihr Gassi gehen, er nicht. Ich freue mich, sehr dass du und dein Freddy zusammengefunden habt. Ich kenne wirklich unzählige Halter die solche Hunde in der Pubertät abgeben (ohne hier einen Vorwurf zu machen). Dass Freddy bei euch ankommen darf ist wirklich großes Glück
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
6. Mai 22:14
Fühle mich auch angesprochen habe zwar nur einen kleinen Peginese aber sehr schwer traumatisiert sie hat mich über 3 Jahre in Panik gebissen bis letzten Jahr im Juni sie wurde schwer gebissen habe übelst um sie gekämpft habe da gemerkt wie sehr ich sie eigentlich liebe und seitdem greift sie mich nicht mehr an wir haben sie mit Polizei und Veterinäramt aus einer Familie rausgeholt die Welpen aus Rumänien kaufte und in Deutschland teuer verkauften Emma war schwer krank so das ich mit ihr sofort in die tierklinik fuhr sie musste Notoperiert werden man wusste nicht ob sie es überhaupt überlebt sie war vom Veterinäramt auf ungefähr 5wochen alt und schwerst misshandelt heute mit 4jahre und 5monate hat sie immer noch mit den Folgen zu kämpfen gebe sie aber nicht auf liebe sie inzwischen abgöttisch muss halt jeden tag aufs neue abwägen Leine oder ohne neurologisch ist sie schwer geschädigt durch die Tritte und Schläge
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sophie
6. Mai 22:35
Ich finde es schön auch mal den steinigen Weg von anderen zu erfahren. Das gibt einem wieder Mut und man fühlt sich nicht so als Versager. Wir haben unseren Oskar vor einem Jahr aus dem Tierschutz zu uns geholt, als er 4,5 Monate alt war. Er ist unser erster Hund und ich habe mich auch Wochen vorher darauf vorbereitet, aber als er dann bei uns war lief alles anders als geplant. Ich habe auch die Tatsache, das er ein Hund mit Vorgeschichte ist unterschätzt und im Nachhinein auch einige Fehler gemacht. Er kann ganz schlecht alleine bleiben, bzw. irgendwo anders. Deswegen habe ich meinen Job gewechselt, um mehr Zeit zu haben. Für ihn und auch fürs Training. Zu dem ist er auch ein kleiner Stalkerhund, der immer alles mitkriegen will und nie ganz abschaltet, außer wir schlafen alle. Aber unsere größte Baustelle kam, als er meinen ältesten Sohn( zu der Zeit 14 )angeknurrt hat. Ich habe das Vertrauen in ihn verloren und hatte natürlich Angst um die Sicherheit meines Sohnes. Wir haben schon die Vermittlung eingeleitet, aber es hat uns allen das Herz gebrochen und wir haben uns dazu entschieden nicht aufzugeben, sondern dran zu arbeiten. Ich fand das mega mutig von meinem Sohn, denn auch er war verängstigt. Dank eines Trainers haben wir dann wieder Mut gefasst, dran gearbeitet und das Problem in den Griff bekommen. Es ploppte zwischendurch immer mal wieder auf, zuletzt im April, allerdings wieder so doll, das ich kurz vorm Aufgeben war. Aber das hat Oskar nicht verdient, also kam der Trainer erneut. Ich kann nicht versprechen, dass es nie wieder vorkommt, aber ich weiß wie ich damit umzugehen habe und Oskar seine Grenzen aufzeigen muss, das hat mich wieder selbstsicherer gemacht. Ich habe in diesem Jahr einige Tränen vergossen und wollte mehrfach aufgeben, aber ich bin stolz auf mich, meine Kinder und natürlich auf Oskar, für all das, was wir uns erarbeitet haben.
Es ist sehr schön, dass ihr Oskar eine Chance gebt. Mit Kindern stelle ich mir das ausgesprochen schwierig vor. Für uns wird das bald eine riesen Herausforderung, wenn wir mit der Familienplanung starten. Mein Respekt an dich und deine Familie. Ihr macht das toll 👏🍀
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sophie
6. Mai 22:38
Fühle mich auch angesprochen habe zwar nur einen kleinen Peginese aber sehr schwer traumatisiert sie hat mich über 3 Jahre in Panik gebissen bis letzten Jahr im Juni sie wurde schwer gebissen habe übelst um sie gekämpft habe da gemerkt wie sehr ich sie eigentlich liebe und seitdem greift sie mich nicht mehr an wir haben sie mit Polizei und Veterinäramt aus einer Familie rausgeholt die Welpen aus Rumänien kaufte und in Deutschland teuer verkauften Emma war schwer krank so das ich mit ihr sofort in die tierklinik fuhr sie musste Notoperiert werden man wusste nicht ob sie es überhaupt überlebt sie war vom Veterinäramt auf ungefähr 5wochen alt und schwerst misshandelt heute mit 4jahre und 5monate hat sie immer noch mit den Folgen zu kämpfen gebe sie aber nicht auf liebe sie inzwischen abgöttisch muss halt jeden tag aufs neue abwägen Leine oder ohne neurologisch ist sie schwer geschädigt durch die Tritte und Schläge
Absolut grauenhaft, was manche Menschen Hunden antun 😔
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anna
6. Mai 23:03
Hallo @Sophie G., ich weiß nicht ob das hier herein gehört, aber ich habe mal in dein Profil geschaut und ihr seid ja gar nicht sooo weit weg... Sammy ignoriert grundsätzlich angeleinte bellende Hunde und wenn du möchtest/ es euch helfen würde, könnten wir bei euch im Training gerne als Statisten herhalten ☺
 

Du willst mitreden?

Lade dir Dogorama kostenlos im App Store oder Play Store herunter und schon kann es losgehen!
Playstore-Button Appstore-Button