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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 10. März

Auch die KLEINEN haben mit Vorurteilen zu kämpfen ...

Was willst Du denn mit dem Wischmopp ? Die Kleinen sind die schlimmsten ! Als Fußhupe könnte man den Hund notfalls nehmen. Kleine Hunde sind nicht erzogen ! Die Winzlinge sind die größten Kläffer ! Ich habe heute einen Beitrag gelesen , da ging es um Vorurteile gegenüber großen Hunden. Aber auch wir Kleinhundebesitzer sind betroffen. Alles was ich oben geschrieben habe , wurde mir selbst schon an den Kopf geworfen. Ich würde gerne wissen wie geht Ihr damit um ? Was lasst Ihr euch gefallen und was übersteigt die Grenze ?
 
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Finnley
30. Apr. 13:48
Genauso, wie die "bissigen" Schäferhunde
Ja genau...
 
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Claudia
30. Apr. 19:17
Wir haben seit 26 Jahren Zwergschnauzer. Kleine Hunde müssen keine Kläffer sein. Ist auch so ein Klischee. Ein Hund bellt nur, wenn er einen Grund dafür hat. Die Größe spielt da keine Rolle. Es geht nur um die Motivation, einen Auslöser oder ganz schlimm, durch die Bestätigung des Halters.
Meine Dixie ist jetzt fast 1 Jahr und noch nie gebellt.
 
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Katrin
1. Mai 00:00
Ich hab zwar ein Labbi aber unser alter Familienhund war ein Cocker Dackel Mix. Ein toller Hund aber ja, auch sie hat viel gebellt. Fremde am Zaun, Vögel, Katzen, große Hunde (wurde mal gebissen),Klingel und bei allem was ähnliche Geräusche gemacht hat. In meinem Leben hatte ich schon mit vielen Rassen zu tun, von Mini bis Maxi war alles dabei. Meiner Erfahrung nach sind die kleinen Hunde bellfreudiger. Sogar innerhalb der selben Rasse gab es Unterschiede (Zwergspitz/großer Spitz). Kleine Hunde, große Klappe. Dies war bei manchen Rassen sogar ursprünglich so gewollt und ist einfach ein Teil der natürlichen Veranlagung. Charakter und Erziehung spielen jedoch auch eine große Rolle. Kleine Hunde haben oft den Niedlichkeitsfaktor. Vieles was man dem Dobermann oder dem Bernhardiner nicht erlauben würde wird zugelassen und oft sogar belächelt. Ich persönlich kenn heute keine kleinen Hunde die die selbe Erziehung wie z.B. eine große Dogge oder ein Rotti genießen durften. Ich persönlich unterscheide nicht nach Größe, Gewicht oder Optik. Einen Mops oder Frenchie behandel ich nicht anders als einen Mali oder Pitbull. Jeder Hund hat Respekt verdient. Aber auch eine gute konsequente Erziehung.
 
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Bernadette
1. Mai 05:29
Wir haben zwar einen großen Hund, aber bei uns im Ort gibt es auch viele kleine Hunde... manche bedienen dieses Klischee vollkommen, aber die meisten wurden wirklich gut erzogen... und es wird zumindest keiner in ner Handtasche rumgetragen oder in Kostüme gesteckt 😅
 
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Dogorama-Mitglied
1. Mai 06:51
Einmal im Jahr veranstalte ich ein Foren-Hundetreffen (ausser in der Coronazeit) da sind überwiegend kleine Hunde (wie meine Zelda) sie spielen und toben fast ohne Geräusche. Nur wenn jemand neues dazukommt wird er freudig und bellend begrüßt.

Havaneser sind keine Kleffer , sie sind ruhig im Wesen und passen sich ihrem Umfeld gut an.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Mai 07:21
Einmal im Jahr veranstalte ich ein Foren-Hundetreffen (ausser in der Coronazeit) da sind überwiegend kleine Hunde (wie meine Zelda) sie spielen und toben fast ohne Geräusche. Nur wenn jemand neues dazukommt wird er freudig und bellend begrüßt. Havaneser sind keine Kleffer , sie sind ruhig im Wesen und passen sich ihrem Umfeld gut an.
Liebe Gitte,

Du gibst Dir so viel Mühe mit Zelda. Wie Du weißt liegt es (immer) an den Halter:Innen und nicht an den Hunden. Hier bei uns gibt es unfassbar viele Kleinhundbesitzer, die die Stimmgewalt ihrer Hunde nicht im Griff haben.
Vorurteile gibt es leider nicht grundlos die scheinen sich hartnäckig ins Hirn zu brennen, bei Menschen und bei Tieren.
Da hilft echt nur sich selbst zu erden und zu sagen: wir sind damit nicht gemeint. ☺️
 
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Silvia
1. Mai 08:03
Meinst Du das Bellen bei Hundebegegnungen, oder das eines Hundes der in seinem Grundstück ist. Letzeres ist nämlich bestimmten Rassen seit Jahrhunderten fast vererbt. Es ist z.B. seit Generationen der Job meiner Maremanno Hündinn wie deren Vorfahren fremde durch Bellen zu warnen, wenn sie auch nur in die Nähe ihres Reviers kommen. Und es wäre mir persönlich völlig egal, ob sich darüber Typen aufregen. Sie beweisen nur, wie wenig Wissen sie über Hunde haben. Es wäre mir aber nicht egal, wenn draussen meine Hündinn jeden ankläffen würde. Denn das würde beweisen, dass ich etwas in der Erziehung völlig verkehrt gemacht habe.
Dieser Hund ist in seinem Grundstück und bellt, wenn Hunde vorbeikommen und er kann sich auch nicht beruhigen, obwohl die Hunde längst weg sind. Er ist kein Wachhund. Die stehen hier ja auch nicht zur Debatte, die machen ihren Job.
 
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R
1. Mai 08:12
Ich habe ja auch eine unter 40cm Zarte und wie nicht nur ich finde, sehr hübschsüße. Sie ist absolut zurückhaltend. Allerdings fällt uns auf den Kopf, dass ich wegen ihrer Fremdenpanik, oft zur Seite gehe wenn sie nervös wird, um Vorbeigehen zu lassen. Was passiert ? Ein jeder sieht das als Aufforderung uns mal Anzuquatschen und frontal stehen zu bleiben, sich zum Hund zu beugen und wenn nicht "och die ist aber süß" und ähnliches kommt, wollen sie auch freundlich zeigen wie ungefährlich sie Tag sagen wollen - während meine dann rückwärts geht und ich so a la " hallo ich möchte das nicht" Versuche Ruhe auszustrahlen. Im Endeffekt ist es schwer nicht so vollgequatscht zu werden - auch von anderen Hundebesitzern... Ich fürchte schon, dass das kläffende abwehrende gar nicht unbedingt am Halter liegen muss ... Wenn ich zum zehnten Mal sinnlos angequatscht werde- habe ich auch innerliches " Alter, wozu? Verpiss dich man" ...

Erziehung kleiner Hunde ? Umso ordentlicher sie aussehen um so eingeladener fühlen sich fremde... 🙈Bekloppt aber wahr, ein Teufelskreis.
 
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Nike
1. Mai 08:20
Wie in dem anderen Thread schon erwähnt. Es wird immer Menschen geben, die was zu meckern haben. Immer. Wenn’s nicht die Hunde sind, dann sind’s halt die Menschen, Klamotten, Hobbies, was weiß ich! Einfach drüber stehen, gegen Vorurteile arbeiten, damit das kategorisieren wegfällt.
Amen.

Ob Hund, Kleidung, Frisur, Auto (...), man kann und muss es nicht allen recht machen. Ich sehe den Sinn hinter diesen Beiträgen immer nicht so ganz. Letztlich baden alle "Gleichgesinnten" gemeinsam im Selbstmitleid und bilden dabei direkt wieder eine Front gegen die "Gegenseite", wobei mit Horrorstories und Vorurteilen um sich geschmissen wird, dass es eine wahre Freude ist.

Ich mag für mich selbst als Weggefährten lieber größere Hunde, aber diese hatten immer Kumpel und Kumpelinen in allen denkbaren Größen. - Und überdies kenne ich sowohl völlig durchgeknallte Winzlinge mit ätzenden Besitzer*innen als auch verhaltensgestörte Riesen mit ebenfalls beschränkten Halter*innen.
 
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Cordula
1. Mai 08:35
Dieser Hund ist in seinem Grundstück und bellt, wenn Hunde vorbeikommen und er kann sich auch nicht beruhigen, obwohl die Hunde längst weg sind. Er ist kein Wachhund. Die stehen hier ja auch nicht zur Debatte, die machen ihren Job.
Nun, auchkleine Hunde passen auf....nicht nur große Hunde