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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 10. März

Auch die KLEINEN haben mit Vorurteilen zu kämpfen ...

Was willst Du denn mit dem Wischmopp ? Die Kleinen sind die schlimmsten ! Als Fußhupe könnte man den Hund notfalls nehmen. Kleine Hunde sind nicht erzogen ! Die Winzlinge sind die größten Kläffer ! Ich habe heute einen Beitrag gelesen , da ging es um Vorurteile gegenüber großen Hunden. Aber auch wir Kleinhundebesitzer sind betroffen. Alles was ich oben geschrieben habe , wurde mir selbst schon an den Kopf geworfen. Ich würde gerne wissen wie geht Ihr damit um ? Was lasst Ihr euch gefallen und was übersteigt die Grenze ?
 
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Hei
30. Apr. 07:16
🤣 ich musste jetzt echt schmunzeln, da ich unsere Lucy aus dem TS habe und nur Bilder gesehen habe, mich auch auf die Beschreibung verlassen hatte, dachte unsere ist so ein kleines Wonnepröppchen. Da hatte ich mir schon einiges zurecht gelegt. Aber sind wir doch mal ehrlich jeder liebt seine Fellnase und das sollte man akzeptieren. Ich würde Toleranz von beiden Seiten wünschen. Trotzdem finde ich auch kleine Hunde sollten erzogen werden und nicht verhätschelt werden.
 
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Claudia
30. Apr. 07:33
Ich kenne diese Vorurteile auch zu gut 😊 Mein kleiner Fußabtreter begeistert am Ende durch sein tolles Verhalten. Dann höre ich immer wieder: „Dafür, dass er so Einer ist, ist er aber ganz toll sozialisiert und freundlich“! Ich habe schon andere Hundehalter kennengelernt, die Freudentränen geweint haben, weil ihre Fußabtreter mit meinem Fußabtreter das beste Verhalten gezeigt haben. Das macht mich immer wieder ganz besonders stolz, wobei es normal sein sollte 😊
 
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Susanne
30. Apr. 07:47
Meine Kleine habe ich aus dem Tierschutz und ist echt ein Assi zu anderen Hunden , die ist isoliert gewesen und hat nur andere Hunde gesehen damit sie gedeckt werden konnte . Es ist schon besser geworden, die Hunde die sie kennt werden auch mit Gebell begrüßt. Sie ist halt laut wenn sie unsicher ist , wenn mir jemand dann dumm kommt erzähle ich was der Kleinen alles passiert ist , und schon ist Ruhe. Sie ist erzogen, sie kann abgeleint werden trotz starken Jagdtrieb , aber das mit dem bellen bekomm ist schon nervig. Letztens kam mir eine Frau mit zwei großen Hunde an der Schleppleine entgegen, ich meine abgeleint konnte aber nicht richtig ausweichen, also Gebell. Da kam der bekannte Satz, ja die Kleinen müssen ja nicht erzogen werden , darauf ich nur gesagt, ja die armen Grossen dürfen nur an der Leine laufen, habe meine frei gelassen und sind weiter .
 
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Finnley
30. Apr. 08:09
Ich habe auch einen kleinen und meine Mutter hat eine kleine und einen großen. Wir haben auch schon einige blöde Kommentare zu diesem Thema bekommen. Aber ich gehe da meistens gar nicht drauf ein. Ich kenne meinen Hund ja immer noch am besten und was andere denken ist deren Sache..

Leider ist es aber wirklich so das es viele kleine Hunde gibt die schlecht oder gar nicht erzogen sind, weil sie unüberlegt als "Spielzeug" für die Kinder oder als kuscheltier angeschafft werden und sich dann nicht um die Erziehung gekümmert wird... Hab ich leider schon zu oft mitbekommen. Und wegen so etwas entstehen dann natürlich die Vorurteile weil die negativen Beispiele mehr auffallen als die die gut erzogen sind...
 
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Silvia
30. Apr. 08:12
Ich kann Vorurteile gegenüber bestimmten Hunden auch nicht ab. Es gibt kleine Hunde, die viel bellen und auch Große, die genauso viel bellen. Von letzterem wohnt einer in unserer Straße. Die Besitzer haben ihn sonst gut erzogen, aber das mit dem Bellen kriegen sie halt nicht hin. Mich stört das jetzt nicht.
Ich sag mir immer: Jeder holt sich den Hund in der Größe, mit der er am besten zurecht kommt oder dem er das beste Leben bieten kann. Was soll eine Dogge auch in einer 2-Raum-Wohnung?
Jeder Hundehalter soll sich an seiner Nase fassen.
Alle Hunde müssen erzogen werden. Da ist mir das egal, ob gross oder klein.
 
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Dogorama-Mitglied
30. Apr. 08:24
Wir haben einen wohl mittelgroß werdenden Hund, kann also da kaum mitreden. Aber trotzdem ist mir das alles bekannt. Ich weiß es ist absolut nicht so. Trotzdem muss ich sagen, gibt es besonders in unserer Nachbarschaft unglaublich viele kleine Hunde und ihre Besitzer:innen, die das Klischee leider bedienen. Die fallen aber eben auch auf. Die wohlerzogenen sind eben unauffällig. Ich weiß, das es eben Vorurteile sind. Muss aber sagen, ich kann anhand der Beispiele hier nachvollziehen, woher sie kommen. :/
Ich muss Dir sowas von recht geben. Dein Kernsatz, dass die Wohlerzogenen die Unauffälligen sind, ist wohl das wichtigste. Aber auch die können mal in so eine Lage hineingezogen werden. Ich beobachte solche Bemerkungen und oft darauf folgenden "Eskalationen" immer mit einem gewissen Humor. Ich glaube der Hund ist oft der Spiegel der Seele dessen, der ihn begleitet.
Am besten scheint mir, solche abfällig pauschalurteilenden Personen einfach zu ignorieren, egal welche Hundegrösse Dich begleitet.
 
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Dogorama-Mitglied
30. Apr. 08:32
Ich kann Vorurteile gegenüber bestimmten Hunden auch nicht ab. Es gibt kleine Hunde, die viel bellen und auch Große, die genauso viel bellen. Von letzterem wohnt einer in unserer Straße. Die Besitzer haben ihn sonst gut erzogen, aber das mit dem Bellen kriegen sie halt nicht hin. Mich stört das jetzt nicht. Ich sag mir immer: Jeder holt sich den Hund in der Größe, mit der er am besten zurecht kommt oder dem er das beste Leben bieten kann. Was soll eine Dogge auch in einer 2-Raum-Wohnung? Jeder Hundehalter soll sich an seiner Nase fassen. Alle Hunde müssen erzogen werden. Da ist mir das egal, ob gross oder klein.
Meinst Du das Bellen bei Hundebegegnungen, oder das eines Hundes der in seinem Grundstück ist. Letzeres ist nämlich bestimmten Rassen seit Jahrhunderten fast vererbt. Es ist z.B. seit Generationen der Job meiner Maremanno Hündinn wie deren Vorfahren fremde durch Bellen zu warnen, wenn sie auch nur in die Nähe ihres Reviers kommen. Und es wäre mir persönlich völlig egal, ob sich darüber Typen aufregen. Sie beweisen nur, wie wenig Wissen sie über Hunde haben. Es wäre mir aber nicht egal, wenn draussen meine Hündinn jeden ankläffen würde. Denn das würde beweisen, dass ich etwas in der Erziehung völlig verkehrt gemacht habe.
 
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Cordula
30. Apr. 08:42
Ich habe auch einen kleinen und meine Mutter hat eine kleine und einen großen. Wir haben auch schon einige blöde Kommentare zu diesem Thema bekommen. Aber ich gehe da meistens gar nicht drauf ein. Ich kenne meinen Hund ja immer noch am besten und was andere denken ist deren Sache.. Leider ist es aber wirklich so das es viele kleine Hunde gibt die schlecht oder gar nicht erzogen sind, weil sie unüberlegt als "Spielzeug" für die Kinder oder als kuscheltier angeschafft werden und sich dann nicht um die Erziehung gekümmert wird... Hab ich leider schon zu oft mitbekommen. Und wegen so etwas entstehen dann natürlich die Vorurteile weil die negativen Beispiele mehr auffallen als die die gut erzogen sind...
Genauso, wie die "bissigen" Schäferhunde
 
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Dogorama-Mitglied
30. Apr. 08:47
Ein kleiner Hund ist auch ein Hund! Mit den gleichen Bedürfnissen wie große Hunde
Leider vergessen das viele Leute gern mal.
Mir blutet das Herz, wenn ich die Omas mit ihren Minis sehe, die nie abgeleint werden, dreimal täglich (wenn's hoch kommt) um den Block geführt werden und fett gefüttert werden. Kontakt zu anderen Hunden wird tunlichst vermieden.
Denke, dass darin auch viele Vorurteile begründet sind.

Wir haben alle Größen, klein, mittel, groß.
Unsere Kleine ist souverän und selbstbewusst.
Klar, kläffen kann sie auch....😆
Kleine Hunde haben höhere Stimmlagen, meistens jedenfalls.
Das ist definitiv nerviger, als wenn der Große mit tiefer Stimme bellt.
Sagen uns auch die Nachbarn.
Mag ja sein, dass es daran liegt, dass die Minis gern als Kläffer bezeichnet werden. (?)
Ich hab noch nie wg. der Minimaus nen blöden Spruch bekommen.
Blöden Spruch nur einmal wg. 5 Hunde....ein Ehepaar, er sprach mich ungefragt an, wie kann man sich nur 5 Köter halten?😡
Ich hab darauf zu der Frau gesagt: wie halten Sie es eigentlich mit deeem A****loch aus?
Und schon war Ruhe😉

Legt euch einfach einen guten Spruch zurecht😜
 
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Dogorama-Mitglied
30. Apr. 08:52
Ich hab einen knapp 6 Monate alten chihuahua Mix. Er ist von Natur aus super kuschelbedürftig und bereits jetzt meiner Meinung nach toll erzogen. Nur wenn es zu anderen Hunden/Menschen kommt, zeigt sich seine Unsicherheit im Gebell. Wir unternehmen natürlich was dagegen aber wie wir alle wissen passiert sowas nicht über Nacht. Und dann immer diese Blicke oder Aussagen wie, ich Wechsel mal die Straßenseite sonst macht der mir noch Angst!
Er hat noch nie jemanden angegriffen! Sobald der Mensch dann lieb auf ihn zukommt, freut er sich aber woher soll mein kleiner auch wissen das der Mensch dort hinten jetzt lieb ist. Das ist einfach so ne Sache. Da sollte jeder mal drübernachdenken.
Ich kenne zb in meiner Nachbarschaft wenige große Hunde die einfach drauf losbellen. Aber ich muss dazu auch sagen. Das ich finde das man große Hunde einfacher trainieren kann als kleine. Die sind einfach zu flink😂