Dankeschön für die Antwort und kein Problem.. wir waren bereits Montag für ein vor OP-Gespräch in der Tiergesundheitsklinik Grußendorf in Bramsche.. dort hatte man uns vertröstet und erzählt der Chefinternist würde sie durchchecken und sollen sie über Nacht dortlassen.
Am darauffolgenden Tag wurde uns erzàhlt, dass keine OP staffinden wird, da Wahrscheinlichkeit während OP zu sterben groß war; daraufhin in Auftrag gegeben die Berichte in die Tierklinik Ahlen zu schicken, dort teilte man die Meinung. Habe sie also abgeholt, aber wenigstens ohne Katheter der seit OP vor einer Woche drohte die Harnröhre weiter zu infizieren.
Wir waren vorhin beim Urologen, da wurde sie in guten Händen durchgecheckt, ich durfte bei ihr bleiben. Der Urologe war sehr empathisch und nahm sich die Zeit für ein Gespräch:
in der Harnblase hat sich erneut Urin angesammelt ohne dass es selbstständig entleert werden konnte.
Wir haben beide überlegt, wie man wohl am besten vorgänge. Wir entschieden uns erneut den Katheter unter Vollnarkose zu setzen und den Tumorbereich anschließend endoskopisch freizuräumen. Letzteres konnte zu meiner Überraschung zeitgleich erfolgen, da ich annahm, man könnte es erst versuchen herauszulasern, wenn die Blase weitestgehend leer ist.
Meine Hündin erholt sich zurzeit bei uns zu Hause, hat den Katheter mit Bodysuit. War alles zu unserer vollsten Zufriedenheit innerhalb eines vollen Arbeitstages gemacht, großes Lob an Dr. Pantke! :)
Später nach dem Eingriff erreichte uns der Biopsiebericht, dass es sich tatsächlich um ein Übergangkarzinom oder so handelt, also ein "bösartiger" Tumor.
Vom Charakter so eines Tumors kann ich nicht viel sagen, aber da ich immer darauf bestand in Erfahrung zu bringen, ob der Tumor gestreut hatte, sich Metastasen durch die Gefäßwände gebildet haben, was nicht festgestellt werden konnte. Vom Urologen selbst wurde bestätigt, dass die Blase in einem guten Zustand ist, das Karzinom irgendwoooo da zwischen Blase und Harn ist. Jedenfalls, wenn die Zellneubildung nur um den Herd selbst sich manifestieren würde, kann ich mur überlegen, das ganze zu entfernen und die Intkontinenz in Kauf zu nehmen, vor allem so lange bis das Karzinom sich nicht an Gefäßwänden weiter ausgebreitet hatte.
Wir sind so verblieben, dass wir eventuell vom Katheter zu einem Stent übergehen mit so einer so-und-so Wahrscheinlichkeit einer Inkontinenz; Solange ihr die Funktion der Blase selbst erhalten bleibt, wäre das durchaus eine Erwägung, auch wenn mir so langsam das Geld ausgeht ^^ weiß aber nicht, ob die Offenbarung, es handle sich jetzt um einen Tumor, diesen Plan zunichte macht.
Wie wäre so Ihre Einschätzung? :)
P.S.: Bei der Tierklinik Hofheim habe ich die Funktion der Sprachbox verwendet, da Leitung ständig besetzt war. Vielleicht habe ich damals, entgegen meiner größten Mühe deutlich zu sprechen, genuschelt ^^
Jedenfalls ist bis jetzt noch nichts gekommen.