Mein Hund hat selbst auch solche (neurologischen?) „Zitteranfälle“, wie du es beschreibst und ist dann wie gelähmt in den Gliedmaßen.
Ich weiß selbst, wie erschreckend das beim ersten Mal wirkt. Ich führe Tagebuch und filme, wenn es wieder auftreten sollte.
Das ist ein schwieriges Unterfangen mit der Diagnostik, denn um die Hirnareale zu entdecken, die bei einem solchen Anfall überschießend aktiv sind, müsste der Hund während des Anfalls im MRT liegen, was ja nun schwerlich realisierbar scheint …
Lange Rede, kurzer Sinn: das kann von Epilepsie bis ich weiß nicht was (auch Vestibularsyndrom oder Schlaganfall nicht auszuschließen) alles und nichts sein und ich musste über Jahre hinweg lernen und akzeptieren, dass auch Fachleute manchmal trotz vieler Mühen nicht herausfinden können, um was es sich konkret handelt.
Wir können - da die Anfälle selten sind und keine Folgeerscheinungen zutage traten bisher - damit ganz gut leben.
Ella hat umfangreiche Diagnostik hinter sich inklusive Untersuchungsgänge und Radiologie in einem renommierten veterinärmedizinischen Klinikum.
Ein normaler Haustierarzt wird euch also weiter verweisen / überweisen zu Spezialisten in Neurologie & Orthopädie sowie Radiologie.
Darauf werdet Ihr euch einstellen müssen und nicht die Erwartung hegen können „ich geh morgen zum Arzt mit meinem Hund und der sagt mir dann, was das war“.
Für Deine Fragen stehe ich zur Verfügung.