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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 8. Jan.

Zwergpudel 5 Monate, extrem schreckhaft, bellt und knurrt JEDEN an

Hallo alle zusammen. Ich habe mich sehr neu entschieden mich hier anzuschließen. Meinen Uno habe ich am 30.12.2024, also kurz vor dem Silvester Stress abgeholt. Es war einer der schönsten Entscheidung meines Lebens. Uno ist ein Rüde und kommt von einer Züchter Familie. Bei unserem ersten Treffen ist mir aufgefallen das Uno sehr zurückhaltend und schreckhaft, ängstlich ist. Jedoch dachte ich das es normal wäre da ich das erste mal bei ihm bin. Uno erschreckt sich sehr und von Geräuschen die eigentlich garnicht so laut sind. Zum Beispiel: Einen Stuhl verschieben. Unter anderem bellt und knurrt er jeden an. Selbst Personen die er bereits gesehen hat und mit denen er sogar gesessen und gekuschelt hat. Er bellt und knurrt wenn er jemanden im Treppenhaus hört. Draußen ist es genauso. Ich weiß das man Zeit für das alles braucht und mit viel Training kann man alles schaffen. Aber meine Sorge ist ob es wirklich normal ist das er schon in diesen jungen Monaten so ist.
 
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Dogorama-Mitglied
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3. Jan. 16:32
Das kann wahrscheinlich nach nur 4 Tagen in einer vollkommen neuen und fremden Umgebung mit neuen und fremden Personen niemand so sicher beantworten.

Allerdings klingt das, als benötige man / frau einen objektiven Dritten, der sich die Situation vor Ort rechtzeitig ansieht und beurteilen / einordnen kann, bevor sich hier ungute Verhaltensweisen festigen. Das klingt ebenfalls so, als würdest du ihn „machen lassen“ und nicht führen, lenken und leiten innerhalb deiner eigenen, festgelegten Regeln.

Ich empfehle daher
a) den Züchter (wenn es denn ein seriöser gewesen sein sollte)
und
b) einen fähigen Trainer zu kontaktieren.

Und Tipp: beim Züchter wählt man bestenfalls nicht den forschen und nicht den ängstlichen Welpen aus, sondern etwas „dazwischen“ als goldenen Mittelweg. Eben um solche Probleme im Vorfeld bereits zu verhindern. Aber gut.
 
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Dogorama-Mitglied
3. Jan. 16:32
Das kann wahrscheinlich nach nur 4 Tagen in einer vollkommen neuen und fremden Umgebung mit neuen und fremden Personen niemand so sicher beantworten.

Allerdings klingt das, als benötige man / frau einen objektiven Dritten, der sich die Situation vor Ort rechtzeitig ansieht und beurteilen / einordnen kann, bevor sich hier ungute Verhaltensweisen festigen. Das klingt ebenfalls so, als würdest du ihn „machen lassen“ und nicht führen, lenken und leiten innerhalb deiner eigenen, festgelegten Regeln.

Ich empfehle daher
a) den Züchter (wenn es denn ein seriöser gewesen sein sollte)
und
b) einen fähigen Trainer zu kontaktieren.

Und Tipp: beim Züchter wählt man bestenfalls nicht den forschen und nicht den ängstlichen Welpen aus, sondern etwas „dazwischen“ als goldenen Mittelweg. Eben um solche Probleme im Vorfeld bereits zu verhindern. Aber gut.
 
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Christine
3. Jan. 16:35
Er scheint mir sehr unsicher zu sein.
Er hat anscheinend nicht viel kennengelernt. 😳

Um was für ein Züchter handelt es sich?

Woher hast du ihn?

Ist er als Züchter eingetragen?

Und hat er eine Genehmigung nach Paragraph 11?

Bitte lies das einmal gut durch 🙏

https://www.juraforum.de/news/wer-darf-die-bezeichnung-zuechter-tragen_247073
 
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Petra
3. Jan. 16:41
Hallo Aura,
herzlich willkommen! Du wirst hier sicher viele Antworten und bestimmt Fragen bekommen.

Meine wäre: wie wurde er bisher gehalten, wie sozialisiert und an verschiedene Umweltreize gewöhnt?
Er ist seit erst 4 Tagen da, vielleicht hatte,er schon zu viel Trubel, wenn er schon verschiedene Personen getroffen hat !?

Ab etwa der 18. Lebenswoche entwickelt sich dein Uno zum Junghund. Die Pupertät fängt an, es wird immer wieder ängstliche Phasen abwechselnd mit frechen und blöden geben...

Was jetzt hilft, wären Infos von der Züchterfamilie zum vorherigen Verhalten.

Gut dass du schon gleich Unterstützung hier suchst. Die Tipps können sehr hilfreich sein, aber auch verwirrend, da sich sie auch mal widersprechen.

Das beste wäre ein erfahrene Trainerin für Einzelstunden, die erst mal eine Verhaltensanalyse mit Euch macht.

Liebe Grüße, Petra
 
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Dogorama-Mitglied
3. Jan. 16:51
Das kann wahrscheinlich nach nur 4 Tagen in einer vollkommen neuen und fremden Umgebung mit neuen und fremden Personen niemand so sicher beantworten. Allerdings klingt das, als benötige man / frau einen objektiven Dritten, der sich die Situation vor Ort rechtzeitig ansieht und beurteilen / einordnen kann, bevor sich hier ungute Verhaltensweisen festigen. Das klingt ebenfalls so, als würdest du ihn „machen lassen“ und nicht führen, lenken und leiten innerhalb deiner eigenen, festgelegten Regeln. Ich empfehle daher a) den Züchter (wenn es denn ein seriöser gewesen sein sollte) und b) einen fähigen Trainer zu kontaktieren. Und Tipp: beim Züchter wählt man bestenfalls nicht den forschen und nicht den ängstlichen Welpen aus, sondern etwas „dazwischen“ als goldenen Mittelweg. Eben um solche Probleme im Vorfeld bereits zu verhindern. Aber gut.
Danke für deine Antwort.
 
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Dogorama-Mitglied
3. Jan. 16:59
Hallo Aura, herzlich willkommen! Du wirst hier sicher viele Antworten und bestimmt Fragen bekommen. Meine wäre: wie wurde er bisher gehalten, wie sozialisiert und an verschiedene Umweltreize gewöhnt? Er ist seit erst 4 Tagen da, vielleicht hatte,er schon zu viel Trubel, wenn er schon verschiedene Personen getroffen hat !? Ab etwa der 18. Lebenswoche entwickelt sich dein Uno zum Junghund. Die Pupertät fängt an, es wird immer wieder ängstliche Phasen abwechselnd mit frechen und blöden geben... Was jetzt hilft, wären Infos von der Züchterfamilie zum vorherigen Verhalten. Gut dass du schon gleich Unterstützung hier suchst. Die Tipps können sehr hilfreich sein, aber auch verwirrend, da sich sie auch mal widersprechen. Das beste wäre ein erfahrene Trainerin für Einzelstunden, die erst mal eine Verhaltensanalyse mit Euch macht. Liebe Grüße, Petra
Hallo Petra, danke für deine Nachricht und netten Worte. Ich glaube das ich mit mir selbst viel zu streng bin und schon versuche alles perfekt zu machen.
Uno ist in einem Familienhaus aufgewachsen. Zwischen seinen Geschwistern. Jedoch weiß ich nicht wie viel Kontakt er mit den Familienangehörigen hatte, die Züchter haben selbst Kinder jedoch bereits alle im Teenager alter. Und 4 Tage sind nicht viel, vielleicht muss er jetzt noch erstmal ankommen.


Ich habe mir für Montag ein Gespräch mit der Züchterfamilie geben lassen.
 
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Petra
3. Jan. 17:12
Hallo Petra, danke für deine Nachricht und netten Worte. Ich glaube das ich mit mir selbst viel zu streng bin und schon versuche alles perfekt zu machen. Uno ist in einem Familienhaus aufgewachsen. Zwischen seinen Geschwistern. Jedoch weiß ich nicht wie viel Kontakt er mit den Familienangehörigen hatte, die Züchter haben selbst Kinder jedoch bereits alle im Teenager alter. Und 4 Tage sind nicht viel, vielleicht muss er jetzt noch erstmal ankommen. Ich habe mir für Montag ein Gespräch mit der Züchterfamilie geben lassen.
Liebe Aura,
Der Druck, alles besonders gut zu machen, führt oft zur Überforderung auf beiden Seiten. Rückblickend hätte ich mir mit allem mehr Zeit und weniger Perfektionismus mit mir und Locke gewünscht. Konsequenz ist jedoch das wichtigste, von Anfang an. Da hingegen hab ich geschwächelt 🙈

Also jetzt ist Uno bei Dir, neues Haus neue Regeln!
Also liebevolle Führung und Begrenzung z. B. Deckentraining und Raummanagement. Du bestimmst, wann gespielt und wann geruht wird.

Überlege wirklich das mit Einzeltrainings, gerade jetzt am anfang stellen sich die Weichen besonders schnell!

Ihr kriegt das bestimmt hin!
 
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Dogorama-Mitglied
3. Jan. 17:17
Liebe Aura, Der Druck, alles besonders gut zu machen, führt oft zur Überforderung auf beiden Seiten. Rückblickend hätte ich mir mit allem mehr Zeit und weniger Perfektionismus mit mir und Locke gewünscht. Konsequenz ist jedoch das wichtigste, von Anfang an. Da hingegen hab ich geschwächelt 🙈 Also jetzt ist Uno bei Dir, neues Haus neue Regeln! Also liebevolle Führung und Begrenzung z. B. Deckentraining und Raummanagement. Du bestimmst, wann gespielt und wann geruht wird. Überlege wirklich das mit Einzeltrainings, gerade jetzt am anfang stellen sich die Weichen besonders schnell! Ihr kriegt das bestimmt hin!
Ja das denke ich auch mittlerweile. Deine Worte beruhigen mich jetzt um so mehr.

Aber tatsächlich bin ich schon konsequent was die Führung angeht. Er versteht auch schon das wenn ich mal im Badezimmer bin er nicht sofort hinterherlaufen soll. Und das nach 2 Tagen üben.

Kannst du mir jemanden / etwas für Einzeltraining empfehlen? Ich wohne in Hannover / Letter.

Danke liebe Petra !
 
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Petra
3. Jan. 17:31
Ja das denke ich auch mittlerweile. Deine Worte beruhigen mich jetzt um so mehr. Aber tatsächlich bin ich schon konsequent was die Führung angeht. Er versteht auch schon das wenn ich mal im Badezimmer bin er nicht sofort hinterherlaufen soll. Und das nach 2 Tagen üben. Kannst du mir jemanden / etwas für Einzeltraining empfehlen? Ich wohne in Hannover / Letter. Danke liebe Petra !
Dann hast du das richtige Maß an Konsequenz, gratuliere wenn er das so schnell verstanden hat!

In Hannover kenne ich mich nicht aus, ich würde auf alle Fälle einen Trainer oder Hundeschule suchen, die über einen Verband qualifiziert und zertifiziert sind, z.B.bhv.
Schau doch mal hier in der App unter Radar/ Unternehmen Hundeschule nach!
 
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Sil
3. Jan. 19:13
Warum war er mit 5 Monaten immer noch beim Züchter ?
Wenn er dort, bei deinem ersten Besuch schon sehr zurückhaltend bis ängstlich war, dann liegt die Vermutung nahe, dass er nicht viel kennengelernt hat.
Hunde durchlaufen mit 6 Wochen und nochmals mit +/- 6 Monaten eine "Angstphase", das könnte jetzt auch noch hinzu kommen.
Ein kompetenter Trainer/in wäre das Beste, er hat ja noch sein ganzes Leben vor sich und sollte den bestmöglichen Start haben.
Eine Empfehlung in der Gegend habe ich leider nicht für dich.
 
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Dogorama-Mitglied
3. Jan. 20:01
Hallo Aura,
zunächst: mit dem richtigen Training kann man alles zumindest verbessern, oft sogar komplett auflösen 🙏

Lass dich nicht verunsichern, ob dein Züchter nun kompetent ist, oder nicht. Es gibt auch etwas, das nennt sich Persönlichkeit und die gibts auch bei Hunden.
Meine Hündin war beim Züchter verhältnismäßig überdreht, hier zu Hause ist sie extrem ruhig, manchmal unsicher. Das hat aber nichts mit dem Züchter zu tun, sondern mit sooooo vielen Dingen 🤝

Zunächst 4 Tage sind gar nichts. Meine Hündin hat das „Mitnehmen“ vom Züchter gar nicht gut vertragen. Die war als sie bei mir ankam totaaaaaal verschüchtert, fast ängstlich und hat erst nach 4 Tagen gefressen. Ich fands furchtbar und war manchmal zu ungeduldig. Ich wurde ständig ermahnt, „die ist doch erst kurz hier“. Und das stimmt. Gib Uno etwas Zeit ohne dabei deine Regeln nicht klar zu machen. Ignorier ihn fast ein wenig, dass er atmen kann. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
Was meiner Hündin geholfen hat, die sich ähnlich verhalten hat:
1. Ruhe zu Hause schaffen. Zu Hause ist Ruhe, euer Anker, euer Ruhepol. Wie du schon gut angefangen hast: nicht ständig hinterher tappeln. Das ist nicht niedlich, das ist stressig! Zumindest für viele Hunde.
2. Desensibilisieren: Uno muss lernen, dass Geräusche normal sind und keine Aktion seinerseits fordern. Das schaffst du ohne Worte, nur damit, dass es passiert 😉
In ein paar Tagen, wird es ruhiger werden und er wird weniger Stress haben und damit gelassener werden.
Gute Trainer erkennst du daran, dass das Training nicht nur aus Leckerlie besteht, oder noch schlimmer aus Strafen 🙄

Du schaffst das!

Noch ein Geheimtipp 🤝
Nimm nur Ratschläge von Menschen an, deren Hunde gut trainiert sind, so wie du es auch gut finden würdest. Das war der beste Tipp für mich damals 😉 Und lies ein Buch über die Kommunikation von Hunden. Damit lernst du, auch seine Grenzen zu wahren und schaffst Vertrauen!