Hallo Aura,
zunächst: mit dem richtigen Training kann man alles zumindest verbessern, oft sogar komplett auflösen 🙏
Lass dich nicht verunsichern, ob dein Züchter nun kompetent ist, oder nicht. Es gibt auch etwas, das nennt sich Persönlichkeit und die gibts auch bei Hunden.
Meine Hündin war beim Züchter verhältnismäßig überdreht, hier zu Hause ist sie extrem ruhig, manchmal unsicher. Das hat aber nichts mit dem Züchter zu tun, sondern mit sooooo vielen Dingen 🤝
Zunächst 4 Tage sind gar nichts. Meine Hündin hat das „Mitnehmen“ vom Züchter gar nicht gut vertragen. Die war als sie bei mir ankam totaaaaaal verschüchtert, fast ängstlich und hat erst nach 4 Tagen gefressen. Ich fands furchtbar und war manchmal zu ungeduldig. Ich wurde ständig ermahnt, „die ist doch erst kurz hier“. Und das stimmt. Gib Uno etwas Zeit ohne dabei deine Regeln nicht klar zu machen. Ignorier ihn fast ein wenig, dass er atmen kann. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
Was meiner Hündin geholfen hat, die sich ähnlich verhalten hat:
1. Ruhe zu Hause schaffen. Zu Hause ist Ruhe, euer Anker, euer Ruhepol. Wie du schon gut angefangen hast: nicht ständig hinterher tappeln. Das ist nicht niedlich, das ist stressig! Zumindest für viele Hunde.
2. Desensibilisieren: Uno muss lernen, dass Geräusche normal sind und keine Aktion seinerseits fordern. Das schaffst du ohne Worte, nur damit, dass es passiert 😉
In ein paar Tagen, wird es ruhiger werden und er wird weniger Stress haben und damit gelassener werden.
Gute Trainer erkennst du daran, dass das Training nicht nur aus Leckerlie besteht, oder noch schlimmer aus Strafen 🙄
Du schaffst das!
Noch ein Geheimtipp 🤝
Nimm nur Ratschläge von Menschen an, deren Hunde gut trainiert sind, so wie du es auch gut finden würdest. Das war der beste Tipp für mich damals 😉 Und lies ein Buch über die Kommunikation von Hunden. Damit lernst du, auch seine Grenzen zu wahren und schaffst Vertrauen!