Home / Forum / Erziehung & Training / Wie habt ihr eurem Hund das Ruhigbleiben beim Krallenschneiden beigebracht?

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Selina
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 33
zuletzt 28. Aug.

Wie habt ihr eurem Hund das Ruhigbleiben beim Krallenschneiden beigebracht?

Milo tickt da leider immer total aus, in 2 Stunden schaffe ich vlt. drei Krallen und er ist dann immer den Rest vom Tag beleidigt...😅
 
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Nicole
Beliebteste Antwort
9. Aug. 20:18
Kommt auf den Hund an, ich mache manche im stehen (ähnlich wie wenn man einem Pferd die Hufe auskratzt, andere im Liegen auf der Seite, Aimée hängt auf meinem Schoß und die Welpen liegen in der Regel auf dem Rücken in meinem Arm.

Für meine Whippets nutze ich einen elektrischen Dremel, für die haarigen eine Krallenzange.

Das A und O ist Routine und durchziehen.
Je öfter um so weniger stressig wird es. Bei uns jede Woche selber Tag selbe Uhrzeit. Nach ein paar Wochen weiß hier jeder man kommt in diesem Haushalt nicht drumherum und es passiert auch eigentlich überhaupt nichts schlimmes. Ich bin natürlich auch routiniert und meine Trefferquote ist quasi so gut wie nicht existent.

Gelegentlich hilft auch mal ne Klare Ansage in Verbindung mit einem Lob wenn der Hund sich dann vernünftig verhält.

Bei mir gibt es keine Leckerchen zwischendurch bei mir gibt es wahlweise eine Kuschelrunde im Anschluss oder eine wilde Party in Form von alle Füße sind noch dran. Dann sind alle happy.

Lieben muss hier Krallenschneiden keiner, aber akzeptieren muss es jeder.

Zum anfangen würde ich erstmal über Desensibilisierung arbeiten.
1 Woche täglich, berühren der Pfoten, Zehen, Nägel erstmal mit der Hand.
Dann 1 Woche täglich berühren der Pfote, Zehe, Kralle mit dem Schneidwerkzeug.
Immer mit Stimme belohnen wenn der Hund die Berührung an sich akzeptiert.
Woche 3 täglich eine Kralle nur minimal die Vorderste Spitze.
In Woche 4 übergehen zu eine komplette Pfote, beginnend mit den Hinterpfoten.
Woche 5 dann einen Tag aussuchen und alle Pfoten machen.
Manche Hunde sind einfach auch kitzelig an den Zehen.

Wichtig ist auch das wie: eigener Mindset überprüfen. Ruhig bestimmt, keine Zweifel aufkommen lassen.

Und noch wichtiger überprüft das Werkzeug nur eine wirklich scharfe Zange quetscht nicht. Sie muss schneiden wie durch Butter
 
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Jessica
9. Aug. 18:18
Ich würde es denke ich toll Clicker/Markern.
 
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Nicole
9. Aug. 18:58
Meine große hasst es auch... ich geh zum TA. Lieber 5 Minuten Stress als 2 Stunden 🤷‍♀️
Versucht hatte ich mal das sie vorne mit Leberwursttube gefüttert wird, aber sie lässt mich partout nicht an die Hinterpfoten. Vllt wäre das noch eine Idee für euch.
 
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Larissa
9. Aug. 19:02
Gar nicht, bei uns muss das der TA machen 🤣 da hat sie zwar bei den ersten drei Kalken mega Stress, merkt dann aber dass gar nichts schlimmes passiert und lässt es über sich ergehen. Wenn ich aber ankomme, denkt sie sich sonst was und erwartet dass ich ihr die Beine mit einer rostigen Säge absäge 🙈🤣
 
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Dogorama-Mitglied
9. Aug. 19:28
Ich mache es immer, wenn sie irgendwo entspannt liegt, ohne viel trara, mit leckerlies zwischendurch :)
 
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Kerry
9. Aug. 19:39
Eine Leckmatte im Gefrierschrank mit entweder Ziegenjoghurt oder Erdnussbutter (ohne Zucker, nur Erdnüsse), dazu vielleicht Banane oder Wassermelone. Da alles gefroren ist, braucht mein Hund immer viel Zeit dafür und ich kann alle Krallen ohne Probleme schneiden. Hilft aber wahrscheinlich nur, wenn der Hund verfressen ist ;-)
 
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Monika
9. Aug. 20:03
Wir haben unserer Hündin erst beigebracht, dass eine Krallenschere nichts schlimmes ist, indem sie immer einen Leckerli bekommen hat, wenn sie die Schere beschnuppert oder ruhig neben ihr gelegen hat. Daraufhin haben wir Trockenübungen gemacht: Pfote geben, Schere an die Kralle, Leckerli 😅 usw. Alles mit viel Lob und Leckerli begleitet. Am Anfang haben wir auch nur 1-2 Krallen geschafft.
 
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Selina
9. Aug. 20:08
Wir haben unserer Hündin erst beigebracht, dass eine Krallenschere nichts schlimmes ist, indem sie immer einen Leckerli bekommen hat, wenn sie die Schere beschnuppert oder ruhig neben ihr gelegen hat. Daraufhin haben wir Trockenübungen gemacht: Pfote geben, Schere an die Kralle, Leckerli 😅 usw. Alles mit viel Lob und Leckerli begleitet. Am Anfang haben wir auch nur 1-2 Krallen geschafft.
Danke, genau so probiere ich es auch, aber es dauert länger als gedacht... Muss wohl dazwischen doch mal zum TA, bis ich es machen kann😅
 
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Nicole
9. Aug. 20:18
Kommt auf den Hund an, ich mache manche im stehen (ähnlich wie wenn man einem Pferd die Hufe auskratzt, andere im Liegen auf der Seite, Aimée hängt auf meinem Schoß und die Welpen liegen in der Regel auf dem Rücken in meinem Arm.

Für meine Whippets nutze ich einen elektrischen Dremel, für die haarigen eine Krallenzange.

Das A und O ist Routine und durchziehen.
Je öfter um so weniger stressig wird es. Bei uns jede Woche selber Tag selbe Uhrzeit. Nach ein paar Wochen weiß hier jeder man kommt in diesem Haushalt nicht drumherum und es passiert auch eigentlich überhaupt nichts schlimmes. Ich bin natürlich auch routiniert und meine Trefferquote ist quasi so gut wie nicht existent.

Gelegentlich hilft auch mal ne Klare Ansage in Verbindung mit einem Lob wenn der Hund sich dann vernünftig verhält.

Bei mir gibt es keine Leckerchen zwischendurch bei mir gibt es wahlweise eine Kuschelrunde im Anschluss oder eine wilde Party in Form von alle Füße sind noch dran. Dann sind alle happy.

Lieben muss hier Krallenschneiden keiner, aber akzeptieren muss es jeder.

Zum anfangen würde ich erstmal über Desensibilisierung arbeiten.
1 Woche täglich, berühren der Pfoten, Zehen, Nägel erstmal mit der Hand.
Dann 1 Woche täglich berühren der Pfote, Zehe, Kralle mit dem Schneidwerkzeug.
Immer mit Stimme belohnen wenn der Hund die Berührung an sich akzeptiert.
Woche 3 täglich eine Kralle nur minimal die Vorderste Spitze.
In Woche 4 übergehen zu eine komplette Pfote, beginnend mit den Hinterpfoten.
Woche 5 dann einen Tag aussuchen und alle Pfoten machen.
Manche Hunde sind einfach auch kitzelig an den Zehen.

Wichtig ist auch das wie: eigener Mindset überprüfen. Ruhig bestimmt, keine Zweifel aufkommen lassen.

Und noch wichtiger überprüft das Werkzeug nur eine wirklich scharfe Zange quetscht nicht. Sie muss schneiden wie durch Butter
 
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Nicole
9. Aug. 20:22
Kommt auf den Hund an, ich mache manche im stehen (ähnlich wie wenn man einem Pferd die Hufe auskratzt, andere im Liegen auf der Seite, Aimée hängt auf meinem Schoß und die Welpen liegen in der Regel auf dem Rücken in meinem Arm. Für meine Whippets nutze ich einen elektrischen Dremel, für die haarigen eine Krallenzange. Das A und O ist Routine und durchziehen. Je öfter um so weniger stressig wird es. Bei uns jede Woche selber Tag selbe Uhrzeit. Nach ein paar Wochen weiß hier jeder man kommt in diesem Haushalt nicht drumherum und es passiert auch eigentlich überhaupt nichts schlimmes. Ich bin natürlich auch routiniert und meine Trefferquote ist quasi so gut wie nicht existent. Gelegentlich hilft auch mal ne Klare Ansage in Verbindung mit einem Lob wenn der Hund sich dann vernünftig verhält. Bei mir gibt es keine Leckerchen zwischendurch bei mir gibt es wahlweise eine Kuschelrunde im Anschluss oder eine wilde Party in Form von alle Füße sind noch dran. Dann sind alle happy. Lieben muss hier Krallenschneiden keiner, aber akzeptieren muss es jeder. Zum anfangen würde ich erstmal über Desensibilisierung arbeiten. 1 Woche täglich, berühren der Pfoten, Zehen, Nägel erstmal mit der Hand. Dann 1 Woche täglich berühren der Pfote, Zehe, Kralle mit dem Schneidwerkzeug. Immer mit Stimme belohnen wenn der Hund die Berührung an sich akzeptiert. Woche 3 täglich eine Kralle nur minimal die Vorderste Spitze. In Woche 4 übergehen zu eine komplette Pfote, beginnend mit den Hinterpfoten. Woche 5 dann einen Tag aussuchen und alle Pfoten machen. Manche Hunde sind einfach auch kitzelig an den Zehen. Wichtig ist auch das wie: eigener Mindset überprüfen. Ruhig bestimmt, keine Zweifel aufkommen lassen. Und noch wichtiger überprüft das Werkzeug nur eine wirklich scharfe Zange quetscht nicht. Sie muss schneiden wie durch Butter
Und Aimée
 
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Selina
9. Aug. 20:23
Kommt auf den Hund an, ich mache manche im stehen (ähnlich wie wenn man einem Pferd die Hufe auskratzt, andere im Liegen auf der Seite, Aimée hängt auf meinem Schoß und die Welpen liegen in der Regel auf dem Rücken in meinem Arm. Für meine Whippets nutze ich einen elektrischen Dremel, für die haarigen eine Krallenzange. Das A und O ist Routine und durchziehen. Je öfter um so weniger stressig wird es. Bei uns jede Woche selber Tag selbe Uhrzeit. Nach ein paar Wochen weiß hier jeder man kommt in diesem Haushalt nicht drumherum und es passiert auch eigentlich überhaupt nichts schlimmes. Ich bin natürlich auch routiniert und meine Trefferquote ist quasi so gut wie nicht existent. Gelegentlich hilft auch mal ne Klare Ansage in Verbindung mit einem Lob wenn der Hund sich dann vernünftig verhält. Bei mir gibt es keine Leckerchen zwischendurch bei mir gibt es wahlweise eine Kuschelrunde im Anschluss oder eine wilde Party in Form von alle Füße sind noch dran. Dann sind alle happy. Lieben muss hier Krallenschneiden keiner, aber akzeptieren muss es jeder. Zum anfangen würde ich erstmal über Desensibilisierung arbeiten. 1 Woche täglich, berühren der Pfoten, Zehen, Nägel erstmal mit der Hand. Dann 1 Woche täglich berühren der Pfote, Zehe, Kralle mit dem Schneidwerkzeug. Immer mit Stimme belohnen wenn der Hund die Berührung an sich akzeptiert. Woche 3 täglich eine Kralle nur minimal die Vorderste Spitze. In Woche 4 übergehen zu eine komplette Pfote, beginnend mit den Hinterpfoten. Woche 5 dann einen Tag aussuchen und alle Pfoten machen. Manche Hunde sind einfach auch kitzelig an den Zehen. Wichtig ist auch das wie: eigener Mindset überprüfen. Ruhig bestimmt, keine Zweifel aufkommen lassen. Und noch wichtiger überprüft das Werkzeug nur eine wirklich scharfe Zange quetscht nicht. Sie muss schneiden wie durch Butter
Dremel kann ich leider vergessen, auch schon versucht, aber Milo ist aufgrund seiner Vorgeschichte so geräuschempfindlich, da ist es echt einfach Folter für ihn.

Pfoten berühren und in die Hand nehmen ist bei ihm eigentlich überhaupt kein Problem. Vor der Krallenschere selbst hat er so auch keine Angst; aber sobald er kapiert, was ich vorhabe, ist die Hölle los. Vielleicht hat man ihm mal schlimm reingeschnitten? Der kleine Kerl ist so ein nachtragendes Sensibelchen, der würde sich so was bestimmt ein Leben lang merken...