Home / Forum / Erziehung & Training / Unkontrolliertes Bellen anderen Menschen gegenüber ( Besonders Nachbarn und in der Gegend ums Haus)

Verfasser-Bild
Mathilda
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 3
zuletzt 20. Sept.

Unkontrolliertes Bellen anderen Menschen gegenüber ( Besonders Nachbarn und in der Gegend ums Haus)

(Wer einen guten Hundetrainer in der Gegend Weißensee kennt, der noch Zeit hat kann sich gerne melden.) Seit einiger Zeit ( so ca. Hauptpubertätszeit) hat sich mein Golden Retriever Rüde (nicht kastriert, 17 Monate ) angewöhnt unsere Nachbarn anzubellen. Und das sehr schlimm mit Knurren. Hat anfangs mit einem Aus oder einer Ablenkung gut geklappt. Doch seit 2-3 Monaten wird es schlimmer und meiner Empfindung nach auch aggressiver. Dementsprechend reagieren natürlich die Nachbarn - die für die Verhältnisse NOCH sehr tolerant sind. Aber nichts hilft. Alle Tipps, die ich bisher gehört habe wie ablenken, aus und spielen klappen nicht. Es hat einfach Scheuklappen auf. Und hören tut er auch nichts. Genau so ist es wenn er jemanden in unserer Nahen Hausumgebung sieht( meistens nur wenn es dunkel ist) oder hört oder gar anspricht. Dann geht er richtig ins bellen und knurren. Es bricht mir das Herz, wenn Leute mich so angucken und die Straße wechseln, weil ich einen „aggressiven“ Hund habe. Ich deute es eher als Warnung von ihm, da WENN er dann an jemanden ran darf, dann freut er sich schon. Aber ehrlich versagt Trau ich mich nicht mehr mit dem Hund durch den Hausflur. Es ist immer eine innerliche Folter für mich. Ich bin um jede Hilfe dankbar.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
Beliebteste Antwort
20. Sept. 19:41
Hallo Mathilda, wie Silke schon gesagt hat, ist es immer schwer, zuverlässig tipps in foren zu geben- ich hätte zumindest die idee, dass es sich um ein territorial motiviertes verhalten handelt. Das gibt es bei meiner auch so, und da ich in einem mietshaus lebe, musste ich da auch schnell abhilfe schaffen. Bei mir klappt es am besten, wenn ich mich sehr deutlich durchsetze, also sowohl verbal (nein, aus etc) als auch körperlich (zurückdrängen, hinter mich bringen)... Klappt bei uns nach vielen monaten üben ziemlich gut, aber ich darf nie locker lassen und auch ein halbherziges nein hilft nicht... Also im grunde genommen hat nur geholfen, sie so zusammenzustauchen, dass die aufmerksamkeit komplett bei mir war, hund nicht mehr im Modus und das dann positiv zu konnotieren... Hoffe ihr findet auch eine lösung für euch!!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Silke
20. Sept. 19:30
Hallo Mathilda. Aus der Ferne kann man da sicherlich nicht wirklich Tipps geben. Da bist du wirklich wie du schon sagst bei einem Trainer der sich das vor Ort anguckt am besten aufgehoben. Aber wenn dein Hund so aggressiv wirkt würde ich einen Maulkorb antrainieren. Das gibt deinen Nachbarn bestimmt ein Stück weit Sicherheit zurück und dir auch.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
20. Sept. 19:41
Hallo Mathilda, wie Silke schon gesagt hat, ist es immer schwer, zuverlässig tipps in foren zu geben- ich hätte zumindest die idee, dass es sich um ein territorial motiviertes verhalten handelt. Das gibt es bei meiner auch so, und da ich in einem mietshaus lebe, musste ich da auch schnell abhilfe schaffen. Bei mir klappt es am besten, wenn ich mich sehr deutlich durchsetze, also sowohl verbal (nein, aus etc) als auch körperlich (zurückdrängen, hinter mich bringen)... Klappt bei uns nach vielen monaten üben ziemlich gut, aber ich darf nie locker lassen und auch ein halbherziges nein hilft nicht... Also im grunde genommen hat nur geholfen, sie so zusammenzustauchen, dass die aufmerksamkeit komplett bei mir war, hund nicht mehr im Modus und das dann positiv zu konnotieren... Hoffe ihr findet auch eine lösung für euch!!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Yvonne
20. Sept. 19:52
Ich würde auch auf Territorial tippen. Vielleicht kannst Du einen Nachbarn zur Mitarbeit motivieren und mit ihm gezielt trainieren, dass Du derjenige bist, der das Sagen hat.
So trainiere ich gerade mit unserer auch. Ich gehe vor und sondiere die Lage und sie darf dann nachkommen, wenn ich das geklärt habe, dass der Gegenüber kein „Feind“ ist.
Mit Spielen und Ablenkung würde ich nicht arbeiten, weil es das Verhalten eher belohnt, wie ich finde. Ein Hund muss auch mal ein Nein hören und akzeptieren.
Just my 2 Cent.