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Sonja
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Anzahl der Antworten 178
zuletzt 2. März

"Sachkundenachweis" für alle Hundebesitzer..?. Was würdet ihr davon halten ...?

Morgen, 🥱😉 Vor kurzem hatte ich eine rege Diskussion mit einem Bekannten dessen Hund gerade noch so zu den Kleinhunden gemäß NRW Bestimmung gilt. Es ging um den Sachkundenachweis den jeder Hundebesitzer dessen Hund ausgewachsen über 40cm und oder 20kg wiegt ablegen muss. Der Bekannte meinte, dass es nur eine Geldmacherei der Behören sei, und das er auch ohne diesen "Wisch abzulegen" sich mit Hunden auskenne. (leider stimmt das in der Praxis aber nur bedingt, wodurch es schon öfter Diskussionen zwischen uns kam) . Ich finde es währe gut wenn auch Kleinhunsebesitzer den Sachkundenachweis ablegen müssten, da diese angehenden Hundebesitzer sich wenigstens einmal im Leben mit der Materie bezüglich z.b. Hundesprache auseinandersetzen müssten...😉 Nun meine Frage was haltet ihr davon wenn alle Hundebesitzer diese kleine Prüfung ablegen müssten...? Und an die Kleinhundebesitzer , hättet ihr euch einem Hund angeschafft wenn dies so währe/gewesen währe ? Mir fällt nämlich auch auf das (zumindest hier) ältere Personen die Kleinhundebesitzer sind mehr Ahnung haben als jüngere resp. die Hunde von älteren Personen oftmals besser erzogen sind. Und auch eher was unternehmen wenn ihr kleiner unerwünschtes Verhalten (z.b. hysterische leinengekläffe) zeigt. Ich denke das liegt aber auch daran das nicht wenige ältere Personen , als sie jünger waren grosshunde besaßen, und es aber im Alter nicht mehr wollen oder körperlich können (dieser Einstellung zolle ich wirklich Respekt)
 
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Lisa
3. März 07:18
Hallo, ich wäre absolut für einen halter-hunde-test. Grade wegen corona haben sich viele Leute einen Hund angeschafft und haben keine Ahnung von dem Tier (allgemein von Hunden/Rasseneigenschaft) und wissen teilweise auch nicht wie es mit dem Hund weitergeht wenn die Arbeitswelt wieder normal läuft.

Ich will damit niemand angreifen, bitte nicht falsch verstehen.
 
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Oli
3. März 07:21
Durchgefallen heißt ja „Mängel“ wurden festgestellt.
Für diese gibt es dann Auflagen die zu erfüllen sind (Hochagressiver Hund muss dann Maulkorb tragen, bei gesundheitlichen Mängeln muss Tierärztliche Behandlung nachgewiesen werden). Werden die Auflagen nicht erfüllt oder es ist zu befürchten das diese nicht erfüllt werden können dann Entzug vom Hund zum Wohle aller.

(Ich bin echt gemein vorm zweiten Kaffee)
 
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Mansuré
3. März 07:30
Musste damals in NRW für meine Hündin auch den Nachweis erbringen, beim Umzug nach Rheinland-Pfalz wurd ich komisch angeschaut als ich fragte ob ich den Nachweis vorlegen soll. Reine Willkür ebenso wie die Hundesteuer.
Für Menschen die sich bewusst mit Tieren befassen ist der Test ein Witz, alle anderen können die X Fragen auswendig lernen und das wars.
Wenn es ums Wohl des Tieres geht wäre ein einheitlicher Test aka Führerschein sinnvoll, aber selbst da weiß man ja das es unbelehrbare gibt.
Alles in allem, gibt Punkte dafür und dagegen, aber als Großhundebesitzer fänd ich es nur gerecht wenn alle Hundebesitzer diesen Test ablegen müssen.
 
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Dogorama-Mitglied
3. März 07:43
Wenn ich das richtig im Kopf habe, gilt das in NRW sogar so mit den „besonderen“ Hunderassen, dass man vor Kauf/Adoption einen Test machen muss.
 
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Dogorama-Mitglied
3. März 07:48
Hmmm, interessante Frage. Im Grunde fände ich so einen Sachkundenachweis für alle, unabhängig der Größe des Hundes, sinnvoll. Mit anständigen Fragen nach aktuellem Wissensstand. So ein fachlicher Nachweis könnte ja wie ein Führerschein unbefristet gültig bleiben. Diese Idee Mensch-Hund-Team-"TÜV" fände ich prima, dann gäbe es weniger Vorfälle und Gezanke da draußen und sicherlich glücklichere Hunde. Nur organisatorisch und verwaltungstechnisch wird es echt schwierig! Wann macht man den Test? Wenn ein Welpe einzieht, der noch nichts kennt? Oder frisch vom TS noch verstört und nicht richtig angekommen? Irgendwann nach "nach 2 Jahren" oder so? Und wer soll das im Alltag überwachen? Haben wir dann eine Hundepolizei, die in Wald und Wiese patroulliert? Will man das haben? Pflicht zur Hundeschule? Warum? Es gibt viele Leute, die brauchen keine Hundeschule, die kommen auch so klar... Und wenn man durchfällt im Test? Ab in den Hundeknast? Hund wegnehmen und dann? Glaube ein unerzogener Hund hat es meist immer noch besser, als einer im Tierheim. Bei genaurem Betrachten würde ich sagen: lieber nicht, das wäre übertrieben viel zusätzliche Bürokratie. Ein Sachkundenachweis finde ich nachwievor gut, dann aber einheitlich in DE.
Ich Stimme dir voll zu.
 
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Daniel
3. März 07:48
Also bei uns in nds ist der Sachkunde Nachweis für jeden Hund verpflichtet solange man nicht in den letzten Jahren (die genaue Anzahl weiß ich gerade nicht) für min. 2 Jahre nachweislich mit einem Hund im selben Haushalt gelebt hat....
Und eine Leinenbefreiung muss jedes hund-gassiganger Gespann seperat machen....
 
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Jay
3. März 08:19
Hmmm, interessante Frage. Im Grunde fände ich so einen Sachkundenachweis für alle, unabhängig der Größe des Hundes, sinnvoll. Mit anständigen Fragen nach aktuellem Wissensstand. So ein fachlicher Nachweis könnte ja wie ein Führerschein unbefristet gültig bleiben. Diese Idee Mensch-Hund-Team-"TÜV" fände ich prima, dann gäbe es weniger Vorfälle und Gezanke da draußen und sicherlich glücklichere Hunde. Nur organisatorisch und verwaltungstechnisch wird es echt schwierig! Wann macht man den Test? Wenn ein Welpe einzieht, der noch nichts kennt? Oder frisch vom TS noch verstört und nicht richtig angekommen? Irgendwann nach "nach 2 Jahren" oder so? Und wer soll das im Alltag überwachen? Haben wir dann eine Hundepolizei, die in Wald und Wiese patroulliert? Will man das haben? Pflicht zur Hundeschule? Warum? Es gibt viele Leute, die brauchen keine Hundeschule, die kommen auch so klar... Und wenn man durchfällt im Test? Ab in den Hundeknast? Hund wegnehmen und dann? Glaube ein unerzogener Hund hat es meist immer noch besser, als einer im Tierheim. Bei genaurem Betrachten würde ich sagen: lieber nicht, das wäre übertrieben viel zusätzliche Bürokratie. Ein Sachkundenachweis finde ich nachwievor gut, dann aber einheitlich in DE.
Ich stimme hier auch zu.

Sicher ist ein Mensch-Hunde-Team-Test erstmal ne gute Idee, näher beleuchtet etc aber organisatorisch usw nicht ganz so einfach. Wie schon geschrieben wurde, wann macht man den, in welchem Alter/an welchem Tag? Würde dann auch berücksichtigt werden woher der Hund ist bzw welche Vorgeschichte es gibt? Oder ob gesundheitlich etwas (chronisches) vorliegt, was evt an gewissen Verhalten Schuld ist? Würde ein Hund mit "Macke", durch z.B. Trauma oder Ähnliches, einfach gebrandmarkt und in ne Schublade gesteckt, zusammen mit dem Halter, oder würde da genauer geschaut werden, wie z.B. der Halter Situationen und Verhalten managed? Denke da speziell an jene, die sich bewusst einen "schwierigen" Hund mit Vorgeschichte zulegen, daß alles gut managen können etc. und auch wenn der Hund vielleicht nie unauffällig, unproblematisch, normal sein wird (gibt Dinge, die kriegst du nie ganz weg), eben so geführt wird, daß es passt. Die haben eh schon genug zu tun/zu kämpfen (mit Verurteilung etc in der Umwelt z.B), wenn sie dann noch sichtbar gekennzeichnet werden würden - denn wie sonst willst du erkennen, daß sie den Test nicht bestanden bzw mit Mängel bestanden haben - wirds ja nicht leichter. Zweiklassen Hundegesellschaft? Wer macht die Test und danach die evt Kontrollen ob jeder den gemacht hat? Ich stell mir das einfach unglaublich schwierig durchsetzbar und ausführbar vor im Gesamten.

Ein Sachkundenachweis bzw Führerschein vor der Anschaffung fände ich eigentlich nicht verkehrt, aber dann vernünftig überarbeitet, ganzheitlich und einheitlich geregelt. Was aktuell so abgefragt wird in der Sachkunde/Führerschein ist mitunter nen Witz.
 
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Oli
3. März 08:31
Ich stimme hier auch zu. Sicher ist ein Mensch-Hunde-Team-Test erstmal ne gute Idee, näher beleuchtet etc aber organisatorisch usw nicht ganz so einfach. Wie schon geschrieben wurde, wann macht man den, in welchem Alter/an welchem Tag? Würde dann auch berücksichtigt werden woher der Hund ist bzw welche Vorgeschichte es gibt? Oder ob gesundheitlich etwas (chronisches) vorliegt, was evt an gewissen Verhalten Schuld ist? Würde ein Hund mit "Macke", durch z.B. Trauma oder Ähnliches, einfach gebrandmarkt und in ne Schublade gesteckt, zusammen mit dem Halter, oder würde da genauer geschaut werden, wie z.B. der Halter Situationen und Verhalten managed? Denke da speziell an jene, die sich bewusst einen "schwierigen" Hund mit Vorgeschichte zulegen, daß alles gut managen können etc. und auch wenn der Hund vielleicht nie unauffällig, unproblematisch, normal sein wird (gibt Dinge, die kriegst du nie ganz weg), eben so geführt wird, daß es passt. Die haben eh schon genug zu tun/zu kämpfen (mit Verurteilung etc in der Umwelt z.B), wenn sie dann noch sichtbar gekennzeichnet werden würden - denn wie sonst willst du erkennen, daß sie den Test nicht bestanden bzw mit Mängel bestanden haben - wirds ja nicht leichter. Zweiklassen Hundegesellschaft? Wer macht die Test und danach die evt Kontrollen ob jeder den gemacht hat? Ich stell mir das einfach unglaublich schwierig durchsetzbar und ausführbar vor im Gesamten. Ein Sachkundenachweis bzw Führerschein vor der Anschaffung fände ich eigentlich nicht verkehrt, aber dann vernünftig überarbeitet, ganzheitlich und einheitlich geregelt. Was aktuell so abgefragt wird in der Sachkunde/Führerschein ist mitunter nen Witz.
Es geht mir bei der Idee ja auch nicht darum das der Hund bei dem Test perfekt bei Fuß laufen müsste oder beim geflüsterten Platz mit Wucht auf den Boden knallt das die Seismographen ausschlagen.
Hast du einen Hund mit Vorgeschichte bist aber in der Lage diesen ohne Gefahr für andere an Menschen und Hunden vorbei zu führen ist ja alles chic. Das der dabei bellt oder springt und hüpft wäre egal, Auflage daraus wäre ggfls. eine Maulkorbpflicht bis zum nächsten Test. Wenn er dann beim nächsten mal (immerhin deutlich später) brav an anderen vorbei läuft würde die Auflage Maulkorb entfallen.

So bekommen auch die als gefährlich eingestuften Hunde die Möglichkeit sich zu bewähren.

Prüfen wäre in meinen Augen sehr simpel, anmelden musst du deinen Hund (Steuer, Ordnungsamt) ja auch jetzt schon, dort gibts dann die Vermerke und wenn du kontrolliert wirst müssten die Kontrolleure halt Zugriff auf diese Einträge haben.

Wenn als Auflage tierärztliche Behandlung ansteht müsste der Tierarzt an die zuständige Behörde melden das die Behandlung läuft bzw. abgeschlossen ist.
 
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Jay
3. März 08:34
Hab ich ja nicht gesagt, nur das es näher beleuchtet schwieriger (durchzuführen usw) ist, als man Anfangs denkt. Und wer macht wo die Grenze was normal/okay ist, was nicht, wer besteht und wer durch fällt? Es wird bereits jetzt schon nicht geschafft die "Gefährlichkeit" von Hunden einheitlich irgendwie genauer und korrekter zu definieren, da kocht jeder sein eigenes Süppchen. Wenn gut umgesetzt usw ist das bestimmt was Gutes, bezweifle halt das es gut umgesetzt werden würde.
 
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Jay
3. März 08:37
Es geht mir bei der Idee ja auch nicht darum das der Hund bei dem Test perfekt bei Fuß laufen müsste oder beim geflüsterten Platz mit Wucht auf den Boden knallt das die Seismographen ausschlagen. Hast du einen Hund mit Vorgeschichte bist aber in der Lage diesen ohne Gefahr für andere an Menschen und Hunden vorbei zu führen ist ja alles chic. Das der dabei bellt oder springt und hüpft wäre egal, Auflage daraus wäre ggfls. eine Maulkorbpflicht bis zum nächsten Test. Wenn er dann beim nächsten mal (immerhin deutlich später) brav an anderen vorbei läuft würde die Auflage Maulkorb entfallen. So bekommen auch die als gefährlich eingestuften Hunde die Möglichkeit sich zu bewähren. Prüfen wäre in meinen Augen sehr simpel, anmelden musst du deinen Hund (Steuer, Ordnungsamt) ja auch jetzt schon, dort gibts dann die Vermerke und wenn du kontrolliert wirst müssten die Kontrolleure halt Zugriff auf diese Einträge haben. Wenn als Auflage tierärztliche Behandlung ansteht müsste der Tierarzt an die zuständige Behörde melden das die Behandlung läuft bzw. abgeschlossen ist.
Es gibt aber auch viele, die ihre Hunde leider nicht anmelden. Auch da gibt's bisher noch nicht die Lösung, das man all denen auf die Spur kommt. Das waren dann alles Halter die auch den Test nicht machen würden.